Neues aus den Partnerinstitutionen

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03.11.2020 Wuppertal Institut

Grüner Wasserstoff aus Deutschland beflügelt Klimaschutz und Volkswirtschaft

Deutschlands Klimaschutzstrategie baut auf den Einsatz von grünem Wasserstoff aus erneuerbaren Energien. Doch wo soll der Wasserstoff herkommen, aus heimischer Produktion oder importiert aus dem Ausland? Eine neue Studie des Wuppertal Instituts und DIW Econ schafft einen Überblick über die aktuelle Datenlage und ermittelt Wertschöpfungs- und Beschäftigungseffekte beider Strategien. Das Resümee: Es trifft nicht zu, dass importierter Wasserstoff allgemein günstiger ist, entscheidend sind je nach Herkunftsland die tatsächlich realisierbaren Strom- und Transportkosten. Wird der grüne Wasserstoff stattdessen im eigenen Land produziert, wird dies zudem eine positive Beschäftigungswirkung und Wertschöpfung entfalten. Mit der Erreichung der Klimaziele 2050 betrüge die zusätzliche Wertschöpfung bei einer stark auf die heimische ...

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29.10.2020 Wuppertal Institut

Internationale Klimapolitik kann nachhaltigen Aufschwung fördern

Regierungen auf der ganzen Welt reagieren mit umfangreichen Konjunkturpaketen auf die durch die COVID-19-Pandemie ausgelöste Krise. Die Ausgestaltung dieser Konjunkturpakete wird auch zentrale Rahmenbedingungen für die künftige Klimapolitik bestimmen: Die Konjunkturpakete können entweder einen starken Impuls für eine klimafreundliche Wirtschaft geben oder nicht nachhaltige Wirtschaftspraktiken zementieren. In dem neuen, überarbeiteten Artikel "Harnessing international climate governance to drive a sustainable recovery from the COVID-19 pandemic" diskutieren Wolfgang Obergassel, Co-Leiter des Forschungsbereichs Internationale Klimapolitik am Wuppertal Institut, Lukas Hermwille, Senior Researcher im gleichen Forschungsbereich, sowie Sebastian Oberthür von der Freien Universität Brüssel, wie die internationale ...

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29.10.2020 Wuppertal Institut

Compete4SECAP EU Conference

Am 3. November 2020 findet die Abschlusskonferenz des EU-geförderten Projektes Compete4SECAP statt. Während der Konferenz erfahren die Teilnehmenden, wie ein Energiemanagementsystem für Kommunen entwickelt und eingeführt wird, wie Energiesparwettbewerbe Energieverbrauch und -kosten von Kommunen senken können und wie sich die Klimafolgenanpassung in Klimaschutzanstrengungen integrieren lassen.

Tina Fawcett vom Environmental Change Institute der Universität Oxford spricht in ihrer Keynote zum Thema "Cities and the climate emergency". Zum Ende der Veranstaltung werden die Gewinnerinnen und Gewinner des im Rahmen von Compete4SECAP durchgeführten Energiesparwettbewerbs ausgezeichnet. Das Wuppertal Institut begleitet das Projekt Compete4SECAP wissenschaftlich. Im Rahmen der Veranstaltung werden einzelne Ergebnisse ...

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27.10.2020 Wuppertal Institut

It's the End of the COP as We Know It!

Mit der Verabschiedung des Pariser Klimaschutzabkommens im Jahr 2015 und der anschließenden Fertigstellung des dazugehörigen Regelwerks während der 24. Klimakonferenz (Conference of the Parties, COP24) in Katowice, hat die Vertragsstaatenkonferenz der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen (United Nations Framework Convention on Climate Change, UNFCCC) den Prozess der Regimebildung weitgehend abgeschlossen. Der Abschluss des Regimebildungsprozesses als wichtiger Impuls für die multilaterale Klimapolitik steht unmittelbar bevor und eröffnet ein neues Kapitel für die UNFCCC und die Organisation ihrer jährlich stattfindenden COP. Der Schwerpunkt verlagert sich jetzt von den Verhandlungen auf die Umsetzung. Die Expertinnen und Experten sind sich einig, dass die dadurch frei werdenden Verhandlungskapazitäten neu ausgerichtet ...

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23.10.2020 GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel

Die ungewisse Zukunft der Ozeane

23.10.2020/Kiel. Marine Nahrungsnetze und biogeochemische Kreisläufe reagieren sehr empfindlich auf die Zunahme von Kohlendioxid (CO2) – jedoch sind die Auswirkungen weitaus komplexer als bislang gedacht. Das zeigt eine Studie, die ein Team von Forschern und Forscherinnen des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel in der Fachzeitschrift Nature Climate Change veröffentlicht hat. Dafür wurden Daten von fünf groß angelegten Feldexperimenten zusammenfasst, die untersucht haben, wie der Kohlenstoffkreislauf innerhalb von Planktongemeinschaften auf die Zunahme von CO2 reagiert.

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15.10.2020 Wuppertal Institut

Lieferketten in Krisenzeiten besser managen

Aktuell wird im Bundeskabinett die Verabschiedung eines neuen Lieferkettengesetzes diskutiert. Es soll dafür sorgen, dass insbesondere in Entwicklungsländern Menschenrechte entlang globaler Wertschöpfungsketten eingehalten werden. Das Wuppertal Institut begrüßt ein solches Gesetz, jedoch sieht es Nachbesserungsbedarf beim Umweltschutz und den Sozialstandards, wie Lohngleichheit und Arbeitssicherheit, und plädiert für eine europaweite einheitliche Gesetzgebung. Die COVID-19-Pandemie hat die globalen Lieferketten zudem massiv erschüttert und sie gerieten sozial wie ökologisch in eine Schieflage. Daher fordern die Forschenden des Wuppertal Instituts in ihrem Zukunftsimpuls "Nachhaltige Lieferketten: Global kooperative Regionalwirtschaften für Wohlstand und Resilienz" verbindliche Regelungen und einheitliche Vorgaben f

