Neues aus den Partnerinstitutionen

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18.12.2019 Wuppertal Institut

Projekt DoNaPart ausgezeichnet

Seit fünf Jahren ist das städtische Projekt "nordwärts" dabei, den Dortmunder Norden zu stärken und unentdeckte Schätze ans Licht zu bringen. Eine Vielzahl von Einzelprojekten wurde bereits initiiert. Grundlage ist die Mitwirkung aller Beteiligten, denn hinter jedem einzelnen Projekt steckt Engagement, ohne das "nordwärts" nicht funktionieren würde. 23 Projekte wurden bisher prämiert, neun weitere Projekte sind nun in den Kategorien "Wissenschaft & Engagement", Wohnungswirtschaft & Engagement" und Inwertsetzung/Neunutzung & Engagement" neu hinzugekommen. Ausgezeichnet wurde in diesem Jahr auch das Forschungsprojekt "DoNaPart – Psychologisches und kommunales Empowerment durch Partzipation im klimagerechten Stadtumbau". Ziel von DoNaPart war es, gemeinsam mit der Bewohnerschaft die Lebensqualität zu steigern und ...

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17.12.2019 Wuppertal Institut

FactorY zu Mobilität jetzt in englischer Sprache

Die erste Ausgabe aus 2019 des "FactorY – Magazin für nachhaltiges Wirtschaften" steht nun auf Englisch unter dem Titel "Mobility" zum Download zur Verfügung. In der Ausgabe dreht sich alles um das Thema Mobilität und geht auf innovative Ansätze ein, die den Verkehr dekarbonisieren, und zeigt Alternativen beim täglichen Vorwärtskommen. Das Magazin widmet sich dem Stand der Entwicklung und den Möglichkeiten der Steuerung einer zukunftsgerechten Verkehrswende und will positive Bilder des Wandels vermitteln. Diese und weitere Artikel rund um Mobilität sind in der englischen Ausgabe der FactorY zu finden und im nachfolgenden Link kostenfrei erhältlich. Herausgeber des FactorY-Magazins sind die Effizienz-Agentur NRW und das Wuppertal Institut. Die deutsche Magazin-Fassung ist ebenfalls im untenstehenden Link zu finden.

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16.12.2019 Wuppertal Institut

Ernüchternde Ergebnisse beim Weltklimagipfel

Die mit mehr als 40 Stunden Verspätung am 15. Dezember zu Ende gegangene 25. Weltklimakonferenz (Conference of the Parties, COP25) in Madrid hat deutlich gezeigt, wie schwierig es ist, die globalen Klimaschutzziele angesichts der stark unterschiedlichen Interessen der Länder zu erreichen. Die zwei Wochen intensiver Diskussionen veranschaulichen noch einmal, wie komplex der Architekturfehler wirkt, Maßnahmen nur im Konsens von 200 Ländern vereinbaren zu können. Nationale Egoismen und die unzureichende Einsicht einiger Länder, insbesondere Brasilien, Australien, Saudi Arabien und den USA, verhinderten in Madrid, dass die Staatengemeinschaft ihrer Verantwortung gerecht wird und wirksame Signale zur Eindämmung der Veränderung des Weltklimas leistet. Diesen Ländern hat nicht nur der Wille gefehlt, wirksame Maßnahmen ...

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10.12.2019 Wuppertal Institut

Analyse von Kleinwindenergieanlagen

Weltweit haben mehr als 850 Millionen Menschen keinen Zugang zu Elektrizität. Um diesen Missstand zu bewältigen, spielen dezentrale erneuerbare Energien eine immer wichtigere Rolle. Insbesondere Kleinwindkraftanlagen können in diesem Zusammenhang eine effektive Lösung sein. Der Artikel "Rural electrification with household wind systems in remote high wind regions" von Philipp Schaube, Doktorand am Wuppertal Institut, sowie dem Autor Jon Leary und der Autorin Luciana Clementi, vergleicht basierend auf Feldstudien und Expertenworkshops zwei Elektrifizierungsprogramme miteinander. Die in der argentinischen Region Patagonien und den Falklandinseln/Islas Malvinas installierten Kleinwindenergieanlagen werden bei den betroffenen Haushalten zur Energiegewinnung genutzt, da sie wegen großer räumlicher Distanzen nicht an das Stromnetz ...

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10.12.2019 Wuppertal Institut

SCI4climate.NRW: Wissenschaft trifft Wirtschaft

SCI4climate.NRW, das wissenschaftliche Kompetenzzentrum von IN4climate.NRW unter der Leitung des Wuppertal Instituts, lädt dazu ein, aktuelle Forschungsfragen zur klimaneutralen Industrie gemeinsam mit Forschenden, Industrievertreterinnen und -vertretern und politischen Entscheidungsträgern zu diskutieren. Ein "Call for Presentations and Poster" gibt die Möglichkeit, das Programm der Veranstaltung mitzugestalten. Nordrhein-Westfalen (NRW) ist die industrielle Kernregion Deutschlands und damit Fundament und Motor für Wachstum und Wohlstand: Sie trägt nicht nur maßgeblich zum Bruttoinlandsprodukt im Land bei – mit knapp einem Fünftel der Erwerbstätigen ist die Industrie außerdem einer der größten Arbeitgeber in NRW. Die Industrie verursacht dabei – trotz bereits beträchtlicher Reduktionserfolge in den vergangenen Jahren

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04.12.2019 Wuppertal Institut

Einstiegspunkt Flottenwende

In vielen deutschen Städten sinken die verkehrsbedingten CO2-Emissionen kaum und vor allem die Belastungen durch Luftschadstoffe aus dem Straßenverkehr sind weiterhin sehr hoch. Deshalb beklagt die Deutsche Umwelthilfe inzwischen über 30 Städte in Deutschland, um mithilfe von Fahrverboten für Dieselfahrzeuge das Recht der Menschen auf saubere Atemluft durchzusetzen. Vor diesem Hintergrund suchen die Kommunen zunehmend Wege, die verkehrsbedingten Emissionen zu senken. Dabei kommt kommunalen Flottenbetreibern eine besondere Rolle zu. Sie stehen besonders unter Handlungsdruck, weil durch ein Fahrverbot für Dieselfahrzeuge diese nur noch sehr eingeschränkt eingesetzt werden könnten. Im Artikel "Elektromobilität in Klein- und Mittelstädten" untersuchen Ulrich Jansen und Prof. Dr.-Ing. Oscar Reutter, beide im Forschungsbereich ...

