Neues aus den Partnerinstitutionen

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17.08.2022 Leibniz-Zentrum fuer Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. Muencheberg

Registrierung bis 19. August 2022: Konferenz der European Society for Agronomy (ESA)

Das Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) ist Gastgeber der diesjährigen internationalen Konferenz der European Society for Agronomy (ESA). Die Tagung findet vom 29. August bis 2. September 2022 in Potsdam statt. Der Registrierungszeitraum wurde bis zum 19. August 2022 verlängert.

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17.08.2022 Wuppertal Institut

Das Auto einfach stehen lassen

Viele Arbeitnehmer*innen pendeln täglich über die Stadtgrenzen hinaus zur Arbeit. Der Pendelverkehr – oft mit dem eigenen Auto – verursacht erhebliche Verkehrs- und Umweltprobleme. Doch wie lässt sich der Autoverkehr reduzieren? Eine Lösung sind Mobilstationen, die komfortable, integrierte Wegeketten im Umweltverbund fördern. Die Kolpingstadt Kerpen und die Stadt Troisdorf machen vor wie es gelingt und wollen zeigen, wie es als Blaupause für weitere Städte dienen kann.

Im Rheinland verknüpfen die Mobilstationen verschiedene Verkehrsmittel an einem Ort und ermöglichen es Fahrgästen, flexibel etwa zwischen Öffentlichem Personennahverkehr (ÖPNV) und Leih-Angeboten (Sharing) zu entscheiden. Die Mobilstationen an den Bahnhöfen Troisdorf und Spich sind die ersten im Stadtgebiet. Weitere acht sind bereits in Planung

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15.08.2022 Leibniz-Zentrum fuer Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. Muencheberg

Jahreszeiten beeinflussen Methanemissionen von Böden

Methan (CH4) ist ein starkes Treibhausgas. Ob ein Boden als Methansenke oder als Methanquelle fungiert, sprich Methan aufnimmt oder abgibt, hängt von der Zusammensetzung der Mikroorganismen, also dem Mikrobiom, im Boden ab. Wie sich das Mikrobiom im Boden im Laufe eines Jahres verändert und welchen Einfluss seine Zusammensetzung auf die Methanemissionen im Grünland hat, wurde nun erstmals im Detail untersucht. Dabei fanden die Forschenden heraus, dass sich die Methanflüsse im Boden je nach Jahreszeit stark verändern und dass Methanogen-Transkripte hilfreiche Hinweise über die Methanemissionen im Grünland liefern. Der ZALF-Wissenschaftler Prof. Steffen Kolb war an der Forschung beteiligt.

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15.08.2022 Wuppertal Institut

UN-Klimakonferenzen auf die Umsetzung konkreter Maßnahmen ausrichten

Die Kluft zwischen den international vereinbarten Klimazielen und den tatsächlichen Maßnahmen ist groß. Im Artikel "From regime-building to implementation: Harnessing the UN climate conferences to drive climate action", der im Online-Journal WIREs Climate Change erschien, untersuchen Wolfgang Obergassel und Dr. Lukas Hermwille aus dem Forschungsbereich Internationale Klimapolitik am Wuppertal Institut zusammen mit neun weiteren Forschenden, wie die Konferenz der Vertragsstaaten (Conference of the Parties – kurz, COP) der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nation (United Nations Framework Convention on Climate Change, UNFCCC), sich weiterentwickeln könnte, um eine effektivere Klimapolitik zu fördern.

Die Forschenden argumentieren, dass ein stärkerer Fokus auf die einzelne Sektoren, beispielweise Strom, Verkehr, ...

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08.08.2022 TROPOS

Sauberer Himmel durch Corona-Lockdown

Lockdowns im Frühsommer 2020 sorgten dafür, dass sich die Menge an klima- und gesundheitsschädlichem Ruß in der Atmosphäre fast ...

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08.08.2022 Leibniz-Zentrum fuer Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. Muencheberg

ZALF an Faktencheck der Arte-Serie „Roots“ über Landwirtschaft beteiligt

Heute startet die neue Doku-Serie „Roots“ auf Arte. Der Journalist Pierre Girard hat mit einem Kamerateam Landwirtinnen und Landwirte in Europa besucht, die in ihren Betrieben versuchen, mithilfe alternativer Anbaumethoden ressourcenschonend zu wirtschaften und mit dem Klimawandel umzugehen. Forschende verschiedener Forschungseinrichtungen, darunter das ZALF, haben die Produktion mit einem Faktencheck unterstützt.

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04.08.2022 Leibniz-Zentrum fuer Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. Muencheberg

querFELDein-Podcast #18: Neue Folge mit Silvia Bender vom BMEL

„Was wird aus den Vorschlägen der Zukunftskommission Landwirtschaft?“ In dieser Episode spricht die Moderatorin Julia mit Silvia Bender, Staatssekretärin im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) und Prof. Frank Ewert, Wissenschaftlicher Direktor des ZALF und vertreten auf der „Hot List of Climate Scientists“ darüber, wie es mit den Empfehlungen der „Zukunftskommission Landwirtschaft“ weiter geht. Das Gremium hatte bis 2021 Vorschläge dazu erarbeitet, wie die Landwirtschaft in Deutschland in Zukunft aussehen soll und wie Ökologie und Ökonomie unter einen Hut zu bringen sind. Die Vorschläge der „Zukunftskommission Landwirtschaft“ erschienen zum Ende der letzten Legislaturperiode von Kanzlerin a.D. Angela Merkel. Die alte Regierung hatte keine Möglichkeit mehr, die Vorschläge umzusetzen, so ...