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08.10.2020 GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel

Zunehmender Einsatz von Stickstoffdünger bedroht Klimaziele

08.10.2020/Auburn, Kiel. Treibhausgase in der Atmosphäre spielen eine entscheidende Rolle im Klimasystem der Erde. Kohlendioxid ist das bekannteste. Andere, wie zum Beispiel Distickstoffmonoxid (Lachgas), haben einen kleineren Anteil an der Luft, sind als Treibhausgase aber auch deutlich wirksamer. Internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unter Beteiligung des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel haben jetzt in der internationalen Fachzeitschrift Nature eine umfassende Bewertung aller Quellen und Senken von Lachgas veröffentlicht. Ihr Ergebnis: Intensive Landwirtschaft mit Stickstoffdünger lässt den Lachgas-Anteil in der Atmosphäre steigen.

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06.10.2020 GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel

Arktisches Meereis: Blick zurück in die Zukunft

06.10.2020/Kiel. Mitte September hat die Ausdehnung des arktischen Meereises ihr diesjähriges Minimum erreicht. Seit Beginn der Satellitenmessungen in den 1970er Jahren wurde nur 2012 eine kleinere dokumentiert. Ein internationales Team von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern unter Beteiligung des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel hat jetzt untersucht, wie sich die Meereisausdehnung kurz nach Ende der jüngsten Eiszeit verhalten hat, als die Arktis ähnlich warm war wie heute. Die Ergebnisse sind jetzt in der internationalen Fachzeitschrift Proceedings of the National Academy of Science (PNAS) erschienen.

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05.10.2020 Wuppertal Institut

Unvermeidbare CO2-Entstehung in Nordrhein-Westfalens Grundstoffindustrie

Auch in einem klimaneutralen Nordrhein-Westfalen in 2050 werden aufgrund fehlender Alternativen voraussichtlich Produkte in industriellen Prozessen erzeugt, in denen Kohlendioxid entsteht. Dies gilt zum Beispiel für die Zementindustrie. Bislang wurde aber noch nicht eindeutig bestimmt, wie hoch diese "unvermeidbaren" CO2-Mengen sind und was sie auszeichnet. Die IN4climate.NRW-Arbeitsgruppe Kohlendioxidwirtschaft versucht vor diesem Hintergrund in dem Diskussionspapier "Unvermeidbare CO2-Entstehung in einer klimaneutralen Grundstoffindustrie NRW" eine Definition für prozessbedingt unvermeidbare CO2-Entstehung zu geben. Sie liefern damit einen Beitrag für den Dialog zur zukünftigen Rolle der Kohlendioxidwirtschaft in Nordrhein-Westfalen im Rahmen einer angestrebten klimaneutralen Grundstoffindustrie.

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01.10.2020 Max-Planck-Gesellschaft

Tobias Becker erhält Feodor Lynen-Forschungsstipendium

Dr. Tobias Becker, Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Meteorologie (MPI-M) in der Abteilung „Atmosphäre im Erdsystem“, hat ein prestigeträchtiges Feodor Lynen-Forschungsstipendium der Alexander von Humboldt-Stiftung erhalten. Ab Oktober 2020 wird er für zwei Jahre gemeinsam mit Dr. Irina Sandu am European Centre for Medium-Range Weather Forecasts (ECMWF) forschen. Das Forschungsthema wird die Wechselwirkung der hochreichenden Konvektion mit ihrer Umgebung in globalen konvektionsauflösenden Simulationen sein.

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22.09.2020 Deutsches Klimarechenzentrum

Klimasprechstunde auf der Hamburger Klimawoche

Für die 12. Klimawoche sind unter dem Motto „Das Klima braucht Dich“ zwischen dem 20. und 27. September 2020 rund 220 Veranstaltungen - darunter eine Klimasprechstunde mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des DKRZ, des Climate Service Center Germany (GERICS) sowie des Max-Planck-Instituts für Meteorologie (MPI-M) - geplant. Auf dem Hamburger Rathausmarkt bietet eine imposante Eventüberdachung für eine zentrale Hauptbühne und einem Infobereich allen interessierten Besucherinnen und Besuchern sowie den Expertinnen und Experten Schutz vor Wind und Wetter und sorgt zugleich luftdurchflutet für den bestmöglichen Schutz vor Corona-Ansteckungen.

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22.09.2020 GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel

Bessere Modelle zeigen stärkere Klimaänderungen im Bereich des Tropischen Atlantik

22.09.2020/Kiel. Klimamodelle können nur eine Annäherung an die Wirklichkeit darstellen. Einige von ihnen weisen immer noch relativ große Fehler bei der Simulation der Meeresoberflächentemperaturen im tropischen Atlantik auf. Ergebnisse einer neuen Studie des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel zeigen, dass die Fehler in Modellen mit höherer Auflösung deutlich kleiner sind. Ferner konnte in Projektionen zum Klimawandel mit den höher auflösenden Modellen eine sehr viel stärkere Veränderung der atmosphärischen Zirkulation und der Niederschläge in dieser Region verzeichnet werden. Die Ergebnisse wurden jetzt in der internationalen Fachzeitschrift npj Climate and Atmospheric Science veröffentlicht.

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18.09.2020 Wuppertal Institut

Die Zukunft der nachhaltigen Digitalisierung

Zukunftswissen.fm, der Podcast des Wuppertal Instituts, ging Anfang April 2020 mit der ersten Folge an den Start. Seit heute ist die siebte Episode online! Die neue Episode "Die Zukunft der nachhaltigen Digitalisierung" ist ab sofort kostenfrei auf Apple, Google Podcasts, Spotify, Podcast.de und über die Website des Wuppertal Instituts zu hören.