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02.12.2019 Max-Planck-Gesellschaft

Ein CERN für den Klimawandel

In einem Perspektivenartikel, der gerade in den Proceedings of the (USA) National Academy of Science (PNAS) erschienen ist, beleuchten Prof. Tim Palmer (Oxford Universität, England) und Prof. Bjorn Stevens (Max-Planck-Gesellschaft) den aktuellen Stand der Erdsystemmodellierung.

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02.12.2019 Wuppertal Institut

Globale Bestandsaufnahme unter dem Pariser Klimaabkommen ausgestalten

Die fünfjährliche Globale Bestandsaufnahme (engl. Global Stocktake, GST) ist eines der Hauptelemente des Pariser Klimaabkommens. Der Zweck des GST ist, die Umsetzung des Pariser Abkommens zu überprüfen, um den kollektiven Fortschritt bei der Erreichung dessen Ziele zu bewerten. Das Ergebnis des GST soll den Vertragsstaaten als Grundlage dienen, um ihre Klimaschutzanstrengungen zu aktualisieren und zu verstärken. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Wuppertal Instituts sind derzeit an zwei Forschungsprojekten beteiligt, die das Potenzial und die Grenzen des GST untersuchen sowie Design-Optionen für seine Umsetzung entwickeln. Die beiden Projekte wurden geleitet von Lukas Hermwille, Projektleiter im Forschungsbereich Internationale Klimapolitik, sowie von Wolfgang Obergassel, Co-Leiter des Forschungsbereichs. Das erste ...

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02.12.2019 Wuppertal Institut

Ausgezeichnete Unternehmen, Partnerschaften sowie Städte und Gemeinden

Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis ist die nationale Auszeichnung für Spitzenleistungen der Nachhaltigkeit in Wirtschaft, Kommunen und Forschung. Mit insgesamt acht Wettbewerben über 800 Bewerberinnen und Bewerbern und 2.000 Gästen bei der Veranstaltung ist der Preis der größte seiner Art in Europa. Der Wettbewerb ermittelt unter anderem die nachhaltigsten Unternehmen Deutschlands oder globale und kommunale Partnerschaften und würdigt Akteure, die neue Wege gehen: mit innovativen Produkten und Dienstleistungen, hohen, ökologischen Standards in der Produktion oder einer besonderen sozialen Verantwortung in ihrer Wertschöpfungskette. Die Auszeichnung wird von der Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis e. V. vergeben. Sieger der Kategorie "Unternehmen" In diesem Jahr wurden Unternehmen in drei Größenklassen ausgezeichnet: ...

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29.11.2019 Wuppertal Institut

Mit Artikel 6.4 des Pariser Abkommens eine Null-Emissionsentwicklung fördern

Vom 2. bis 13. Dezember 2019 finden in Madrid die UN-Klimaverhandlungen statt. Ein Thema der Verhandlungen wird sein, wie die neuen Kooperationsmechanismen unter Artikel 6 des Pariser Klimaschutzabkommens ausgestaltet werden können. Das Umweltbundesamt (UBA) hat nun zwei Diskussionspapiere veröffentlicht, die vom Wuppertal Institut in Kooperation mit INFRAS und dem Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI erstellt wurden. Artikel 6 erlaubt es den Staaten, bei der Umsetzung ihrer Klimaschutzbeiträge – englisch Nationally Determined Contributions (NDCs) genannt – zusammenzuarbeiten und Emissionsreduktionen untereinander zu transferieren. Die beiden nun veröffentlichten Artikel "Incentives for Private Sector Participation in the Article 6.4 Mechanism" und "Options for fostering a net-zero GHG emission world ...

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29.11.2019 Wuppertal Institut

Neue Forschungsstruktur und wissenschaftliche Doppelspitze für das Wuppertal Institut

Mit neuer Forschungsstruktur und wissenschaftlicher Doppelspitze stellt sich das Wuppertal Institut den Herausforderungen der kommenden Jahre. Die strategische Weiterentwicklung der Organisationsstruktur des Wuppertal Instituts mit 13 inhaltlich klar profilierten Forschungsbereichen innerhalb von vier Abteilungen wurde 2019 erfolgreich umgesetzt. Mit der Erweiterung der wissenschaftlichen Institutsleitung geht das Institut jetzt einen weiteren Schritt zur Stärkung der Führungsebene. Ab 1. Januar 2020 übernimmt Prof. Dr.-Ing. Manfred Fischedick, bisheriger Vizepräsident des Wuppertal Instituts, gemeinsam mit Prof. Dr. Uwe Schneidewind die wissenschaftliche Führung des Instituts als gemeinsame Institutsleitung. Das, was bereits seit zehn Jahren gelebte Praxis am Institut ist, wird nun offiziell: Der bisherige Vizepräsident Prof. ...

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27.11.2019 Wuppertal Institut

COP25 muss Ambitionssteigerung beim Klimaschutz in die Wege leiten

Vom 2. bis 13. Dezember 2019 findet in Madrid die 25. Weltklimakonferenz statt. Im Zentrum steht die Frage, wie der Ehrgeiz der Klimaschutzbeiträge der einzelnen Staaten erhöht werden kann. Außerdem soll die Konferenz die Detailregeln vereinbaren, die noch zur Umsetzung des Pariser Klimaschutzabkommens fehlen. Das Wuppertal Institut beobachtet kontinuierlich seit Beginn des UN-Klimaprozesses die laufenden Verhandlungen und analysiert die Ergebnisse. In begleitenden Veranstaltungen auf der COP stellt es seine Forschung vor und diskutiert konkrete Wege für die Umsetzung des Pariser Klimaabkommens. Im Dezember blickt die Welt nach Madrid, wenn dort die 25. Vertragsstaatenkonferenz (Conference of the Parties, kurz COP) der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen (United Nations Framework Convention on Climate Change, UNFCCC) ...

