Neues aus den Partnerinstitutionen

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21.12.2021 Wuppertal Institut

Mobil im Quartier

Das Land NRW fördert Quartiersbezogene Mobilstationen und Quartiers-Hubs in Wuppertal-Elberfeld mit über 1,1 Million Euro. Wie lässt sich die Mobilität der Anwohner*innen in einem Stadtteil verbessern und gleichzeitig der Straßenraum von Autos und LKW entlasten? Mit dieser Frage beschäftigen sich das Wuppertal Institut, die Bergische Universität Wuppertal, die Neue Effizienz und der Verein Unternehmer/innen für die Nordstadt e. V. innerhalb des kürzlich gestarteten Forschungsprojekt "MIQ – Mobilstationen im Quartier". Vier Förderbescheide über rund 1,1 Millionen Euro wurden jetzt für die Konzeption und Errichtung von Mobilstationen überreicht.

"Immer mehr Menschen wünschen sich eine flexible, komfortable und vernetzte Mobilität. Mobilstationen erfüllen diesen Wunsch: Sie sind ein fester und gut erreichbarer ...

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17.12.2021 Leibniz-Zentrum fuer Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. Muencheberg

Neue Podcast-Folge zur Arbeit der Zukunftskommission Landwirtschaft

Seit einigen Jahren häufen sich sowohl die Proteste aus der Landwirtschaft als auch von Natur- und Umweltschutzverbänden. Landwirtschaftliche Betriebe stehen immer mehr unter Druck und gerade kleine Betriebe fürchten um ihre Existenz. Einerseits sollen sie unsere Lebensmittel so billig wie möglich produzieren und andererseits kamen in den letzten Jahren bzw. Jahrzehnten viele Forderungen und Auflagen zum Natur-, Umwelt-, Klima- und Tierschutz hinzu. Die Naturschutzverbände beklagen wiederum, dass nicht genug dafür getan wird. Die Politik reagierte, indem die Alt-Bundeskanzlerin Angela Merkel und die damalige Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner im Dezember 2019 Vertreterinnen und Vertreter der Agrarbranche zu einem Dialog in das Kanzleramt einluden. Ein Ergebnis dieses Treffens war die Einberufung der "Zukunftskommiss

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16.12.2021 Max-Planck-Gesellschaft

Holozäne Vegetationsänderungen und ihre klimatischen Ursachen im MPI-ESM1.2

Verstehen wir die Veränderung der globalen Vegetationsmuster in den letzten Jahrtausenden während des Übergangs vom mittleren Holozän vor etwa 8000 Jahren zum heutigen Klima? Können wir sogar vorhersagen, was wir auf der Grundlage unseres Wissens in paläobotanischen Aufzeichnungen erwarten müssten? Um diesen Fragen nachzugehen, haben Anne Dallmeyer, Martin Claussen (beide MPI-M), Ulrike Herzschuh (AWI) und Ko-Autoren die natürliche Vegetationsdynamik in den Holozän-Simulationen mit dem MPI-ESM1.2 untersucht. Die Autoren haben die globalen Monsunsysteme als Hauptakteure der holozänen Klima- und Vegetationsübergänge außerhalb der hohen nördlichen Breiten identifiziert und weisen damit auf eine weitaus größere Bedeutung der Monsunsysteme für die Vegetationsdynamik außerhalb der Monsungebieten hin als bisher angenommen.

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15.12.2021 Wuppertal Institut

Wie passen Humor und Wissenschaft zusammen?

Um den Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur auf deutlich unter 2 beziehungsweise möglichst unter 1,5 Grad Celsius zu begrenzen, muss jetzt der Einstieg in die Dekade der Umsetzung im Klimaschutz gelingen und schnell und konsequent gehandelt werden. Doch wie lassen sich Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Politik erreichen und zum Handeln motivieren? Kann Humor helfen, die Dringlichkeit des Handelns zu vermitteln? Darüber diskutieren Prof. Dr.-Ing. Manfred Fischedick, wissenschaftlicher Geschäftsführer des Wuppertal Instituts, und Christin Hasken, Leiterin der Kommunikation am Wuppertal Institut, mit dem Arzt, Wissenschaftsjournalisten und Gründer der Stiftung „Gesunde Erde Gesunde Menschen“ Dr. Eckart von Hirschhausen in der aktuellen Episode des Podcasts Zukunftswissen.fm.

Angesichts der dringend erforderlichen

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14.12.2021 Wuppertal Institut

War die Konferenz in Glasgow ein Wendepunkt für den Klimaschutz?

Vom 31. Oktober bis zum 13. November 2021 fand in Glasgow die 26. Konferenz des internationalen Klimaregimes (Conference of the Parties, COP26) statt. Wenige Wochen nach der Konferenz veröffentlichten die Forschenden des Wuppertal Instituts eine Kurzanalyse. Nun folgt ihre detaillierte Auswertung der zentralen Konferenz-Ergebnisse unter dem Titel "Turning Point Glasgow? An assessment of the climate conference COP26".

Im Mittelpunkt der Verhandlungen von Glasgow stand die Steigerung der Ambition im Klimaschutz. Denn die bisher vorgelegten nationalen Beitrage der Staaten – die sogenannten Nationally Determined Contributions (NDCs) – reichen nicht aus, um die langfristigen Ziele des Pariser Klimaabkommens zu erreichen. Ein weiterer Schwerpunkt der Verhandlungen war die Fertigstellung des Regelwerks zum Pariser Abkommen. Die ...

