Neues aus den Partnerinstitutionen

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28.07.2020 Max-Planck-Gesellschaft

Neue Klimasimulationen für das “Coupled Model Intercomparison Project”

Forschende rund um den Globus versuchen mit numerischen Klimamodellen Antworten auf diese Frage zu finden: Wie verändert die globale Erwärmung unsere Welt? Das Erdklima ist äußerst komplex und schwierig zu modellieren. Jedes Klimamodell hat seine spezifischen Stärken und Schwächen. Um die Bandbreite möglicher zukünftiger Klimaentwicklungen abzuschätzen, werden die Ergebnisse aller wichtigen Klimamodelle weltweit unter der Schirmherrschaft des World Climate Research Project (WCRP) gemeinsam ausgewertet und verglichen. Auf diese Weise schätzen die Wissenschaftler*innen die Unsicherheit der Klimaprojektionen ab und leiten die wahrscheinlichsten Antworten des Klimasystems auf die gegebenen Szenarien ab. An diesem umfangreichen internationalen Projekt, das als Coupled Model Intercomparison Project Phase 6 (CMIP6) bekannt ist, sind ...

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28.07.2020 Wuppertal Institut

Post Corona: Wege in eine neue Normalität

Das Corona-Virus hat die Weltgemeinschaft im Frühjahr 2020 in einen globalen Krisenzustand gestürzt. Dass das öffentliche, wirtschaftliche und private Leben nahezu zum Stillstand kommen könnte, wäre vor der Ausbreitung des Virus nicht denkbar gewesen. Galt vor der Corona-Pandemie der globale Kapitalismus als Sicherung des Wohlstands, so wurde mitten in der Krise deutlich, dass nicht der freie Markt, sondern ein stabiler Staat und ein solidargemeinschaftlich finanziertes Gesundheitssystem durch diese Krise führen. Doch was lernen wir als Gesellschaft aus dieser Krise? Wie sieht die globale Wirtschaft nach der Corona-Pandemie aus? Wie wird die Gesellschaft krisensicherer und zukunftsfähiger? Und was bleibt vom Leben und Arbeiten im Netz erhalten? Die Dialogreihe "Post-Corona: Wege in die neue Normalität" will mit den B

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27.07.2020 Max-Planck-Gesellschaft

Das MPI-M verabschiedet sich von seinen Humboldt-Stipendiaten Maria und Jeremy Rugenstein und wünscht ihnen weiterhin viel Erfolg

Dres. Maria Rugenstein und Jeremy Caves Rugenstein kamen Anfang 2019 als Humboldt-Forschungsstipendiaten mit Postdoktorandenstatus an das Max-Planck-Institut für Meteorologie (MPI-M). Nun übernehmen sie Professuren an der Colorado State University, USA. Maria Rugenstein wird Assistenzprofessorin in der Abteilung für Atmosphärenwissenschaften, und Jeremy Caves Rugenstein wird Assistenzprofessor in der Abteilung für Geowissenschaften. Das MPI-M gratuliert beiden zu ihrem Erfolg und wünscht ihnen alles Gute für ihre zukünftige Karriere.

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22.07.2020 GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel

Klimavorhersagen über mehrere Jahre?

22.07.2020/Kiel. Wird der Winter in fünf Jahren mild ausfallen und steht uns danach ein regenreicher Sommer ins Haus? Leider sind zuverlässige Antworten auf solche Fragen trotz aller Fortschritte in der Klimaforschung nicht möglich. Dennoch gibt es Parameter, wie z.B. die Oberflächentemperaturen im Nordatlantik, die Trends im Wetter über Europa induzieren und deren Entwicklung man über Zeiträume von Jahren vorhersagen kann, wie Ergebnisse einer aktuellen Studie unter der Leitung des GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel zeigen, die jetzt in der internationalen Fachzeitschrift Geophysical Research Letters erschienen ist.

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21.07.2020 Wuppertal Institut

Herausforderungen für die Energiewende in Städten und Gemeinden

Megatrends und ihre potenziellen Gefahren, Chancen sowie strategischen Handlungsoptionen werden aktuell in international agierenden Unternehmen, in strategischen Abteilungen von nationalen und internationalen Organisationen und in Verwaltungen viel diskutiert. Auch die Energiewende wird von Megatrends beeinflusst und maßgeblich geprägt. "Daher ist es wichtig, Wechselwirkungen mit Megatrends zu erkennen, zu verstehen und zu nutzen, um die Energiewende erfolgreich zu gestalten. Das gilt insbesondere auch für Akteure auf kommunaler Ebene", sagt Katja Witte, Co-Leiterin des Forschungsbereichs Strukturwandel und Innovation in der Abteilung Zukünftige Energie und Industriesysteme am Wuppertal Institut.

In dem Diskussionspapier "Globale Megatrends – Herausforderungen für die Energiewende in NRWs Städten und ...

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16.07.2020 Wuppertal Institut

Chemisches Kunststoffrecycling bietet viele Chancen für den Klimaschutz

Mehr als sechs Millionen Tonnen Kunststoffabfälle fallen in Deutschland jährlich an, nur etwas weniger als die Hälfte kann werk- und rohstofflich genutzt werden, der Rest wird verbrannt. Gerade gemischte Kunststoffarten erschweren das Recycling. Hier bietet sich das chemische Recycling (Pyrolyse) an. Bei diesem Verfahren werden die Stoffe durch hohe Temperaturen zersetzt und in kleinere Moleküle aufgespalten. Diese lassen sich im Sinne der Kreislaufwirtschaft in neue Kunststoffe oder chemische Grundstoffe überführen. Die Schätzungen gehen von bis zu zwei Millionen Tonnen Kunststoffabfall jährlich aus, der auf diese Weise wiederverwendet werden könnte.

