Neues aus den Partnerinstitutionen

01.06.2021 Deutsches Klimarechenzentrum

Workshop zu Maschinellem Lernen für die Erdsystemanalyse und -modellierung

Mit rund 200 Teilnehmenden war der Workshop zu angewandten Methoden des maschinellen Lernens zur Modellierung und Analyse von Erdsystemen ein großer Erfolg.

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31.05.2021 Max-Planck-Gesellschaft

Einen Schritt näher an einer neuen Generation von Erdsystemmodellen

NextGEMS, ein ehrgeiziges europäisches Projekt zur Entwicklung einer neuen Generation von sturmauflösenden Erdsystemmodellen (SR-ESMs), ist nun offiziell. Am 28. Mai 2021 unterzeichneten die EU und 26 Partner aus 13 europäischen Ländern und einem afrikanischen Land (Senegal) die Finanzhilfevereinbarung, die NextGEMS als vierjähriges, 11 Mio. € umfassendes Horizon 2020-Projekt finanziert, das am 1. September 2021 beginnt.  Das Projekt - koordiniert von Prof. Bjorn Stevens am Max-Planck-Institut für Meteorologie (MPI-M) und Dr. Irina Sandu, der Teamleiterin für physikalische Prozesse innerhalb der Earth System Modelling Section am ECMWF - wird zwei Prototypen von SR-ESMs (basierend auf ICON und IFS vom ECMWF) zu Produktionssystemen weiterentwickeln, um multidekadische (30 Jahre) Projektionen des zukünftigen Klimawandels zu ...

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27.05.2021 PIK Potsdam

Verspäteter Monsun in Delhi: Frühwarnung für Landwirte

27.05.2021 - Die Ankunft des Monsuns in Delhi wird sich voraussichtlich um zwei Wochen verzögern – das ist das Ergebnis einer neuen Frühprognose für Indiens Hauptstadt, die am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) entwickelt wurde. Die Monsun-Vorhersagemethode wurde bereits fünf Jahre in Folge erfolgreich für Zentralindien eingesetzt und nun auf die nordwestliche Region ausgeweitet. Die langfristige Monsunvorhersage, die 40 Tage im Voraus abdeckt, könnte die Politik und Landwirte bei wichtigen Entscheidungsprozessen unterstützen und ihnen helfen, sich besser auf dieses Naturereignis vorzubereiten.

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27.05.2021 Forschungszentrum Jülich

DFG Sonderforschungsbereich TPChange - Die Tropopausenregion in einer Atmosphäre im Wandel

Präzise Klimamodelle sind die Grundlage für verlässliche Prognosen zum Klimawandel. Die Vorhersagen sind unter anderem abhängig von der genauen Beschreibung der Atmosphäre im Höhenbereich von 10 bis 20 Kilometer – der oberen Troposphäre beziehungsweise der unteren Stratosphäre. Diesem Bereich der Atmosphäre widmet sich der SFB/Transregio „Die Tropopausenregion in einer Atmosphäre im Wandel“.

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26.05.2021 Leibniz-Zentrum fuer Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. Muencheberg

JKI und ZALF intensivieren ihre Forschungskooperation

Das Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. in Müncheberg und das Julius Kühn-Institut (JKI), Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen wollen künftig in der Forschung noch enger zusammenarbeiten. Dazu unterzeichneten die Leiter der Forschungsinstitute am 25. Mai 2021 am JKI-Standort Berlin-Dahlem einen Kooperationsvertrag. Besonderer Fokus liegt u.a. auf den Bereichen nachhaltige Landnutzung, Förderung der Biodiversität, Klimaanpassung und Etablierung von Forschungsdaten-Infrastrukturen.