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14.12.2021 Wuppertal Institut

Nachhaltiges Mobilitätssystem für alle

Der Verkehrssektor verursacht rund 20 Prozent der Treibhausgas-Emissionen in Deutschland und ist damit unverzichtbar, um die nationalen Klimaschutzziele zu erreichen. Doch in keinem anderen Sektor liegen Wunsch und Wirklichkeit auf dem Weg zur Klimaneutralität noch so weit auseinander wie im Verkehrssektor. Die Studie "Ein nachhaltiges Mobilitätssystem für alle" zeigt daher neue Wege für den Einstieg in eine klimaschonende und nachhaltige Verkehrswende in Deutschland. Sie entstand im Rahmen des Projekts "ShapingDIT – Digitalisierung gestalten – Transformation zur Nachhaltigkeit ermöglichen" im Auftrag von Huawei Deutschland. Der Bericht liefert Handlungsoptionen für die Umsetzung der Ziele des neuen Koalitionsvertrags zum Ausbau ambitionierter, digitaler Mobilitätslösungen.

"Wirksamer Klimaschutz im Verkehr braucht

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13.12.2021 GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel

Große Messfahrt quer über den Atlantik

13.12.2021/Las Palmas de Gran Canaria/Kiel. Quer über den Atlantik transportiert eine große Strömung Meerwasser von Afrika in die Sargasso-See und bis in die Karibik. Die biogeochemischen Prozesse, die unterwegs ablaufen, sind bislang kaum erforscht. Ein internationales Team quert daher unter der Leitung des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel den Atlantik auf der Expedition SO287-CONNECT mit dem deutschen Forschungsschiff SONNE und nimmt dabei Tausende von Messungen vor – auch um zu klären, wie diese Prozesse mit dem Klimawandel verknüpft sind. Untersucht wird zudem, wie stark Plastikmüll und Schiffsverkehr den Atlantik belasten.

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09.12.2021 Max-Planck-Gesellschaft

Neuer Datenschatz über die Atmosphäre der Passatregion verfügbar

Dreizehn Wissenschaftler*innen aus Deutschland, Frankreich und den USA arbeiteten zusammen, um Messungen durchzuführen und sie zu einem Datensatz zu verarbeiten, der eine umfassende Beschreibung der thermodynamischen und kinematischen Aspekte der Atmosphäre in der Passatregion über dem Nordatlantik bietet. Die Arbeit wurde von Dr. Geet George geleitet, einem Postdoc am Max-Planck-Institut für Meteorologie, der auch für die Handhabung der Dropsonden an Bord des Flugzeugs HALO während der EUREC4A-Feldkampagne im Jahr 2020 verantwortlich war.

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09.12.2021 GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel

Für eine verantwortungsvolle Forschung zu mariner Kohlendioxid-Entnahme

09.12.2021/Kiel/Washington. Forschung zu marinen Methoden der Entnahme von Kohlendioxid (CO2) aus der Atmosphäre ist wichtig. Sollte aber nicht nur die Machbarkeit und Wirksamkeit betrachten, sondern auch politische, soziale und rechtliche Rahmenbedingungen in den Blick nehmen. Dies empfehlen zwei neue in den Vereinigten Staaten von Amerika veröffentlichte Berichte, an deren Entstehung Forscher des GEOMAR und der Deutschen Allianz Meeresforschung beteiligt waren. Die Schlussfolgerungen sind von internationaler Relevanz.

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08.12.2021 GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel

Schwä­che­re Oze­an­zir­ku­la­ti­on führ­te zu mehr Koh­len­stoffspei­che­rung

Die Be­we­gung der Was­ser­mas­sen im Oze­an, sei­ne Zir­ku­la­ti­on, ist ein we­sent­li­cher Bau­stein des glo­ba­len Kli­ma­sys­tems. In ei­ner Stu­die, die ak­tu­ell im Jour­nal Proceedings of the National Academy of Science (PNAS) er­schie­nen ist, konn­ten For­schen­de nach­wei­sen, dass die Zir­ku­la­ti­on im tie­fen Oze­an wäh­rend kal­ter Pha­sen in der Erd­ge­schich­te deut­lich ver­lang­samt war. Ana­ly­sen von Se­di­ment­pro­ben zei­gen, dass der Ab­bau or­ga­ni­schen Koh­len­stoffs in den Was­ser­mas­sen der Tief­see den dort ver­füg­ba­ren Sau­er­stoff auf­zehr­te. Be­tei­ligt sind Wis­sen­schaft­le­r*in­nen der Okla­ho­ma Sta­te Uni­ver­si­ty (USA), des GEO­MAR Helm­holtz-Zen­trum für Oze­an­for­schung Kiel und des MARUM – Zen­tru

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08.12.2021 Wuppertal Institut

Humboldt n: Nachhaltigkeitsinitiative für NRW-Universitäten

Heute fand in der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste im Beisein von Isabel Pfeiffer-Poensgen, Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen (NRW), der offizielle Auftakt für die Nachhaltigkeitsinitiative Humboldtn – "Humboldt hoch n" gesprochen – statt. Neben den Vordenkern der universitätsübergreifenden Initiative, Prof. Dr. Dr. hc. Lambert T. Koch (Vorsitzender der Landesrektorenkonferenz der Universitäten) und Prof. Dr. Holger Burckhart (Sprecher der Humboldtn-Initiative), stellten sich auch Prof. Dr.-Ing. Manfred Fischedick, wissenschaftlicher Geschäftsführer des Wuppertal Instituts, und Christiane Dusch (Generalsekretärin der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste) als Kooperationspartner den Fragen der Journalist*innen.

Unt

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08.12.2021 Wuppertal Institut

Strafsache Strohhalm: Was bewirken Plastikverbote weltweit?

