Neues aus den Partnerinstitutionen

16.11.2018 Wuppertal Institut

Staus besser einschätzen lernen

Verkehrsstau stellt in vielen Städten der Welt aufgrund zunehmender Urbanisierung und dem damit verbundenen erhöhten Verkehrsaufkommen ein wachsendes Problem dar. Im Fokus des traditionellen Verständnisses von Stauvermeidung steht der motorisierte Individualverkehr. Aus diesem Grund konzentrieren sich Maßnahmen zur Reduktion von Verkehrsdichte nach wie vor häufig darauf, mehr Platz für Autos zu schaffen. Der zusätzlich geschaffene Straßenraum kann jedoch mittel- bis langfristig zu mehr Nachfrage nach Pkw-Mobilität führen und in der Konsequenz kann das Ausmaß städtischer Pkw-Überlastung noch drastischer werden. Dr.-Ing. Frederic Rudolph, Projektleiter in der Abteilung Energie-, Verkehrs- und Klimapolitik im Forschungsbereich Internationale Mobilität am Wuppertal Institut, und Tamás Mátrai, Doktorand der Budapest ...

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15.11.2018 Wuppertal Institut

GJETC 2.0

Am 14. und 15. November 2018 fand die 5. Ratssitzung des German-Japanese Energy Transition Council (GJETC) in Tokio statt. Sie läutete gleichzeitig die zweite Arbeitsphase des deutsch-japanischen Wissenschaftsrates ein. Nach zwei Jahren erfolgreicher Arbeit, die in einem 800-seitigen Studienprogramm und einem im April 2018 veröffentlichten Abschlussbericht gipfelte, setzt der GJETC seine Arbeit in einer zweiten Phase ab diesem Herbst fort. Dank der erneuten Unterstützung durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU), das Auswärtige Amt und das Japanische Ministerium für Wirtschaft und Handel (METI) wird der unabhängig arbeitende Rat in den kommenden zwei Jahren eigenständig Ideen und alternative Optionen für eine langfristige und nachhaltige Energieversorgung in beiden Ländern entwickeln. "Da die langfristigen ...

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13.11.2018 Wuppertal Institut

Kunststoffabfall verwerten mit regionalen Blockchain-Netzwerken

Ein Konsortium unter Federführung des Wuppertal Instituts beschäftigt sich mit der Frage, ob der Einsatz der Blockchain-Technologie in regionalen Netzwerken zur Vermeidung von Kunststoffabfällen beitragen kann und in welchen Geschäftsmodellen dies möglich ist. Die Forscherinnen und Forscher analysierten die aktuelle Marktsituation und verschiedene Geschäftsmodelle für den Einsatz von Blockchains zur Vermeidung von Kunststoffabfällen. Zwölf ausgewählte Expertinnen und Experten entlang der gesamten Kunststoff-Wertschöpfungskette aus Deutschland und Großbritannien kamen zum Workshop, um über den aktuellen Stand und die zukünftigen Optionen regionaler Blockchain Netzwerke zu sprechen. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren sich einig, dass zuverlässige und sichere Daten erzeugt, übertragen, analysiert und gespeichert ...

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12.11.2018 Wuppertal Institut

Textile Objekte veranschaulichen Nachhaltigkeitsziele

Masterstudierende der Hochschule Niederrhein haben für die Ausstellung "Sustainable Development Goals" die 17 Nachhaltigkeitsziele mithilfe von textilen Objekten interpretiert. Die Kollektion begann als Hochschulprojekt und tourt nun als Wanderausstellung durch Deutschland. Vom 12. November bis 14. Dezember 2018 ist die Textilausstellung im Foyer des Wuppertal Instituts zu sehen. Die Idee zum Projekt entstand während der Preisverleihung eines Designwettbewerbs in Berlin 2017. Während des Wintersemesters 2017/2018 entwarfen die Studierenden des Fachbereichs Textil- und Bekleidungstechnik der Hochschule Niederrhein während der dreimonatigen Projektphase zu den Nachhaltigkeitszielen (Sustainable Development Goals, SDGs) textile Objekte. Dank des über die Projektphase hinausgehenden Engagements der Studierenden konnten ...