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25.11.2019 Wuppertal Institut

Wie die Politik das Investitionsdilemma der energieintensiven Industrie lösen und industriellen Klimaschutz ermöglichen kann

Stahl-, Chemie und Zementhersteller müssen Investitionsentscheidungen schon heute so treffen, dass sie klimasicher sind. Alles andere würde zu Fehlinvestitionen führen. Die Technologien für eine klimaneutrale Produktion sind schon weit entwickelt, doch ihr großtechnischer Einsatz scheitert bislang an fehlenden politischen Rahmenbedingungen. Agora Energiewende und das Wuppertal Institut schlagen deshalb ein Sofortprogramm vor, um die deutsche Industrie zum Vorreiter bei grünem Wasserstoff, Elektrifizierung und der Vermeidung von Prozessemissionen zu machen. Weil Deutschland bisher keine dezidierte Klima- und Innovationspolitik für die Grundstoffindustrie verfolgt, droht ein massiver Investitionsrückgang in diesem Wirtschaftszweig mit seinen 550.000 Beschäftigten. Denn Investitionen in die alten, CO2-intensiven Technologien ...

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22.11.2019 Leibniz-Zentrum fuer Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. Muencheberg

Dialog querFELDein: Neue Online-Wissensthek zur Zukunft der Landwirtschaft

Neue Online-Wissensthek zur Zukunft der Landwirtschaft Wie sehen nachhaltige Anbausysteme aus? Ist unser Konsumverhalten noch zeitgemäß? Was leistet der digitale Fortschritt auf dem Acker? Welche Folgen hat der Klimawandel? Diese und ähnliche Fragen sollen zukünftig auf der neuen Online-Wissensthek „querFELDein“ der Leibniz-Gemeinschaft beantwortet und diskutiert werden. Sieben Wissenschaftseinrichtungen aus Berlin und Brandenburg berichten dort unter Koordination des ZALF allgemeinverständlich über ihre Forschungsergebnisse – und laden zum Dialog ein. Finanziert wird das Projekt vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg. Unter www.quer-feld-ein.blog soll so perspektivisch eine multimediale Wissensthek mit Fakten, Ideen sowie Alltagstipps rund um die Landwirtschaft von morgen entstehen.

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21.11.2019 Wuppertal Institut

6. Deutsche SDSN-Versammlung

Die 6. Deutsche Versammlung des Sustainable Development Solutions Network (SDSN) Germany vertieft in diesem Jahr den Zusammenhang von Klimawende und Sustainable Development Goals (SDGs), ein bislang noch zu wenig beachtetes Schlüsselthema nachhaltiger Entwicklung. Zwar stellt der Sonderbericht des Weltklimarats (Intergovernmental Panel on Climate Change, kurz IPCC) 2018 die engen Wechselwirkungen von Klimawandel und SDG-Erreichung sowie die soziale Abfederung von Maßnahmen gegen den Klimawandel in den Mittelpunkt, nicht aber wie die positive Erzählung der SDGs die Zukunft wie etwa der Kohleregionen beeinflussen kann. So findet sich bei der EU Platform for Coal Regions in Transitions keine Verbindung zu den SDGs. In Deutschland hat der Bericht der Kohlekommission immerhin festgestellt: "Projekte, die mit Mitteln des Bundes gefördert

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20.11.2019 Wuppertal Institut

Masterarbeit von Julia Merkelbach ausgezeichnet

Das Rektorat, die Nachhaltigkeitskommission des Senats und der Nachhaltigkeitsbeauftragte der Universität Greifswald haben Julia Merkelbach, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsbereich Mobilität und Verkehrspolitik in der Abteilung Energie-, Verkehrs- und Klimapolitik am Wuppertal Institut, und Alexander Seliger für ihre Masterarbeiten mit dem Nachhaltigkeitspreis 2019 ausgezeichnet. Der Preis würdigt hervorragende wissenschaftliche Abschlussarbeiten, die sich in besonderer Weise mit dem Thema Nachhaltigkeit auseinandersetzen. Für den Nachhaltigkeitspreis, der in diesem Jahr zum ersten Mal vergeben wird, wurden insgesamt zwölf Abschlussarbeiten aus den Fachgebieten Nachhaltigkeitsgeographie, Landschaftsökologie und Kommunikationswissenschaften eingereicht. Die Jury hat sich nach systematischer Prüfung der Arbeiten ...

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04.11.2019 Wuppertal Institut

Honorarprofessur für Dr. Ralf Schüle

Dr. Ralf Schüle, Co-Leiter des Forschungsbereichs Stadtwandel in der Abteilung Energie-, Verkehrs- und Klimapolitik am Wuppertal Institut, wurde an der Fakultät für Geisteswissenschaften der Universität Duisburg-Essen (UDE) zum Honorarprofessor ernannt. Schüle vermittelt seit 2013 im internationalen Masterstudiengang "Urbane Kultur, Gesellschaft und Raum" Grundlagen zur Analyse sozial-räumlicher Transformationen. Sein Fokus liegt dabei auf den Handlungsansätzen und Steuerungsbedingungen urbaner Nachhaltigkeitsstrategien. Am 31. Oktober 2019 überreichte Prof. Dr. Dirk Hartmann, Dekan der Geisteswissenschaftlichen Fakultät der UDE, Ralf Schüle die Urkunde der Professorenwürde. Schüle freut sich über die Ernennung und die damit verbundene Wertschätzung: "Mein Dank gebührt den Kolleginnen und Kollegen im Profilschwerpunkt ...