Seitdem Einweg-Plastikartikel wie Kunststofftüten und Strohhalme verboten wurden, sind Straßen und Strände sauberer geworden. Zudem wurde auch die öffentliche Diskussion über nachhaltigen Konsum intensiviert. Die Gesamtmenge an Kunststoff-Abfällen ließ sich mit "Plastikverboten" hingegen nicht signifikant reduzieren. Zu diesem Ergebnis kommt der aktuelle POLYPROBLEM-Report der gemeinnützigen Röchling Stiftung und des Beratungshauses Wider Sense in Zusammenarbeit mit dem Wuppertal Institut. Unter dem Titel "Strafsache Strohhalm" haben die Autor*innen die Wirkung staatlicher Verbote von Einweg-Plastikprodukten unter die Lupe genommen und die Erfahrungen aus Deutschland, Kenia und Kalifornien analysiert.

Insbesondere in Hinblick auf Deutschland zeigt der Report, dass ein Verbot von Einweg-Plastik noch lange nicht zu ...

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07.12.2021 Max-Planck-Gesellschaft

Verleihung des Nobelpreises für Physik 2021 an Klaus Hasselmann in Berlin

Die Wartezeit hat ein Ende: am 7. Dezember 2021 wurde unserem Gründungsdirektor in einer feierlichen Zeremonie im Harnack-Haus in Berlin der Nobelpreis für Physik 2021 verliehen.

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03.12.2021 Wuppertal Institut

Deutscher Nachhaltigkeitspreis für zukunftsweisendes Design verliehen

Am 2. Dezember 2021 wurden 25 Vorbilder nachhaltiger Gestaltung in Düsseldorf mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis (DNP) für zukunftsweisendes Design ausgezeichnet. Zur interdisziplinär besetzten Expert*innen-Jury, die die Sieger*innen in einem mehrstufigen Prozess auswählte, gehört auch Prof. Dr. Christa Liedtke, Leiterin der Abteilung Nachhaltiges Produzieren und Konsumieren am Wuppertal Institut und Professorin an der Folkwang Universität im Design. Die Jury bewertete unter anderem die wirksamsten Beiträge zur Transformation – kurz: die besten Produkte, Dienstleistungen und Systeme im Wettbewerb.

Unter den 81 Finalist*innen fanden sich Unternehmen, Agenturen, Designer*innen, Studierende und Start-ups, die als Vorreiter*innen für nachhaltige Designlösungen gelten. Die innovativsten Ideen decken so ...

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02.12.2021 Leibniz-Zentrum fuer Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. Muencheberg

Breites Bündnis lehnt Kompensation von Treibhausgasemissionen mittels „Humuszertifikaten“ ab und fordert stattdessen Förderung von Humusaufbau

Breites Bündnis lehnt Kompensation von Treibhausgasemissionen mittels „Humuszertifikaten“ ab und fordert stattdessen Förderung von Humusaufbau CO2-Emissionszertifikate sind kein geeignetes Instrument zum Erhalt und Aufbau von Humus. Über 30 Organisationen und Personen aus Umwelt- und Klimaschutz, Landwirtschaft und Wissenschaft haben sich gegen die Generierung von CO2-Emissionszertifikaten als Instrument zum Erhalt und Aufbau von Humus ausgesprochen. Denn es bestünde damit das Risiko, dass Unternehmen ihre Treibhausgasemissionen durch angeblichen Humusaufbau kompensieren und eigene CO2-Einsparungen vernachlässigen. Sogenannte „Humus-Zertifikate“ könnten „keine permanente Kohlenstoffbindung sicherstellen“, heißt es in der gemeinsamen „Position zur Festlegung von Kohlenstoff in Böden und dessen möglicher Honorierung

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02.12.2021 Leibniz-Zentrum fuer Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. Muencheberg

8. Dezember: ZALF-Forschende bei Online-Tagung zu aufbauender Landwirtschaft

Am 8. Dezember findet die Online-Tagung „Klima-Landschaften“ statt. Dabei geht es darum, wie Potentiale in der Land-, Forst- und Wasserwirtschaft genutzt werden können, um Effekte des Klimawandels abzuschwächen und die Klimaresilienz von Ökosystemen zu stärken. Prof. Sonoko Dorothea Bellingrath-Kimura vom ZALF spricht in diesem Rahmen über Methoden einer ressourcenaufbauenden Landnutzung. Auch der ZALF-Geoökologe Prof. Claas Nendel nimmt an der Veranstaltung teil.

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02.12.2021 Max-Planck-Gesellschaft

Vorhersage der Klimaerwärmung: Wie Wasserdampf den Strahlungseffekt von CO2 beeinflusst

In einer neuen Studie in Geophysical Research Letters zeigen Dr. Lukas Kluft, Dr. Sally Dacie und Prof. Dr. Bjorn Stevens (alle vom Max-Planck-Institut für Meteorologie) sowie Dr. Manfred Brath und Prof. Dr. Stefan A. Bühler (beide von der Universität Hamburg), dass die Nutzung eines weit verbreiteten Strahlungsmodells zu falschen Vorhersagen über die Änderung der Klimasensitivität führt.

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02.12.2021 Wuppertal Institut

Umkehr aus der imperialen Lebensweise

Im Zeitalter des Anthropozän, also die geologische Epoche, die vom Menschen dominiert wird, sind die Menschen die treibende Kraft. Zehn Prozent der Menschheit verursachen die Hälfte der Emissionen der gesamten Weltbevölkerung. Ein Wirtschaftsmodell, dass weder gerecht noch nachhaltig ist, stellt Prof. Dr. Wolfgang Sachs, Senior Researcher am Wuppertal Institut, in seinem Artikel "Fratelli tutti im Schatten des Anthropozän" für die "Grüne Reihe" vor, einer Publikation des Hilfswerkes "Franziskaner helfen".