Das nun veröffentlichte Diskussionspapier "Chemisches Kunststoffrecycling" der Landesinitiative IN4climate.NRW zeigt, dass Pyrolyse von gemischten ...

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16.07.2020 Wuppertal Institut

Elektromobilität in der Energiewende

Welche Interdependenzen gibt es zwischen Elektrofahrzeugen und dem Stromnetz? Die Untersuchung dieser Frage ist der Schwerpunkt des Projekts "Analyse und Bewertung nachhaltiger Urbaner Transitionspfade in China und Deutschland", gefördert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Das Projekt befasst sich außerdem mit der möglichen Rolle von batterie-elektrischen Fahrzeugen als Zwischenspeicher für regenerativ erzeugten Strom (Vehicle-to-Grid, V2G) und dem gesteuerten Laden aus technischer, ökonomischer und politischer Perspektive.

Am 20. August 2020 führt das Wuppertal Institut von 13 bis 17 Uhr einen Online-Workshop zum Thema "Elektromobilität in der Enegierwende – Potenziale, Chancen und Bdeutung von V2G im Rahmen des deutsch-chinesischen Projektes EAST" mit Expertinnen und Experten durch. ...

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15.07.2020 Wuppertal Institut

Bundesverdienstkreuz für Prof. Dr. Uwe Schneidewind

Der ehemalige wissenschaftliche Geschäftsführer des Wuppertal Instituts, Professor Dr. Uwe Schneidewind, wurde auf Vorschlag des Bundesforschungsministeriums (BMBF) von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. Heute überreichte Bundesforschungsministerin Anja Karliczek ihm das Bundesverdienstkreuz während eines Festakts im kleinen Rahmen in Berlin. Er wurde damit für sein herausragendes wissenschaftliches Engagement und seine Impulse zur Weiterentwicklung der Nachhaltigkeits- und Transformationsforschung geehrt. Seine gesellschaftsorientierte Forschung zur "Großen Transformation" und den "Reallaboren" prägte die Arbeit des Wuppertal Instituts in den vergangenen zehn Jahren maßgeblich. Deshalb versteht das ...

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15.07.2020 Wuppertal Institut

Arbeit ist das halbe Leben

Seit Beginn der Corona-Pandemie arbeiten viele Menschen von zu Hause aus. Jahrelang schienen flexible Arbeitsmodelle in vielen Branchen und Unternehmen undenkbar oder waren zum Scheitern verurteilt – nun rücken sie verstärkt in den Fokus. Doch wie viel Zeit investieren wir in den Job und wie sieht die Arbeit der Zukunft aus? Prof. Dr. Christa Liedtke und Dr. Anne Caplan vom Wuppertal Institut fordern in ihrem neuen Diskussionspapier "Arbeit ist das halbe Leben!? Über ein neues Statussymbol: Zeit und was wir damit anfangen" nachhaltige und resiliente Arbeitsmodelle zu etablieren, um so die neu gewonnene Achtsamkeit für Zeit als Chance zu nutzen, die Arbeits- und Alltagswelt umzukrempeln. Dabei nehmen sie Zeit als wertvolle Ressource in den Fokus.

Rund ein Drittel des Tages investieren die Deutschen in ihren Job

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09.07.2020 Wuppertal Institut

Ressourcen mit neuen Lebens- und Wirtschaftsweisen schonen

Wie lassen sich Transformationspfade innerhalb der planetaren Grenzen gestalten und die Wachstumsabhängigkeiten der Gesellschaft reduzieren? Der Abschlussbericht des Projekts "Ressourcenschonung und Postwachstum" – kurz PoWaRes – zeigt mit der Idee der "vorsorgeorientierten Postwachstumsposition" dafür einen wichtigen Lösungsvorschlag. Das Wirtschaftswachstum der vergangenen Jahrzehnte hat zu einem vergleichsweise hohen Lebensstandard geführt, gleichzeitig ist es aber auch für starke Umweltbelastungen, die Übernutzung der natürlichen Ressourcen und Ungerechtigkeiten gegenüber zukünftigen Generationen verantwortlich.

Der Abschlussbericht "Ansätze zur Ressourcenschonung im Kontext von Postwachstumskonzepten" geht ausführlich auf die Ursachen von Wirtschaftswachstum ein und ...

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08.07.2020 Max-Planck-Gesellschaft

Wie kalt ist es unter Gewittern? Erforschung von Cold Pools in Hamburg

Wissenschaftler*innen der Universität Hamburg und des Max-Planck-Instituts für Meteorologie (MPI-M) untersuchen im Rahmen von FESST@HH ein Wetterphänomen, das wir alle besonders in diesen Tagen gut kennen: Gewitter. Das Wetter ist warm und schön, und plötzlich kommt ein Gewitter auf. Die Luft kühlt sich insbesondere in Bodennähe durch das Verdunsten vom Niederschlag deutlich ab, und es treten starke Windböen auf, aber nach ein paar Minuten scheint erneut die Sonne, es wird wieder warm und der Wind ist kaum spürbar.

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08.07.2020 Wuppertal Institut

Auf dem Weg zur Umsetzung von Artikel 6.4

Während die Umsetzung des Pariser Klimaabkommens bereits Anfang 2020 begonnen hat, befinden sich die Kohlenstoffmärkte weiterhin in der Schwebe und die Verabschiedung eines Regelwerks für Artikel 6 wurde auf der Klimakonferenz in Madrid im Dezember 2019 erneut vertagt. Die Aufmerksamkeit wird daher insbesondere auf die Untersuchung jener offenen Fragen gelegt, die einer internationalen Einigung im Weg stehen, während der künftigen Operationalisierung des Mechanismus unter Art. 6.4 des Pariser Abkommens bisher nur wenig Beachtung geschenkt wird.