Diese Highlight-Episode ist eine gemeinsame Produktion des Bundesumweltministeriums und des Wuppertal Instituts. Bundesumweltministerin Svenja Schulze spricht mit Prof. Dr.-Ing. Manfred Fischedick, wissenschaftlicher Geschäftsführer des Wuppertal Instituts, unter anderem darüber, ob jeder Mensch von einer klimafreundlichen Welt profitieren kann. Die Gesprächspartner diskutieren spannende Fragen wie: Welche in der "Coronazeit" entstandenen positiven Verhaltensä

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18.09.2020 Wuppertal Institut

Dr. Jana Zscheischler erhält Forschungspreis "Transformative Wissenschaft"

Der mit 25.000 Euro dotierte Forschungspreis „Transformative Wissenschaft“ des Wuppertal Instituts und der Zempelin-Stiftung im Stifterverband wird in diesem Jahr zum vierten Mal verliehen. Dr. Jana Zscheischler, Projektleiterin am Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V., überzeugte die Jury mit ihrem ausgeprägten transdisziplinären und transformativen Profil und ihrem Forschungskonzept für nachhaltiges Landmanagement. Die Preisverleihung findet am 6. Oktober 2020 im Rahmen der "Darmstädter Tage der Transformation" im Schader-Forum statt und wird live gestreamt.

Transformative Wissenschaft versteht sich als Wissenschaft, die mit inter- und transdisziplinären Methoden gesellschaftliche Impulse auslöst, diese wissenschaftlich begleitet und die Zivilgesellschaft mit einbezieht. Der Fokus ...

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17.09.2020 Forschungszentrum Jülich

Erfolgsgeschichte: Das Ozonloch schrumpft

Auf ZDFheute ist ein Bericht über den Erfolg des 1987 verabschiedeten Montreal-Protokolls erschienen, das zu einer schrittweisen Reduktion und schließlich zu einem Verbot des Ozonkillers Fluorchlorkohlenwasserstoff (FCKW) geführt hat. Dr. Jens-Uwe Grooß vom IEK-7 nimmt darin Stellung zur Entwicklung des Ozonlochs, den Auswirkungen auf den Klimawandel und der Bedeutung des Montreal-Protokolls.

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17.09.2020 Max-Planck-Gesellschaft

Erhebliche anhaltende Fehler in CMIP6-Simulationen von tropischen Niederschlägen

Eine Gruppe von Wissenschaftler*innen vorwiegend des Max-Planck-Instituts für Meteorologie (MPI-M) untersuchte die Darstellung tropischer Niederschläge durch Modelle, die in den Coupled Modelling Intercomparison Projects (CMIP) verwendet wurden. Ihre Analyse der Modellergebnisse, die aus über zwanzig Entwicklungsjahren und drei CMIP-Phasen stammen, ergab eine geringe allgemeine Verbesserung in der Darstellung tropischer Niederschläge.

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15.09.2020 Wuppertal Institut

Wege aus der Klimakrise

Das Treibhausgas CO2 ist der Hauptverursacher des anthropogenen Klimawandels. Können Maßnahmen, wie die CO2-Bepreisung oder Speichermethoden wie Carbon Capture Storage (CCS), aus der Klimakrise führen? Einen Überblick über die verschiedenen Ansätze sowie eine genauere Beleuchtung der Optionen ist Ziel der Veranstaltung "Wege aus der Klimakrise: CO2 bepreisen oder speichern – was ist wirklich sinnvoll?" am 16. Oktober 2020 ab 17:00 Uhr.

Die Maßnahmen wie die CO2-Bepreisung sowie CO2-Speichermethoden erläutern und diskutieren Dr. Peter Viebahn, Leiter des Forschungsbereichs Sektoren und Technologien in der Abteilung Zukünftige Energie- und Industriesysteme am Wuppertal Institut, Prof. Dr. Christoph M. Schmidt vom RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung, Prof. Dr. Michael Schmitt, ...

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11.09.2020 Wuppertal Institut

Wissensmanagement über mehrere Ebenen

Kommunaler Klimaschutz ist ein wesentliches Element zur Eindämmung des Klimawandels. In den vergangenen Jahrzehnten haben sich Städte weltweit zu lebendigen Handlungs-, Interventions- und Experimentierräumen entwickelt, um dem Klimawandel zu begegnen. Dieses proaktive und vielversprechende Engagement hilft, wertvolles Wissen in Städten zu generieren. Doch wie muss mit diesem Wissen umgegangen werden, um den Fortschritt in einen stetigen Wandel zur Nachhaltigkeit überzuleiten und nicht nur kurzfristige Erfolge zu erzielen? Zudem ist offen, wie innerhalb neuer Formen von sogenannter Mehrebenen-Governance urbaner Räume Wissen erworben, gespeichert, geschaffen oder verbreitet werden soll.

Vor diesem Hintergrund führten Manuel Bickel, Reseacher der Abteilung Nachhaltiges Produzieren- und Konsumieren am Wuppertal Institut, Dr.

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09.09.2020 GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel

Schwankungen im Kohlenstoffkreislauf

09.09.2020/Kiel. Die Arktis erwärmt sich rund zwei bis drei Mal schneller als der Rest unseres Planeten. Es ist deshalb wichtig, zu verstehen, was dort passiert und welche Auswirkungen die dortigen Änderungen auf globaler Skala haben. Forscherinnen des GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel und des Alfred-Wegner-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung, Bremerhaven haben 2018 erstmals die saisonale Entwicklung des im Wasser gelösten Kohlenstoffs untersucht, der den marinen Mikroorganismen in der Region westlich von Spitzbergen zur Verfügung steht. Ihren Ergebnissen zur Folge gibt es erhebliche Unterschiede zwischen Sommer und Herbst. Die Studie ist nun in der Fachzeitschrift Philosophical Transactions of the Royal Society A erschienen.