In der Enzyklika "Fratelli tutti" widmet sich Papst Franziskus dem Gedanken der Brüderlichkeit und plädiert für eine gerechte und geschwisterliche Welt. Wolfgang Sachs führt diesen Gedanken weiter und überträgt ihn auf das Machtverhältnis Mensch und Natur. "Kollektive Verbundenheit verpflichtet auch dazu, sich um

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01.12.2021 Wuppertal Institut

Rolle des internationalen Kohlenstoffhandels bis 2050 und danach

Mit dem Pariser Klimaabkommen haben die Vertragsstaaten das ehrgeizige Ziel vereinbart, den Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur auf deutlich unter 2 Grad Celsius, möglichst auf 1,5 Grad Celsius gegenüber dem vorindustriellen Niveau zu begrenzen. Wie dieses Ziel erreicht werden soll, ist in Artikel 4 des Pariser Abkommens festgelegt. Die Vertragsstaaten haben sich darauf geeinigt, den Höhepunkt der globalen Emissionen so bald wie möglich zu erreichen und in der zweiten Hälfte dieses Jahrhunderts ein Gleichgewicht zwischen den anthropogenen Emissionen von Treibhausgasen aus Quellen und dem Abbau von Treibhausgasen durch Senken herzustellen.

Das Pariser Abkommen sieht dabei nicht ausdrücklich die Schaffung eines internationalen Kohlenstoffmarktes vor. Artikel 6 bietet jedoch einen rechtlichen Weg für den "internati

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01.12.2021 Wuppertal Institut

CO2-Preis sozial gerecht und nachhaltig gestalten

Wegen des zu Jahresbeginn 2021 eingeführten CO2-Preises zahlt ein Durchschnittshaushalt mehr für das Heizen und Autofahren. Die EEG-Umlage, die den Strompreis bislang zusätzlich verteuerte, will die Ampelkoalition in der anstehenden Legislaturperiode abschaffen. Um den künftigen Preisanstieg bei Gas, Diesel und Benzin für finanziell schwache Haushalte abzumildern und damit die Akzeptanz des Marktsystems zu gewährleisten, will sie einen sozialen Kompensationsmechanismus entwickeln, das sogenannte Klimageld.

In dem Diskursbeitrag "Sozial nachhaltig? Verteilungswirkungen einer CO2-Bepreisung auf Privathaushalte" analysieren Maike Venjakob und Oliver Wagner aus dem Forschungsbereich Energiepolitik am Wuppertal Institut die Verteilungswirkungen steigender Energiekosten auf private Haushalte. Die betrachten dafür die Kosten ...

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30.11.2021 Leibniz-Zentrum fuer Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. Muencheberg

Klimafreundliche Landwirtschaft - Prof. Claas Nendel im Interview

Landwirt experimentiert mit Humus-Aufbau auf dem Acker für weniger CO2. Angesichts des Klimawandels sucht die Bundespolitik nach Wegen, auch die Landwirtschaft CO2-freundlicher zu gestalten. Das soll unter anderem mit lockeren Böden und dem Aufbau von Humus gelingen. Daran versucht sich auch ein Bauer aus Oder-Spree. 14 Millionen Tonnen weniger CO2 soll die Landwirtschaft bis 2030 ausstoßen. Dafür hat das Bundeslandwirtschaftsministerium zehn Maßnahmen entwickelt, und eine davon heißt "Humusaufbau im Ackerland". Ein Landwirt in Buchholz bei Steinhöfel (Oder-Spree) probiert aktuell genau das aus. Aus dem Acker bei Steinhöfel sprießen bereits zarte Weizen-Halme. Benjamin Meise, Geschäftsführer der Fürstenwalder Agrarprodukte GmbH Buchholz, steht mitten auf dem Feld und hält einen Spaten sowie eine Bodensonde in der Hand. "Das

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26.11.2021 Wuppertal Institut

Klimaneutrale Industrie im Rheinischen Revier

Um den laufenden Strukturwandel im Rheinischen Revier im Rahmen des Strukturstärkungsgesetzes Kohleregionen voranzutreiben, unterstützt die Bundesregierung dies mit Forschungsprojekten, Unternehmensansiedlungen und einer Vielzahl anderer Aktivitäten. Der Strukturwandel kann aber nur gelingen, wenn sich die Veränderungen auch an den Zielen und Strukturen einer klimaneutralen Industrie orientieren. Das Wuppertal Institut hat mit dem wissenschaftlichen Kompetenzzentrum SCI4climate.NRW innerhalb der Landesinitiative IN4climate.NRW zur Transformation der Grundstoffindustrie geforscht und mit Politik und Unternehmen gemeinsame Positionen entwickelt. Daraus ist integriertes Systemwissen über die Industrietransformation zur Klimaneutralität für NRW entstanden, das eine Orientierung über die Grundstoffindustrie hinaus ermöglicht.

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25.11.2021 Wuppertal Institut

Mit Koalitionsvertrag gelingt Einstieg in Dekade der Umsetzung

Beherrschte in den letzten Jahren die Diskussion über die richtigen Klimaschutzziele das politische Handeln, nicht zuletzt angetrieben durch den Druck der Zivilgesellschaft, allen voran die Fridays-for-Future-Bewegung, und ein wegweisendes Urteil des Bundesverfassungsgerichts aus dem Frühjahr 2021, ist der Geist des Koalitionsvertrags geprägt von einem klaren aber auch dringend notwendigen Umsetzungswillen. Dies betrifft alle relevanten Sektoren gleichermaßen, wenn auch den Bereich Verkehr deutlich am schwächsten. Der beschleunigte Umstieg auf Elektromobilität und die Stärkung der Bahn/des ÖPNV wird nicht ausreichen für eine umfassende Mobilitätswende. Stärkung des Rad- und Fußverkehrs und eine umweltgerechte Stadtentwicklung kommen zu kurz. Bemerkenswert ist das positive Narrativ des Vertrages. Klimaschutz wird an vielen ...