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02.08.2022 Leibniz-Zentrum fuer Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. Muencheberg

ZALF-Projekt im BR: Silikatdüngung gegen Trockenheit

Durch den Klimawandel kommt es immer wieder zu extremer Trockenheit und Ernteausfällen. Silikat kann helfen, mehr Wasser in Ackerböden zu speichern. Kann es in Zukunft als Dünger in der Landwirtschaft eingesetzt werden?

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02.08.2022 GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel

Nehmen Ozeane mehr Kohlendioxid auf als gedacht?

02.08.2022/Kiel/Geesthacht. Phytoplankton benötigt zum Wachsen Licht und Nährstoffe. Beides gemeinsam in ausreichender Menge ist für die mikroskopisch kleinen Algen im Ozean aber nur selten zu finden. In den oberen Wasserschichten fehlen ihnen in der Regel die Nährstoffe, weiter unten das Licht. Eine neue Studie unter Leitung des Helmholtz-Zentrums Hereon sagt nun: Phytoplankton kann zwischen tieferen Schichten und der Wasseroberfläche hin- und herwandern. Sollte sich das bestätigen, hätte es enorme Konsequenzen für die Kalkulationen der natürlichen Kohlenstoffpumpe und damit auch für aktuelle Berechnungen des Kohlenstoffbudgets. Die Ergebnisse der Studie wurden heute in der Fachzeitschrift Nature Climate Change veröffentlicht.

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01.08.2022 Leibniz-Zentrum fuer Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. Muencheberg

Projekt „SynAgri-PV“ bringt Agri-Photovoltaik raus aus der Nische

Anfang Juli 2022 startete das Projekt „SynAgri-PV: Synergetische Integration der Photovoltaik in die Landwirtschaft als Beitrag zu einer erfolgreichen Energiewende – Vernetzung und Begleitung des Markthochlaufs der Agri-PV in Deutschland“. Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) finanzierte Projekt wird mit 1,7 Mio. Euro gefördert und hat eine Laufzeit von drei Jahren. Unter Koordination des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE sowie des Leibniz-Zentrums für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) arbeiten neun Partner aus Forschung, Praxis und Industrie gemeinsam an der Entwicklung eines Leitbildes für den Einsatz von Agri-PV in Deutschland. Ziel ist es, zentrale wissenschaftliche, juristische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Rahmenbedingungen und Voraussetzungen für den Markthochlauf in ...

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28.07.2022 Wuppertal Institut

München wird "Zero Waste"-Stadt

Ab dem heutigen 28. Juli 2022 hat die Menschheit alle biologischen Ressourcen verbraucht, die die Erde im Laufe eines Jahres regenerieren kann. Der Earth Overshoot Day, auch Erdüberlastungstag genannt, rückt – sieht man von den letzten beiden Corona-Jahren ab – jedes Jahr einige Tage im Kalender nach vorn. Um diesem negativen Trend entgegenzuwirken, hat der Abfallwirtschaftsbetrieb München (AWM) in Zusammenarbeit mit dem Wuppertal Institut, Stakeholder Reporting, Prognos und rehab republic e. V. ein Zero-Waste-Konzept für die Landeshauptstadt München ausgearbeitet. Das ambitionierte Ziel: Das Münchener Müllaufkommen soll sich deutlich verringern und Ressourcen geschont werden.

In der Landeshauptstadt fallen jährlich circa 720.000 Tonnen Siedlungsabfälle an – darunter 43 Prozent Restmüll. Diese Abfallmengen ...

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28.07.2022 Wuppertal Institut

Eine Erde reicht nicht 

Der Earth Overshoot Day – auch Ecological Debt Day, Erdüberlastungstag oder Welterschöpfungstag genannt – markiert den Tag, an dem die Menschheit alle biologischen Ressourcen verbraucht hat, die die Erde im Laufe eines Jahres regeneriert. Dieses Jahr fällt er auf den 28. Juli; damit lebt die Weltbevölkerung ab heute ökologisch über ihre Verhältnisse. Derzeit verbraucht die Menschheit im Jahresverlauf 74 Prozent mehr, als die Ökosysteme des Planeten regenerieren können. Das entspricht 1,75 Erden. Vor zwei Jahren lag der Earth Overshoot Day 24 Tage später; in erster Linie weil die Einschränkungen durch die Corona-Pandemie 2020 auch die Ressourcennutzung verringerten. Der negative Trend aus den Vor-Corona-Jahren setzt sich allerdings nun wieder fort: In diesem Jahr ist der Erdüberlastungstag wieder einen Tag eher als in ...