Vor diesem Hintergrund steht die Frage der Operationalisierung des Mechanismus im Zentrum des Policy Papers "How to Kick-Start Article 6.4?" von Nicolas Kreibich, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Forschungsbereich Internationale Klimapolitik in der Abteilung Energie-

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06.07.2020 Wuppertal Institut

Umfrage zur Wohnsituation und Wohnqualität

Spätestens seit der Corona-Pandemie verbringen viele Menschen deutlich mehr Zeit zu Hause als bisher. Gerade jetzt ist Wohnqualität besonders wichtig. Wohnkosten machen rund ein Drittel der monatlichen Konsumausgaben von Haushalten in Deutschland und etwa ein Viertel ihres zur Verfügung stehenden Haushaltseinkommens aus. Dabei müssen armutsgefährdete Haushalte überproportional große Anteile ihres Einkommens ausgeben, um sich ihr Dach über dem Kopf zu sichern. Der Wohnraummangel in Städten auf der einen, steigende Wohnflächen pro Person auf der anderen Seite bringen soziale wie auch ökologische Konflikte mit sich. Gleichzeitig gibt es auch in schnell wachsenden Städten ("Boom Towns") Leerstände, untergenutzte Flächen, Gebäude und Wohnungen und damit ungenutzte Potenziale für die Stadtentwicklung. Es gilt diese

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02.07.2020 Wuppertal Institut

Welche Rolle spielt der Staat bei der Digitalisierung?

Zukunftswissen.fm, der Podcast des Wuppertal Instituts, ging Anfang April 2020 mit der ersten Folge an den Start. Inzwischen ist die vierte Folge online! Die neue Episode "Digitale Staatskunst" ist ab sofort kostenfrei auf Apple und Google Podcasts, Spotify, Podcast.de und über die Website des Wuppertal Instituts zu hören.

Die neue Folge ist die vierte in der Reihe "Digitalisierung und Nachhaltigkeit". Thomas Losse-Müller, Partner in der Transaktionsberatung der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft EY (Ernst & Young), beantwortet in der neuen Podcast-Folge interessante Fragen, wie: Wie reagiert der Staat auf die Digitalisierung und welche Rolle hat er? Ist die Staatskunst in die Jahre gekommen und nicht mehr aktuell? Was hat die Digitalisierung mit der industriellen Revolution gemein? Wo steht der ...

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02.07.2020 Max-Planck-Gesellschaft

Doktorandenprogramm feiert 200 erfolgreiche Absolvent*innen

Die International Max Planck Research School on Earth System Modelling (IMPRS-ESM) ist ein Doktorandenprogramm, das seit 2002 gemeinsam vom Max-Planck-Institut für Meteorologie (MPI-M) und der Universität Hamburg geführt wird. Vor Kurzem konnten sich Prof. Martin Claußen, Direktor sowie Leiter des Dokotrandenprogramms am MPI-M, und Dr. Antje Weitz, Koordinatorin der IMPRS-ESM, über den zweihundertsten Doktoranden freuen: Diego Jiménez de la Cuesta Otero hat erfolgreich seine Dissertation mit dem Titel „Historical Warming and Climate Sensitivity“ verteidigt.

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29.06.2020 Max-Planck-Gesellschaft

Mehrere Antriebe führen zum „Erwärmungsloch“ im Nordatlantik

Eine neue Studie in Nature Climate Change unter der Leitung von Paul Keil vom Max-Planck-Institut für Meteorologie nutzt Klimamodell-Simulationen, um zusätzliche Antriebe des so genannten nordatlantischen Erwärmungslochs zu identifizieren.

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26.06.2020 GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel

​​​​​​​Heißzeit – Schmilzt unser Planet wie Eis in der Sonne?

29.06.2020/Kiel. Dass sich das Klima auf der Erde in den letzten Jahrzehnten immer schneller erwärmt, kann niemand bestreiten. Wie auch, dass menschliche Aktivitäten dafür der Hauptgrund sind. Klimaforscher wie Mojib Latif vom GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel weisen schon seit Jahrzehnten darauf hin. In seinem neuen Buch „Heißzeit - Mit Vollgas in die Klimakatastrophe – und wie wir auf die Bremse treten“, dass heute erschienen ist, zeigt Professor Latif auch die Wege aus der Klimakrise auf.

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26.06.2020 Wuppertal Institut

Solar Decathlon Europe 21 verschoben

Der internationale Hochschulwettbewerb "Solar Decathlon Europe 21" (SDE21) in Wuppertal wird verschoben: Das Finale des Wettbewerbs für nachhaltiges urbanes Bauen und Leben findet wegen der weltweiten Corona-Pandemie nun neun Monate später statt. Damit reagiert das Organisationsteam auf die aktuelle COVID-19 Pandemie. Das Hauptevent des internationalen Hochschulwettbewerbs war ursprünglich für September 2021 angesetzt. Neuer Termin ist Juni 2022.

Mit Blick auf die weltweite Verbreitung des Corona-Virus hat das Organisationsteam des SDE21 beschlossen, den erstmals in Deutschland, Wuppertal, ausgetragenen Zehnkampf für urbanes Bauen und Leben zu verlegen. Da auch die wissenschaftliche Begleitforschung des SDE21 coronabedingt derzeit nicht durchführbar ist, wurde die Entscheidung, den Wettkampfs zu verschieben, in

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25.06.2020 Wuppertal Institut

Wie die internationale Klimapolitik zum grünen Aufschwung beitragen kann

Weltweit reagieren Regierungen mit umfangreichen Konjunkturpaketen auf die durch die COVID-19-Pandemie ausgelöste Krise. Die Gestaltung dieser Konjunkturpakete wird auch zentrale Rahmenbedingungen der künftigen Klimapolitik bestimmen: Die Konjunkturpakete können entweder einen starken Schub für eine klimaverträgliche Wirtschaft erzeugen oder aber nicht-nachhaltige Wirtschaftsweisen zementieren. Wie die internationale Klimapolitik zu einem grünen Aufschwung beitragen kann, erörtern Wolfgang Obergassel und Lukas Hermwille aus dem Forschungsbereich Internationale Klimapolitik am Wuppertal Institut sowie Sebastian Oberthür von der Freien Universität Brüssel in ihrem neuen Diskussionspapier "Harnessing International Climate Governance to Drive Green Post-Pandemic Recovery". Da die Konjunkturpakete jetzt entwickelt ...