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23.11.2021 Wuppertal Institut

Politikoptionen für Aufbau einer grünen Wasserstoff-Wirtschaft

Zukünftig wird grüner Wasserstoff eine Schlüsselrolle beim Aufbau einer klimaneutralen energieintensiven Industrie spielen. Im Rahmen des Projektes SCI4climate.NRW untersuchten Lena Tholen, Dr. Anna Leipprand, Dr. Dagmar Kiyar und Thomas Adisorn vom Wuppertal Institut sowie Sarah Maier, Malte Küper und Andreas Fischer vom Institut der deutschen Wirtschaft, wie die Politik die Entwicklung von grünem Wasserstoff für die Defossilisierung der Industrie unterstützen kann. Bisher ist wenig erforscht, wie geeignete politische Maßnahmen gestaltet werden sollten. Bestehende Hemmnisse stehen der Umsetzung einer Wasserstoff-Wirtschaft momentan entgegen.

Im Artikel "The Green Hydrogen Puzzle: Towards a German Policy Framework for Industry" werden deshalb vier Herausforderungen identifiziert und daraus Kriterien zur Bewertung von ...

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22.11.2021 Max-Planck-Gesellschaft

MPI-M, DKRZ, Universität Stockholm und Intel gewinnen gemeinsam Auszeichnung für beste Visualisierung

Ein gemeinsames Team des Deutschen Klimarechenzentrums (DKRZ), des Max-Planck-Instituts für Meteorologie (MPI-M), der Universität Stockholm und der Intel Corporation hat den SC21 Best Visualization Award für seine Visualisierung “Putting the Ocean into the Center: A coupled ICON Atmosphere/Ocean Simulation in Spilhaus Projection” gewonnen.

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19.11.2021 Wuppertal Institut

Klimakonferenz in Glasgow: Wendepunkt für den Klimaschutz?

Die diesjährige UN-Klimakonferenz in Glasgow lieferte gemischte Ergebnisse. Während der Konferenz wurde präzisiert, welches Maß an Ehrgeiz erforderlich ist, und die Länder wurden aufgefordert, ihre Beiträge im nächsten Jahr weiter zu erhöhen. Außerdem wurden die detaillierten Regeln für die Umsetzung des Pariser Abkommens fertiggestellt. Die Klimazusagen und -maßnahmen der Vertragsparteien sind jedoch immer noch viel zu schwach. Zudem weigerten sich die Industrieländer beim Ausgleich von Klimawandel-bedingten Verlusten und Schäden nachzugeben, obwohl dies zu den wichtigsten Prioritäten der Entwicklungsländer gehört. Forschende des Wuppertal Instituts nahmen an der Konferenz teil und fassten nun die wichtigsten Verhandlungsergebnisse in einer Kurzanalyse zusammen. Der ausführliche Analysebericht erscheint Anfang 2022. <

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18.11.2021 Leibniz-Zentrum fuer Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. Muencheberg

Sondersitzung AGRAR: Carbon Farming am 2. Dezember mit ZALF-Wissenschaftlerin Katharina Helming

Am Donnerstag den 2. Dezember findet die Sondersitzung AGRAR zum Thema Carbon Farming statt. Dabei geht es um die Kohlenstoffanreicherung in landwirtschaftlich genutzten Böden als eine Möglichkeit, der Atmosphäre Treibhausgase zu entziehen. Wie kann Carbon Farming in Deutschland großflächig umgesetzt und gefördert werden? An der Diskussion nimmt u. a. die ZALF-Wissenschaftlerin und Bodenexpertin Prof. Dr. Katharina Helming teil.

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18.11.2021 Wuppertal Institut

Ausbaudynamik bremst Import von grünem Wasserstoff aus

Grüner – also mithilfe erneuerbarer Energien hergestellter – Wasserstoff (H2) ist CO2-neutral und für das Gelingen von Energiewende und Klimaschutz unverzichtbar. Insbesondere für die Umstellung auf eine möglichst CO2-neutrale Industrieproduktion werden bereits in diesem Jahrzehnt große Mengen des grünen Wasserstoffs benötigt. Um den erwarteten Bedarf zu decken, setzt die Nationale Wasserstoffstrategie bis zum Jahr 2030 überwiegend auf Importe. Allerdings ist bis dahin vermutlich nicht und nur unter günstigen Rahmenbedingungen sowie deutlich größeren Anstrengungen in den Exportländern mit ausreichenden Liefermengen zu rechnen. Dies zeigt eine neue Studie zur Realisierbarkeit von Wasserstoff-Importen bis zum Jahr 2030 des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), des Fraunhofer-Instituts für Umwelt-, Sicherheits- und ...

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15.11.2021 Max-Planck-Gesellschaft

Global Carbon Project: Dem menschengemachten CO2 auf der Spur

Nachdem 2020 die fossilen Kohlendioxid-Emissionen im globalen Durchschnitt deutlich gesunken waren, nähern sie sich in diesem Jahr wieder dem Niveau von vor der Corona-Pandemie an. Zu diesem Ergebnis kommt das Global Carbon Project (GCP). Jedes Jahr ziehen Wissenschaftler*innen Bilanz, wieviel CO2 weltweit von der Menschheit ausgestoßen und von natürlichen Senken wieder aufgenommen wird.

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12.11.2021 Leibniz-Zentrum fuer Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. Muencheberg

ZALF-Experten in TV-Doku: Landwirtschaft der Zukunft - Smart. Nachhaltig. Digital. Neu

NTV Dokumentation „Landwirtschaft der Zukunft - Smart. Nachhaltig. Digital. Neu“

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12.11.2021 Wuppertal Institut

Von der Wissenschaft in die Politik: Der Weg zur resilienten Stadt

Zehn Jahre lang war Prof. Dr. Uwe Schneidewind wissenschaftlicher Geschäftsführer des Wuppertal Instituts bevor er einen neuen, spannenden Weg eingeschlagen und sich im Jahr 2020 auf das "Experiment" Oberbürgermeister von Wuppertal zu werden eingelassen hat.