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27.07.2022 Max-Planck-Gesellschaft

Chetankumar Jalihal gewinnt die Roddam Family Medal für die beste Dissertation

Das Indian Institute of Science (IISc) verlieh die Roddam Family Medal für die beste Doktorarbeit im Jahr 2020 an Dr. Chetankumar ("Chetan") A. Jalihal, der seit August 2020 in der Abteilung „Ozean im Erdsystem" am Max-Planck-Institut für Meteorologie (MPI-M) arbeitet, zunächst als Stipendiat, jetzt als Postdoktorand. Er erhielt die Auszeichnung am 27. Juli 2022 in Indien.

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26.07.2022 TROPOS

Holzheizungen verschmutzen die Luft in Gebirgsregionen stärker als bisher angenommen

Studie im slowenischen Teil der Dinarischen Alpen wirft ein detailliertes Licht auf die Feinstaubverteilung in einer Reliefmulde, in der im Winter viel Holz verbrannt ...

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22.07.2022 GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel

Hei­ße Spur bei Ur­sa­chen­su­che für ra­pi­de Eis­schild-In­sta­bi­li­tä­ten in der Kli­ma­ge­schich­te

22.07.2022/Bremen/Kiel. Extreme Kälteereignisse während der letzten Eiszeit, sogenannte Heinrich-Ereignisse im Nordatlantik, sind ein gutes Beispiel dafür, wie lokale Prozesse das globale Klima veränderten. Während in der Forschung gut dokumentiert ist, wie sich die Heinrich-Ereignisse auf die globale eiszeitliche Umwelt ausgewirkt haben, bleibt die Ursache bisher ungeklärt. Forschende aus Bremen, Kiel, Köln und São Paulo (Brasilien) weisen nun in einer neuen Studie nach, dass ein Wärmestau in der tieferen Labradorsee Instabilitäten des damaligen Laurentidischen Eisschildes, das einen großen Teil Nordamerikas bedeckte, verursachte. Als Folge wurden Heinrich-Ereignisse ausgelöst. Dafür rekonstruierten die Forschenden den Temperatur- und Salzgehalt im subpolaren Nordatlantik. Ihre Ergebnisse sind jetzt in Nature Communications

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22.07.2022 Wuppertal Institut

Tempolimit für AKW-Laufzeitverlängerung?

Der Druck auf die Bundesregierung, die Laufzeit der verbliebenen drei deutschen Atomkraftwerke doch für eine begrenzte Zeit und unter bestimmten Umständen zu verlängern, scheint zuzunehmen. Die CDU bietet der Ampel-Koalition ein politisches Tauschgeschäft an: Längere Laufzeiten der Kernkraftwerke gegen ein temporäres Tempolimit. Das Bundeswirtschaftsministerium kündigte indes an, mit einem erneuten "Stresstest" zu prüfen, ob die Stromversorgung in Deutschland im Winter gesichert ist. Hinzu kommt die weiter bestehende Sorge um eine physische Verknappung von Erdgas im kommenden Winter in Abhängigkeit der unsicheren Entwicklung der Gasimporte aus Russland. Denn ungeachtet der Wiederaufnahme der Gaslieferung nach Beendigung der Wartung der Pipeline Nordstream I durch Gazprom am 21. Juli 2022 ist weiter davon auszugehen, dass ...

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22.07.2022 Wuppertal Institut

Wird der freiwillige Kohlenstoffmarkt die hohen Erwartungen erfüllen?

Die Verabschiedung des Artikel-6-Regelwerks auf der 26. Weltklimakonferenz in Glasgow (Conference of the Parties – kurz COP26 genannt), bedeutet einen Meilenstein für die internationalen Kohlenstoffmärkte. Nach jahrelangen Verhandlungen haben sich die Vertragsstaaten auf Regeln geeinigt, die ihnen die Möglichkeit geben, bei der Umsetzung ihrer Klimaschutzziele zusammenzuarbeiten. Doch was bedeutet das Ergebnis von Glasgow für den freiwilligen Kohlenstoffmarkt (Voluntary Carbon Market, VCM)? Wie wirkt sich das Regelwerk auf einen Markt aus, der durch die veränderten Rahmenbedingungen des Pariser Abkommens mit immer stärkeren Begrenzungen konfrontiert ist und gleichzeitig einen enormen Anstieg der Nachfrage erlebt? Wie lässt sich die Qualität der Zertifikate sicherstellen angesichts der enormen Mengen, die zur Deckung der ...

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21.07.2022 Leibniz-Zentrum fuer Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. Muencheberg

Hirse statt Mais: Prof. Claas Nendel im DLF über Dürre in der Landwirtschaft

Landwirte seien verstärkt auf der Suche nach Pflanzen, die besser mit Trockenheit umgehen können, sagte der Geoökologe Prof. Claas Nendel vom ZALF im Dlf. Hirse, Kichererbsen oder auch Linsen rückten in den Fokus. Auch Züchter arbeiteten verstärkt daran, Pflanzen resilienter zu machen, statt auf Höchstertrag zu achten.

