Neues aus den Partnerinstitutionen

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09.06.2021 Max-Planck-Gesellschaft

ESM2025: Erdsystemmodelle für die Zukunft

ESM2025, ein ambitioniertes europäisches Projekt zur Erdsystemmodellierung, koordiniert von Météo France-CNRM, ist am 1. Juni 2021 offiziell gestartet. Das Projekt wird mit 11 Mio € aus dem H2020-Programm der Europäischen Kommission finanziert. ESM2025 stützt sich auf ein internationales Team aus 19 europäischen Instituten (aus sieben europäischen Ländern: Österreich, Belgien, Frankreich, Deutschland, Norwegen, Schweden, Schweiz und Großbritannien) und einer australischen Universität.

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08.06.2021 Wuppertal Institut

Grundlegende Transformation der Weltwirtschaft

Der bisher eingeschlagene Weg hat uns zu einer Erwärmung um 1,2 Grad Celsius im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter geführt. Um im Einklang mit den Klimazielen des globalen Pariser Klimaabkommens zu sein, ist eine Begrenzung der Erderwärmung auf deutlich unter 2 Grad Celsius – und am besten auf unter 1,5 Grad Celsius – anzustreben. Wenn wir nicht fundamental umsteuern, wird das verbleibende Budget an Treibhausgasemissionen, um eine globale Erwärmung um 1,5 Grad Celsius nicht zu übersteigen, bereits vor 2030 aufgebraucht sein. Irreversible Kipppunkte könnten bald erreicht werden, etwa bei der Zerstörung von Korallenriffen, Eisschilden und Regenwäldern. Durch ein Aufschmelzen der Permafrostböden und der damit verbundenen Freisetzung von CO2 und Methan kann es zu dramatischen Verstärkungseffekten für den Klimawandel ...

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07.06.2021 Leibniz-Zentrum fuer Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. Muencheberg

Flächendeckende hochaufgelöste Kartierung der deutschen Agrarlandschaft

Forschende des Thünen-Instituts, der Humboldt-Universität zu Berlin und des Leibniz-Zentrums für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) haben aus Satellitendaten erstmals detaillierte deutschlandweite Karten zur landwirtschaftlichen Flächennutzung über mehrere Jahre erstellt. Für viele Fragestellungen der Umwelt- und Agrarpolitik wäre es gut zu wissen, welche Fruchtarten in welchem Jahr auf welchen landwirtschaftlichen Flächen angebaut werden. Bislang gibt es in Deutschland aber nur Statistiken zur Landnutzung, die relativ grobe und zeitlich verzögerte Informationen liefern. Wöchentlich wiederkehrende Satelliten können hier mit ihren Bildern Abhilfe schaffen und als Datengrundlage für eine flächenscharfe Landnutzungskarte dienen. Forschende des Thünen-Instituts, der Humboldt-Universität zu Berlin und des Leibniz-Zentrums für ...

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07.06.2021 Wuppertal Institut

Dem Mikroplastik auf der Spur

Mikroplastik besteht aus maximal fünf Millimeter kleinen Kunststoffpartikeln, die sich etwa beim Waschen aus der Kleidung lösen und sich im Abwasser oder Kläranlagen, im Boden und in der Luft wiederfinden. Bislang standen vor allem Körperpflegeprodukte und Kosmetika im Fokus der Mikroplastik-Debatte – doch es gibt weit mehr Verursacher. Ausgehend davon, dass Mikroplastik negative Auswirkungen auf die Umwelt hat, kann sich das mangelnde Wissen über das lokale Vorkommen von Mikroplastikemissionen auch nachteilig auf die Umwelt und Gesellschaft auswirken. Daher gilt es frühzeitig zu verstehen, wo Mikroplastik im städtischen Raum vorkommt.

Das will das Wuppertal Institut gemeinsam mit dem FIR an der RWTH Aachen innerhalb des nun gestarteten und vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) gefördert

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01.06.2021 Deutsches Klimarechenzentrum

Workshop zu Maschinellem Lernen für die Erdsystemanalyse und -modellierung

Mit rund 200 Teilnehmenden war der Workshop zu angewandten Methoden des maschinellen Lernens zur Modellierung und Analyse von Erdsystemen ein großer Erfolg.

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31.05.2021 Max-Planck-Gesellschaft

Einen Schritt näher an einer neuen Generation von Erdsystemmodellen

NextGEMS, ein ehrgeiziges europäisches Projekt zur Entwicklung einer neuen Generation von sturmauflösenden Erdsystemmodellen (SR-ESMs), ist nun offiziell. Am 28. Mai 2021 unterzeichneten die EU und 26 Partner aus 13 europäischen Ländern und einem afrikanischen Land (Senegal) die Finanzhilfevereinbarung, die NextGEMS als vierjähriges, 11 Mio. € umfassendes Horizon 2020-Projekt finanziert, das am 1. September 2021 beginnt.  Das Projekt - koordiniert von Prof. Bjorn Stevens am Max-Planck-Institut für Meteorologie (MPI-M) und Dr. Irina Sandu, der Teamleiterin für physikalische Prozesse innerhalb der Earth System Modelling Section am ECMWF - wird zwei Prototypen von SR-ESMs (basierend auf ICON und IFS vom ECMWF) zu Produktionssystemen weiterentwickeln, um multidekadische (30 Jahre) Projektionen des zukünftigen Klimawandels zu ...