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31.10.2019 Wuppertal Institut

Internationale Klimapolitik abseits der üblichen Wege

Der Bericht "Deliverable 4.3" baut auf früheren Analysen des im Rahmen des EU-Forschungsrahmenprogramms Horizont 2020 geförderten Projekts COP 21 RIPPLES auf, in dem das Versprechen und das Potenzial für eine internationale Governance bewertet wurden und die verbleibenden Governance-Lücken sowie Möglichkeiten, diese zu überwinden. Zusammenfassend schlagen die vier in dem Deliverable 4.3 enthaltenen Berichte Herausforderungen für die Europäische Union (EU) und die kommende Europäische Kommission vor, die zu einer Neuausrichtung ihrer klimabezogenen Außenpolitik führen können und Anregungen für ein konstruktives und im Sinne des Pariser Klimaabkommens konstruktives Engagement im internationalen Bereich bieten: Deliverable 4.3a: From transformational climate finance to transforming the financial system for climate Erst in jü

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30.10.2019 Wuppertal Institut

Industrie und Wissenschaft sprechen sich gemeinsam für die Förderung von Wasserstofftechnologien aus

Der Schutz des Klimas ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Immer deutlicher wird, dass eine erhebliche Transformation von industriellen Wertschöpfungsketten und Produktionsprozessen erforderlich ist, um die Pariser Klimaziele einzuhalten. Dabei wird CO2-frei erzeugter Wasserstoff eine entscheidende Rolle spielen: Das Diskussionspapier, das Industrieakteure nun gemeinsam mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern veröffentlichen, zeigt die essenzielle Funktion des Energieträgers für die Energiewende, skizziert die Herausforderungen, die im Aufbau der nötigen Infrastruktur liegen, und richtet sich mit klaren Handlungsempfehlungen auch an die Politik. Nationale und globale Energie- und Klimaschutzszenarien machen deutlich, dass CO2-frei erzeugter Wasserstoff in Zukunft eine tragende Säule der Energiewende wird.

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29.10.2019 Wuppertal Institut

Gegensteuern für die Umwelt

Die Bundesregierung hat ihren Klimaschutzplan bis 2050 aufgestellt: Sie will bis 2020 eine Kohlenstoffdioxid-(CO2)-Reduktion um 40 Prozent gegenüber 1990 erreichen, 55 Prozent bis 2030 und 95 Prozent bis 2050. Notwendig wäre dafür eine fünf Mal größere Reduktionsrate als bisher – also um 40 statt 8 Megatonnen jährlich. Hebt die Europäische Union (EU) ihr Klimaziel auf 55 Prozent Reduktion bis 2030 (bisher 40 Prozent) – was laut IPCC-Synthesebericht 2019 notwendig wäre – müsste Deutschland um 70 Prozent bis 2030 reduzieren. Um diese wesentlich schnellere Reduktion zu erreichen, sind wesentlich schärfere Maßnahmen notwendig als bisher. Ein schnellerer Kohleausstieg und Ausbau der erneuerbaren Energien sind erforderlich, bis 2020 müsse in den Staaten der G20 und der OECD ein CO2-Preis von mindestens 34 bis 68 Euro pro ...

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28.10.2019 Wuppertal Institut

Ambitioniertes Handeln

Kooperativer Klimaschutz ist ein Schlüssel, mit dem die Begrenzung der globalen Erwärmung auf 1,5 Grad Celsius gelingen kann. Der Artikel 6 des Pariser Klimaschutzabkommens kann hierzu beitragen, da dieser darauf abzielt, die Kooperation der Vertragsstaaten zur Erreichung der Klimaziele zu fördern. Maßnahmen unter Artikel 6 sollen explizit zur Steigerung der Klimaschutz-Ambitionen der Länder beitragen. Die aktuelle Ausgabe der Carbon Mechanisms Review (CMR) geht daher den Fragen auf den Grund, wie die Ambitionssteigerung in kooperativen Ansätzen erfolgen kann, was mögliche Fallstricke sind und wie die Maßnahmen am besten mit der nationalen Politik des jeweiligen Gastgeberlandes koordiniert werden können. Darüber hinaus befasst sich die aktuelle CMR mit Aktivitäten, bei denen Klimafinanzierung und Kohlenstoffmärkte ...

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25.10.2019 Leibniz-Zentrum fuer Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. Muencheberg

Klimawandel könnte Vorkommen von Regenwürmern weltweit verändern

An einem Ort der gemäßigten Breiten gibt es meist mehr Regenwürmer und mehr Regenwurmarten als an einem Ort gleicher Größe in den Tropen. Der Klimawandel könnte das Vorkommen von Regenwürmern und ihre Funktionen für Ökosysteme weltweit verändern. Dies sind die zentralen Ergebnisse einer Studie, die in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift Science veröffentlicht wurde. Für die Studie hat ein Wissenschaftlerteam unter Führung des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) und der Universität Leipzig zusammen mit 140 internationalen Wissenschaftlern den weltweit größten Regenwurmdatensatz zusammengestellt – mit Informationen von 6928 Standorten aus 57 Ländern. Regenwürmer gibt es in vielen Ökosystemen. Wo der Boden nicht dauerhaft gefroren, zu sauer, zu nass oder vollkommen trocken ist, ...

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24.10.2019 Wuppertal Institut

München soll Zero Waste City werden

Im Rahmen des "Münchner Zukunftsdialogs" traf sich Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter im Frühjahr dieses Jahres mit Dr. Henning Wilts, Leiter der Abteilung Kreislaufwirtschaft am Wuppertal Institut, um eine umfassende Strategie zur Müllvermeidung der Stadt zu diskutieren und um alle Möglichkeiten eines 'Münchner Müllminderungspfades' auszuloten. Die Ergebnisse und Zielsetzungen stellten sie am 24. Oktober 2019 auf einer gemeinsamen Pressekonferenz im Münchner Rathaus vor. Oberbürgermeister Dieter Reiter: "Wir alle haben die Bilder der mit Plastik vermüllten Meere im Kopf, Tiere, die sich in Plastikresten verfangen, Tonnen von Müllexporten in andere Kontinente. Aber das Problem entsteht ja nicht irgendwo. Deshalb wollte ich als Oberbürgermeister wissen, was wir, was die Stadt München ganz konkret tun kann, um Müll ...