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08.11.2018 GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel

Eine Million Jahre Niederschlags-Geschichte des Monsuns rekonstruiert

08.11.2018/Kiel. Der Indische oder auch Südasiatische Monsun bestimmt mit seinen Wind- und Niederschlagsmustern das Leben von mehreren Milliarden Menschen. Neuere Studien deuten darauf hin, dass seine Funktionsweise komplexer ist, als bisher angenommen. Wissenschaftler des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel veröffentlichten jetzt in der internationalen Fachzeitschrift Nature Communications eine Rekonstruktion der Niederschläge über dem östlichen Indischen Ozean während der vergangenen eine Million Jahre. Sie zeigt bisher kaum beachtete Verbindungen mit steuernden Prozessen auf der Südhalbkugel.

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07.11.2018 Wuppertal Institut

Indiens Fortschritte beim Klimaschutz

Während der kommenden Klimaverhandlung der Vereinten Nationen (Conference of the Parties, COP24) im Dezember dieses Jahres, ziehen die Länder ihre erste Bilanz der Klimaschutzmaßnahmen nach dem Pariser Abkommen. Im Vorfeld dazu bewertet das Paper "Is India pulling its weight?" von Aniruddh Mohan und Timon Wehnert vom Wuppertal Institut die Klimapolitik Indiens im Vergleich zu den nationalen Energieplänen. Die Autoren stellen fest, dass Indien zwar auf einem guten Weg ist, seine national festgelegten Beitragsziele (Nationally Determined Contributions, NDCs) zu erfüllen, dass diese Ziele jedoch in Anbetracht des nationalen energiepolitischen Kontextes eher bescheiden waren. Darüber hinaus bestehe eine erhebliche Unsicherheit über die indische Energiepolitik nach 2030 – und wenn die aktuellen Pläne zustande kommen, werde das 2-G

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06.11.2018 TROPOS

TROPOS-Wissenschaftlerin organisiert Europäische Aerosolforschung

Meteorologin aus Leipzig zur Generalsekretärin der GAeF und EAA ...

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01.11.2018 GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel

Der Ozean nimmt mehr Wärme auf als vermutet

01.11.2018/Kiel. Die Ozeane nehmen 90 Prozent der zusätzlichen Wärmeenergie auf, die aufgrund steigender Treibhauskonzentrationen in der Atmosphäre entsteht. Forscherinnen und Forscher der University of California, San Diego, der Princeton University, des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel sowie Kollegen aus Frankreich und China haben jetzt mit einer neuen Methode die bisherigen Berechnungen der Wärme-Aufnahme im Ozean überprüft. Wie sie heute in der internationalen Fachzeitschrift Nature veröffentlichen, haben die Meere in den vergangenen 25 Jahren demnach sogar deutlich mehr Wärme aufgenommen, als bisher berechnete Durchschnittswerte vermuten ließen.

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31.10.2018 Wuppertal Institut

Streitpunkt Wachstum

Ein neues Gutachten zeigt: Green Growth reicht nicht als alleinige Strategie für umweltpolitisches Handeln – das Konzept Degrowth ebenso wenig. Daher schlagen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW), RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung und des Wuppertal Instituts in ihrer neuen Studie eine sogenannte "vorsorgeorientierte Postwachstumsposition" vor. Die Konferenz "Herausforderungen Wachstumsunabhängigkeit" lotet zu diesem Zweck am 5. November 2018 in Berlin politische Implikationen aus. Das Wohlergehen weltweit hängt davon ab, ob es gelingt, die ökologischen Grenzen des Planeten einzuhalten. Der jüngste Bericht des Weltklimarats IPCC zum 1,5-Grad-Ziel zeigt die Dringlichkeit einer globalen gesellschaftlichen Transformation. Was folgt daraus für eine ...

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31.10.2018 Wuppertal Institut

Das Dilemma der Mobilitätswende umgehen

Die Veranstaltung "Elektromobilität – Innovationen und Lösungen aus NRW" am 10. Oktober 2018, die mit 200 Gästen ausgebucht war, genoss besondere Aktualität. Nach dem heißen Jahrhundertsommer und immer noch sommerlichen Temperaturen bei der Veranstaltung Mitte Oktober wurde die Bedeutung des Pariser Klimaschutzabkommens deutlich. Dennoch wurde nur wenige Wochen vorher verkündet, dass Deutschland die Klimaziele verpassen werde. Im Diesel-Streit hatte sich die große Koalition wenige Tage zuvor nach langem Ringen mit den Automobilkonzernen auf ein Diesel-Paket geeinigt, um Fahrverbote in deutschen Städten zu vermeiden. Zeitgleich besetzten Aktivistinnen und Aktivisten den Hambacher Forst, forderten das Ende des Braunkohletagebaus und erwirkten einen Rodungsstopp des alten Waldstücks. Diese Hintergründe rahmten die ...

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