Neues aus den Partnerinstitutionen

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26.11.2021 Wuppertal Institut

Klimaneutrale Industrie im Rheinischen Revier

Um den laufenden Strukturwandel im Rheinischen Revier im Rahmen des Strukturstärkungsgesetzes Kohleregionen voranzutreiben, unterstützt die Bundesregierung dies mit Forschungsprojekten, Unternehmensansiedlungen und einer Vielzahl anderer Aktivitäten. Der Strukturwandel kann aber nur gelingen, wenn sich die Veränderungen auch an den Zielen und Strukturen einer klimaneutralen Industrie orientieren. Das Wuppertal Institut hat mit dem wissenschaftlichen Kompetenzzentrum SCI4climate.NRW innerhalb der Landesinitiative IN4climate.NRW zur Transformation der Grundstoffindustrie geforscht und mit Politik und Unternehmen gemeinsame Positionen entwickelt. Daraus ist integriertes Systemwissen über die Industrietransformation zur Klimaneutralität für NRW entstanden, das eine Orientierung über die Grundstoffindustrie hinaus ermöglicht.

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25.11.2021 PIK Potsdam

Studie: Billiger Grünstrom führt in ein Zeitalter der Elektrifizierung

25.11.2021 - Der rasante technische Fortschritt bei den Erneuerbaren Energien führt zu einer fundamentalen Umwälzung der globalen Energienutzung: Während Strom als bisher teuerster Energieträger nur 20% des Weltenergiebedarfs deckt, könnte Grünstrom bei konsequenter Klimapolitik langfristig drei Viertel der Energienutzung ausmachen. In Verbindung mit einem umfassenden CO2-Preis ließen sich damit die Treibhausgasemissionen so weit drücken, dass die Pariser Klimaziele erreicht würden. Gleichzeitig müsste man sich weniger auf umstrittene Technologien zur Kohlenstoffentnahme aus der Atmosphäre verlassen, so eine neue Studie.

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25.11.2021 Wuppertal Institut

Mit Koalitionsvertrag gelingt Einstieg in Dekade der Umsetzung

In den vergangenen Jahren beherrschte die Diskussion über die richtigen Klimaschutzziele das politische Handeln – nicht zuletzt angetrieben durch den Druck der Zivilgesellschaft, allen voran die Fridays-for-Future-Bewegung sowie ein wegweisendes Urteil des Bundesverfassungsgerichts im Frühjahr 2021. Der "Geist des Koalitionsvertrags" ist nach Ansicht von Prof. Dr.-Ing. Manfred Fischedick, wissenschaftlicher Geschäftsführer des Wuppertal Instituts, nun geprägt von einem klaren aber auch dringend notwendigen Umsetzungswillen. Er sticht zudem durch ein positives Narrativ hervor, das in der Klimaschutzdebatte lange schmerzlich vermisst wurde. Klimaschutz wird als Gestaltungschance für das Land verstanden und als zentrale Grundlage für einen zukunftsfähigen, innovativen und attraktiven Industriestandort.

In einer ausführl

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25.11.2021 PIK Potsdam

10 neue Erkenntnisse der Klimawissenschaft 2021

4.11.2021 - Während die zunehmenden Auswirkungen der sich verschärfenden Klimakrise rund um den Globus immer deutlicher sichtbar werden, weisen führende Forschende auf der COP26 auf dringende und miteinander verknüpfte Risiken und Lösungen hin. Die Reihe "10 neue Erkenntnisse in der Klimawissenschaft" ist ein Aufstellung der dringendsten Forschungsergebnisse und neuen wissenschaftlichen Erkenntnisse, die dazu beitragen sollen, unmittelbare und gerechte Veränderungen in allen Sektoren herbeizuführen, um einen sicheren und bewohnbaren Planeten zu erhalten.

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23.11.2021 Wuppertal Institut

Politikoptionen für Aufbau einer grünen Wasserstoff-Wirtschaft

Zukünftig wird grüner Wasserstoff eine Schlüsselrolle beim Aufbau einer klimaneutralen energieintensiven Industrie spielen. Im Rahmen des Projektes SCI4climate.NRW untersuchten Lena Tholen, Dr. Anna Leipprand, Dr. Dagmar Kiyar und Thomas Adisorn vom Wuppertal Institut sowie Sarah Maier, Malte Küper und Andreas Fischer vom Institut der deutschen Wirtschaft, wie die Politik die Entwicklung von grünem Wasserstoff für die Defossilisierung der Industrie unterstützen kann. Bisher ist wenig erforscht, wie geeignete politische Maßnahmen gestaltet werden sollten. Bestehende Hemmnisse stehen der Umsetzung einer Wasserstoff-Wirtschaft momentan entgegen.

Im Artikel "The Green Hydrogen Puzzle: Towards a German Policy Framework for Industry" werden deshalb vier Herausforderungen identifiziert und daraus Kriterien zur Bewertung von ...