In der neuen Episode von Zukunftswissen.fm stellt sich Uwe Schneidewind den unverblümten Fragen von Anja Bierwirth, Leiterin des Forschungsbereichs Stadtwandel am Wuppertal Institut. Er verrät unter anderem, ob er den Schritt in die Politik bereut hat und vor welchen Herausforderungen er regelmäßig steht. Schneidewind erklärt, warum Wuppertal das Zeug dazu hat, die E-Bike-Hauptstadt der Bundesrepublik Deutschland zu werden und welche Maßnahmen es dafür noch braucht. Außerdem nehmen Bierwirth und Schneidewind die Sondierungsstudie "Wuppertal klimaneutral 2035", ...

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12.11.2021 Wuppertal Institut

Deutschlands Vorreiterrolle in der Energiepolitik zurückgewinnen

Industrienationen stehen vor enormen Herausforderungen, wenn sie ihre CO2-Emissionen spätestens bis zum Jahr 2050 um mindestens 80 bis 95 Prozent reduzieren wollen, betont der Weltklimarat (Intergovernmental Panel on Climate Change, IPCC). Denn als Grundvoraussetzung wird bis zu diesem Zeitpunkt eine nahezu kohlenstofffreie Stromerzeugung erforderlich. Lange Zeit übernahm Deutschland eine Vorreiterrolle beim Ausbau der erneuerbaren Energien, welche primär auf die fortschrittliche Regelung der Einspeisevergütung zurückzuführen ist. In den vergangenen Jahren war jedoch zu beobachten, dass die Energiewende in Deutschland ihre ursprüngliche Dynamik verloren hat.

Oliver Wagner und Thomas Götz, beide Co-Leiter des Forschungsbereichs Energiepolitik am Wuppertal Institut, widmen sich in ihrem Policy Paper "Presentation of the ...

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11.11.2021 Deutsches Klimarechenzentrum

EGU Early Career Award für Christopher Kadow

Der renommierte „Outstanding Early Career Scienctists Award“ der European Geoscience Union (EGU) geht im Bereich Informatik der Erdsystem- und Weltraumwissenschaften an Dr. Christopher Kadow vom DKRZ in Hamburg. Der Preis ehrt junge Wissenschaftler:innen, die sich in den ersten Jahren nach ihrer Promotion durch exzellente wissenschaftliche Leistungen auszeichnen und ist einer der bedeutendsten europäischen Preise, den Nachwuchswissenschaftler:innen erhalten können.

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11.11.2021 Max-Planck-Gesellschaft

Feuchteunterschiede und ihr Effekt auf das Strahlungsbudget in globalen sturmauflösenden Modellen

In einer neuen Studie im Journal of Advances in Modeling Earth Systems zeigen Theresa Lang, Dr. Ann Kristin Naumann, Prof. Bjorn Stevens und Prof. Stefan A. Bühler, dass es in modernsten globalen Klimamodellen weniger Modellunterschiede in der tropischen Feuchteverteilung gibt.

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11.11.2021 Wuppertal Institut

Klima- und Ressourcenwende beschleunigen

Bewusstsein, Kompetenz, Gelegenheit: Ohne die überzeugte Unterstützung der Mehrheit ist eine Klima- und Ressourcenwende in einer demokratischen Gesellschaft unmöglich. Die neue Bundesregierung muss dazu weit mehr offene Diskurse betreiben und einen gesetzlichen Rahmen schaffen, der nachhaltige Lebensstile genauso fördert wie nachhaltige Dienstleistungen und Produkte. Hebel und Vorbild sollte dabei die eigene Beschaffung sein.

"Wir dürfen die Transformation zu einem nachhaltigen Wirtschaftssystem nicht allein als technische Aufgabe betrachten, das lässt wichtige Potenziale unserer Gesellschaft ungenutzt", sagt Prof. Dr.-Ing. Manfred Fischedick, wissenschaftlicher Geschäftsführer des Wuppertal Instituts. Die beiden Autorinnen Prof. Dr. Christa Liedtke, Leiterin der Abteilung Nachhaltiges Produzieren und Konsumieren am ...

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09.11.2021 Wuppertal Institut

Future Energies Science Match 2021

Von der Flutkatastrophe in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz bis zu den Waldbränden und Hitzewellen in Südeuropa – die Folgen der Erderwärmung werden immer sichtbarer und zeigen, dass die Klimaziele des Pariser Klimaabkommens, der Europäischen Union sowie der Bundesregierung von enormer Bedeutung sind. Will Deutschland bis 2045 klimaneutral werden, spielt die Energiewende eine zentrale Rolle für die Transformation unserer Wirtschaft und Gesellschaft. Mit dem Future Energies Science Match 2021, der am 1. Dezember 2021 von 09:30 bis 18:00 Uhr stattfindet, bietet der Tagesspiegel in Kooperation mit dem Land Schleswig-Holstein bereits seit 2017 die Plattform für die Gestaltung der Energiewende. Die Veranstaltung ist der Treffpunkt für Forschende, Talente, Investorinnen und Investoren, Politikerinnen und Politikern sowie ...

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09.11.2021 Wuppertal Institut

Auf dem Weg zur Umsetzung?

Während der derzeit laufenden 26. UN-Klimakonferenz (Conference of the Parties, COP26) der United Nations Framework Convention (UNFCCC) stehen die Verhandlungen über das Regelwerk nach Artikel 6 wieder auf der Tagesordnung. Erste Anzeichen deuten darauf hin, dass eine Einigung in greifbare Nähe rückt. Die Debatte wurde in intensiven Gesprächen mit Expertinnen und Experten, mit den Delegationsleitenden oder bei den Ministertagungen vorangetrieben. In der Zwischenzeit ist die Pilotierung von Artikel-6-Vorhaben ebenfalls in vollem Gange.