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25.06.2020 Wuppertal Institut

Energetische Sanierungen aus einer Hand

Mitte Juni 2020 trafen sich die Projektbeteiligten des vom Wuppertal Institut koordinierten Vorhabens ProRetro zu einem virtuellen Kick-off-Meeting und starteten offiziell ihre Projektarbeit. Aufgabe von ProRetro ist es, in den fünf Städten Berlin, Böblingen, Bottrop, Hannover und Wuppertal sogenannte One-Stop-Shops für energetische Sanierungen zu entwickeln und zu erproben. Die Europäische Union setzt große Hoffnungen in One-Stop-Shops, da sie dabei helfen, die ambitionierten Ziele für klimafreundlichere Wohngebäude zu erreichen.

Dr. Stefan Thomas, Leiter der Abteilung Energie-, Verkehrs- und Klimapolitik am Wuppertal Institut, erklärt: "Sanierungen sind sehr komplexe Vorhaben für Gebäudebesitzerinnen und -besitzer. Vor der Sanierung, wie dem Austausch von Fenstern, dem Anbringen von Dämmstoffen oder der ...

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24.06.2020 Max-Planck-Gesellschaft

Interne Variabilität bestimmt kurzfristige Entwicklungen der Oberflächentemperatur

Eine neue Studie von Dr. Nicola Maher, Dr. Flavio Lehner und Prof. Jochem Marotzke zeigt, dass für jeden einzelnen Punkt auf dem Globus in Klimamodellen in den kommenden 15 Jahren selbst bei steigenden Treibhausgasemissionen ein Abkühlungstrend (oder eine fehlende Erwärmung) beobachtet werden könnte.

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23.06.2020 GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel

Neue Möglichkeiten für die Ozean- und Klimamodellierung

23.06.2020/Kiel. Die kontinuierliche Weiterentwicklung und Verbesserung von numerischen Modellen für die Untersuchung unseres Klimasystems ist sehr aufwändig und komplex. Am GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel wurde nun ein neues modulares System vorgestellt, mit dem Untersuchungen flexibel und mit unterschiedlicher Komplexität durchgeführt werden können. Das FOCI (Flexible Ocean and Climate Infrastructure) genannte System besteht aus verschiedenen Komponenten, die je nach Fragestellung und verfügbarer Rechenleistung angepasst und in verschiedenen Disziplinen verwendet werden können.

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23.06.2020 Wuppertal Institut

Roadmap für eine sozial-ökologische Gestaltung der Digitalisierung

Durch die Digitalisierung ergeben sich neue Chancen für den sozial-ökologischen Umbau, sie birgt aber auch vielfältige Risiken: Wird die Digitalisierung zu einem Treiber für den Energie- und Rohstoffverbrauch? Schafft die Digitalisierung neue gesellschaftliche Ungleichheiten?  Die Wechselwirkungen zwischen Digitalisierung und Nachhaltigkeit sind in vielen Bereichen noch unzureichend erforscht. Zudem ist oft noch unklar, wie die Potenziale der Digitalisierung für eine nachhaltigere Gesellschaft konkret mobilisiert werden können. Daher untersuchen die Forschenden im Projekt "Transformationsroadmap Digitalisierung und Nachhaltigkeit", welche Faktoren und Rahmenbedingungen für eine nachhaltige Gestaltung der Digitalisierung entscheidend sind und wie politisches Handeln so ausgerichtet werden kann, dass die Potenziale

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19.06.2020 Wuppertal Institut

Digitale Plattformen verbrauchergerecht regulieren

Digitale Plattformen haben eine Vielzahl von Funktionen, die aus Verbrauchersicht hilfreich und wünschenswert sind. Bei Nutzung dieser Funktionen kann es jedoch auch zu Problemen kommen, aus denen sich regulatorischer Handlungsbedarf ergibt. Wie eine rechtlich adäquate Regulierung aber aussehen kann, ist höchst fraglich. Daher hat der Sachverständigenrat für Verbraucherfragen (SVRV) beim Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) nun die Stellungnahme "Grundlegung einer verbrauchergerechten Regulierung interaktionsmittelnder Plattformfunktionalitäten" zur Plattformregulierung vorgelegt. Demnach sollten Plattformen insgesamt zwar stärker in die Verantwortung genommen werden, etwa, wenn es um die Mittelung persönlichkeitsrechtsverletzender Inhalte geht. Es sei aber darauf zu achten, dass ein ...

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17.06.2020 GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel

Den Ozean als Klimaschützer mobilisieren

17.06.2020 / Kiel. Die Menschheit wird es nicht schaffen, die Erderwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen, wenn nicht entschiedene Maßnahmen ergriffen werden. Das hat der Weltklimarat (IPCC) in seinem Sonderbericht von 2018 gezeigt. Zusätzlich zur Reduktion der Emissionen auf Netto-Null, müssen Treibhausgase auch aktiv aus der Atmosphäre entfernt werden. Ab 1. Juli beschäftigen sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus 14 Institutionen in sechs Ländern mit Chancen und Risiken ozeanbasierter Technologien für derartige „negative Emissionen“. Die EU fördert das Projekt OceanNETs im Rahmen des Horizon2020-Programms mit insgesamt 7,2 Millionen Euro. Die Gesamtkoordination liegt beim GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel.