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08.09.2020 Wuppertal Institut

Lebenswerte Straßen in urbanen Quartieren

Während der Corona-Pandemie und dem Lockdown gewannen öffentliche Räume wie Parks und Grünflächen zur Naherholung an Bedeutung. Gerade in Ballungsräumen ist der Platz oft begrenzt und seit Jahren wird diskutiert, wie die Transformation von Städten gelingt. Die Corona-Pandemie entfachte auch die Diskussion um die Stadtgestaltung neu. Doch wie sehen lebenswerte Quartiere und deren Straßen aus? Welchen Mehrwert haben Quartiersbewohnerinnen und -bewohner, wenn urbaner Raum entsprechend der sozialen und ökologischen Kriterien umgebaut wird?

Dies untersuchen Forschende des Wuppertal Instituts innerhalb der neuen Studie "Lebenswerte Straßen, Orte und Nachbarschaften". Ziel ist es, konkrete Planungsentwürfe zum Straßenumbau in den Partnerstädten Gelsenkirchen und Dortmund zu entwickeln. Dabei orientieren sich ...

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07.09.2020 Wuppertal Institut

Lebensmittelabfälle vermeiden mit wirkungsvollen Maßnahmen

Laut Angaben der Welternährungsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) landet jedes Jahr etwa ein Drittel der produzierten Lebensmittel nicht auf einem Teller, sondern in der Abfalltonne. Diese Verschwendung ist nicht nur aus ethischer und sozialer Sicht unverantwortlich, sondern verbraucht auch große Mengen natürlicher Ressourcen, die für die Produktion und Verarbeitung von Lebensmitteln notwendig sind. In den vergangenen Jahren sollte eine Reihe von konkreten und wirksamen Maßnahmen die Menge an weggeworfenen Lebensmitteln reduzieren. Ob die Maßnahmen aber wirken und Kosten eingespart werden, ist nicht bekannt.

Das Buch "Food Industry Wastes – Assessment and Recuperation of Commodities" ist im August in der zweiten Auflage erschienen. Dr. Henning Wilts, Leiter der Abteilung Kreislaufwirtschaft sowie die ...

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03.09.2020 Wuppertal Institut

Kiel auf dem Weg zur "Zero Waste City"

Dinge, die nicht mehr benötigt werden, kommen in den Müll. Das Problem daran: Die Inanspruchnahme natürlicher Ressourcen und Abfallmengen steigen weltweit an. Um die Gesellschaft insgesamt ressourceneffizienter zu gestalten, müssen neben der ordnungsgemäßen Abfallentsorgung auch die Produktions- und Konsummuster geändert werden. Nur so lassen sich Abfälle vermeiden und Stoffkreisläufe durch Weiter- und Wiederverwendung schließen. Hierzu bedarf es geeigneter Rahmenbedingungen, Informationen und Handlungsalternativen. Die Landeshauptstadt Kiel will daher genau diese Voraussetzungen durch ein kommunales Zero-Waste-Konzept schaffen. Bereits im September 2018 hat die Stadt während einer Ratsversammlung beschlossen "Zero Waste City" werden zu wollen.

Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Wuppertal ...

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01.09.2020 Wuppertal Institut

Erfolgreiche Nachhaltigkeitsstrategie Dank Akteursbeteiligung

Mit der Nachhaltigkeitsstrategie Nordrhein-Westfalen (NRW) verpflichtete sich die Landesregierung 2016 als erstes Bundesland, die globalen Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030 umzusetzen. Doch was können Landeseinrichtungen, Wirtschaft und Zivilgesellschaft in NRW zu der Umsetzung beitragen? Wie lässt sich die Beteiligung weiter ausbauen?

Mit diesen Fragen beschäftigt sich das Wuppertal Institut innerhalb des Projekts "Umsetzungserfahrungen mit Landesnachhaltigkeitsstrategien – Fallstudie NRW". Nun veröffentlicht es im Bericht "Akteursbeteiligung an der Nachhaltigkeitsstrategie NRW – Analyse der Akteurslandschaft in NRW" Handlungspotenziale und -erfordernisse für die künftige Umsetzung der Nachhaltigkeitsstrategie NRW aus Sicht der Akteursgruppen. Dafür führten die Forscherinnen Jana Rasch,

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26.08.2020 Wuppertal Institut

Gesundheit und Nachhaltigkeit mit Blick auf die COVID-19-Pandemie

Am 22. und 24. Juli 2020 fanden die ersten beiden Veranstaltungen der Reihe "Beiräte im Gespräch" des Sustainable Development Solutions Network (SDSN) Germany und der Wissenschaftsplattform Nachhaltigkeit 2030 (wpn2030) als digitales Format statt. Die Eventreihe wurde ins Leben gerufen, um aktuelle nachhaltigkeitsrelevante Fragestellungen zwischen den jährlichen Dialogveranstaltungen des bereits seit 2018 existierenden Beirätedialogs vertiefend zu erörtern.

Daraus entstand nun das Impulspapier "Ohne nachhaltige Entwicklung keine Gesundheit, ohne Gesundheit keine nachhaltige Entwicklung", welches die Ergebnisse des Austauschs zusammenfasst. Die Empfehlungen beziehen sich auf drei übergreifende Herausforderungen, die insbesondere auf die Weiterentwicklung der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie (DNS) ...