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23.10.2019 Max-Planck-Gesellschaft

Neue Studie ermittelt die Klimasensitivität der Erde anhand der jüngsten globalen Erwärmung

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18.10.2019 Leibniz-Zentrum fuer Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. Muencheberg

ZALF startet mit querFELDein TALKS neues Dialogformat

Unter dem Titel „Dürre Aussichten? Landwirtschaft im Klimawandel“ fand am 16. Oktober um 18:00 Uhr eine interaktive Podiumsdiskussion im Haus der Leibniz-Gemeinschaft in Berlin statt. Auf dem Podium diskutierten Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Praxis und Politik gemeinsam Vorschläge für eine klimarobustere Landwirtschaft der Zukunft. In acht kurzen Impulsvorträgen stellten Expertinnen und Experten zudem konkrete Lösungsansätze aus ihren wissenschaftlichen Disziplinen vor: Digitalisierung und neue Technologien, Ernährung, Klima-, Agrarlandschafts- und Nachhaltigkeitsforschung, Biodiversität und Agrarpolitik. Die Veranstaltung wurde organisiert vom Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V.ie Veranstaltung wird organisiert vom Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. ist öffe

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17.10.2019 Wuppertal Institut

Flexibilitätsoptionen in der Grundstoffindustrie

Innerhalb des Kopernikus-Projekts "Synchronisierte und energieadaptive Produktionstechnik zur flexiblen Ausrichtung von Industrieprozessen auf eine fluktuierende Energieversorgung" – kurz SynErgie – erheben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler das Flexibilisierungspotenzial von Industrieprozessen und versuchen die Machbarkeit an Schlüsselprozessen zu demonstrieren. Die technischen Herausforderungen und Lösungsoptionen, die sich in den Prozessen der Grundstoffindustrie – wie etwa Stahl, Chemie, Zement, Glas und Feuerfest – ergeben, haben sie bereits in einem ersten Band "Flexibilitätsoptionen in der Grundstoffindustrie Methodik – Potenziale – Hemmnisse" ausführlich beschrieben und auf Basis einer eigens entwickelten Methodik analysiert. Die Projektpartner veröffentlichten nun die Fortsetzung "Flexibilitätsoptionen

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16.10.2019 Wuppertal Institut

Maßnahmen zur Gestaltung einer nachhaltigen, urbanen Mobilität

Viele Städte in Deutschland und Europa leisten Pionierarbeit bei der Verkehrswende. Sie haben eine klare Vision über die Rolle von Mobilität und Verkehr für ihre Einwohnerinnen und Einwohner und sie verfolgen diese Vision über Maßnahmenbündel in Kooperation mit den lokalen Interessenvertretungen. Zur Unterstützung dieser Aktivitäten hatte die Europäische Union 2013 das Konzept der "Sustainable Urban Mobility Plans" (SUMPs), also nachhaltige Verkehrsentwicklungspläne, ausgerufen. Seitdem haben viele Städte in Europa und auf der ganzen Welt SUMPs entwickelt. Seit 2013 hat es jedoch auch erhebliche Veränderungen und neue Herausforderungen in der städtischen Mobilität gegeben. Der technologische Fortschritt und die Begeisterung der Öffentlichkeit, sich für neue Mobilitätsformen und innovative Verkehrsmittel einzusetzen

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15.10.2019 Wuppertal Institut

Nigerias Entwicklungs- und Klimaziele miteinander verknüpfen

Es gibt weltweit 840 Millionen Menschen ohne Zugang zu Elektrizität. Die Mehrheit dieser Menschen lebt in Afrika südlich der Sahara – ein Zehntel davon in Nigeria. Der national festgelegte Beitrag (Nationally Determined Contribution, NDC) des Landes sieht vor, dass über 60 Prozent der zugesagten Treibhausgasemissionen im Energiesektor reduziert werden. Dabei stellt sich die Frage, ob dieses Ziel mit der Stromversorgung für Millionen Menschen vereinbar ist. Die Anstrengungen sind groß, um erneuerbare Energien in der Stromerzeugung einzusetzen, dennoch liefern derzeit diesel- und benzinbetriebene Reservegeneratoren den überwiegenden Teil des Stroms im Land. Die Studie "Achieving Sustainable Development Goals in Nigeria‘s power sector" von Maria Yetano Roche, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsbereich Energiewende ...

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14.10.2019 Max-Planck-Gesellschaft

Neue Veröffentlichung: DYAMOND- Klimamodelle der nächsten Generation

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14.10.2019 Wuppertal Institut

Werterhaltungsnetzwerke für urbane Elektromobilität

Laut einer Studie der Vereinten Nationen wird der Anteil der Weltbevölkerung, der im urbanen Umfeld lebt, von etwa 55 Prozent im Jahr 2018 auf circa 70 Prozent im Jahr 2050 steigen. Besonders das erhöhte Verkehrsaufkommen beim Personen- und Lastentransport stellt die bestehende Infrastruktur vor neue Herausforderungen. Fahrräder mit elektrischem Antrieb können hier eine Lösung darstellen, wobei lokale Wertschöpfungsketten für die Sicherstellung der Einsatzfähigkeit immer notwendiger werden. Neben der Reparatur als vorübergehende Behebung von Stillständen gilt es darüber hinaus, deren langfristige Werterhaltung sicherzustellen. Wie lassen sich mittels additiver Fertigung und lokaler sogenannter Refabrikation in der urbanen Elektromobilität Ressourcen zu schonen und neue Nutzungszyklen zu erschließen? Das untersuchen die ...

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14.10.2019 Wuppertal Institut

Erfolgreiche DoNaPart-Abschlusstagung

Der sozial-ökologische Wandel in der Stadt ist eine Gemeinschaftsaufgabe. Eine der zentralen Herausforderungen liegt darin, diesen Prozess partizipativ zu gestalten und Menschen aller gesellschaftlichen Milieus die Befähigung zu geben, ihre eigenen Vorstellungen von Nachhaltigkeit und Lebensqualität zu verwirklichen. Dies stand auch im Fokus des Projekts "Dortmund. Nachhaltigkeit. Partizipation." – kurz DoNaPart. Dabei sollten Bürgerinnen und Bürger befähigt werden, sich an der Gestaltung ihres Stadtteils zu beteiligen, um durch gemeinschaftliches Handeln die Lebensqualität vor Ort zu verbessern. Am 11. Oktober 2019 präsentierten die Projektbeteiligten aus den Reallabor-Kontexten Dortmund (Prof. Marcel Hunecke, DoNaPart), Karlsruhe (Dr. Oliver Parodi, Quartier Zukunft – Labor Stadt) und Wuppertal (Jun.-Prof. Dr. Karoline ...