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15.06.2020 Max-Planck-Gesellschaft

Extreme Sommerhitze durch den Klimawandel: Wie entsteht sie, und können wir sie vermeiden?

In zwei neuen Publikationen untersuchten Forschende des Max-Planck-Instituts für Meteorologie (MPI-M) die aktuelle und zukünftige Entwicklung extremer Hitzeereignisse. Sie identifizierten wichtige Risikoherde für verschiedene Formen extremer Hitze unter verschiedenen globalen Erwärmungsniveaus und untersuchten die Ursachen für die immer intensiveren Hitzeextreme in Europa getrennt voneinander.

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11.06.2020 Wuppertal Institut

Studie: Corona-Pandemie hat deutliche Auswirkungen auf Digitalisierung und Umwelt

Weniger Verkehr, mehr Datenverbrauch und ein größeres Interesse an regionalen Angeboten: Die Corona-Pandemie hat das Bewegungs- und Konsumverhalten der Bürgerinnen und Bürger in Deutschland geändert. Dies hat deutliche Auswirkungen auf die Umwelt – positiv wie negativ. Das Wuppertal Institut und die Prüfungs- und Beratungsgesellschaft EY (Ernst & Young) haben diese Auswirkungen in der Studie "Zwischenbilanz COVID-19: Umweltpolitik und Digitalisierung" untersucht und heute, 11. Juni 2020 in Berlin vorgestellt.

Die Ergebnisse stellte Bundesumweltministerin Svenja Schulze während der Bundespressekonferenz zusammen mit dem Wuppertal Institut und EY am 11. Juni 2020 in Berlin vor. Die Studie ist eine erste Zwischenbilanz der Auswirkungen der Corona-Pandemie. Sie soll als Grundlage für die Weiterentwicklung ...

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10.06.2020 Leibniz-Zentrum fuer Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. Muencheberg

CMRA 2021 Summer school

The Leibniz Centre for Agricultural Landscape Research (ZALF) and the International Crops Research Institute for the Semi-Arid Tropics (ICRISAT) invite applications for their international summer school CMRA2021: Modelling approaches for climate risk and climate change adaptations in the context of sustainable intensification in semi-arid West Africa. The summer school is planned for February, 2021 in Bamako, Mali. The summer school will host 26 early- career researchers from West Africa and Germany and international experts to critically assess the role of crop modelling as a tool for climate risk assessments and the identification of climate change adaption strategies to support more sustainable and productive cropping systems in semi- arid West Africa.. The summer school aims to enhance awareness and appreciation of the state of the ...

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09.06.2020 Wuppertal Institut

Konjunkturprogramm unter der Klimaschutzlupe: viele gute Impulse, aber Nachbesserungen für nachhaltige Wirkung erforderlich

Die Wirtschaftsleistung von Deutschland ist durch die Corona-Pandemie stark beeinträchtigt. Um die Wirtschaft zu beleben, einigten sich die Regierungsparteien am 3. Juni 2020 in ihrem Koalitionsausschuss auf ein "Konjunktur- und Krisenbewältigungspaket" sowie ein "Zukunftspaket" in Höhe von insgesamt 130 Milliarden Euro. Für 2020 und 2021 sind fast 60 Maßnahmen vorgesehen, die von steuerlichen Vergünstigungen bei der Mehrwertsteuer bis hin zu konkreten Investitionen in Zukunftstechnologien reichen. Mit Blick auf den Klimaschutz beinhaltet das Maßnahmenpaket der Großen Koalition zwar gute Ansätze und viele wichtige Impulse, die allerdings zu verpuffen drohen, wenn sie nicht durch eine konsequente und nachhaltig ausgerichtete Klimapolitik flankiert werden. Zudem fehlen für den Klimaschutz wichtige Bereiche,

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05.06.2020 Wuppertal Institut

It's the End of the COP as We Know It!

Mit der Verabschiedung des Pariser Klimaschutzabkommens im Jahr 2015 und der anschließenden Fertigstellung des dazugehörigen Regelwerks während der 24. Klimakonferenz (COP24) in Katowice, hat die Vertragsstaatenkonferenz der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen (United Nations Framework Convention on Climate Change, UNFCCC) den Prozess der Regimebildung weitgehend abgeschlossen. Der Abschluss des Regimebildungsprozesses als wichtiger Impuls für die multilaterale Klimapolitik steht unmittelbar bevor und eröffnet ein neues Kapitel für die UNFCCC und die Organisation ihrer jährlich stattfindenden COP (Conference of the Parties. Der Schwerpunkt verlagert sich jetzt von den Verhandlungen auf die Umsetzung. Dadurch frei werdenden Verhandlungskapazitäten sollten neu ausgerichtet werden, um die Umsetzung von Klimaschutzmaßnahm

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05.06.2020 Wuppertal Institut

Forschungsstand zu aktuellen Herausforderungen der Energiewende

Der Handlungsdruck für den Aufbau eines klimaneutralen Energiesystems steigt weiter. Der ForschungsVerbund Erneuerbare Energien (FVEE) diskutierte während der letzten Jahrestagung, wo die zentralen technologischen und sozio-ökonomischen Herausforderungen der Energiewende liegen und was die Energieforschung beitragen kann, um die Transformationsgeschwindigkeit deutlich zu erhöhen. Nun erschien der neue FVEE-Tagungsband "Energy Research for Future – Forschung für die Herausforderungen der Energiewende", in dem die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in gesammelten Vorträgen zeigen, welche Schritte notwendig sind, um neben der Stromversorgung auch die Sektoren Mobilität und Industrie sowie die Wärme-/Kälte-Versorgung von Gebäuden auf nachhaltige Technologien umzustellen.