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17.08.2020 Wuppertal Institut

Nachhaltiger Umgang mit Metallen

Die Nutzung natürlicher Ressourcen und die Konkurrenz um knappe Ressourcen wie Frischwasser, Land und Rohstoffe steigen weltweit. Gleichzeitig nehmen damit globale Umweltprobleme wie der Klimawandel zu. Ein schonender Umgang mit natürlichen Ressourcen ist daher eine zentrale Herausforderung. Metall ist weltweit eine begehrte Ressource. Doch wie kann der begehrte Rohstoff nachhaltiger genutzt werden? Zahlreiche nationale Behörden beziehungsweise Regierungen veröffentlichten Strategien zur nachhaltigen Verwendung nicht-erneuerbarer Ressourcen. Jedoch unterscheiden sich diese Strategien stark voneinander und sind kaum vergleichbar. Zudem existiert bisher kein Leitfaden, wie solche Strategien gestaltet werden müssen.

Daher analysierten Dr. Annika Weiser von Fakultät Nachhaltigkeit der Leuphana Universität und Manuel Bickel,

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14.08.2020 Wuppertal Institut

Deutscher Nachhaltigkeitspreis für Kiel, Buxtehude und Eltville am Rhein

Die Landeshauptstadt Kiel, die Hansestadt Buxtehude und die Stadt Eltville am Rhein erhalten den Deutschen Nachhaltigkeitspreis für Städte und Gemeinden 2021.

Als einzige deutsche Landeshauptstadt am Meer übernimmt Kiel in besonderer Weise Verantwortung für die Erreichung der globalen Nachhaltigkeitsziele, vor allem in puncto Klima- und Meeresschutz. Die Klimaschutz- und Zero-Waste-Stadt rief als erste deutsche Landeshauptstadt den Klimanotstand aus. Im Rahmen des "Masterplans 100 % Klimaschutz" wurden unter anderem ein Energieeffizienznetzwerk gegründet und ein Küstenkraftwerk in Betrieb genommen. Die ausgeprägte Bürgerbeteiligung setzt sich aus formalisierten Partizipationsangeboten wie beispielsweise Ortsbeiräten in allen Stadtteilen, sowie der Mitwirkung einer besonders aktiven Zivilgesellschaft zusammen.

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07.08.2020 Leibniz-Zentrum fuer Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. Muencheberg

ZALF-Experte im Interview: Was tun gegen Hitze, Dürre, Trockenheit

Prof. Dr. Claas Nendel (ZALF) im Interview mit dem Deutschlandradio: Hitze, Dürre, Trockenheit - wenigstens Milderung scheint möglich

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06.08.2020 Wuppertal Institut

Der kontroverse Übergang

Von Kyoto nach Paris – der Übergang des sogenannten Mechanismus für umweltverträgliche Entwicklung (Clean Development Mechanism, CDM) in die Welt des Pariser Klimaabkommens ist eines der am meist diskutiertesten Themen der Artikel-6-Verhandlungen. Artikel 6 regelt im Pariser Klimaabkommen, wie Staaten in Zukunft Emissionsminderungen gemeinsam umsetzen und gegebenenfalls untereinander handeln können.

Das komplexe und facettenreiche Thema beinhaltet zahlreiche technische sowie politische Aspekte. Daher widmet sich die aktuelle Ausgabe der Carbon Mechanisms Review (CMR) diesem Thema und stellt einige neue Forschungsarbeiten vor, die die empirische Basis erweitern und Entscheidungen in den Verhandlungen erleichtern sollen. Das Titelthema der Ausgabe beleuchtet und analysiert, welcher Anteil an CDM-Zertifikaten in das Pariser

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06.08.2020 Leibniz-Zentrum fuer Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. Muencheberg

Neu auf unserem Blog: Mit Silizium gegen die Dürre?

Die vergangenen Dürrejahre haben es eindrucksvoll gezeigt: Auch in Mitteleuropa kann der Niederschlag so knapp werden, dass die Ernte gefährdet ist. Landwirtinnen und Landwirte entwickeln neue Bewässerungsstrategien oder suchen nach trockenresistenten Sorten. Der ZALF-Forscher Jörg Schaller betrachtet das Problem von einer ganz anderen Seite. Im Mittelpunkt seiner Arbeit steht der Agrarboden. Und ein Stoff, den man nahezu unbegrenzt herstellen kann: Amorphes Silikat steigert die Fähigkeit des Bodens, Wasser zu speichern und wirkt sich positiv auf die Verfügbarkeit von Nährstoffen aus. Eine Silikatdüngung könnte schon in wenigen Jahren gleich mehrere Probleme der modernen Landwirtschaft lösen.

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05.08.2020 Max-Planck-Gesellschaft

Globale Erwärmung führt zu höheren Sturmfluten in der Deutschen Bucht

Eine neue Studie von Andreas Lang und Uwe Mikolajewicz, Abteilung „Ozean im Erdsystem“ am Max-Planck-Institut für Meteorologie (MPI-M), in Climate Dynamics zeigt, dass die Intensität von extremen Sturmfluten an der deutschen Nordseeküste bei weiter ansteigenden Treibhausgasemissionen zunehmen könnte. Mithilfe numerischer Ensemble-Simulationen eines speziellen regional gekoppelten Klimamodells haben die Autoren diese Extremereignisse untersucht.