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27.05.2021 Forschungszentrum Jülich

DFG Sonderforschungsbereich TPChange - Die Tropopausenregion in einer Atmosphäre im Wandel

Präzise Klimamodelle sind die Grundlage für verlässliche Prognosen zum Klimawandel. Die Vorhersagen sind unter anderem abhängig von der genauen Beschreibung der Atmosphäre im Höhenbereich von 10 bis 20 Kilometer – der oberen Troposphäre beziehungsweise der unteren Stratosphäre. Diesem Bereich der Atmosphäre widmet sich der SFB/Transregio „Die Tropopausenregion in einer Atmosphäre im Wandel“.

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26.05.2021 Leibniz-Zentrum fuer Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. Muencheberg

JKI und ZALF intensivieren ihre Forschungskooperation

Das Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. in Müncheberg und das Julius Kühn-Institut (JKI), Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen wollen künftig in der Forschung noch enger zusammenarbeiten. Dazu unterzeichneten die Leiter der Forschungsinstitute am 25. Mai 2021 am JKI-Standort Berlin-Dahlem einen Kooperationsvertrag. Besonderer Fokus liegt u.a. auf den Bereichen nachhaltige Landnutzung, Förderung der Biodiversität, Klimaanpassung und Etablierung von Forschungsdaten-Infrastrukturen.

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26.05.2021 Wuppertal Institut

Die Umwelt- und Klimaziele sind gesteckt, jetzt kommt die Zeit der Umsetzung

Die kommende Bundesregierung muss aus ambitionierten Zielen eine erfolgreiche Ressourcen- und Klimapolitik machen und dabei alle Bürgerinnen und Bürger mitnehmen – so das Fazit des Zukunftsimpulses des Wuppertal Instituts zur Bundestagswahl 2021. Es zeigt, welche Maßnahmen notwendig sind, um die Transformation in eine klimafreundliche und ressourcenleichte Zukunft jetzt konsequent einzuleiten.

"Die nächste Bundesregierung steht vor einer Jahrhundertaufgabe. Sie muss den geforderten Klimaschutz konkret umsetzen – und dabei vor allem auch auf soziale Gerechtigkeit und Möglichkeit zur Teilhabe achten", erklärt Prof. Dr.-Ing. Manfred Fischedick, wissenschaftlicher Geschäftsführer des Wuppertal Instituts. "Es geht aber nicht nur um Klimaschutz, sondern das Denken in größeren Zusammenhängen und ein Adressieren aller ...

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17.05.2021 Leibniz-Zentrum fuer Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. Muencheberg

ZALF im DW-Videobeitrag: Landwirtschaft im Klimawandel

Dürren und Wassermangel: Weltweit muss sich die Landwirtschaft an den Klimawandel anpassen. Welche Nutzpflanzen gedeihen auf humusarmen Ackerflächen? Dieser und anderen Fragen geht das Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung ZALF nach.

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14.05.2021 Max-Planck-Gesellschaft

Könnte das Abschmelzen einer Schneeball-Erde in den mittleren Breiten begonnen haben?

Eine neue Studie, geleitet von Wissenschaftlern des Max-Planck-Instituts für Meteorologie (MPI-M), geht der Frage nach, welche Bedingungen das endgültige Abschmelzen einer Schneeball-Erde ausgelöst haben könnten. Darin fanden Philipp de Vrese, Tobias Stacke, Jeremy Caves Rugenstein, Jason Goodman und Victor Brovkin heraus, dass das Auftauen eines vollständig vergletscherten Planeten sogar bei vergleichsweise niedrigen atmosphärischen CO2-Konzentrationen möglich gewesen wäre. Verantwortlich dafür ist eine niedrige Oberflächenalbedo die sich bei hohen Staubablagerungsflüssen aufgrund geringen Niederschlagsraten in den mittleren Breiten eingestellt haben könnte.

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12.05.2021 Max-Planck-Gesellschaft

Reaktion der Arktis auf „Temperatur-Overshoot-Szenarien“

Die Böden der hohen nördlichen Breiten enthalten fast doppelt so viel Kohlenstoff wie die gesamte Atmosphäre, und das Schicksal dieser gefrorenen Kohlenstoffpools unter dem voranschreitenden Klimawandel ist äußerst unsicher. Zwei aktuelle Studien unter Leitung von Wissenschaftlern des Max-Planck-Instituts für Meteorologie (MPI-M) befassen sich mit der Reaktion arktischer Ökosysteme auf Overshoot-Szenarien. Letztere nehmen an, dass ein gegebenes Klimaziel zunächst überschritten wird bevor die Temperatur auf dem angestrebten Niveau stabilisiert werden kann – ein Klimapfad, der immer wahrscheinlicher wird, wenn wir die globale Erwärmung auf ein wünschenswertes Maß begrenzen wollen. Philipp de Vrese, Victor Brovkin, Tobias Stacke und Thomas Kleinen fanden heraus, dass sich die Temperaturabhängigkeiten vieler terrestrischer ...

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10.05.2021 Leibniz-Zentrum fuer Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. Muencheberg

ZALF-Wissenschaftler auf der „Hot List“ der einflussreichsten Klimawissenschaftler

Im April erschien die Reuters „Hot List“ der 1.000 einflussreichsten Klimawissenschaftlerinnen und –wissenschaftler. Unter den Top100 befindet sich auch Prof. Frank Ewert, wissenschaftlicher Direktor des ZALF.