Dr. Sascha Samadi,

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04.06.2020 Wuppertal Institut

5G: das Nervensystem der Digitalisierung?

Zukunftswissen.fm, der Podcast des Wuppertal Instituts, geht in die dritte Runde. Seit heute ist die neue Folge "5G – Das Nervensystem der Digitalisierung?" aus der Reihe "Digitalisierung und Nachhaltigkeit" kostenfrei auf Spotify, iTunes, Google, Podcast.de und der Website des Wuppertal Instituts zu hören.

In dieser Episode beantwortet Monika Gatzke, Projektleiterin an der Bergischen Universität Wuppertal und Mitglied des 5G.NRW Competence Center, spannende Fragen rund um den Mobilfunk-Standard 5G, wie etwa: Ist 5G für die digitale Transformation nötig? Wird 5G flächendeckend ausgebaut? Was ist "Network Slicing"? Ist durch 5G mit einer Aufhebung der Netzneutralität zu rechnen? Kann 5G die nachhaltige Entwicklung fördern? Wird autonomes Fahren nur durch 5G möglich? Die Expertin ...

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04.06.2020 Wuppertal Institut

Klimaneutrale Industrie als Maßstab für Konjunkturprogramme

Konjunkturprogramme im Zuge der Corona-Pandemie sollten auch in Nordrhein-Westfalen (NRW) nur im Sinne des Klimaschutz gestaltet werden – dazu hat der landesweite Think Tank IN4climate.NRW gemeinsam mit seinen Partnern aus Politik, Industrie und Wissenschaft nun konkrete Anforderungen und Impulse im Green Industrial Recovery "Wege in eine klimaneutrale Industrie nach der Corona-Pandemie" veröffentlicht. Zwar stehen die akuten Gefahren der Pandemie zurecht zunächst im Vordergrund, die Bekämpfung der langfristigen Folgen und der Einsatz von Ressourcen für den Wiederaufbau dürften aber nur in Verbindung mit Nachhaltigkeit und Klimaschutz gedacht werden, fordern die Autoren des Diskussionspapiers.

Die Arbeitsgruppe Rahmenbedingungen stellt in ihrem Papier erste Strategien und mögliche Maßnahmen für ...

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03.06.2020 GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel

Begrenzung der Klimaerwärmung – Bedeutung nichtfossiler Treibhausgase steigt 

03.06.2020/Kiel. Die Diskussion um die Begrenzung der Klimaerwärmung auf 1.5. – 2 Grad fokussiert sehr stark auf das Treibhausgas Kohlendioxid. Dabei wird die Bedeutung weiterer Treibhausgase aus nichtfossilen Quellen in Zukunft in ihrer Bedeutung steigen, wie eine Studie unter Federführung einer Forscherin des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel zeigt, die kürzlich in der internationalen Fachzeitschrift Climate and Atmospheric Science erschienen ist.

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28.05.2020 Wuppertal Institut

Toolkits für den Strukturwandel in Kohleregionen

Die Kohleregionen Europas erleben seit Jahrzehnten Strukturwandelprozesse. Durch Mechanisierung und kostengünstigere Energiealternativen sind die Arbeitsplätze im Kohlebergbau stark gesunken – ein Prozess, der durch den klimapolitischen Rahmen noch verstärkt wird und die Kohleregionen vor große Herausforderungen stellt. Daher hat sich die Europäische Kommission verpflichtet, Kohle- und kohlenstoffintensive Regionen beim Übergang hin zu einer CO2-neutralen Wirtschaft zu unterstützen.

Im Rahmen der "Coal Regions in Transition" Plattform treffen sich Vertreterinnen und Vertreter der Regionen, der Politik und Wissenschaft, sowie weitere Stakeholder, um Strategien für den Kohleausstieg zu besprechen und sich zu erfolgreichen Gestaltungsansätzen des Strukturwandels in Kohleregionen auszutauschen. Ziele der ...

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28.05.2020 Max-Planck-Gesellschaft

Mehrjährige Vorhersagbarkeit von natürlichen CO2-Schwankungen in der Atmosphäre

In einer neuen Veröffentlichung konnten Aaron Spring und Dr. Tatiana Ilyina, Forschende am Max-Planck-Institut für Meteorologie (MPI-M), zeigen, dass die CO2-Konzentrationen in der Atmosphäre bis zu drei Jahre im Voraus vorhersagbar sind [Abb. 1(c)] und dass der Kohlenstoffkreislauf an Land diese Vorhersagbarkeit begrenzt.

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28.05.2020 Wuppertal Institut

Ausgestaltung der Globalen Bestandsaufnahme unter dem Pariser Klimaabkommen

Die fünf-jährliche Globale Bestandsaufnahme (engl. Global Stocktake, GST) ist eines der Hauptelemente des Pariser Klimaabkommens. In diesem Abkommen hat sich die internationale Gemeinschaft 2015 zum Ziel gesetzt, den globalen Temperaturanstieg auf deutlich unter 2°C im Vergleich zum Niveau vor Beginn der Industrialisierung zu begrenzen, am besten sogar unter 1,5°C. Allerdings sind die konkreten Klimaschutzbeiträge, die die Staaten bisher zugesagt haben, deutlich schwächer, als zur Erreichung dieser Ziele nötig wäre.

Der Zweck des GST ist, die Umsetzung des Pariser Abkommens zu überprüfen, um den kollektiven Fortschritt bei der Erreichung der Ziele des Pariser Abkommens und seiner Langfristziele zu bewerten. Das Ergebnis des GST soll den Vertragsstaaten als Grundlage dienen, um ihre Klimaschutzanstrengungen zu ...