Daher behandelt die aktuelle Ausgabe der Carbon Mechanisms Review (CMR) "Towards implementation?" beide Themen. Zunächst geht die CMR auf eine Bewertung des informellen Artikel-6-"Optionspapiers" des Vorsitzenden des Subsidiary Body for Scientific and Technological Advice (SBSTA) zum Überga

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09.11.2021 Wuppertal Institut

I'm just a Streamer

Rund 84 Prozent aller Familien nutzen einen Video-Streamingdienst und 76 Prozent der Familien streamen Musik über Plattformen. Inzwischen besitzen 96 Prozent aller Jugendlichen ein Smartphone und nutzen damit verbundene Dienste. Jedoch verursacht Informations- und Kommunikationstechnik (IKT) einen hohen Energie- und Ressourcenverbrauch und ist mit Treibhausgas-Emissionen verbunden. Die meisten Nutzenden sind dieser Auswirkungen nicht bewusst und es mangelt ihnen an Wissen, wie man IKT energiesparend einsetzen kann. Im Rahmen eines Modellprojekts untersuchten Dr. Anna Bliesner-Steckmann, wissenschaftliche Referentin in der Abteilung Kulturelle und politische Bildung, Bildung für Nachhaltigkeit am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V. (DLR), und Dr. Franziska Stelzer, Senior Researcher im Forschungsbereich Innovationslabore

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08.11.2021 Leibniz-Zentrum fuer Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. Muencheberg

Klimakrise: ZALF-Experte Dr. Stefan Sieber zur Klimawirksamkeit des globalen Ernährungssytems

So falsch ist unsere Ernährung Die Art, wie wir Lebensmittel produzieren und was wir essen, schadet uns selbst. Und dem Klima. Damit sich das ändert, muss auf der ganzen Welt umgedacht werden. Ein Video von Lucia Heisterkamp (SPIEGEL) 07.11.2021, 07.00 Uhr

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04.11.2021 Deutsches Klimarechenzentrum

Platz drei für DKRZ-Team bei ML-Challenge

Bei der zweiten "AI4Sentinel2 challenge" erreichten Frauke Albrecht und Caroline Arnold vom Helmholtz-AI-Unterstützungsteam HAICU/AIM am DKRZ als Team „EagleEyes“ den dritten Platz.

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04.11.2021 Wuppertal Institut

Globale Stahlproduktion am Scheideweg

Derzeit treffen sich die führenden Politikerinnen und Politiker der Welt zur 26. UN-Klimakonferenz in Glasgow (COP26). Ihr Ziel ist es, einen Konsens darüber zu erzielen, wie die Ambitionen in Bezug auf den Klimaschutz erhöht werden können, um die globale Energiewende in den 2020er Jahren zu beschleunigen. Der Stahlsektor wird bei dieser Transformation eine wesentliche Rolle spielen. Während des Gipfeltreffens der Staats- und Regierungschefs am 2. November auf der COP26 haben sich zahlreiche Staaten, auf die mehr als 30 Prozent der weltweiten Stahlproduktion entfallen, im Rahmen ihrer Breakthrough-Agenda auf die Förderung von innovativen Technologien für die globale Transformation des Stahlsektors geeinigt. Dies soll den Weg dafür ebnen, dass "nahezu emissionsfreier Stahl" auf den globalen Märkten bis 2030 die erste Wahl sein

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03.11.2021 Wuppertal Institut

Klimaneutral mit CO2 wirtschaften

Bislang ist Kohlendioxid kein Bestandteil von Infrastrukturplanungen in Deutschland. Dabei wird die Entstehung von CO2 in manchen Prozessen auch in Zukunft unvermeidbar sein, trotz Prozessoptimierungen und unabhängig vom eingesetzten Brennstoff. So zum Beispiel in der Kalkindustrie, wo Kohlendioxid im Zuge des Brennprozesses natürlicherweise aus dem Carbonatgestein entweicht. Auch in einer klimaneutralen Industriezukunft wird sich bei manchen Produktionsprozessen nicht gänzlich vermeiden lassen, dass Kohlendioxid (CO2) entsteht. Gleichzeitig sind viele Branchen auf CO2 als Ressource angewiesen. Das vom Think Tank IN4climate.NRW gemeinsam mit 17 Partnern aus Industrie und Wissenschaft erarbeitete Diskussionspapier "CO2 in einer klimaneutralen Industrie: Infrastrukturanforderungen für NRW" fasst Impulse und konkrete Anforderungen fü

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02.11.2021 Wuppertal Institut

Höhere Anforderungen und bessere Förderung

Ein neuer Zukunftsimpuls des Wuppertal Instituts zeigt, welche Weichen die Politik stellen muss, um den Gebäudebestand bis 2045 klimaneutral zu machen. Im Fokus stehen höhere Effizienzanforderungen für Bestands- und Neubauten, ein schnellerer Ausstieg aus Gas- und Ölheizungen, höhere Anreize und bessere Unterstützung für Gebäudebesitzerinnen und -besitzer sowie warmmietenneutrale Sanierungen, um Mieterinnen und Mieter vor einer Überlastung zu schützen.  

"Die neue Bundesregierung muss höhere Anforderungen an verlustarme Gebäudehüllen und die klimaneutrale Wärmeversorgung setzen und dabei die Umsetzung so fördern, dass sie niemanden überfordert – weder selbstnutzende Gebäudebesitzende noch Vermietende oder Mietende", erklärt Prof. Dr.-Ing. Manfred Fischedick, wissenschaftlicher Geschäftsführer des ...