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10.05.2021 Wuppertal Institut

Peter Hennicke erhält "Orden der Aufgehenden Sonne" von japanischer Regierung

Die japanische Regierung hat Prof. Dr. Peter Hennicke, Senior Advisor am Wuppertal Institut und deutscher Co-Vorsitzender des German-Japanese Energy Transition Council (GJETC), am 29. April 2021 den "Orden der Aufgehenden Sonne" verliehen. Dabei handelt es sich um eine der höchsten Auszeichnungen Japans an Persönlichkeiten, die einen wesentlichen Beitrag zur japanischen Kultur und Gesellschaft geleistet haben. Peter Hennicke erhält den Orden für sein anhaltendes Engagement und seine Arbeit im GJETC. Die offizielle Verleihung des Ordens ist beim nächsten Treffen des GJETC im September 2021 in der Botschaft von Japan in Berlin geplant.

Zusammen mit dem "Orden der Aufgehenden Sonne" übermittelte der japanische Außenminister, Toshimitsu Motegi, seine Glückwünsche an Prof. Hennicke, der sich für die Auszeichnung bedankte:

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06.05.2021 Wuppertal Institut

Hans Sauer Award für Kieler Zero-Waste-Konzept

Kiel hat im Herbst 2018 beschlossen, erste Zero-Waste-Stadt Deutschlands zu werden. Dafür hat das Wuppertal Institut zusammen mit Projekt-Partnerinnen und -Partnern im Auftrag der Landeshauptstadt das Kieler Zero-Waste-Konzept erstellt. Nun wird das Konzept mit dem Hans Sauer Award 2021 ausgezeichnet. Beworben hatte sich die Landeshauptstadt Kiel gemeinsam mit dem lokalen Verein "Zero Waste Kiel" und dem Wuppertal Institut. Mit dem Preis werden europaweit Ideen und Projekte prämiert, um Innovation und Kreativität im Einklang mit dem ökologischen und gesellschaftlichen Nutzen zu fördern.

Unter dem Titel "Circular Cities. Designing Urban Communities of Tomorrow" ("Kreislaufstädte. Urbane Städte der Zukunft gestalten") suchte der Hans Sauer Award 2021 partizipative Lösungswege, die eine nachhaltige Kreislaufwirtschaft in ...

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29.04.2021 Wuppertal Institut

Ein Plädoyer für gerechte Mobilität

Das Leitbild der autogerechten Stadt ist längst überholt. Dabei müssten Klimaschutz und Lebensqualität im Vordergrund stehen statt eine fortgesetzte Bevorzugung zunehmend hochgerüsteter Autoflotten, die für Millionen Menschen ohne Auto Belastungen und Mobilitätsnachteile bedeuten. Städte wie Kopenhagen, Paris, Oslo oder Freiburg machen es vor: Sie planen eine moderne und zukunftsgerichtete Mobilität, die den Menschen gerecht wird und setzen sie konsequent um. Aber wie lässt sich das Verkehrssystem sozial-ökologisch und gleichzeitig fair für alle umgestalten? Das Autorenteam des neuen Buchs "Nachhaltige Mobilität für alle" ist sich einig: Vor allem der öffentliche Nah- und Fernverkehr, Sharing-Systeme sowie der Rad- und Fußverkehr müssen massiv ausgebaut und gefördert werden. Wenn dadurch weniger Menschen auf das Auto

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26.04.2021 Deutsches Klimarechenzentrum

Jetzt online: Informationen zu den CMIP6-Klimasimulationen für den sechsten Weltklimabericht

Das DKRZ ist in vielerlei Hinsicht an den Szenarienrechnungen beteiligt, die in den letzten Jahren in Deutschland im Rahmen des Modellvergleichsprojekts CMIP6 und im Hinblick auf den sechsten Sachstandsberichts AR6 des Weltklimarats IPCC durchgeführt wurden. Informationen zu den verwendeten Modellen und Klimaszenarien, zum Rechenaufwand, Zugriff auf die Ergebnisdaten sowie zahlreiche Visualisierungen der Modellergebnisse wurden nun auf der DKRZ-Webseite veröffentlicht.

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22.04.2021 Leibniz-Zentrum fuer Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. Muencheberg

ZALF bei Podiumsdiskussion zu Carbon Farming

Am 19.04. diskutierte Katharina Helming in einer Veranstaltung der FDP-Bundestagsfraktion u.a. mit deren klimapolitischem Sprecher Lukas Köhler über die Potentiale von Carbon Farming. Während er und Gero Hocker (agrarpolitischer Sprecher der FDP-Fraktion) insbesondere die private CO2-Zertifizierung als passendes Instrument für eine zuverlässige Kohlenstoffspeicherung ansahen, verwies Helming auf deren hochgradige Standortspezifik und die BonaRes-Studie, die das Klimaschutzpotential der bisherigen Zertifizierungspraxis besonders auf mineralischen Böden in Frage stellt. Gleichwohl unterstrich sie die maßgebliche Rolle des bodenfördernden Ackerbaus für die Klimaanpassung und Resilienz der Systeme. Hubertus Paetow (Präsident der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft) und Andreas Täuber (BMEL) stimmten Helming dabei in ...