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28.05.2020 Max-Planck-Gesellschaft

Hartmut Graßl zum Ehrenmitglied der Deutschen Meteorologischen Gesellschaft ernannt

Das Max-Planck-Institut für Meteorologie (MPI-M) gratuliert seinem ehemaligen Direktor, Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Hartmut Graßl, zur Ehrenmitgliedschaft der Deutschen Meteorologischen Gesellschaft (DMG). Hartmut Graßl erhält die Ehrenmitgliedschaft „in Würdigung seiner herausragenden Verdienste um die meteorologische Wissenschaft und sein frühzeitiges sehr leidenschaftliches und wissenschaftlich fundiertes Einbringen in die öffentliche Debatte zum anthropogenen Klimawandel“ (Zitat Laudatio der DMG).

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28.05.2020 Leibniz-Zentrum fuer Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. Muencheberg

Save the date: The 4th Agriculture and Climate Change Conference 9-11 May 2021 in Dresden, Germany

With the hot temperatures and drought conditions in the last two years in Germany challenging arable crop production, it is particularly timely that the 4th Agriculture and Climate Change Conference will hosted next spring in Dresden. ZALF’s Heidi Webber will serve as the local co-chair of the conference that will bring together leading international experts to discuss climate change impacts on crop production and the promising adaptation pathways to ensure nutrition quality, yield and stability potential of crops, as well as contributing to mitigation efforts. Topics to be explored include: impact modeling; uncertainties, abiotic stresses; effects of CO2 on plant growth; Food and nutritional security in low income regions; Impacts of climate change on nutrition, quality and resource use efficiency; biotic stress, microbiomes and ...

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27.05.2020 Wuppertal Institut

Dem Klimawandel begegnen - sozial, gerecht, nachhaltig

Unter dem Titel "kommunal, regional, digital" veranstaltet die Friedrich-Ebert-Stiftung, unterstützt durch die SGK NRW, vier Online-Diskussionen zu aktuellen kommunalen Herausforderungen. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe werden Herausforderungen wie die Mobilitätswende, der Klimawandel, der Strukturwandel und die Digitalisierung mit Expertinnen und Experten besprochen und diskutiert.

Am 4. Juni von 17:00 bis 18:30 Uhr diskutieren Oliver Wagner, Co-Leiter des Forschungsbereichs Energiepolitik aus der Abteilung Energie-, Verkehrs- und Klimapolitik am Wuppertal Institut, und Andreas Mucke, Oberbürgermeister der Stadt Wuppertal, über die Herausforderungen des Klimawandels für die Kommunalpolitik. Bei der Veranstaltung "Dem Klimawandel begegnen – sozial, gerecht, nachhaltig" erör

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25.05.2020 Max-Planck-Gesellschaft

Klimawandel verstärkt Migration zu Lasten der Armen

Ein Klimaspiel von Max-Planck-Forschern zeigt, dass globale Kooperation möglich sein kann – wenn auch unter Mühen.

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25.05.2020 Wuppertal Institut

Die "lebenswerte" Straße in resilienten urbanen Quartieren

Urbane Räume sehen sich verschiedenen ökologischen, sozialen und ökonomischen Herausforderungen gegenüber, die nur mit neuen oder veränderten Handlungs- und Planungsansätzen bewältigt werden können. Der Klimawandel ist mit seinen Folgen besonders für Städte die ökologische Herausforderung des 21. Jahrhunderts. Städte sind als Wohnort, Heimat, Arbeits- und Produktionsstätte gleichzeitig Verursacher und Betroffene des Klimawandels. Extremereignisse wie Starkniederschläge und Hitzeperioden zum Beispiel gefährden Städte besonders. Grüne Infrastrukturen dienen nicht nur der Anpassung an Klimawandelfolgen, sondern bieten gleichzeitig das Potenzial für die Schaffung neuer Lebensräume, um so beispielsweise das Artensterben zu mindern und zu stoppen.

Der Wuppertal Report "Die 'lebenswerte' Straße in ...

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19.05.2020 Max-Planck-Gesellschaft

Begrenzung des globalen Aerosol-Strahlungsantriebs im Klimawandel

Eine Bewertung des Aerosolstrahlungsantriebs von Nicolas Bellouin, Johannes Quaas und dreißig weiteren Koautoren ist in AGU Advancing Earth and Space Science, Reviews of Geophysics erschienen. Die Bewertung ist das Ergebnis eines Prozesses, der von Prof. Bjorn Stevens im Rahmen des WCRP Grand Challenge Program on Clouds, Circulation and Climate Sensitivity initiiert wurde, welches er zusammen mit Dr. Sandrine Bony, LMD/CNRS, Paris, Frankreich, leitet. Neben Bjorn Stevens sind Stefan Kinne, Stefanie Fiedler und Maria Rugenstein Koautoren aus dem Max-Planck-Institut für Meteorologie (MPI-M). Die Einschätzung ist die umfassendste Bewertung ihrer Art, die je durchgeführt wurde. Sie folgt den Spuren verschiedener Beweisführungen, die in den Aerosolstudien der letzten 40 Jahren hinterlassen wurden, um zu quantifizieren, wie durch ...