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30.07.2020 Leibniz-Zentrum fuer Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. Muencheberg

Ein Modell für bessere Ernteprognosen: Viele Faktoren sorgen für Ernteausfälle

Eine Studie unter Leitung des Leibniz-Zentrums für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. zeigt, dass Ernteausfälle in der Landwirtschaft selten das Resultat einzelner Extremwetterereignisse, wie Dürre, Hitze oder Starkregen sind. Während großflächige Ernteausfälle insbesondere durch Dürre verursacht werden, sind regional auftretende Missernten häufig das Ergebnis einer Kombination verschiedener Wetterphänomene. Die Studie „No perfect storm for crop yield failure in Germany” ist im Juli 2020 in der Zeitschrift Environmental Research Letters erschienen. Sie trägt dazu bei, die Komplexität dieser Wechselwirkungen besser zu verstehen und künftig genauere Prognosen für Ernteausfälle zu treffen. Extreme Wetterphänomene wie Rekordhitzewellen, anhaltende Dürre aber auch starke Niederschläge führen verstärkt zu Ernteausfä

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29.07.2020 Wuppertal Institut

Ausbau erneuerbarer Energien zu wettbewerbsfähigen Strompreisen

Die Energiewende ist ein entscheidender Schlüssel auf dem Weg in eine klimaneutrale Zukunft. Insbesondere die Transformation der energieintensiven Grundstoffindustrie erfordert große Mengen an Strom aus regenerativen Quellen. Um die Entwicklung einer klimaneutralen Industrie zu fördern, muss daher der Ausbau erneuerbarer Energien vorangetrieben werden – zu wettbewerbsfähigen Strompreisen. Zu diesem Schluss kommt das von der Landesinitiative IN4climate.NRW veröffentlichte Positionspapier "Industriezukunft konsequent gestalten". Unterzeichner des Papiers sind zahlreiche Unternehmen der energieintensiven Industrie, darunter BASF, BP, LANXESS, Shell, thyssenkrupp und Uniper.

"Gerade in Zeiten der Corona-Pandemie ist es extrem wichtig, dass die Industrie auf Klimaschutzkurs bleibt und sich hohe Ziele setzt. Fü

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28.07.2020 Max-Planck-Gesellschaft

Neue Klimasimulationen für das “Coupled Model Intercomparison Project”

Forschende rund um den Globus versuchen mit numerischen Klimamodellen Antworten auf diese Frage zu finden: Wie verändert die globale Erwärmung unsere Welt? Das Erdklima ist äußerst komplex und schwierig zu modellieren. Jedes Klimamodell hat seine spezifischen Stärken und Schwächen. Um die Bandbreite möglicher zukünftiger Klimaentwicklungen abzuschätzen, werden die Ergebnisse aller wichtigen Klimamodelle weltweit unter der Schirmherrschaft des World Climate Research Project (WCRP) gemeinsam ausgewertet und verglichen. Auf diese Weise schätzen die Wissenschaftler*innen die Unsicherheit der Klimaprojektionen ab und leiten die wahrscheinlichsten Antworten des Klimasystems auf die gegebenen Szenarien ab. An diesem umfangreichen internationalen Projekt, das als Coupled Model Intercomparison Project Phase 6 (CMIP6) bekannt ist, sind ...

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28.07.2020 Wuppertal Institut

Post Corona: Wege in eine neue Normalität

Das Corona-Virus hat die Weltgemeinschaft im Frühjahr 2020 in einen globalen Krisenzustand gestürzt. Dass das öffentliche, wirtschaftliche und private Leben nahezu zum Stillstand kommen könnte, wäre vor der Ausbreitung des Virus nicht denkbar gewesen. Galt vor der Corona-Pandemie der globale Kapitalismus als Sicherung des Wohlstands, so wurde mitten in der Krise deutlich, dass nicht der freie Markt, sondern ein stabiler Staat und ein solidargemeinschaftlich finanziertes Gesundheitssystem durch diese Krise führen. Doch was lernen wir als Gesellschaft aus dieser Krise? Wie sieht die globale Wirtschaft nach der Corona-Pandemie aus? Wie wird die Gesellschaft krisensicherer und zukunftsfähiger? Und was bleibt vom Leben und Arbeiten im Netz erhalten? Die Dialogreihe "Post-Corona: Wege in die neue Normalität" will mit den B

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27.07.2020 Max-Planck-Gesellschaft

Das MPI-M verabschiedet sich von seinen Humboldt-Stipendiaten Maria und Jeremy Rugenstein und wünscht ihnen weiterhin viel Erfolg

Dres. Maria Rugenstein und Jeremy Caves Rugenstein kamen Anfang 2019 als Humboldt-Forschungsstipendiaten mit Postdoktorandenstatus an das Max-Planck-Institut für Meteorologie (MPI-M). Nun übernehmen sie Professuren an der Colorado State University, USA. Maria Rugenstein wird Assistenzprofessorin in der Abteilung für Atmosphärenwissenschaften, und Jeremy Caves Rugenstein wird Assistenzprofessor in der Abteilung für Geowissenschaften. Das MPI-M gratuliert beiden zu ihrem Erfolg und wünscht ihnen alles Gute für ihre zukünftige Karriere.

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22.07.2020 GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel

Klimavorhersagen über mehrere Jahre?

22.07.2020/Kiel. Wird der Winter in fünf Jahren mild ausfallen und steht uns danach ein regenreicher Sommer ins Haus? Leider sind zuverlässige Antworten auf solche Fragen trotz aller Fortschritte in der Klimaforschung nicht möglich. Dennoch gibt es Parameter, wie z.B. die Oberflächentemperaturen im Nordatlantik, die Trends im Wetter über Europa induzieren und deren Entwicklung man über Zeiträume von Jahren vorhersagen kann, wie Ergebnisse einer aktuellen Studie unter der Leitung des GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel zeigen, die jetzt in der internationalen Fachzeitschrift Geophysical Research Letters erschienen ist.

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21.07.2020 Wuppertal Institut

Herausforderungen für die Energiewende in Städten und Gemeinden

Megatrends und ihre potenziellen Gefahren, Chancen sowie strategischen Handlungsoptionen werden aktuell in international agierenden Unternehmen, in strategischen Abteilungen von nationalen und internationalen Organisationen und in Verwaltungen viel diskutiert. Auch die Energiewende wird von Megatrends beeinflusst und maßgeblich geprägt. "Daher ist es wichtig, Wechselwirkungen mit Megatrends zu erkennen, zu verstehen und zu nutzen, um die Energiewende erfolgreich zu gestalten. Das gilt insbesondere auch für Akteure auf kommunaler Ebene", sagt Katja Witte, Co-Leiterin des Forschungsbereichs Strukturwandel und Innovation in der Abteilung Zukünftige Energie und Industriesysteme am Wuppertal Institut.