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21.04.2021 Max-Planck-Gesellschaft

Relative Luftfeuchtigkeit ist der Schlüssel zur Quantifizierung der sich ändernden Klimasensitivität der Erde

In einer neuen Veröffentlichung von Stella Bourdin, Lukas Kluft und Bjorn Stevens fanden die Autor*innen eine Abhängigkeit der Klimasensitivität von der vorgegebenen Verteilung der relativen Feuchte. Erstautorin Stella Bourdin besuchte die Abteilung „Die Atmosphäre im Erdsystem“ am Max-Planck-Institut für Meteorologie für ein Praktikum während ihres Masterstudiums an der École Centrale Paris und ist nun Doktorandin am Laboratoire des Sciences du Climat et de l'Environnement (LSCE/IPSL, Paris-Saclay University).

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21.04.2021 Wuppertal Institut

Transnationaler Klimaclub für die Stahlindustrie

Im Vorfeld der Amtseinführung von US-Präsident Joe Biden sammelte das US-amerikanische Projekt "Clean Economy Employment Now"– kurz CLEEN – bei Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern und zivilgesellschaftlichen Organisationen die besten Ideen für die Umsetzung eines Green New Deal. Das CLEEN-Projekt bereitete diese Ideen in Form einer Datenbank auf und übergab das Ergebnis der neuen US-Regierung. Auch das Wuppertal Institut war an dem Projekt beteiligt und reichte Ideen ein. Prof. Dr.-Ing. Manfred Fischedick, wissenschaftlicher Geschäftsführer des Wuppertal Instituts, fungiert als Beirat der Initiative.

Eine der eingereichten Ideen des Wuppertal Instituts wurde nun als Top 3 im Bereich "Internationale Partnerschaften für eine globale Dekarbonisierung" ausgezeichnet. Dr. Lukas Hermwille, Senior Researcher im ...

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20.04.2021 Wuppertal Institut

Kompetenzen für nachhaltigen Konsum stärken

Das Fortschreiten des Klimawandels und die Schädigung der Ökosysteme machen deutlich, dass die seit Jahrzehnten international geforderte nachhaltige Entwicklung zu den wichtigsten Herausforderungen gehören. Kleine Reformen bei der Umsetzung einer globalen gesellschaftlichen Transformation reichen allerdings nicht aus. Um die von den Vereinten Nationen in der Agenda 2030 festgeschriebenen Nachhaltigkeitsziele – den sogenannten Sustainable Development Goals (SDGs) – zu erreichen, sind alle relevanten Akteurinnen und Akteure, die Politik, die Wirtschaft sowie jede und jeder Einzelne gefragt.

Eine nachhaltige Entwicklung, die zugleich Umweltschonung, stabile wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung sowie soziale Gerechtigkeit berücksichtigt, beruht damit auf der Kompetenz oder auch der "Literacy" der Einzelnen für

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19.04.2021 Wuppertal Institut

Vertragsstaaten wollen Marktmechanismen stärker nutzen

Ein neues Forschungspapier untersucht, wie sich die Vertragsstaaten in den neuesten Nationally Determined Contributions (NDC) zu Marktmechanismen positionieren. Nach der Verabschiedung des Pariser Klimaschutzabkommens im Jahr 2015, sollten die Vertragsstaaten neue oder aktualisierte NDCs erstellen und diese bis 2020 an das Sekretariat der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen (UNFCCC) übermittelt. Victoria Brandemann, Nicolas Kreibich und Wolfgang Obergassel aus dem Forschungsbereich Internationale Klimapolitik am Wuppertal Institut untersuchen im aktuellen JIKO Policy Paper 01/2021 "Implementing Paris Cooperatively" Textpassagen zur internationalen Zusammenarbeit nach Artikel 6 in ausgewerteten 51 NDCs, die bis Ende Februar dieses Jahres eingereicht wurden.

Die meisten Vertragsstaaten zeigen sich offen, ...

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16.04.2021 Leibniz-Zentrum fuer Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. Muencheberg

„Forschungsexperiment – Trüffel aus der Lausitz“

„Forschungsexperiment – Trüffel aus der Lausitz“

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16.04.2021 Wuppertal Institut

App gibt Tipps für umweltfreundliches Leben

"Iss Kartoffeln und Nudeln statt Reis", "Wenn du umziehst, ziehe in eine kleinere Wohnung", "Verbringe einen Wochenendurlaub zu Hause" – Tipps wie diese gibt die Nachhaltigkeits-App "SUSLA" ihren Nutzerinnen und Nutzern, individuell an ihren Lebensstil angepasst. Die Webanwendung zeigt, wie klima- und ressourcenfreundliche Lebensstile aussehen können. Die bis dato ausschließlich englischsprachige App ist nun auch auf Deutsch, Spanisch, Katalanisch, Dänisch, Finnisch und Schwedisch verfügbar. Das Wuppertal Institut sucht aktuell Testerinnen und Tester für die deutschsprachige Version dieser wissenschaftsbasierten Coaching-App.

"Weltweit haben schon fast 2.500 Menschen die App getestet", sagt Katrin Bienge, Entwicklerin der App und Co-Leiterin des Forschungsbereichs Produkt- und Konsumsysteme am Wuppertal Institut. "Mithil

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08.04.2021 Wuppertal Institut

Wie sieht unser Leben in der Stadt der Zukunft aus?

