Neues aus den Partnerinstitutionen

21.12.2018 Wuppertal Institut

UNFCCC-Prozess und Klimakonferenz

Was kann vom UNFCCC-Prozess und dem Pariser Klimaabkommen erwartet werden? Um einen transformativen Wandel zu erreichen, müssen bestehende, nicht nachhaltige Routinen, die in sozioökonomische Systeme eingebettet sind, in neue und nachhaltige Routinen umgewandelt werden. Lukas Hermwille und Wolfgang Obergassel, beide Projektleiter der Abteilung Energie-, Verkehrs- und Klimapolitik am Wuppertal Institut, Christiane Beuermann, stellvertretende Abteilungsleiterin derselben Abteilung, und Hermann E. Ott, ehemaliger und langjähriger Mitarbeiter des Wuppertal Instituts und inzwischen Leiter des Deutschlandbüros von Client Earth, konzeptualisieren in ihrem Artikel "UNFCCC before and after Paris – what's necessary for an effective climate regime?" die Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen (United Nations Framework Conventions on ...

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20.12.2018 Wuppertal Institut

Wuppertal Institut übergibt Hinweise des "TEAM Nachhaltigkeit"

Im Jahr 2019 steht die Fortschreibung der ersten Nachhaltigkeitsstrategie für Nordrhein-Westfalen (NRW) im Mittelpunkt des Regierungshandelns. Um das Ziel- und Indikatorensystem weiterzuentwickeln, verfasste das TEAM Nachhaltigkeit einen kritisch-konstruktiven Beitrag, der dabei hilft, den NRW-Nachhaltigkeitsindikatorenbericht künftig weiterzuentwickeln. Das TEAM Nachhaltigkeit setzt sich aus nachhaltigkeitsrelevanten gesellschaftlichen Akteurinnen und Akteuren des Landes NRW zusammen und vereint damit unterschiedliche gesellschaftliche Sichtweisen für die Nachhaltigkeitsdebatte. Es dient der beratenden, diskursiven Begleitung des Forschungsprojekts zur "Fallstudie Nachhaltigkeitsstrategie NRW" am Wuppertal Institut und ist damit mittelbar an der (Weiter-)Entwicklung der Nachhaltigkeitsstrategie NRW aus der Stakeholder-Perspektive ...

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20.12.2018 Deutsches Klimarechenzentrum

NFDI4Earth-Plenumstreffen

Nationale Forschungsdateninfrastruktur für Erdsystemforschung: NFDI4Earth

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20.12.2018 Wuppertal Institut

Neue Wege für den kommunalen Fortschritt

Am 3. Dezember 2018 fand am Wuppertal Institut die Veranstaltung "JRF vor Ort: Neue Wege für den kommunalen Fortschritt" statt, in der über die Arbeit von kommunalen Innovationslaboren referiert wurde. Als Referierenden bezogen sich der Wissenschaftler Jürgen Schultze der Sozialforschungsstelle der Technischen Universität Dortmund, der Projektleiter der "Kommunalen Labore sozialer Innovation" – kurz KoSI-LAB – Prof. Dr.-Ing. Oscar Reutter vom Wuppertal Institut und die wissenschaftliche Mitarbeiterin Mona Wallraff vom Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung (ILS) in ihren Impulsvorträgen schwerpunktmäßig auf die praktischen Erfahrungen, die innerhalb der KoSI-LABs gesammelt werden konnten. Die KoSI-LABs sind Reallabore in Wuppertal und Dortmund, die in Kooperation zwischen dem Wuppertal Institut und der ...

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20.12.2018 Wuppertal Institut

Klimawandel erfordert tiefgreifende strukturelle Veränderungen

Um den voranschreitenden Klimawandel zu stoppen und einen weiteren Verlust der Biodiversität zu verhindern, bedarf es tiefgreifender struktureller Veränderungen in gesellschaftlichen Teilsystemen wie dem Energiesystem und dem Verkehrssystem. Solch ein tiefgreifender Wandel umfasst untereinander wechselwirkende Veränderungen in Technologien, Ökonomie, Gesetzen und Regularien sowie im Verhalten. Das Forschungsfeld der Modellierung, das sich mit komplexen sozio-technischen Veränderungsprozessen beschäftigt, hat hohe Relevanz für ein besseres Verständnis sowie für die Governance solcher Prozesse. Das Autorenteam untersuchte verschiedene Modellierungsansätze bezüglich ihrer Eignung zur Erforschung komplexer sozio-technischer Veränderungsprozesse im Beitrag "Modelling Sustainability Transitions: An Assessment of Approaches ...