In dem Diskussionspapier "Globale Megatrends – Herausforderungen für die Energiewende in NRWs Städten und ...

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16.07.2020 Wuppertal Institut

Chemisches Kunststoffrecycling bietet viele Chancen für den Klimaschutz

Mehr als sechs Millionen Tonnen Kunststoffabfälle fallen in Deutschland jährlich an, nur etwas weniger als die Hälfte kann werk- und rohstofflich genutzt werden, der Rest wird verbrannt. Gerade gemischte Kunststoffarten erschweren das Recycling. Hier bietet sich das chemische Recycling (Pyrolyse) an. Bei diesem Verfahren werden die Stoffe durch hohe Temperaturen zersetzt und in kleinere Moleküle aufgespalten. Diese lassen sich im Sinne der Kreislaufwirtschaft in neue Kunststoffe oder chemische Grundstoffe überführen. Die Schätzungen gehen von bis zu zwei Millionen Tonnen Kunststoffabfall jährlich aus, der auf diese Weise wiederverwendet werden könnte.

Das nun veröffentlichte Diskussionspapier "Chemisches Kunststoffrecycling" der Landesinitiative IN4climate.NRW zeigt, dass Pyrolyse von gemischten ...

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16.07.2020 Wuppertal Institut

Elektromobilität in der Energiewende

Welche Interdependenzen gibt es zwischen Elektrofahrzeugen und dem Stromnetz? Die Untersuchung dieser Frage ist der Schwerpunkt des Projekts "Analyse und Bewertung nachhaltiger Urbaner Transitionspfade in China und Deutschland", gefördert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Das Projekt befasst sich außerdem mit der möglichen Rolle von batterie-elektrischen Fahrzeugen als Zwischenspeicher für regenerativ erzeugten Strom (Vehicle-to-Grid, V2G) und dem gesteuerten Laden aus technischer, ökonomischer und politischer Perspektive.

Am 20. August 2020 führt das Wuppertal Institut von 13 bis 17 Uhr einen Online-Workshop zum Thema "Elektromobilität in der Enegierwende – Potenziale, Chancen und Bdeutung von V2G im Rahmen des deutsch-chinesischen Projektes EAST" mit Expertinnen und Experten durch. ...

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15.07.2020 Wuppertal Institut

Bundesverdienstkreuz für Prof. Dr. Uwe Schneidewind

Der ehemalige wissenschaftliche Geschäftsführer des Wuppertal Instituts, Professor Dr. Uwe Schneidewind, wurde auf Vorschlag des Bundesforschungsministeriums (BMBF) von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. Heute überreichte Bundesforschungsministerin Anja Karliczek ihm das Bundesverdienstkreuz während eines Festakts im kleinen Rahmen in Berlin. Er wurde damit für sein herausragendes wissenschaftliches Engagement und seine Impulse zur Weiterentwicklung der Nachhaltigkeits- und Transformationsforschung geehrt. Seine gesellschaftsorientierte Forschung zur "Großen Transformation" und den "Reallaboren" prägte die Arbeit des Wuppertal Instituts in den vergangenen zehn Jahren maßgeblich. Deshalb versteht das ...

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15.07.2020 Wuppertal Institut

Arbeit ist das halbe Leben

Seit Beginn der Corona-Pandemie arbeiten viele Menschen von zu Hause aus. Jahrelang schienen flexible Arbeitsmodelle in vielen Branchen und Unternehmen undenkbar oder waren zum Scheitern verurteilt – nun rücken sie verstärkt in den Fokus. Doch wie viel Zeit investieren wir in den Job und wie sieht die Arbeit der Zukunft aus? Prof. Dr. Christa Liedtke und Dr. Anne Caplan vom Wuppertal Institut fordern in ihrem neuen Diskussionspapier "Arbeit ist das halbe Leben!? Über ein neues Statussymbol: Zeit und was wir damit anfangen" nachhaltige und resiliente Arbeitsmodelle zu etablieren, um so die neu gewonnene Achtsamkeit für Zeit als Chance zu nutzen, die Arbeits- und Alltagswelt umzukrempeln. Dabei nehmen sie Zeit als wertvolle Ressource in den Fokus.

Rund ein Drittel des Tages investieren die Deutschen in ihren Job

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09.07.2020 Wuppertal Institut

Ressourcen mit neuen Lebens- und Wirtschaftsweisen schonen

Wie lassen sich Transformationspfade innerhalb der planetaren Grenzen gestalten und die Wachstumsabhängigkeiten der Gesellschaft reduzieren? Der Abschlussbericht des Projekts "Ressourcenschonung und Postwachstum" – kurz PoWaRes – zeigt mit der Idee der "vorsorgeorientierten Postwachstumsposition" dafür einen wichtigen Lösungsvorschlag. Das Wirtschaftswachstum der vergangenen Jahrzehnte hat zu einem vergleichsweise hohen Lebensstandard geführt, gleichzeitig ist es aber auch für starke Umweltbelastungen, die Übernutzung der natürlichen Ressourcen und Ungerechtigkeiten gegenüber zukünftigen Generationen verantwortlich.

Der Abschlussbericht "Ansätze zur Ressourcenschonung im Kontext von Postwachstumskonzepten" geht ausführlich auf die Ursachen von Wirtschaftswachstum ein und ...