Was macht das Leben in der Stadt lebenswert? Der Kölner Kabarettist Jürgen Becker verbindet damit vor allem "dass man Menschen trifft, mit denen man sich nicht verabredet hat." Doch wie hat sich das Leben in der Stadt durch die Corona-Pandemie verändert? Welche Änderungen etablieren sich langfristig? Wie kann bezahlbarer Wohnraum geschaffen werden? Welche Möglichkeiten ergeben sich durch die Digitalisierung in den Städten? Und wie sieht nachhaltiges Leben in der Stadt der Zukunft aus? Über diese und weitere spannende Fragen diskutieren Anja Bierwirth, Leiterin des Forschungsbereichs Stadtwandel am Wuppertal Institut, und Jürgen Becker in der aktuellen fünften Episode "Die Zukunft der Städte" des Podcasts Zukunftswissen.fm. Am Beispiel der Stadt Köln werfen beide einen Blick auf nachhaltige Innovationen anderer Städte ...

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07.04.2021 Leibniz-Zentrum fuer Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. Muencheberg

Neue Richtwerte für die Ertragsstabilität von Ackerkulturen: Bessere Wissensgrundlage zur Anpassung an den Klimawandel

Um die Ertragsstabilität, also die Schwankungen der Produktion auf einem Feld über viele Jahre, messen zu können, wird in Zeiten des Klimawandels die Zuverlässigkeit bei der Bestimmung von Ernte- oder Futtererträgen immer wichtiger. Bislang fehlen jedoch einheitliche Methoden, wie die Ertragsstabilität quantifiziert werden kann. Eine aktuelle Veröffentlichung des ZALF-Forschers Dr. Moritz Reckling, gemeinsam mit Forschenden aus sechs weiteren Wissenschaftseinrichtungen, schlägt hierzu neue Richtwerte vor. Das Ziel ist, eine Wissensgrundlage für die Entwicklung stabiler Anbausysteme zu schaffen, die besser an ein sich veränderndes Klima angepasst sind. Der wissenschaftliche Artikel „Methods of yield stability analysis in long-term field experiments. A review“, veröffentlicht in der Zeitschrift Agronomy for Sustainable ...

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07.04.2021 Max-Planck-Gesellschaft

Hauke Schulz gewinnt Outstanding Student Presentation Award der AGU

Die American Geophysical Union hat Hauke Schulz den Preis „Outstanding Student Presentation Award“ verliehen. Er ist Doktorand in der Abteilung „Atmosphäre im Erdsystem“ am Max-Planck-Institut für Meteorologie (MPI-M) und erhielt den Preis für seinen Vortrag „Characterization and Evolution of Organized Shallow Convection“ während der Konferenz im letzten Jahr.

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31.03.2021 Leibniz-Zentrum fuer Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. Muencheberg

Neuer Podcast zur Landwirtschaft der Zukunft gestartet

Mit dem neuen „querFELDein-Podcast“ wird die gleichnamige Online-Wissensthek nun um ein Audioformat erweitert. Ab sofort kommunizieren unter www.quer-feld-ein.blog acht Forschungseinrichtungen ihre Forschungsergebnisse zu Herausforderungen in der Landwirtschaft auch zum Hören. Der vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur (MWFK) des Landes Brandenburg finanzierte Podcast wird vom Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. koordiniert und produziert. Das Format richtet sich an eine breite, wissenschaftsinteressierte Öffentlichkeit und ist zu hören unter www.quer-feld-ein.blog sowie auf allen großen Podcastkanälen.

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30.03.2021 Leibniz-Zentrum fuer Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. Muencheberg

Neue Methoden zur Ertragsstabilität

Durch den Klimawandel werden die Wetterbedingungen immer unberechenbarer. Daher wird die Zuverlässigkeit von Ernte- oder Futtererträgen für Landwirte immer wichtiger. Es fehlen jedoch einheitliche Methoden, wie die Ertragsstabilität am besten quantifiziert werden kann. Die Autoren Reckling et al. untersuchten methodische Fragen zur Bewertung der Ertragsstabilität. Anhand von Daten aus Dauerfeldversuchen lieferten sie auch praktische Beispiele und Lösungen. Sie empfehlen eine Kombination aus mehreren Ansätzen und eine konsistente und transparente Anwendung von Methoden für die Stabilitätsberechnung. Ihre Richtlinien werden dazu beitragen, die Ertragsstabilität besser zu quantifizieren und stabile Anbausysteme zu entwerfen, die besser an ein sich veränderndes Klima angepasst sind.

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24.03.2021 GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel

Der Atemfilter des Ozeans wird undurchlässiger

24.03.2021/Kiel, Paris. Dass bei zunehmender Erderwärmung die Schichtung der Ozeane zunimmt, ist keine Überraschung. Ein internationales Team von Forscher*innen unter Beteiligung des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel veröffentlicht aber heute in der Fachzeitschrift Nature eine Studie, die zeigt, dass der Dichteunterschied zwischen der obersten und der nächsttieferen Schicht des Ozeans in den vergangenen 50 Jahren deutlicher zugenommen hat als bisher angenommen. Außerdem ist diese oberste Schicht, die die Tiefsee wie ein Filter von der Atmosphäre trennt, deutlich dicker geworden. Das erschwert unter anderem die Belüftung und den Austausch mit dem tieferen Ozean.