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14.10.2019 GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel

Klimawissen für Forschung und Politik

EU-Projekt COMFORT mit starker GEOMAR-Beteiligung ...

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09.10.2019 Wuppertal Institut

Energieversorgung bei wachsenden Anteilen erneuerbarer Energien stabilisieren

Japan ordnet seinen Strommarkt neu und konkurrierende Energieversorger, Netzentkopplung und kompetitive Netzausgleichsmärkte sind die Folge. Die Digitalisierung kann es Netzbetreibenden, Produzierenden, Händlerinnen und Händlern, Verbraucherinnen und Verbrauchern sowie Speicheranbietern ermöglichen zusammenzuarbeiten und den erneuerbaren Strom zu nutzen, anstatt ihn zu verschwenden. Diese Hypothese ist der Hintergrund für eine Studie des Deutsch-Japanischen Kooperationsrates zur Energiewende (GJETC). Das Wuppertal Institut und das Institute of Energy Economics, Japan (IEEJ) als wissenschaftliche Sekretariate des GJETC analysierten Konzepte von virtuellen Kraftwerken und die zugrunde liegenden Geschäftsmodelle sowie den Einsatz von Blockchain-Technologie. Im Mittelpunkt standen Fallstudien wie das deutsche Unternehmen Next ...

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08.10.2019 Wuppertal Institut

"Zehn Gebote zur Ökoerlösung" im neuen Buch "Schluss mit der Ökomoral"

Ist es verlogen, für den Klimaschutz zu demonstrieren, wenn man zugleich regelmäßig in ein Flugzeug steigt? Ist es scheinheilig, mittags konventionelles Fleisch zu essen und später mehr Tierwohl einzufordern? "Nein", meint Dr. Michael Kopatz, Projektleiter im Forschungsbereich Energiepolitik am Wuppertal Institut, politischer Protest sei wichtiger als privater Konsumverzicht. In seinem neuen Buch "Schluss mit der Ökomoral!" zeigt Kopatz "Wie wir die Welt retten, ohne ständig daran zu denken". Wie erfolgreich Protest sein kann, zeigt aktuell eindrucksvoll die Fridays-for-Future-Bewegung auf der ganzen Welt. Kopatz überrascht das nicht, er weiß seit langem, dass Protest um ein Vielfaches wirkungsvoller ist als ökologisch korrekter Konsum. "Wir müssen die Strukturen ändern, nicht die Menschen", ist er überzeugt, und fordert ...

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07.10.2019 Wuppertal Institut

Energieeffizienz in Betrieben steigern

Innerhalb der Wuppertaler Studienarbeit Nr. 19. "Analyse der Wirkung politischer Instrumente zur Steigerung der betrieblichen Energieeffizienz auf Basis der Verbrauchsdaten von 103 mittelständischen Unternehmen" untersuchte Lukas Feldmeier, welche Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz in Unternehmen beitragen und welche diesem Anspruch nicht gerecht werden. Seine quantitative Analyse verglich Daten aus dem Projekt Energieeffizienz Impulsgespräche des Rationalisierungs- und Innovationszentrums der Deutschen Wirtschaft (RKW) e. V. aus den Jahren 2011 bis 2013 mit eigens für diese Arbeit erhobenen Daten von 2017 für dieselben Unternehmen. Sein Ergebnis: Preise erweisen sich im Gegensatz zu anderen Maßnahmen – wie etwa Energieberatungen, Fördermittel und Energiemanagementsystemen – zumindest teilweise als wirksame ...

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02.10.2019 Leibniz-Zentrum fuer Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. Muencheberg

Studie in Science Advances: Das Risiko für weltweite Dürreperioden wächst

In der Woche vom 23.–27. September 2019, als in New York der UN-Klimagipfel stattfand, hat eine Gruppe internationaler Autoren unter Beteiligung des ZALF in der Zeitschrift Science Advances eine Studie zum steigenden Ertragsrisiko durch zunehmende Trockenheit in den weltweit wichtigsten Weizenanbaugebieten unter bisherigen und künftigen klimatischen Verhältnissen veröffentlicht.

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02.10.2019 Wuppertal Institut

Ein Leitfaden für nachhaltiges Design

Was hat Design mit Umwelt und Nachhaltigkeit zu tun? Die globale Erwärmung und der Klimawandel lassen sich auf verschiedene Ursachen zurückführen. Design, das die Umwelt außen vor lässt, ist einer der Gründe. Viele Produkte und Dienstleistungen verbrauchen nämlich viel Energie und Ressourcen haben auch eine hohe soziale Relevanz – sie sorgen beispielsweise für Teilhabe oder Exklusion. Wie eine Transformation hin zu mehr Nachhaltigkeit in diesem Bereich besser gelingt, fasst der neue "Transition Design Guide" des Wuppertal Instituts und der Folkwang Universität der Künste in Kooperation mit der ecosign – Akademie für Gestaltung Köln und der Bergischen Universität Wuppertal zusammen. In den vergangenen Jahren sind Begriffe wie "Nachhaltiges Design", "sustainable design" und "ecodesign" immer stärker in den Fokus von Öf

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27.09.2019 Wuppertal Institut

Der internationalen Klimapolitik auf die Finger schauen

Die Climate Works Foundation, das World Resources Institute und ein Konsortium weiterer Partner einschließlich dem Wuppertal Institut haben ein Video veröffentlicht, dass die Funktion der Globalen Bestandsaufnahme zum Pariser Klima-Abkommen sowie die Initiative für eine unabhängige zivilgesellschaftliche Globale Bestandsaufnahme erläutert. Die fünf-jährliche Globale Bestandsaufnahme (engl. Global Stocktake, GST) ist eines der Hauptelemente des Pariser Klima-Abkommens. Der Zweck des GST ist, die Umsetzung des Pariser Abkommens zu überprüfen, um den kollektiven Fortschritt bei der Erreichung des Ziele des Pariser Abkommens und seiner Langfristziele zu bewerten. Das Ergebnis des GST soll den Vertragsstaaten als Grundlage dienen, um ihre Klimaschutzanstrengungen zu aktualisieren und zu verstärken. Der offizielle GST wird jedoch ...