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26.05.2021 PIK Potsdam

Strengere CO2-Bepreisung durch den EU Green Deal könnte bereits 2030 das Ende der Kohleverstromung in Europa bedeuten

27.04.2021 - Eine Verschärfung des EU-Emissionshandelssystems (EU ETS) im Einklang mit dem Green Deal der EU könnte die Dekarbonisierung des europäischen Stromsektors dramatisch beschleunigen - und wahrscheinlich ein Ende der Kohleverstromung herbeiführen. In einer neuen Studie zeigt ein Potsdamer Forschungsteam die erheblichen Veränderungen auf, die Europas Stromsystem durchlaufen wird, sobald das neu beschlossene Klimaziel von minus 55% zu einer Verknappung der ETS-Mengen führt. Höhere CO2-Preise, so zeigen die Autoren, sind nicht nur ein unvermeidlicher Schritt, um die Emissionen zu senken – sie werden auch viel schneller zu einem kostengünstigen, von erneuerbaren Energien geprägtem Stromsystem führen.

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26.05.2021 Wuppertal Institut

Die Umwelt- und Klimaziele sind gesteckt, jetzt kommt die Zeit der Umsetzung

Die kommende Bundesregierung muss aus ambitionierten Zielen eine erfolgreiche Ressourcen- und Klimapolitik machen und dabei alle Bürgerinnen und Bürger mitnehmen – so das Fazit des Zukunftsimpulses des Wuppertal Instituts zur Bundestagswahl 2021. Es zeigt, welche Maßnahmen notwendig sind, um die Transformation in eine klimafreundliche und ressourcenleichte Zukunft jetzt konsequent einzuleiten.

"Die nächste Bundesregierung steht vor einer Jahrhundertaufgabe. Sie muss den geforderten Klimaschutz konkret umsetzen – und dabei vor allem auch auf soziale Gerechtigkeit und Möglichkeit zur Teilhabe achten", erklärt Prof. Dr.-Ing. Manfred Fischedick, wissenschaftlicher Geschäftsführer des Wuppertal Instituts. "Es geht aber nicht nur um Klimaschutz, sondern das Denken in größeren Zusammenhängen und ein ...

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25.05.2021 PIK Potsdam

Podcast zu Nachhaltigkeit und Klimawissenschaft startet: "Sustain Ability. The Potsdam Dialogues"

18.05.2021 - Wissenschaft für die Ohren: Das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) hat einen eigenen Podcast gestartet. Der Titel ist Programm: "Sustain Ability. The Potsdam Dialogues - Science for a Safe Tomorrow". Die Gesprächsreihe zu Nachhaltigkeit und Klima bringt führende Denker und Macher zusammen, um zu diskutieren, wie wir auf Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse ein sicheres Morgen für alle gewährleisten können. Es geht um Risiken, aber viel mehr noch um Lösungen. Gast der ersten Folge ist EU Kommissions-Vize Frans Timmermans.

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21.05.2021 PIK Potsdam

„Factsheet Klimawandel": Leopoldina veröffentlicht neues Klima-Dossier mit Input von PIK-Forschenden

19.05.2021 - Eine neue Publikation der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina fasst die Ursachen und Folgen des Klimawandels leicht verständlich zusammen und diskutiert Maßnahmen zur Stabilisierung des Klimas. Auf 17 Seiten bereitet das Factsheet den aktuellen Stand der Klimafolgenforschung übersichtlich und anschaulich auf – auch dank den Beiträgen von vier PIK-Forschenden.

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21.05.2021 PIK Potsdam

Neue Frühwarnsignale: Teile des grönländischen Eisschildes könnten Kipppunkt überschreiten

18.05.2021 - Wissenschaftler haben neue Frühwarnsignale entdeckt, die darauf hinweisen, dass der zentral-westliche Teil des grönländischen Eisschildes relativ bald einen kritischen Übergang erleben könnte. Aufgrund steigender Temperaturen, so zeigt eine neue Studie von Forschern aus Deutschland und Norwegen, hat die Destabilisierung des Eisschildes bereits begonnen, und der Prozess des Abschmelzens könnte bereits bei begrenzter Erwärmung eskalieren. Ein Kippen des Eisschildes würde den langfristigen globalen Anstieg des Meeresspiegels erheblich verstärken.

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