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19.03.2021 Wuppertal Institut

Energie in öffentlichen Gebäuden sparen

Mit der im Oktober 2020 im Rahmen des European Green Deal verkündeten "Renovation Wave" ist das Thema der Energiewende im Gebäudesektor auf der Agenda europäischer Energie- und Klimapolitik weit nach oben gerückt. So plant die Europäische Kommission das bisher nur für Gebäude der Zentralregierung eingeführte Ziel, jährlich drei Prozent des Gebäudebestandes energetisch zu sanieren, auf die gesamte öffentliche Hand auszuweiten. Demnach beträfe diese Vorgabe auch kommunale Gebäude. Diese umfassenderen Ziele der energetischen Gebäudesanierung tragen dazu bei, die europäischen Energie- und Klimaziele zu erreichen. Aber bereits vor der energetischen Sanierung ist Energiesparen in öffentlichen Gebäuden möglich.

Wie dies gelingen kann, untersucht das Wuppertal Institut innerhalb des Projekts COMPETE4SECAP gemeinsam ...

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18.03.2021 GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel

Sedimente als Nährstoff-Vermittler in arktischen Fjorden

18.03.2021/Kiel. Gletscher, die an arktischen Küsten bis ins Wasser reichen, gelten als wichtige Nährstoffquelle für Phytoplankton in der Region. Im Zuge des Klimawandels ziehen sich aber viele Gletscher aufs Land zurück. Wird dadurch auch die Nährstoffzufuhr für den Ozean geringer? Eine neue Studie unter Leitung des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel, die jetzt in der internationalen Fachzeitschrift Nature Communications veröffentlicht wurde, zeigt, dass der Zusammenhang deutlich komplexer ist als bisher vermutet. Der Meeresboden vor den Gletschern spielt eine wichtige Vermittlerrolle.

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17.03.2021 Wuppertal Institut

Grüner Aufschwung: Ist die EU auf dem richtigen Weg?

Die Konjunkturmaßnahmen in der derzeitigen Corona-Pandemie sollen sowohl die aktuelle Wirtschaftskrise eindämmen als auch langfristig für eine zukunftsfähige Wirtschaft genutzt werden. Die Aufbau- und Resilienzfazilität (ARF) – auch Recovery and Resilience Facility (RRF) – der Europäischen Union (EU) stellt dafür rund 672,5 Milliarden Euro für die von den Mitgliedstaaten erstellten nationalen Konjunkturpläne bereit. Im Juli 2020 haben sich die europäischen Staats- und Regierungschefs darauf verständigt, dass sie mit einer grünen Transformation in Einklang gebracht werden müssen. Aber werden die vorgeschlagenen Maßnahmen der Mitgliedstaaten diesen Ambitionen auch gerecht? Der "Green Recovery Tracker", ein gemeinsames Projekt des Wuppertal Instituts und E3G in enger Zusammenarbeit mit nationalen Expertinnen und ...

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15.03.2021 Max-Planck-Gesellschaft

Reaktion des Klimas auf Emissionsminderungen durch COVID-19: Erste Ergebnisse aus CovidMIP

In einer neuen Publikation in den Geophysical Research Letters unter der Leitung von Chris D. Jones vom Met Office Hadley Centre in Exeter, UK, hat sich eine Gruppe von 49 Forschenden aus verschiedenen Institutionen, unter ihnen Wolfgang Müller, Tatiana Ilyina, Claudia Timmreck, Hongmei Li und Michael Botzet vom Max-Planck-Institut für Meteorologie (MPI-M) mit einer der derzeit aktuellsten Fragen beschäftigt, nämlich wie sich reduzierte Emissionen von Aerosolen und Treibhausgasen während der Beschränkungen aufgrund der COVID-19-Pandemie im Jahr 2020 auf das Klima der Erde auswirken.

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15.03.2021 Leibniz-Zentrum fuer Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. Muencheberg

ZALF-Vorstand im Doppelinterview in der MOZ

Klima, Bauern, Ernährung – in Müncheberg wird an der Landwirtschaft der Zukunft geforscht Am ZALF geht es um mehr als nur den Acker. In Müncheberg gewonnene Erkenntnisse sind im In- und Ausland sehr gefragt.

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12.03.2021 Leibniz-Zentrum fuer Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. Muencheberg

Satellitengestützte Information zur Grünlandbewirtschaftung: Neue digitale Tools berechnen die Ökosystemleistungen von Grünland

Im Forschungsprojekt „SattGrün“ haben Forschende des Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. in Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen Einrichtungen und Technologieunternehmen in den letzten drei Jahren an technischen Lösungen für wirtschaftliches und ökologisches Grünlandmanagement gearbeitet. Im Abschluss-Workshop des Projekts Ende Februar wurden jetzt die daraus entstandenen Tools vorgestellt.

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10.03.2021 Wuppertal Institut

Ausbau der Photovoltaik in deutschen Städten

Wer einen Blick von oben auf deutsche Städte wirft, dem wird auffallen, dass nur auf wenigen Dächern Solaranlagen zu sehen sind. Der Ausbau der Photovoltaik in urbanen Räumen bleibt bislang hinter den Erwartungen zurück. Das sogenannte Mieterstrom-Modell könnte hier Abhilfe schaffen. Dieses versorgt Mieterinnen und Mieter direkt vom Dach ihres Mietshauses mit Solarstrom und lässt sie von den gesunkenen Gestehungskosten profitieren. Einer Studie im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums zufolge könnten in Deutschland 3,8 Millionen Haushalte mit Mieterstrom versorgt werden, wenn dafür Solaranlagen auf geeigneten Mehrfamilienhäusern installiert würden. Doch die seit 2017 existierende Förderung für solche Mieterstrom-Anlagen wurde bisher kaum abgerufen.