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24.09.2019 Wuppertal Institut

#Week4Climate: Ecornet-Institute beteiligen sich an weltweiter Aktionswoche

"Sieben Tage – sieben Themen – ein Ziel: die Rettung der Erde" lautet das Motto der Week4Climate, zu der Fridays for Future Deutschland aufgerufen hat. Die Ecornet-Institute beteiligen sich mit thematischen Veranstaltungen an der Aktionswoche und laden alle Interessierten herzlich zur Teilnahme ein. Alle Ecornet-Aktionen im Überblick: Montag, 23. September 2019 Thema: UN Climate Summit New York 15:00 - 16:00 Uhr: Klima im Recht – wie Klagen die Politik beeinflussen können Louisa Hantsche und Eva Lütkemeyer vom Unabhängigen Institut für Umweltfragen – UfU e.V. geben einen Überblick über das aktuelle Klagegeschehen im Klimabereich. Sie erklären das Instrument der Klimaklage, stellen aktuelle Fälle vor und beleuchten die Konfliktfelder Klimaschutz und Artenschutz im Verbandsklagekontext. Veranstaltungsort: Öko-Insti

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23.09.2019 Wuppertal Institut

Eine Einschätzung des Klimapakets durch das Wuppertal Institut

Nach monatelangem Ringen hat das Klimakabinett der großen Koalition am 20. September seine Eckpunkte für das Klimaschutzprogramm 2030 verabschiedet. Das Klimapaket bleibt allerdings hinter den Erwartungen zurück. Angesichts der Herausforderungen, die es zu lösen gilt, sind die Ergebnisse enttäuschend. Das Klimapaket ist zu kleinteilig und in seiner Wirkungskraft begrenzt. Wuppertal, 23. September 2019: Die Expertinnen und Experten des Wuppertal Instituts sind sich einig: Trotz einer langen Liste von Einzelmaßnahmen wird die Summe der aufgeführten Maßnahmen bei weitem nicht ausreichen, um die Klimaziele für 2030 zu erreichen. Zudem fehlen für die Zeit danach klare Impulse. Dies wird der vorgesehene Überprüfungsmechanismus für sektorale Minderungsziele sehr schnell zeigen. Das klare Bekenntnis zu einem wirkungsvollen ...

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23.09.2019 Wuppertal Institut

Melanie Jaeger-Erben gewinnt Forschungspreis "Transformative Wissenschaft"

Der Forschungspreis "Transformative Wissenschaft" des Wuppertal Instituts und der Zempelin-Stiftung im Stifterverband wird bereits zum dritten Mal vergeben. In diesem Jahr gewinnt Prof. Dr. Melanie Jaeger-Erben, Leiterin des Fachgebiets "Transdisziplinäre Nachhaltigkeitsforschung in der Elektronik" an der TU Berlin, den mit 25.000 Euro dotierten Preis. Sie überzeugte die Jury mit ihrem transdisziplinären Profil und ihren wissenschaftlichen Arbeiten an der Schnittstelle von Politik und Gesellschaft. Die Preisverleihung findet am 17. März 2020 im Rahmen der Darmstädter Tage der Transformation in der Schader-Stiftung statt. Transformative Wissenschaft versteht sich als Wissenschaft, die mit inter- und transdisziplinären Methoden gesellschaftliche Impulse auslöst, diese wissenschaftlich begleitet und die Zivilgesellschaft mit ...

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18.09.2019 Wuppertal Institut

Vorteile des EU-Energieeffizienzpotenzials 2030

Maßnahmen, die die Energieeffizienz verbessern, reduzieren nicht nur Treibhausgasemissionen, sondern verringern unter anderem auch die Luftverschmutzung und die daraus resultierenden Auswirkungen auf Gesundheit und Ökosysteme, sie verringert den Ressourcenverbrauch und hat positive Auswirkungen auf Arbeitsmärkte sowie die Energiepreise und -sicherheit. Diese Zusammenhänge wurden in zahlreichen früheren Forschungsarbeiten untersucht, jedoch kaum in einem konsistenten EU-weiten Ansatz. Daher widmet sich der Artikel "The Multiple Benefits of the 2030 EU Energy Efficiency Potential" mit diesem Thema. Der Beitrag erschien im Journal "Energies", an dem unter anderem Johannes Thema, Felix Suerkemper, Jens Teubler, Dr. Stefan Thomas und Jana Rasch vom Wuppertal Institut arbeiteten, und basiert auf gemeinsamen Forschungsarbeiten mit vier ...

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17.09.2019 Wuppertal Institut

Nationaler Klimastreik

Weltweit streiken Kinder und Jugendliche seit Monaten für echten Klimaschutz und eine Zukunft ohne Klimakrise. Am 20. September 2019 entscheidet die Bundesregierung im sogenannten "Klimakabinett" über ihre nächsten Schritte in der Klimapolitik. Dies nehmen die Schülerinnen und Schüler der Fridays-for-Future-Bewegung zum Anlass und rufen gemeinsam mit einem breiten Bündnis alle Menschen zum nationalen Klimastreik auf. Zukunftsfähige Gesellschaften benötigen gut informierte Interessensvertreterinnen und -vertreter und eine große Wissensverbreitung für den nachhaltigen Wandel. Deswegen öffnet das Wuppertal Institut zu einer "Klima-Wissensbörse" von 14:00 bis 18:00 Uhr seine Türen für alle Schülerinnen und Schüler, interessierte Lehrerinnen und Lehrer und alle Wuppertaler Bürgerinnen und Bürger. Während der Klima-Wissens

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16.09.2019 Wuppertal Institut

Soziale Auswirkungen von solarthermischen Kraftwerken

Immer mehr Länder investieren in erneuerbare Energien, um steigende Energiebedarfe zu decken und die Energieversorgung sicherzustellen. Diese Entwicklung zeigt sich auch im Mittleren Osten und Nordafrika (Middle East & North Africa, MENA), wo sich Ziele und Strategien für erneuerbare Energien in den vergangenen Jahren rasant entwickelt haben. Sowohl die Anzahl der geplanten und realisierten Photovoltaik (PV) als auch der Solarthermie-Projekte nimmt stetig zu. Viele dieser Projekte sind als Großanlagen konzipiert. Diese Art von Großprojekten kann erhebliche Auswirkungen auf die lokalen Gemeinden und ihre Lebensgrundlagen haben. Bisher gibt es aber nur wenige Studien, die sich mit den sozialen Auswirkungen solcher großen erneuerbaren Energieinfrastrukturen auf lokaler Ebene befassen. Die Bewertung und das Management dieser ...