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19.07.2022 Wuppertal Institut

Wissenschaft trifft Wirtschaft: Industriewandel gestalten, Klimaneutralität beschleunigen

Wie lässt sich die Transformation zur Klimaneutralität in unsicheren Zeiten gestalten und finanzieren? Was sind die zentralen Hebel und Weichenstellungen? Welche Auswirkungen hat die Industrietransformation auf Handelsströme und grüne Märkte? Das wissenschaftliche Kompetenzzentrum SCI4climate.NRW unter der Leitung des Wuppertal Instituts und die Landesintiative für Energie und Klimaschutz IN4climate.NRW laden dazu ein, bei der Konferenz "Wissenschaft trifft Wirtschaft: Industriewandel gestalten, Klimaneutralität beschleunigen" am 15. und 16. September 2022 über die aktuellen Herausforderungen der Industrietransformation zu diskutieren.

Prof. Dr. Ing. Manfred Fischedick, wissenschaftlicher Geschäftsführer des Wuppertal Instituts, hält am ersten Veranstaltungstag um 10:30 Uhr die Keynote zum Thema "Die Bedeutung der ...

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13.07.2022 Leibniz-Zentrum fuer Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. Muencheberg

Globale Weizenproduktion könnte verdoppelt werden

Eine wachsende Weltbevölkerung und ein harscher werdendes Klima stellen den Weizenanbau weltweit vor Herausforderungen. Die Produktion muss steigen, möglichst ohne die landwirtschaftlich genutzte Fläche weiter zu vergrößern. Ein internationales Forschungsteam hat nun erstmals berechnet, dass die globale Weizenproduktion verdoppelt werden könnte, wenn Weizensorten mithilfe der großen genetischen Vielfalt aus Weizendatenbanken und modernen Techniken besser an regionale Anbaubedingungen angepasst werden. Prof. Frank Ewert, Wissenschaftlicher Direktor des ZALF und die ZALF-Wissenschaftlerin Heidi Webber sind Mitautoren der Studie, die Anfang Juli im Journal „Nature Food“ erschien.

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12.07.2022 Wuppertal Institut

Digitale Produktpässe sind der Schlüssel für klimafreundliche Entscheidungen

Die CLG Taskforce für klimaneutrale und kreislauffähige Materialien und Produkte am Institute for Sustainability Leadership der University of Cambridge erstellte gemeinsam mit dem Wuppertal Institut die Studie "Digital Product Passport: the ticket to achieving a climate neutral and circular European economy?". Die Autor*innen untersuchten darin die Vorteile von digitalen Produktpässen, die es ermöglichen Informationen über den gesamten Lebenszyklus eines Produkts zu speichern und auszutauschen. Ihr Ergebnis: Verbraucher*innen könnten mit ihrer Hilfe nachhaltigere Kaufentscheidungen treffen. Zudem erhalten Unternehmen Anreize, um die Nachhaltigkeit ihrer Produkte zu verbessern.

Die Studienautor*innen argumentieren in ihrem Bericht "Digital Product Passport: the ticket to achieving a climate neutral and circular European ...

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11.07.2022 Max-Planck-Gesellschaft

Eine merkwürdige Symmetrie in der Verteilung des tropischen Niederschlags

Eine merkwürdige Symmetrie in der Verteilung der tropischen Niederschläge ist, dass es mit etwa 3 mm/Tag über dem Land genauso viel regnet wie über dem Ozean. Dies scheint darauf hinzudeuten, dass die Eigenschaften der Oberfläche, ob Land oder Ozean, keinen Einfluss auf die Aufteilung des Niederschlags zwischen den beiden haben — überraschend, wenn man bedenkt, dass das Land, im Gegensatz zum Ozean, nicht direkt auf ein unbegrenztes Wasserreservoir zurückgreifen kann. In einer in diesem Monat in AGU Advances veröffentlichten Studie nutzen Dr. Cathy Hohenegger und Prof. Bjorn Stevens diese Land-Ozean-Symmetrie, um die Rolle des Landes bei der Verteilung des Niederschlags in den Tropen besser zu verstehen.

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08.07.2022 Forschungszentrum Jülich

2. Platz beim HITEC Communicator Award 2022

Beim HITEC Communicator Award 2022 hat Markus Geldenhuys mit seinem Vortrag "The southern Andes: A natural laboratory to study atmospheric gravity waves" den zweiten Platz erzielt.

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08.07.2022 TROPOS

Welche Gesundheitsrisiken bergen Staubstürme?

Leibniz-Forschungsprojekt untersucht Auswirkungen von Mineralstaub und Mikroben auf Cabo Verde.

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07.07.2022 GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel

GEOMAR setzt sich auf UN-Ozeankonferenz 2022 für starken Meeresschutz ein

05.07.2022/Kiel. Eine Gruppe renommierter Klima- und Meereswissenschaftler:innen des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel nahm in diesem Jahr an der UN-Ozeankonferenz in Lissabon teil. Unter ihnen auch die Institutsdirektorin Katja Matthes als Teil der Deutschen Delegation. Die Konferenz war ein internationales Treffen von Ozeanexpert:innen aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft im Rahmen der UN Dekade der Ozeanforschung für Nachhaltige Entwicklung und war dem UN-Nachhaltigkeitsziel 14, Leben unter Wasser, gewidmet.