Im Artikel "Solar Prosumers in the German Energy Transition: A ...

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09.03.2021 Wuppertal Institut

Regionale Verhältnisse in Zeiten von Corona

Herausforderungen für faire und nachhaltige Stadt-Land-Beziehungen lassen sich anhand der Transformationsfelder Wald, Energie und Landwirtschaft vielfältig untersuchen. Akteurinnen und Akteure verweisen bereits mit innovativen Handlungsansätzen auf mögliche Lösungswege für bestehende Probleme, wie beispielsweise die naturnahe Waldwirtschaft des Stadtwaldes Lübeck. Eine wichtige Säule regionaler Wertschöpfung stellen die "Landwege" dar. Sie bringen die Bio-Lebensmittel der umliegenden Höfe feldfrisch in die Landwegeläden in die Stadt Lübeck. Solche innovativen Arrangements beleben regionale Wirtschaftskreisläufe. Auch wird ein demokratisches Miteinander gestaltet, wenn Lübecks Energiegenossenschaft Bürgerwerke eG kleine und dezentrale Energiequellen beispielsweise auf den Dächern der Höfe erschließt.

In diesem

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03.03.2021 Wuppertal Institut

Technologien für die Herstellung synthetischer Kraftstoffe

Um den Verkehrssektor treibhausgasneutral zu gestalten, diskutieren Politik und Forschung zunehmend die Rolle synthetischer Kraftstoffe auf Basis erneuerbarer Energien. Diese könnten zukünftig insbesondere dort zum Einsatz kommen, wo eine direkte Elektrifizierung nicht oder nur schwer möglich ist – etwa im Schiffs- und Flugverkehr oder teilweise auch im Schwerlastverkehr.

Innerhalb der Forschungsinitiative "Energiewende im Verkehr" des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) untersuchen die Partnerinnen und Partner im  Projekt MENA-Fuels deshalb die mögliche Rolle und die Auswirkungen der Nutzung synthetischer Kraftstoffe in Deutschland. Das Wuppertal Institut hat nun gemeinsam mit dem Institut für Solarforschung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) einen wichtigen Meilenstein des ...

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02.03.2021 Leibniz-Zentrum fuer Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. Muencheberg

Trüffelplantage in der Lausitz: Pilotprojekt des ZALF

Kann im Süden Brandenburgs gelingen, was in Italien, Frankreich und Spanien funktioniert? In einem Pilotprojekt will das Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung herausfinden, ob in der Lausitz Trüffel angebaut werden könnten - und es ist optimistisch.

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01.03.2021 Wuppertal Institut

"Energierahmenstudie Mannheim": Mannheims Weg zur Klimaneutralität

Die Stadt Mannheim kann spätestens bis zum Jahr 2050 vollständig klimaneutral werden und damit einen maßgeblichen Beitrag zur Umsetzung der Ziele des Pariser Klimaabkommens auf kommunaler Ebene leisten. Das ist das zentrale Ergebnis der "Energierahmenstudie Mannheim – Wege zur Klimaneutralität", die das Energieunternehmen MVV in Abstimmung mit der Stadt bei dem international renommierten Wuppertal Institut in Auftrag gegeben hat. Die Studie untersucht und beschreibt die Handlungsmöglichkeiten und Umsetzungsvoraussetzungen in den Bereichen Strom, Wärme, Verkehr und Industrie.

In der Energierahmenstudie beschreiben die Autorinnen und Autoren ein ambitioniertes, aber realisierbares Klimaschutzszenario, das die lokalen Potenziale, Bedarfe und Herausforderungen Mannheims berücksichtigt. Sie geben Handlungsempfehlungen für

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24.02.2021 Wuppertal Institut

Verkehr an Land mit internationaler Governance in nachhaltige Richtung lenken

Weltweit gehört der Verkehr zu den größten und am schnellsten wachsenden Emissionsquellen für Treibhausgase (THG). Wolfgang Obergassel aus dem Forschungsbereich Internationale Klimapolitik sowie Dr. Oliver Lah und Dr.-Ing. Frederic Rudolph aus dem Forschungsbereich Mobilität und Internationale Kooperation am Wuppertal Institut analysieren in ihrem aktuellen Artikel, wie internationale Governance die Verkehrswende an Land fördern kann. Obwohl viele Entscheidungen dazu auf nationaler und subnationaler Ebene getroffen werden, könnte internationale Governance dennoch eine Reihe von Beiträgen leisten, um die Entwicklung des Verkehrssektors in eine nachhaltigere Richtung zu lenken.

Die Autoren gehen dabei in drei Schritten vor: Zunächst fassen sie die wichtigsten Strategien und Instrumente zusammen, wie die Mobilität ...

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22.02.2021 Deutsches Klimarechenzentrum

Online-Training zur Datenanalytik

Vom 8. bis 9. März 2021 findet ein gemeinsam von den H2020-Projekten IS-ENES3 und EOSC-Hub organisierter Online-Workshop für Erdsystem- und Datenwissenschaftlerinnen und –wissenschaftler statt, die an der Verarbeitung multidimensionaler CMIP-Daten mit dem neuen Dienst ECAS (kurz für: ENES Climate Analytics Service) interessiert sind.