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12.09.2019 Wuppertal Institut

Analyse der Stromerzeugung in MENA-Ländern

Die Mehrheit der Länder des Nahen Ostens und Nordafrikas (Middle East & North Africa, MENA) wollen ihre Emissionen reduzieren. Bislang ist jedoch wenig erforscht, wie sich dieses Ziel in konkrete Zukunftsszenarien übersetzen lassen und wie diese wiederum von den lokalen Akteuren bewertet werden. Basierend auf dem Projekt MENA SELECT veröffentlichten die wissenschaftlichen Mitarbeitenden Ole Zelt, Forschungsbereich Sektoren und Technologien, und Christine Krüger, Forschungsbereich Systeme und Infrastrukturen in der Abteilung Zukünftige Energie- und Industriesysteme am Wuppertal Institut, zusammen mit anderen Forschenden des Projektkonsortiums einen Artikel, der diese Frage für den Stromsektor in Marokko, Tunesien und Jordanien beleuchtet. Das Projekt MENA SELECT wurde gemeinsam durchgeführt von BICC Bonn International Center

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12.09.2019 Wuppertal Institut

In Hülle und Fülle

Kein Land in Europa verursacht mehr Verpackungsabfall als Deutschland. Im Jahr 2016 wurde ein Spitzenwert von 18,2 Millionen Tonnen erreicht. Allein bei Kunststoffverpackungen hat sich die Menge gegenüber 1995 nahezu verdoppelt. Das Kooperationsprojekt der TU Berlin und des Wuppertal Instituts will das nun ändern: Die Nachwuchsgruppe PuR will ergründen, warum so viel Verpackungsabfall entsteht und entwirft geeignete Strategien, um ihn zu vermeiden. "PuR" steht für "Mit Precycling zu mehr Ressourceneffizienz: Systemische Lösungen der Verpackungsvermeidung". Der enorme Anstieg von Verpackungen hängt in erster Linie damit zusammen, dass sie mehrere Funktionen gleichzeitig erfüllen müssen und Anforderungen an sie weiter steigen. So dienen Verpackungen nicht mehr nur dem Schutz der Ware, sondern auch der besseren Dosierung, ...

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12.09.2019 Leibniz-Zentrum fuer Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. Muencheberg

Jetzt anmelden: querFELDein talks – interaktive Podiumsdiskussion zum Thema „Dürre Aussichten? – Landwirtschaft im Klimawandel“

SAVE THE DATE: querFELDein talks – interaktive Podiumsdiskussion zum Thema „Dürre Aussichten? – Landwirtschaft im Klimawandel“ Politik und Gesellschaft müssen schneller und wirkungsvoller auf den Klimawandel reagieren. Die Rolle der Landwirtschaft wird in diesem Kontext aktuell kontrovers diskutiert. Lösungen müssen wissenschaftlich fundiert und im engen Dialog mit und nicht gegen die Praxis erarbeitet werden. Der Wandel hin zu einer nachhaltigeren Landwirtschaft wird dabei nicht ohne Veränderungen möglich sein. Wir müssen unser Konsumverhalten verändern, es braucht neue politische Anreizsysteme und Rahmenbedingungen für die Landwirtschaft, zivilgesellschaftliche Impulse und innovative Anbausysteme, die Nachhaltigkeit und Wettbewerbsfähigkeit gleichermaßen berücksichtigen. Gemeinsam mit Partnern aus der ...

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10.09.2019 Wuppertal Institut

Gastbeitrag zum Gebäudeenergiegesetz: "Ein Fossil, wie aus der Zeit gefallen"

Derzeit befindet sich der zweite Entwurf zum Gebäudeenergiegesetz (GEG) des Bundeswirtschaftsministeriums und Bundesbauressorts zur Vereinheitlichung des Energieeinsparrechts für Gebäude in den Ressorts in der Abstimmung. Doch der Entwurf fällt weit hinter dem aktuellen klimapolitischen Aufbruch der Großen Koalittion zurück und die Vorgaben der Europäischen Union erfüllt er nicht. Dr. Hans-Jochen Luhmann, Senior Advisor am Wuppertal Institut, und Anja Bierwirth, Co-Leiterin des Forschungsbereichs Stadtwandel in der Abteilung Energie-, Verkehrs- und Klimapolitik am Wuppertal Institut, veröffentlichten in der ZfK – Zeitung für kommunale Wirtschaft einen Gastbeitrag zum Thema. Darin gehen sie auf die Problematik ein, dass der Entwurf, dessen Maxime "Alles beim Alten lassen" im Koalitionsvertrag so verabredet war, nun im ...

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09.09.2019 Wuppertal Institut

Gestaltung der Städte erfordert ganzheitlichen Ansatz

Die Asiatische Entwicklungsbank (Asian Development Bank, ADB) organisierte in Zusammenarbeit mit CityNet das 2. Internationale Forum für kohlenstoffarme Entwicklung für Städte unter dem Motto "Acting Together for Low Carbon, Liveable, and Prosperous Cities". Während des Forums, das vom 2. bis 5. September 2019 in Seoul stattfand, tauschten sich die Teilnehmenden über international bewährte Verfahren für das Denken und die Transformation integrierter Systeme, kohlenstoffarme Optionen in Megastädten, nachhaltige Gebäudeumgebungen, fortschrittliche kohlenstoffarme Technologien sowie umweltfreundliche Finanzierungsmöglichkeiten und innovative Finanzierungsmechanismen aus. Das Forum verdeutlichte, wie wichtig es ist, alle sozialen Beteiligten für eine kohlenstoffarme Stadtentwicklung zu gewinnen und zu aktivieren. An dem Forum ...

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