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02.11.2021 Wuppertal Institut

Klimadiplomatie auf Eis gelegt, aber nicht der Klimawandel

Das Jahr 2020 sollte das Jahr des Ehrgeizes im Klimaschutz werden. Doch mit der Corona-Pandemie, die alle Bereiche des Lebens vor neue Herausforderungen stellte, wendete sich das Blatt. Die 26. UN-Klimakonferenz in Glasgow (Conference of the Parties, COP26) wurde auf November 2021 verschoben und die Klimapolitik schien auch insgesamt in den Hintergrund zu geraten. Gegen Ende des Jahres besserten sich die Aussichten jedoch wieder mit einer Reihe von Null-Emissions-Verpflichtungen mehrerer Staaten und der Wahl von Joe Biden zum Präsidenten der Vereinigten Staaten.

In ihrem Artikel "Climate Diplomacy on Hold, But not Climate Change" analysieren Wolfgang Obergassel, Christof Arens, Christiane Beuermann, Victoria Brandemann, Hanna Wang-Helmreich, Dr. Lukas Hermwille und Nicolas Kreibich aus dem Forschungsbereich Internationale ...

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29.10.2021 Wuppertal Institut

Politik muss Aufbau-Investitionen grün(er) gestalten

Aufgrund von immensen staatlichen Investitionen und milliardenschweren Konjunkturpaketen während der Corona-Pandemie, bildeten verschiedene Forschungsinstitute Initiativen, um diese Gelder auf ihre Klima- und Naturverträglichkeit hin zu untersuchen. Das Wuppertal Institut untersucht zusammen mit E3G etwa im Green Recovery Tracker die Konjunkturpakete der EU-Mitgliedsstaaten, welchen Beitrag diese zum Klimaschutz leisten. Insgesamt haben die verschiedenen Tracker-Initiativen weltweit Daten über Tausende von Maßnahmen und Konjunkturprogrammen, welche als Reaktion auf Covid-19 initiiert wurden, auf verschiedenste Umweltauswirkungen hin untersucht. Die Analysen zeigen, dass Regierungen weltweit zwischen 16 und 17,2 Billionen US-Dollar an Fördermitteln bereitgestellt haben – die bisher größte Mobilisierung öffentlicher Gelder in ...

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29.10.2021 Max-Planck-Gesellschaft

Veröffentlichung des NextGEMS Videoclips

NextGEMS entwickelt Prototypen für eine neue Generation von Erdsystemmodellen, um die Wissenschaft voranzubringen, die Politik zu beraten und Anwendungen bereit zu stellen, die die nachhaltige Bewirtschaftung unseres Planeten unterstützen. Als gemeinschaftliches europäisches Projekt finanziert durch das EU-Programm Horizont 2020 wird NextGEMS das Fachwissen von vierzehn europäischen Nationen nutzen, um zwei (sturmauflösende) Erdsystemmodelle der nächsten Generation zu entwickeln. Eines davon, ICON, wird hier am MPI-M entwickelt.

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27.10.2021 Wuppertal Institut

COP26 muss Ambitionssteigerung fördern und Umsetzung von Paris vorantreiben

Vom 31. Oktober bis zum 12. November 2021 findet in Glasgow die 26. UN-Klimakonferenz statt. Bei diesen Verhandlungen, die aufgrund der Corona-Pandemie um ein Jahr verschoben werden mussten, wird ein Schwerpunkt sein, das detaillierte Regelwerk zum Pariser Klimaabkommen zu vervollständigen. Dabei sollen unter anderem Vorgaben für die Nutzung marktbasierter Instrumente verabschiedet werden. Zugleich stellt die Konferenz eine wichtige Gelegenheit für die Vertragsstaaten dar, die Ambitionen ihrer Klimaschutz-Bemühungen zu verstärken. Das Wuppertal Institut beobachtet seit Beginn des UN-Klimaprozesses die laufenden Verhandlungen und analysiert kontinuierlich deren Ergebnisse. Während verschiedener Sideevents stellt es seine Forschung vor und diskutiert konkrete Wege für die Umsetzung des Pariser Klimaabkommens.

Unter dem ...

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26.10.2021 Wuppertal Institut

Anwendung des Phasenmodells für eine nachhaltige Energiesystem-Transformation in Algerien

Der Nahe Osten und Nordafrika (Middle East and North Africa, MENA) spielt eine zentrale Rolle in der globalen Energiewende, da die Region über ein reiches Potenzial an erneuerbaren Energien verfügt. Gleichzeitig sind viele Länder in der Region aber auch wichtige Öl- und Gasproduzenten. Dies gilt auch für Algerien, wo die Förderung von Erdöl und Erdgas eine wichtige Aufgabe in der Wirtschaft und Gesellschaft einnimmt. Die in Zusammenarbeit mit der Friedrich-Ebert-Stiftung und einem lokalen Forscherteam erstellte Studie "Sustainable transformation of Algeria's energy system" von Sibel Raquel Ersoy und Dr. Julia C. Terrapon-Pfaff aus dem Forschungsbereich Energiewende International am Wuppertal Institut, analysiert vor diesem Hintergrund den Transformationsprozess hin zu einem auf erneuerbaren Energien beruhenden Energiesystem in ...

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25.10.2021 Leibniz-Zentrum fuer Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. Muencheberg

Neue Podcastfolge zur klimafreundlichen Ernährung

In der aktuellen Folge des querFELDein-Podcasts betrachten Johann und Julia das Thema „Klimafreundliche Eiweißversorgung der Zukunft“ aus zwei verschiedenen Perspektiven: Aus Sicht der Ernährung und aus Sicht der Landwirtschaft. Als Gäste sind Prof. Susanne Klaus vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE) sowie Dr. Moritz Reckling vom Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. dabei.

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