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19.02.2021 Leibniz-Zentrum fuer Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. Muencheberg

ZALF-Forschungsmagazin Ausgabe 01/2021 erschienen

ZALF-Forschungsmagazin Ausgabe 01/2021 ...

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16.02.2021 Wuppertal Institut

Top-Ten-Publikationen 2020

Das Wuppertal Institut hat die zehn wichtigsten seiner wissenschaftlichen Publikationen des vergangenen Jahres zusammengetragen. Die referierten Artikel geben einen Einblick in den Stand der internationalen Forschungsarbeit und den transdisziplinären Forschungsansatz des Instituts.

Modellierung und transdisziplinäre Methoden

Das Team um Dr. Carolin Baedeker, stellvertretende Leiterin der Abteilung Nachhaltiges Produzieren und Konsumieren am Wuppertal Institut, befasst sich in einer großangelegten Längsschnitt-Living-Lab-Studie mit der Bewältigung von unerwünschten Nebeneffekten und Effektivitätseinbußen in Bezug auf die Umsetzung von Energieeffizienz in Gebäuden. Dafür haben die Forschenden ein nutzerzentriertes Gebäudemanagementsystem in 85 Büros und sechs Bürogebäuden innerhalb von zwei Heizperioden ...

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16.02.2021 Wuppertal Institut

Energetische Sanierung vereinfachen

Wie lassen sich Hindernisse für die Sanierung von Wohngebäuden überwinden? Dazu entwickeln die Forschenden des Wuppertal Instituts gemeinsam mit Partnern innerhalb des Projekts "ProRetro" in fünf deutschen Städten und Regionen (Böblingen, Hannover, Berlin, Bottrop und Wuppertal) sogenannte One-Stop-Shops. Diese dienen als Anlaufstelle, die als erster oder alleiniger Ansprechpartner agiert sowie die Organisation aller Aufgaben übernimmt, die sich bei einer energetischen Sanierung ergeben. Das soll helfen, die energetische Gebäudesanierung zu vereinfachen. In anderen europäischen Ländern wie Frankreich, den Niederlanden und Schweden sind One-Stop-Shops bereits erfolgreich am Markt für Gebäudesanierung.

Das Wuppertal Institut möchte mithilfe einer Online-Befragung nun herausfinden, welche Sanierungsabsichten und ...

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15.02.2021 Leibniz-Zentrum fuer Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. Muencheberg

Online-Workshop: Bodenmanagement der Zukunft

Landwirtschaft ist nicht nur abhängig vom Klima, sondern sie kann dieses auch – auf längere Zeiträume betrachtet – beeinflussen. Die Bewirtschaftung des Bodens spielt eine zentrale Rolle, wenn es darum geht, Landwirtschaft an den Klimawandel anzupassen und die Erderwärmung zu verlangsamen. Was notwendig ist, um Böden langfristig nachhaltig zu nutzen, wird im Forschungsprojekt „Boden als nachhaltige Ressource für die Bioökonomie - BonaRes“ untersucht. Das Forschungsteam veranstaltet jeweils am 04. März 2021 (auf Deutsch) und 11. März 2021 (auf Englisch), von 9:00 bis 13:30 Uhr einen Online-Workshop zum „Bodenmanagement der Zukunft“.

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11.02.2021 Wuppertal Institut

Industrie der Zukunft: klimaneutral und wettbewerbsfähig

Der Industriesektor gehört in Nordrhein-Westfalen (NRW) aber auch deutschlandweit sowie global mit einem Anteil von 20 Prozent an direkten Emissionen zu den größten Verursachern von CO2-Emissionen. Maßgeblich ist dies auf die energieintensiven Branchen wie Chemie, Stahl, Glas und Papier zurückzuführen. Um die globalen Klimaziele des Pariser Klimaabkommens zu erreichen und die Europäische Union bei der Umsetzung des European Green Deal zu unterstützen, ist die Umstellung auf eine treibhausneutrale Produktion spätestens bis zum Jahr 2050 notwendig. Doch wie bleiben Unternehmen dabei wirtschaftlich und wettbewerbsfähig? Wie steht es angesichts der globalen Konkurrenz um die Zukunft von NRWs Industrie? Und kann IN4climate.NRW, eine Initiative aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft, bei dieser Transformation helfen und Veränder

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09.02.2021 GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel

Neuer Faktor im Kohlenstoffkreislauf des Südozeans nachgewiesen

09.02.2021/Kiel. Der Südliche Ozean rund um die Antarktis ist eine der Schlüsselregionen zum Verständnis des Klimasystems. Das Photosynthese-betreibende Plankton dort trägt erheblich zur Kontrolle der Kohlenstoffdioxid-Konzentration in der Atmosphäre bei. Doch welche Faktoren begünstigen oder begrenzen das Planktonwachstum? Forscher*innen des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel veröffentlichen jetzt in der Fachzeitschrift Nature Communications eine Studie, die erstmals zeigt, dass neben dem Mikronährstoff Eisen auch Mangan ein wichtige Rolle spielen kann. Die Ergebnisse haben unter anderem Auswirkungen auf das Verständnis von Eiszeiten in der Vergangenheit.

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