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20.12.2018 TROPOS

Feldexperiment zu Wolken und Niederschlag unter Reinluftbedingungen in Südchile gestartet

Forscher aus Leipzig kooperieren mit Wissenschaftlern aus Punta Arenas (Chile), um mehr über die Zusammenhänge zwischen Luftverschmutzung, Wolken und Niederschlag zu erfahren

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19.12.2018 Wuppertal Institut

Klimaschutz und Menschenrechte miteinander vereinbaren

Klimaschutzmaßnahmen können sich negativ auf die Einhaltung der Menschenrechte auswirken. Nach langen Diskussionen enthält das Pariser Klimaabkommen daher als erstes internationales Umweltabkommen einen Bezug auf die Menschenrechte. Bei der Konzeption und Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen geht es nicht allein darum Treibhausgas-Emissionen zu reduzieren, sondern auch die Menschenrechte zu respektieren und zu fördern. Das Klimaabkommen verweist auf das Recht auf Gesundheit, die Rechte indigener Völker und lokaler Gemeinschaften, Migranten, Kinder, Menschen mit Behinderungen und Menschen in sozial schwachen Situationen, das Recht auf Entwicklung sowie auf Gleichstellung der Geschlechter, die Stärkung der Rolle der Frau und Gerechtigkeit zwischen den Generationen. Die Verweise auf die Menschenrechte im Pariser Klimaabkommen sind ...

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19.12.2018 Wuppertal Institut

Kleingedrucktes zum Pariser Abkommen verabschiedet, Umsetzung steht aus

Am 15. Dezember 2018 endete die diesjährige UN-Klimakonferenz mit der Verabschiedung des "Katowice Climate Package". Dieses Paket von Entscheidungen macht das Pariser Klimaschutz-Abkommen umsetzungsreif, indem es detaillierte Leitlinien für die Umsetzung der einzelnen Elemente des Abkommens vorgibt. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Wuppertal Instituts waren vor Ort und fassen nun die zentralen Ergebnisse der Verhandlungen knapp zusammen. Ihre erste Schnellanalyse zeigt: Die Konferenz in Katowice hat zwar den technischen Rahmen für den internationalen Klimaschutz bereitet und ist insofern ein wichtiger Schritt nach vorn, gemessen am Handlungsdruck sind die konkreten Minderungsambitionen der meisten großen Emittenten aber nach wie vor deutlich zu gering. Vom 2. bis 15. Dezember fand in Katowice die 24. Konferenz der ...

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19.12.2018 Wuppertal Institut

Neue Wege für politikbasierten Emissionshandel

Die Verabschiedung von Artikel 6 des Pariser Klimaabkommens brachte erneut eine Debatte über die Erzeugung von Emissionsreduktionsgutschriften auf Grundlage nationaler Politiken ins Rollen. Nationale Politiken waren im Rahmen der flexiblen Mechanismen des Kyoto-Protokolls nicht als Projektaktivitäten förderfähig. Das Pariser Abkommen eröffnet die Möglichkeit einer solchen Politikanrechnung, bietet aber auch einen völlig neuen Kontext: Universelle Beteiligung, ehrgeizige langfristige Ziele und national definierte Beiträge, die im Laufe der Zeit verschärft werden sollen. Das JIKO Policy Paper 04/2018 "Challenges and Opportunities of Policy-based Cooperation under Article 6 of the Paris Agreement" zeigt, dass politikbasierte Kooperationsformen mit diesen veränderten Rahmenbedingungen eine weitere komplexe Ebene erhalten.&nb

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19.12.2018 PIK Potsdam

Keine Pause bei der globalen Erwärmung – Forscher entwirren angebliche Verlangsamung

19.12.2018 - Die fortschreitende Klimaerwärmung ist heute offensichtlich: Die vergangenen vier Jahre waren die wärmsten seit Beginn der Wetteraufzeichnungen, der jüngste Sommer brachte Wetterextreme auf der gesamten Nordhalbkugel, der Forschungsstand ist eindeutig. Noch vor ein paar Jahren jedoch wurde von manchen Medien und einigen Experten eine vermeintliche Pause der globalen Erwärmung diskutiert – obwohl es nie statistische Belege für eine nennenswerte Verlangsamung gegeben hat, wie neue Forschung jetzt bestätigt. Eine Gruppe internationaler Wissenschaftler hat die Verwirrung um die angebliche Erwärmungspause gründlich analysiert. Ihre zwei nun veröffentlichten Studien zeigen, dass es zu keinem Zeitpunkt belastbare Belege für eine signifikante Pause oder Verlangsamung der globalen Erwärmung gab.

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