Neues aus den Partnerinstitutionen

08.05.2023 TROPOS

Afrikanischer Rauch über dem Amazonas

Studie unter Leitung des Mainzer Max-Planck-Instituts für Chemie und der Universität von Sao Paulo

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02.05.2023 Deutsches Klimarechenzentrum

Neues Projektbüro des Weltklimaforschungs- programms am DKRZ

Das Weltklimaforschungsprogramm (WCRP) eröffnet ein neues Internationales Projektbüro am DKRZ, von dem aus sein neues Kernprojekt "Erdsystemmodellierung und -beobachtung" (ESMO) koordiniert wird.

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26.04.2023 TROPOS

ACTRIS: Größte standortübergreifende Infrastruktur für die Atmosphärenforschung weltweit offiziell gestartet

ACTRIS (Aerosol, Clouds and Trace Gases Research Infrastructure) wurde als europäische Forschungs-infrastruktur gegründet, um Wissenschaft, Wirtschaft und Behörden den Zugang zu einer breiten Palette von hochwertigen Daten, Technologien, Dienstleistungen und Ressourcen zu eröffnen sowie die Spitzenforschung und internationale Zusammenarbeit im Bereich der Atmosphärenforschung zu fördern.

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12.04.2023 Leibniz-Zentrum fuer Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. Muencheberg

Ernteausfälle in Frankreich 2016: Klimakrise erhöht die Wahrscheinlichkeit für geringe Weizenerträge

Frankreich erlebte 2016 den extremsten Rückgang der Weizenerträge in der jüngeren Geschichte: In einigen Regionen gingen die Erträge um 55 Prozent zurück. Um die Ursachen zu ermitteln, haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler den größten zusammenhängenden, detaillierten Datensatz zu Weizenfeldversuchen mit statistischen Verfahren und Erntemodellen, Klimainformationen und Ertragsphysiologie kombiniert. Die Ergebnisse zeigen, dass die Ertragseinbußen durch das Zusammentreffen verschiedener Klimaeffekte verursacht wurden.

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06.04.2023 Forschungszentrum Jülich

Emissionen von verbotenen ozonzerstörenden Chemikalien nehmen wieder zu

Fünf Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKW) nehmen in der Atmosphäre immer weiter zu, obwohl die Produktion dieser Chemikalien seit 2010 weltweit verboten ist. Dies zeigt eine neue Analyse eines internationalen Teams von Forscherinnen und Forschern. Der zerstörerische Effekt auf die Ozonschicht ist zwar noch gering, aber diese FCKW heizen das Klima auf: Ihr Treibhauseffekt entspricht dem der gesamten CO2-Emissionen der Schweiz.

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28.03.2023 Max-Planck-Insitut für Meteorologie

Drei Forschungsstipendien für George Datseris

Dr. George Datseris, ein Wissenschaftler, der zuvor in der Abteilung „Die Atmosphäre im Erdsystem“ am Max-Planck-Institut für Meteorologie arbeitete, hat kürzlich ein Marie-Skłodowska-Curie-Postdoktorandenstipendium erhalten. Diese Auszeichnung folgt auf zwei weitere erfolgreiche Bewerbungen um ein Postdoc-Stipendium, zum einen das Royal Society International Newton Fellowship und zum anderen das Walter Benjamin-Stipendium von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Sie krönen eine sehr produktive Zeit der Forschung am Max-Planck-Institut für Meteorologie.

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28.03.2023 Max-Planck-Insitut für Meteorologie

Und die Schäfchenwolken bleiben doch!

Heureka! Das soll der griechische Gelehrte Archimedes freudig gerufen haben, als er die Auftriebskraft entdeckte. Mehr als 2.000 Jahre später hat nun die namensähnliche meteorologische Messkampagne „EUREC4A“ einige der Auswirkungen des Auftriebs untersucht und dabei gute Neuigkeiten erbracht: Die Quellwolken in den Subtropen nehmen mit der Erwärmung weniger ab, als die empfindlichsten Modelle vorhersagen. Der Klimawandel muss durch eine erhöhte Aufnahme der Sonnenstrahlung nicht unbedingt verstärkt werden.

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24.03.2023 Forschungszentrum Jülich

Neue Erkenntnisse zur Verbreitung von Kohlendioxid in der Atmosphäre über Indien

Ein Team von Wissenschaftler:innen der Universität Wuppertal und des Forschungszentrums Jülich konnte erstmals mithilfe von zeitlich und räumlich hochaufgelösten Messungen und Modellsimulationen zeigen, wie sich das Klimagas Kohlendioxid (CO2) während des Asiatischen Sommermonsuns über dem indischen Subkontinent bis in Höhen von 20 Kilometern verbreitet.

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22.03.2023 Max-Planck-Insitut für Meteorologie

Der Einfluss von Klimastörungen auf das Timing von Heinrich-Ereignissen

Während der letzten Eiszeit (ca. 65.000-15.000 Jahre vor heute) prägten periodische Instabilitäten des nordamerikanischen Eisschildes die klimatische Entwicklung der nördlichen Hemisphäre. Diese Instabilitäten werden als Heinrich-Ereignisse bezeichnet und sind durch den Eintrag von großen Mengen an Eisbergen in den Nordatlantik charakterisiert. Die treibenden Mechanismen hinter diesen Ereignissen sind jedoch bis heute ungenügend verstanden. In einer neuen Studie untersuchen Schannwell et al. die Sensitivität der Heinrich-Ereignisse gegenüber verschiedenen Klimaantrieben. Die Ergebnisse zeigen, dass Veränderungen des Schneefalls und der Oberflächentemperatur den zeitlichen Ablauf von Heinrich-Ereignissen beeinflussen können, wobei die Stärke der Reaktion von den regional vorherrschenden klimatischen und glaziologischen ...

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21.03.2023 Max-Planck-Insitut für Meteorologie

Ist das Klima deterministisch oder stochastisch?

Prof. Jin-Song von Storch zeigt in einer neuen Arbeit, dass die Klimavariabilität auf ultralangen Zeitskalen entgegen der allgemeinen Auffassung nicht durch die dafür verantwortliche interne Dynamik auf den gleichen Zeitskalen bestimmt wird. Ihre Studie ist ein Anstoß für ein neues Denken. Ihr Ergebnis liefert einen ersten Beweis dafür, dass das Klima als dynamisches System nicht in einem absoluten Sinne deterministisch ist.

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