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22.11.2021 Max-Planck-Gesellschaft

MPI-M, DKRZ, Universität Stockholm und Intel gewinnen gemeinsam Auszeichnung für beste Visualisierung

Ein gemeinsames Team des Deutschen Klimarechenzentrums (DKRZ), des Max-Planck-Instituts für Meteorologie (MPI-M), der Universität Stockholm und der Intel Corporation hat den SC21 Best Visualization Award für seine Visualisierung “Putting the Ocean into the Center: A coupled ICON Atmosphere/Ocean Simulation in Spilhaus Projection” gewonnen.

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19.11.2021 Wuppertal Institut

Klimakonferenz in Glasgow: Wendepunkt für den Klimaschutz?

Die diesjährige UN-Klimakonferenz in Glasgow lieferte gemischte Ergebnisse. Während der Konferenz wurde präzisiert, welches Maß an Ehrgeiz erforderlich ist, und die Länder wurden aufgefordert, ihre Beiträge im nächsten Jahr weiter zu erhöhen. Außerdem wurden die detaillierten Regeln für die Umsetzung des Pariser Abkommens fertiggestellt. Die Klimazusagen und -maßnahmen der Vertragsparteien sind jedoch immer noch viel zu schwach. Zudem weigerten sich die Industrieländer beim Ausgleich von Klimawandel-bedingten Verlusten und Schäden nachzugeben, obwohl dies zu den wichtigsten Prioritäten der Entwicklungsländer gehört. Forschende des Wuppertal Instituts nahmen an der Konferenz teil und fassten nun die wichtigsten Verhandlungsergebnisse in einer Kurzanalyse zusammen. Der ausführliche Analysebericht erscheint Anfang 2022. <

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18.11.2021 PIK Potsdam

Neue Studie: Weltkarte der wichtigsten Schutzgebiete zur Abwendung einer Klimakatastrophe

18.11.2021 - Eine Studie von Conservation International beschreibt die entscheidenden Ökosysteme auf der Erde, die die Menschheit schützen muss, um eine Klimakatastrophe zu vermeiden. Diese Ökosysteme enthalten so dichte Kohlenstoffspeicher, dass sie bei Zerstörung und Freisetzung nicht rechtzeitig wiederhergestellt werden könnten, um die gefährlichsten Auswirkungen des Klimawandels zu verhindern.

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18.11.2021 Leibniz-Zentrum fuer Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. Muencheberg

Sondersitzung AGRAR: Carbon Farming am 2. Dezember mit ZALF-Wissenschaftlerin Katharina Helming

Am Donnerstag den 2. Dezember findet die Sondersitzung AGRAR zum Thema Carbon Farming statt. Dabei geht es um die Kohlenstoffanreicherung in landwirtschaftlich genutzten Böden als eine Möglichkeit, der Atmosphäre Treibhausgase zu entziehen. Wie kann Carbon Farming in Deutschland großflächig umgesetzt und gefördert werden? An der Diskussion nimmt u. a. die ZALF-Wissenschaftlerin und Bodenexpertin Prof. Dr. Katharina Helming teil.

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18.11.2021 PIK Potsdam

Heißer, nasser, trockener: die Wissenschaft hinter Extremwetter-Ereignissen

22.10.2021 - Extremwetter-Ereignisse sind auf dem Vormarsch. Gibt es einen Zusammenhang zwischen diesen Ereignissen? Werden sie durch die globale Erwärmung wahrscheinlicher? Was sagt die Wissenschaft über Extremwetter? In der neuen Folge des Podcasts 'Sustain Ability. The Potsdam Dialogues – Science for a safe Tomorrow" geben die Forschenden Friederike Otto und Stefan Rahmstorf Einblicke in ihre aktuelle Forschung. Sie diskutieren über Attributionswissenschaft, die wirtschaftlichen Kosten von Extremereignissen, die Kunst der Wissenschaftskommunikation - und darüber, was sie persönlich antreibt, Extremwetterereignisse wissenschaftlich zu erforschen.

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18.11.2021 Wuppertal Institut

Ausbaudynamik bremst Import von grünem Wasserstoff aus

Grüner – also mithilfe erneuerbarer Energien hergestellter – Wasserstoff (H2) ist CO2-neutral und für das Gelingen von Energiewende und Klimaschutz unverzichtbar. Insbesondere für die Umstellung auf eine möglichst CO2-neutrale Industrieproduktion werden bereits in diesem Jahrzehnt große Mengen des grünen Wasserstoffs benötigt. Um den erwarteten Bedarf zu decken, setzt die Nationale Wasserstoffstrategie bis zum Jahr 2030 überwiegend auf Importe. Allerdings ist bis dahin vermutlich nicht und nur unter günstigen Rahmenbedingungen sowie deutlich größeren Anstrengungen in den Exportländern mit ausreichenden Liefermengen zu rechnen. Dies zeigt eine neue Studie zur Realisierbarkeit von Wasserstoff-Importen bis zum Jahr 2030 des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), des Fraunhofer-Instituts für Umwelt-, Sicherheits- und ...

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