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06.07.2022 Wuppertal Institut

Industrielle Massenproduktion ohne negative Einflüsse

Der Elektrolyseur-Hersteller Enapter hat es sich zum Ziel gesetzt, den gesamten Produktionsprozess ohne negative Auswirkungen auf die Umwelt zu gestalten. Um diesem Ziel näher zu kommen, baut das Unternehmen derzeit den Enapter Campus, eine Produktionsstätte, die vollständig mit erneuerbaren Energien vor Ort und aus dem angrenzenden Bioenergiepark im nordrhein-westfälischen Saerbeck betrieben wird. Der Standort bündelt auf 82.000 Quadratmetern die Elektrolyseur-Produktion, Forschung und Entwicklung sowie Verwaltungs-, Besprechungs-, Büroräume und eine Kantine. Welche Maßnahmen sich darüber hinaus zur realen Umsetzung des "Life Cycle Impact Zero"-Anspruchs umweltverträglich umsetzen lassen, will das Unternehmen jetzt gemeinsam mit Forschenden von Fraunhofer UMSICHT, Wuppertal Institut und dem iSuN der FH Münster herausfinden.

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04.07.2022 Max-Planck-Gesellschaft

Trauer um Larry Gates

Das Max-Planck-Institut für Meteorologie (MPI-M) hat einen großen Freund verloren. Prof. William Lawrence („Larry“) Gates, brillanter Klimaforscher und enger Freund unseres Institutes, starb am 27. Juni 2022 im Alter von 93 Jahren.

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30.06.2022 GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel

Strömungsdaten aus 20 Jahren für ein besseres Klima-Verständnis

30.06.2022/Kiel. Seit mehr als 20 Jahren misst ein Observatorium am Äquator bei 23° West die Geschwindigkeit eines für unser Klima wichtigen Systems von Meeresströmungen. Die bisher nur fragmentarisch verfügbaren Daten sind nun als ein zusammengefasster Datensatz zugänglich. Hintergründe zu den Messdaten und die Komponenten der Verankerungen beschreiben Forschende des GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel und französische und US-amerikanische Projekt-Partner in der Fachzeitschrift „Frontiers in Marine Science“. Die Veröffentlichung soll weitere Analysen und Modellrechnungen vorantreiben.

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30.06.2022 Max-Planck-Gesellschaft

Tatiana Ilyina hat erfolgreich an der Universität Hamburg habilitiert

Dr. Tatiana Ilyina, Wissenschaftlerin und Leiterin der Gruppe „Biogeochemie des Ozeans“ am Max-Planck-Institut für Meteorologie (MPI-M), hat am 30. Juni 2022 erfolgreich habilitiert. Das MPI-M gratuliert herzlich.

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28.06.2022 Wuppertal Institut

Energiesystem-Transformation im Nahen Osten und Nordafrika

Der Nahe Osten und Nordafrika (Middle East and North Africa, MENA) spielen eine zentrale Rolle in der globalen Energiewende, da die Region über ein hohes Potenzial an erneuerbaren Energien verfügt. Gleichzeitig sind viele Länder in der Region aber auch wichtige Öl- und Gasproduzenten. In Zusammenarbeit mit der Friedrich-Ebert-Stiftung haben die Researcherin Sibel Raquel Ersoy und Dr. Julia Terrapon-Pfaff, Co-Leiterin des Forschungsbereichs Energiewende International am Wuppertal Institut, in zehn Länderstudien den Energie-Transformationsprozess analysiert. Der "Sustainable Transformation of Energy Systems in MENA Countries: Comparative Report" fasst die wichtigsten Ergebnisse zusammen und wurde am 20. Juni 2022 während der virtuellen gleichnamigen Auftaktveranstaltung vorgestellt. Während der Konferenz "Sustainable ...

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27.06.2022 Wuppertal Institut

Ausgezeichnet: Höchstes Einsparpotenzial für Schools4Future

Während der summer study on energy efficiency des European Council for an Energy Efficient Economy 2022 (eceee Summer Study) präsentierte Lotte Nawothnig, Researcherin im Forschungsbereich Energiepolitik am Wuppertal Institut, gemeinsam mit Sebastian Albert-Seifried vom Büro Ö-Quadrat ein Poster des Kooperationsprojektes Schools4Future. Die eceee gilt als wichtigste wissenschaftliche Konferenz in Europa zum Thema Energieeinsparung und ist ein zentraler Ort, um europäische Projektpartnerschaften zu schmieden. Das Projekt Schools4Future unterstützt Schüler*innen dabei, die CO2-Bilanz ihrer Schule zu berechnen und sie klimaneutral umzugestalten. So können sie selbst aktiv werden und sich für die Projektziele engagieren.

Die Präsentation überzeugte die Jury, die das Poster mit dem Preis für das höchste ...