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08.07.2020 Max-Planck-Gesellschaft

Wie kalt ist es unter Gewittern? Erforschung von Cold Pools in Hamburg

Wissenschaftler*innen der Universität Hamburg und des Max-Planck-Instituts für Meteorologie (MPI-M) untersuchen im Rahmen von FESST@HH ein Wetterphänomen, das wir alle besonders in diesen Tagen gut kennen: Gewitter. Das Wetter ist warm und schön, und plötzlich kommt ein Gewitter auf. Die Luft kühlt sich insbesondere in Bodennähe durch das Verdunsten vom Niederschlag deutlich ab, und es treten starke Windböen auf, aber nach ein paar Minuten scheint erneut die Sonne, es wird wieder warm und der Wind ist kaum spürbar.

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08.07.2020 Wuppertal Institut

Auf dem Weg zur Umsetzung von Artikel 6.4

Während die Umsetzung des Pariser Klimaabkommens bereits Anfang 2020 begonnen hat, befinden sich die Kohlenstoffmärkte weiterhin in der Schwebe und die Verabschiedung eines Regelwerks für Artikel 6 wurde auf der Klimakonferenz in Madrid im Dezember 2019 erneut vertagt. Die Aufmerksamkeit wird daher insbesondere auf die Untersuchung jener offenen Fragen gelegt, die einer internationalen Einigung im Weg stehen, während der künftigen Operationalisierung des Mechanismus unter Art. 6.4 des Pariser Abkommens bisher nur wenig Beachtung geschenkt wird.

Vor diesem Hintergrund steht die Frage der Operationalisierung des Mechanismus im Zentrum des Policy Papers "How to Kick-Start Article 6.4?" von Nicolas Kreibich, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Forschungsbereich Internationale Klimapolitik in der Abteilung Energie-

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06.07.2020 Wuppertal Institut

Umfrage zur Wohnsituation und Wohnqualität

Spätestens seit der Corona-Pandemie verbringen viele Menschen deutlich mehr Zeit zu Hause als bisher. Gerade jetzt ist Wohnqualität besonders wichtig. Wohnkosten machen rund ein Drittel der monatlichen Konsumausgaben von Haushalten in Deutschland und etwa ein Viertel ihres zur Verfügung stehenden Haushaltseinkommens aus. Dabei müssen armutsgefährdete Haushalte überproportional große Anteile ihres Einkommens ausgeben, um sich ihr Dach über dem Kopf zu sichern. Der Wohnraummangel in Städten auf der einen, steigende Wohnflächen pro Person auf der anderen Seite bringen soziale wie auch ökologische Konflikte mit sich. Gleichzeitig gibt es auch in schnell wachsenden Städten ("Boom Towns") Leerstände, untergenutzte Flächen, Gebäude und Wohnungen und damit ungenutzte Potenziale für die Stadtentwicklung. Es gilt diese

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02.07.2020 Wuppertal Institut

Welche Rolle spielt der Staat bei der Digitalisierung?

Zukunftswissen.fm, der Podcast des Wuppertal Instituts, ging Anfang April 2020 mit der ersten Folge an den Start. Inzwischen ist die vierte Folge online! Die neue Episode "Digitale Staatskunst" ist ab sofort kostenfrei auf Apple und Google Podcasts, Spotify, Podcast.de und über die Website des Wuppertal Instituts zu hören.

Die neue Folge ist die vierte in der Reihe "Digitalisierung und Nachhaltigkeit". Thomas Losse-Müller, Partner in der Transaktionsberatung der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft EY (Ernst & Young), beantwortet in der neuen Podcast-Folge interessante Fragen, wie: Wie reagiert der Staat auf die Digitalisierung und welche Rolle hat er? Ist die Staatskunst in die Jahre gekommen und nicht mehr aktuell? Was hat die Digitalisierung mit der industriellen Revolution gemein? Wo steht der ...

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02.07.2020 Max-Planck-Gesellschaft

Doktorandenprogramm feiert 200 erfolgreiche Absolvent*innen

Die International Max Planck Research School on Earth System Modelling (IMPRS-ESM) ist ein Doktorandenprogramm, das seit 2002 gemeinsam vom Max-Planck-Institut für Meteorologie (MPI-M) und der Universität Hamburg geführt wird. Vor Kurzem konnten sich Prof. Martin Claußen, Direktor sowie Leiter des Dokotrandenprogramms am MPI-M, und Dr. Antje Weitz, Koordinatorin der IMPRS-ESM, über den zweihundertsten Doktoranden freuen: Diego Jiménez de la Cuesta Otero hat erfolgreich seine Dissertation mit dem Titel „Historical Warming and Climate Sensitivity“ verteidigt.

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29.06.2020 Max-Planck-Gesellschaft

Mehrere Antriebe führen zum „Erwärmungsloch“ im Nordatlantik

Eine neue Studie in Nature Climate Change unter der Leitung von Paul Keil vom Max-Planck-Institut für Meteorologie nutzt Klimamodell-Simulationen, um zusätzliche Antriebe des so genannten nordatlantischen Erwärmungslochs zu identifizieren.

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26.06.2020 Wuppertal Institut

Solar Decathlon Europe 21 verschoben

Der internationale Hochschulwettbewerb "Solar Decathlon Europe 21" (SDE21) in Wuppertal wird verschoben: Das Finale des Wettbewerbs für nachhaltiges urbanes Bauen und Leben findet wegen der weltweiten Corona-Pandemie nun neun Monate später statt. Damit reagiert das Organisationsteam auf die aktuelle COVID-19 Pandemie. Das Hauptevent des internationalen Hochschulwettbewerbs war ursprünglich für September 2021 angesetzt. Neuer Termin ist Juni 2022.

Mit Blick auf die weltweite Verbreitung des Corona-Virus hat das Organisationsteam des SDE21 beschlossen, den erstmals in Deutschland, Wuppertal, ausgetragenen Zehnkampf für urbanes Bauen und Leben zu verlegen. Da auch die wissenschaftliche Begleitforschung des SDE21 coronabedingt derzeit nicht durchführbar ist, wurde die Entscheidung, den Wettkampfs zu verschieben, in

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