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15.05.2020 Leibniz-Zentrum fuer Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. Muencheberg

Baumkronen schützen Waldlebewesen vor Klimaerwärmung

Das kühlende Blätterdach der Bäume schützt Waldorganismen vor Temperaturextremen. Es hat einen wichtigen Einfluss auf ihre Anpassung an die Klimaerwärmung, weist eine internationale Studie unter Leitung der Eidg. Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL nach, die heute im Fachjournal „Science“ erscheint und an der auch Experten des ZALF beteiligt waren. Das Klima im Wald ist nicht das gleiche wie das Klima ausserhalb des Waldes. Das kann jeder nachvollziehen, der an heissen Sommertagen die Kühle unter dem Blätterdach sucht. Für wissenschaftliche Studien gilt jedoch „die“ Klimaerwärmung als jene, die von vielen tausenden standardisierten Wetterstationen in aller Welt gemessen wird. Diese stehen in der Regel auf freiem Feld und messen die Temperatur in 1,5 bis 2 Metern Höhe. Ein Grossteil aller landlebenden

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14.05.2020 Wuppertal Institut

Second-Hand-Mode als Alternative zu "Fast Fashion"

Nachhaltige Mode ist vielseitig, daher konzentrieren sich nachhaltigkeitsbewusste Akteurinnen und Akteure innerhalb der Modeindustrie auf ganz verschiedene Lebenszyklusphasen von Kleidungsstücken. Gerade der Verkauf von Gebrauchtkleidung, der Textilien über einen längeren Zeitraum im Nutzungszyklus hält, hat in den vergangenen Jahren an Popularität gewonnen. Wie Second-Hand-Geschäfte ihre Kundenakquise gestalten können, haben die Autorinnen Nicole Stein, wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abteilung Kreislaufwirtschaft am Wuppertal Institut, und Helga Vanthournout, Co-Autorin der Circular Economy Reports der Ellen MacArthur Foundation und ehemaliger Senior Expert bei McKinsey & Company im Bereich Sustainability, sowie der Autor Stefan Spinler, Leiter des Lehrstuhls für Logistikmanagement an der WHU – Otto Beisheim ...

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13.05.2020 Wuppertal Institut

Was bedeutet Dekarbonisierung für europäische Energieregionen?

Führt ambitionierte Klimaschutzpolitik in europäischen Energieregionen zu hoher Arbeitslosigkeit und sozialer Erosion? Verschafft der Kohleausstieg dort populistischen Bewegungen Auftrieb und schürt antidemokratische Ressentiments? Entwickeln diese Regionen geeignete Strategien im Umgang mit dem anstehenden Wandel ihrer kohlenstoffintensiven Wirtschaft? Diese und weitere übergreifende Fragen wird das Wuppertal Institut mit 13 Projektpartnern innerhalb des neuen Forschungsprojekts CINTRAN bearbeiten. Die Forschenden wollen ein besseres Verständnis der Muster und Dynamiken von Transformationsprozessen schaffen, die mit der Dekarbonisierung Europas einhergehen, um anschließend konkrete Handlungsempfehlungen geben zu können.

Bis 2050 soll Europa der erste klimaneutrale Kontinent werden. Um dieses Versprechen einzulösen, mü

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12.05.2020 Max-Planck-Gesellschaft

Wissenschaftskommunikation: Zwei neue Videopublikationen aus dem MPI-M

Zwei Forschende des Max-Planck-Instituts für Meteorologie (MPI-M), Dr. Claudia Stephan und Prof. Bjorn Stevens, haben an einem Wissenschaftskommunikationsprojekt teilgenommen, das durch ein Hamburger Start-Up-Unternehmen namens Latest Thinking in Zusammenarbeit mit der Max-Planck-Gesellschaft initiiert wurde. Das Projekt umfasst die Produktion von kurzen Videos zur Erläuterung kürzlich veröffentlichter Forschungsarbeiten. Die Videos sollen Informationen so präsentieren, dass sie für ein breites, englischsprachiges Publikum verständlich sind. Die Zielgruppe besteht aus Studierenden, Forschenden benachbarter Disziplinen und auch der interessierten Öffentlichkeit.

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07.05.2020 Wuppertal Institut

"Die Energiewende ist nicht ohne Digitalisierung möglich"

Der Podcast "Zukunftswissen.fm" des Wuppertal Instituts ging am 9. April 2020 mit der ersten Folge an den Start. Jetzt geht's weiter! Seit heute kann jeder diese Folge mit dem Titel "Energiewende nur digital?" auf Spotify, iTunes, Podcast.de und der Website des Wuppertal Instituts hören. Die Folge ist die zweite in der Reihe "Digitalisierung und Nachhaltigkeit". Darin beantwortet Thomas Birr, Chief Strategy & Innovation Officer bei E.ON, spannende Fragen rund um die Energiewende und die Bedeutung der Digitalisierung dabei.

Die Energiewende ist im Wandel. Wie wichtig sind neue Technologien, um sie voranzutreiben? Wie wichtig die Digitalisierung für die Energiewende und die Energiewirtschaft ist, fragt Dr.-Ing. Stephan Ramesohl, Co-Leiter des Forschungsbereichs Digitale Transformation in ...

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04.05.2020 Wuppertal Institut

BMBF-Nachwuchsgruppe erforscht Energiesuffizienz

Energiesysteme und deren Modellierung beziehen bislang Veränderungen des gesellschaftlichen Wandels nicht mit ein. Kosten, Marktpotenziale und technische Machbarkeit stehen im Zentrum von Energiezukünften. Dabei sind bisher zwei Strategien essentiell: die Konsistenz – also, wenn erneuerbare Energien fossile Energieträger ersetzen – sowie die Effizienz – etwa, wenn Geräte oder andere Anwendungen sparsamer werden. Jedoch gehen technische Innovationen meist mit günstigeren Preisen einher und wirken sich auf das Einkommen aus. Das sorgt für eine vermehrte Nachfrage und steigenden Konsum desselben Produkts oder anderer Güter und Dienstleistungen – dann kommt es zum sogenannten Reboundeffekt.

Die Nachwuchsgruppe der "Sozial-ökologischen Forschung" (SÖF) im Projekt "EnSu – Die Rolle von Energie-Suffiz

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