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24.06.2022 Wuppertal Institut

Handlungsempfehlungen zur CO2-Reduzierung

Berlin will bis 2045 klimaneutral werden und bis 2030 70 Prozent seiner CO2-Emissionen gegenüber 1990 reduzieren. Das größte Potenzial zur CO2-Vermeidung liegt im Gebäudesektor, in dem durch moderne Technologien der Einsatz fossiler Energien zu verringern ist. Im Verkehrssektor sind die CO2-Emissionen in den vergangenen Jahren sogar gestiegen: Rund 30 Prozent – das sind 5,6 Millionen Tonnen – der CO2-Emissionen in Berlin werden durch den Verkehr verursacht.

Das Berliner Energie- und Klimaschutzprogramm (BEK 2030) ist das zentrale Instrument auf dem Weg zu einer klimaneutralen Hauptstadt. Das Wuppertal Institut hat gemeinsam mit der Berliner Energieagentur GmbH und DIW Econ Empfehlungen für die Weiterentwicklung des Programms für den Umsetzungszeitraum 2022 bis 2026 entwickelt. Der Bericht basiert auf neun Monaten ...

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23.06.2022 GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel

Gasausbruch der Vergangenheit lehrt den Meeresboden zu verstehen

23.06.2022/Kiel. Der Gasausbruch bei einer Explorationsbohrung in der Nordsee im Jahr 1964 hinterließ einen 38 Meter tiefen Krater am Ozeanboden, bekannt als Figge Maar. Unter Leitung des GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel untersuchten Wissenschaftler:innen die geologischen Gegebenheiten, die damals zu dem heftigen Austritt geführt haben. Die daraus resultierende Studie erscheint heute im Fachmagazin Earth Science, Systems and Society (ES3) der Geologischen Gesellschaft London. Das Verständnis über natürliche Wegsamkeiten von Gasen ist grundlegend für die sichere Nutzung des Meeresbodens im Rahmen der Umstellung unserer Energiesysteme, einschließlich der möglichen Speicherung von Kohlendioxid (CO2) aus der Atmosphäre im Meeresboden.

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16.06.2022 Max-Planck-Gesellschaft

Führende Klimawissenschaftler*innen fordern globale Partnerschaft, um zukünftige Regenfälle vorherzusagen und dem Klimawandel wirksamer entgegenzutreten

Neun der weltweit führenden Klimawissenschaftler*innen rufen zu umfangreichen internationalen Investitionen auf, um eine neue Generation von Klimamodellen zu entwickeln, die grundlegende Fragen über die Vorhersagbarkeit zukünftiger Niederschläge und damit verbundenen Extremereignissen beantworten können.

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15.06.2022 Leibniz-Zentrum fuer Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. Muencheberg

Podiumsdiskussion zum Thema Wasser und Klima in Brandenburg

Prof. Christoph Merz, Forscher am Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF), wird auf dem 1,5 Grad Festival in einer Podiumsdiskussion über die aktuelle Wassersituation in Brandenburg referieren. Die Podiumsdiskussion findet am Samstag, 18. Juni um 14:30 Uhr in der Kulturmühle Lietzen statt. Das 1,5 Grad Festival wird vom Verein Naturkosmos organisiert. Prof. Merz ist Hydrogeologe und Geochemiker. Am ZALF leitet er die Arbeitsgruppe „Tieflandhydrologie und Wassermanagement“.

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15.06.2022 TROPOS

Atmosphärenforschende der neuen Forschungsinfrastruktur ACTRIS-D treffen sich erstmals in Leipzig

Deutscher Beitrag des Europäischen Verbundes wird künftig bessere Vorhersagen für Luftqualität, Wetter und Klima ermöglichen

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15.06.2022 Wuppertal Institut

Chancen und Herausforderungen der Wissenschaftskommunikation in der Klimakrise

Die Wissenschaftskommunikation ist in den letzten Jahren, besonders durch die Corona-Krise und den Klimawandel, präsenter geworden. Selten war es wichtiger, dass den Menschen bewusst wird, dass jede Handlung Konsequenzen hat. Doch wie können wissenschaftliche Erkenntnisse so vermittelt werden, dass die Aussagen bei den Menschen ankommen und einen Impact erzeugen? Hier kommt die Wissenschaftskommunikation ins Spiel.

Was eine gute Wissenschaftskommunikation ausmacht und welche Verantwortung mit ihr einhergeht und wo es aktuell hakt, diskutieren Christin Hasken, Leiterin der Kommunikation und Pressesprecherin am Wuppertal Institut, Sara Schurmann, Journalistin und Autorin des Buches "Klartext Klima!", sowie Markus Weißkopf, Geschäftsführer der Wissenschaft im Dialog gGmbH, in der neuen Episoden "Chancen und Herausforderungen

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15.06.2022 Leibniz-Zentrum fuer Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. Muencheberg

Videodokumentationen des Feldrobotik-Workshops 2022

Am 3. Mai 2022 fand auf dem Gelände des Landschaftslabors patchCROP ein Feldrobotik-Workshop statt. Der Workshop-Tag und die Podiumsdiskussion wurden von einem Filmteam dokumentiert. Die Videos sind jetzt online verfügbar.

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13.06.2022 Max-Planck-Gesellschaft

Wie katabatische Stürme im Südosten Grönlands dichtes Wasser in der Irmingersee erzeugen

In einer neuen Studie im Journal of Geophysical Research: Oceans untersuchen Dr. Oliver Gutjahr (Universität Hamburg, Max-Planck-Institut für Meteorologie (MPI-M)) und seine Kollegen Dr. Johann Jungclaus (MPI-M), Dr. Nils Brüggemann (Universität Hamburg, MPI-M), Dr. Helmuth Haak und Prof. Jochem Marotzke (beide MPI-M), erstmals in einem globalen sturm- und wirbelauflösenden (5 km) Modell die Wechselwirkung von Atmosphäre und Ozean während eines katabatischen Sturms in der Irmingersee vor der Küste Südost-Grönlands. Die Autoren zeigen, dass aufgrund der sehr hohen Windgeschwindigkeit und der sehr kalten und trockenen Luft in einem solchen Sturm dem Meer in Küstennähe enorme Wärmemengen entzogen werden. Das kühlere und dichtere Wasser sinkt daraufhin in Tiefen von bis zu 1000 m und trägt somit zur Atlantischen Umwälzbewegung

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08.06.2022 Wuppertal Institut

Wie Digitalisierung hilft, das Ernährungssystem zu transformieren

Das Ernährungssystem steht vor einer Vielzahl von Herausforderungen, wie unter anderem: hoher Treibhausgas-Emissionen, der Gefährdung der Biodiversität, der vermehrten ernährungsbedingten Krankheiten durch unausgewogener Ernährung sowie sozial-problematischen komplexen Lieferketten. Das erfordert nicht nur eine Transformation der Agrarwirtschaft sondern auch einen Wandel in den Ernährungs- und Lebensstilen aller Konsumierenden. Digitale und technologische Innovationen zu nutzen und weiterzuentwickeln kann helfen, diese Herausforderungen zu lösen. Vor diesem Hintergrund liefert die neue Studie "Digitalisierung für ein nachhaltigeres Ernährungssystem" des Wuppertal Instituts Impulse, wie die Digitalisierung dazu beitragen kann Produktion und Konsum umzugestalten und welche Voraussetzungen dafür gegeben sein müssen.

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08.06.2022 GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel

GEOMAR fordert konsequentes Handeln für den Meeresschutz

08.06.2022/Kiel. Der Ozean bedeckt über 70 Prozent der Erdkugel. Er spielt eine maßgebliche Rolle bei der Regulation unseres Klimas, bei der weltweiten Nahrungsmittelversorgung und als Heimat für eine Vielzahl an Lebewesen – viele davon dem Menschen noch immer unbekannt. Um seine Stärken aufzuzeigen und um ihn zu schützen, haben die Vereinten Nationen den 8. Juni zum Welttag des Ozeans erklärt. Das GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel sieht in dem Aktionstag die Chance, die Bedeutung unserer Meere, der marinen Wissenschaften sowie der UN-Dekade der Ozeanforschung für Nachhaltige Entwicklung in den gesellschaftlichen Fokus zu rücken.

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07.06.2022 Wuppertal Institut

Klimaneutralität: ein Konzept für den Klimaschutz?

Nein, klimaneutral ist das neue FactorY-Magazin nicht. Genausowenig wie viele andere Unternehmen, Institutionen oder Produkte, die es sich auf die Fahne geschrieben haben. Das aktuelle FactorY-Magazin "Klimaneutral" zeigt, was hinter dem viel beschworenen Begriff Klimaneutralität steckt und wie sie sich wirklich erreichen lässt.

Klimaneutralität ist das Ziel des Pariser Abkommens der Vereinten Nationen: Zur Begrenzung der durchschnittlichen Erderwärmung auf maximal zwei, besser 1,5 Grad Celsius muss die Staatengemeinschaft bis Mitte des Jahrhunderts klimaneutral wirtschaften. Europa will bis 2050 soweit sein, Deutschland bis 2045. Seit 2021 ist Treibhausgas-Neutralität das Ziel des Klimaschutzgesetzes. Dabei klingt Klimaneutralität verständlicher als das abstrakt wirkende Temperatur-Ziel. Zudem zeugt Klimaneutralität ...

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03.06.2022 Wuppertal Institut

Beteiligung ist Voraussetzung für erfolgreiche Energiewende

Wie gelingt die Energiewende? Wie kann ganz Deutschland umweltverträglich, sicher und wirtschaftlich mit hohen Anteilen erneuerbarer Energien versorgt werden? Diesen Fragen widmete sich das Förderprogramm "Schaufenster intelligente Energie – Digitale Agenda für die Energiewende (SINTEG)“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK). Von 2016 bis 2020 wurden in den fünf Modellregionen C/sells, DESIGNETZ, enera, NEW 4.0 und WindNODE Ansätze für die digitale Energiezukunft erprobt, Handlungsempfehlungen identifiziert und Lösungen entwickelt.

Zwischen 2019 bis 2022 hat ein Projektteam unter Beteiligung von Forschenden des Wuppertal Instituts im Rahmen des Vorhabens "Übergreifende Ergebnissynthese zum Förderprogramm 'Schaufenster intelligente Energie – Digitale Agenda für die Energiewende (SINTEG)'"

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31.05.2022 GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel

Den Einfluss von Wirbeln im Ozean besser verstehen

31.05.2022/Kiel. Wirbel im Meer spielen eine wichtige Rolle bei der Durchmischung und dem Transport von Nährstoffen oder von physikalischen Eigenschaften, wie zum Beispiel Wärme. Dadurch beeinflussen sie den Stofffluss zum Meeresboden oder auch das Artenvorkommen. Wissenschaftler:innen der heute gestarteten Expedition M182 – MOSES Eddy Study III, die letzte einer Serie von drei Forschungsfahrten der Helmholtz-Initiative MOSES in das Auftriebsgebiet vor Mauretanien, untersuchen nun die Auswirkungen von Ozeanwirbeln genauer. Ihr Fokus liegt dabei auf dem Kohlenstofftransport von der Meeresoberfläche zum Meeresboden, den Mechanismen der biologischen Kohlenstoffpumpe und dem Export von Kohlenstoff in die Tiefsee. Diese Prozesse wirken sich auf die Kohlendioxid-Aufnahme im Ozean aus und sind direkt mit dem Klimawandel gekoppelt.

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26.05.2022 TROPOS

Neue Substanzklasse in der Atmosphärenchemie nachgewiesen

Internationales Team berichtet über hochoxdierte Hydrotrioxide (ROOOH) in ...

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26.05.2022 Leibniz-Zentrum fuer Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. Muencheberg

Neue Podcast-Folge zur Zukunft der Landwirtschaft in Brandenburg Teil 1

Neue Podcast-Folge zur Zukunft der Landwirtschaft in Brandenburg (Teil 1) Wie sieht die Landwirtschaft in Brandenburg im Jahr 2050 aus? Diese Folge des querFELDein-Podcasts ist etwas Besonderes: sie wurde live in Potsdam aufgenommen, und zwar in der Ausstellung „Morgen in Brandenburg. Werkstatt für Zukünfte“. Gemeinsam mit den Gästen Prof. Monika Schreiner (Leibniz-Institut für Gemüse- und Zierpflanzenbau), Prof Thomas Weith (Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF)) und Prof. Johannes Isselstein (Universität Göttingen) sprechen die Moderatorinnen Sibylle Krickel und Julia Lidauer in dieser Episode darüber, wie die Landwirtschaft in Brandenburg in Zukunft — sie denken an das Jahr 2050 — aussehen könnte. Die Experten/innen stellen dabei Beispiele aus Ihrer eigenen Forschung vor und erklären, welche Lösu

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25.05.2022 Leibniz-Zentrum fuer Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. Muencheberg

FELD Magazin - Die neue Ausgabe ist da!

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24.05.2022 GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel

Schwund von Kieselalgen durch Ozeanversauerung

25.05.2022/Kiel. Kieselalgen sind die wichtigsten Produzentinnen von pflanzlicher Biomasse im Ozean und tragen dazu bei, Kohlendioxid (CO2) aus der Atmosphäre in den tiefen Ozean zu transportieren und somit unser Klima zu regulieren. Weil Kieselalgen für den Bau ihrer Schalen nicht auf Kalk, sondern auf Kieselsäure angewiesen sind, galten sie bisher als Gewinnerinnen der Ozeanversauerung – einer chemischen Veränderung im Meerwasser, die durch die zunehmende Aufnahme von CO2 ausgelöst wird und die Kalkbildung erschwert. Wissenschaftler:innen des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel zeigen in einer heute in der Fachzeitschrift Nature veröffentlichten Studie, dass die zum Plankton zählenden Kieselalgen ebenfalls betroffen sind. Analysen von Daten aus Freiland-Experimenten und Modell-Simulationen legen nahe, dass eine ...

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24.05.2022 Wuppertal Institut

Klimaclubs für die Stahlindustrie

Die Bundesregierung hat angekündigt, im Rahmen der deutschen G7-Präsidentschaft einen internationalen Klimaclub zu initiieren. Wie genau ein solcher Klimaclub aussehen könnte, skizzieren Wissenschaftler*innen in ihrem Beitrag "A Climate Club to Decarbonize the Global Steel Industry", der in der Fachzeitschrift Nature Climate Change erschienen ist. Seitens des Wuppertal Instituts gehören Dr. Lukas Hermwille, Prof. Dr. Stefan Lechtenböhmer, Prof. Dr.-Ing. Manfred Fischedick, Annika Tönjes, Clemens Schneider sowie Wolfgang Obergassel zum Team der Autor*innen.

Bisher zielen die meisten Klimaclub-Vorschläge darauf ab, unter den Mitgliedern CO2-Preise und entsprechende Politikinstrumente zu koordinieren. Nicht-Mitglieder werden hingegen mit Zöllen oder ähnlichen Strafzahlungen belegt, um die eigene grüne Industrie vor ...

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