Neues aus den Partnerinstitutionen

25.03.2021 PIK Potsdam

Chancen für die Zukunft in Niedersachen: Gutachten mit PIK Beteiligung veröffentlicht

25.03.2021 - Klimawandel, fortschreitende Digitalisierung und demographischen Veränderungen: Das sind nur drei Beispiele aktueller gesellschaftlicher Herausforderungen für die Zukunft von Niedersachsen. Eine unabhängige wissenschaftliche Kommission mit verschiedenen Forschenden – darunter auch PIK Forscher Hermann Lotze-Campen – hat auf Initiative der Landesregierung Empfehlungen für Niedersachsen entwickelt. Heute hat die Kommission Niedersachsen 2030 ihr erstelltes Gutachten an die Landesregierung übergeben.

Weitere Informationen

25.03.2021 PIK Potsdam

Verschlossene Häuser, brachliegendes Land: Klimawandel und Migration im im indischen Himalaya-Staat Uttarakhand

25.03.2021 - Steigende Temperaturen, Wolkenbrüche und Dengue-Ausbrüche: Der Klimawandel beeinflusst als Risikomodifikator die Migrationsbedingungen im indischen Himalaya-Staat Uttarakhand. Anhand neuester Klimadaten untersucht ein neuer Bericht, der unter dem Dach des Projekts East African Peru India Climate Capacities (EPPIC) entstanden ist, wie sich Klimaeinflüsse wie veränderte Niederschlagsmuster und zunehmende Extremwetterereignisse auf die Berglandwirtschaft und Migrationsprozesse des Bundesstaates auswirken. Bei der heutigen Vorstellung des Berichts diskutierten Forscher und Diskussionsteilnehmer auch darüber, welche politischen Maßnahmen erforderlich sind, um die Migrationsströme zu steuern und die Wirtschaft wiederzubeleben.

Weitere Informationen

24.03.2021 GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel

Der Atemfilter des Ozeans wird undurchlässiger

24.03.2021/Kiel, Paris. Dass bei zunehmender Erderwärmung die Schichtung der Ozeane zunimmt, ist keine Überraschung. Ein internationales Team von Forscher*innen unter Beteiligung des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel veröffentlicht aber heute in der Fachzeitschrift Nature eine Studie, die zeigt, dass der Dichteunterschied zwischen der obersten und der nächsttieferen Schicht des Ozeans in den vergangenen 50 Jahren deutlicher zugenommen hat als bisher angenommen. Außerdem ist diese oberste Schicht, die die Tiefsee wie ein Filter von der Atmosphäre trennt, deutlich dicker geworden. Das erschwert unter anderem die Belüftung und den Austausch mit dem tieferen Ozean.

Weitere Informationen

22.03.2021 PIK Potsdam

Der Zustand unseres Planeten: Dieses Jahrzehnt muss die Trendwende zu weniger Emissionen und Biodiversitätsverlust bringen

22.03.2021 - Die Menschheit ist heute die treibende Kraft auf unserer Erde - und menschliches Handeln bedroht die Widerstandsfähigkeit und Stabilität ihrer Biosphäre, dieses hauchdünnen Schleiers um die Erde, in dem das Leben gedeiht. Dies hat tiefgreifende Auswirkungen auf die Entwicklung von Zivilisationen, erklärt eine internationale Gruppe von Forschenden im Zuge eines Berichtes, der für den ersten Nobelpreis-Gipfel veröffentlicht wurde. Der im April stattfindende digitale Gipfel wird den Zustand des Planeten im Zuge der COVID-19-Pandemie thematisieren.

Weitere Informationen

19.03.2021 Wuppertal Institut

Energie in öffentlichen Gebäuden sparen

Mit der im Oktober 2020 im Rahmen des European Green Deal verkündeten "Renovation Wave" ist das Thema der Energiewende im Gebäudesektor auf der Agenda europäischer Energie- und Klimapolitik weit nach oben gerückt. So plant die Europäische Kommission das bisher nur für Gebäude der Zentralregierung eingeführte Ziel, jährlich drei Prozent des Gebäudebestandes energetisch zu sanieren, auf die gesamte öffentliche Hand auszuweiten. Demnach beträfe diese Vorgabe auch kommunale Gebäude. Diese umfassenderen Ziele der energetischen Gebäudesanierung tragen dazu bei, die europäischen Energie- und Klimaziele zu erreichen. Aber bereits vor der energetischen Sanierung ist Energiesparen in öffentlichen Gebäuden möglich.

Wie dies gelingen kann, untersucht das Wuppertal Institut innerhalb des Projekts COMPETE4SECAP ...

Weitere Informationen

18.03.2021 PIK Potsdam

Sind die Flammen gelöscht, ist die Gefahr noch lange nicht gebannt: Kaskadeneffekte von Waldbränden

15.03.2021 - Nach extremen Wetterereignissen wie Dürren und Waldbränden sind oft nur kleine zusätzliche Naturereignisse wie Regenfälle nötig, um weitere folgenschwere Gefahrenkaskaden auszulösen – das ist das Ergebnis einer neuen Studie. Ein Team von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus Potsdam und Berlin analysierte die verheerenden Waldbrände in Australien von 2019 bis 2020, die in ihrer Intensität und Schwere wahrscheinlich mit der vom Menschen verursachten globalen Erwärmung zusammenhängen. Die Forschenden zeigen, dass der darauffolgende, dringend benötigte Regen weitere schwere Schäden verursachte, die sowohl Mensch als auch Natur ernsthaft beeinträchtigten.

Weitere Informationen

18.03.2021 PIK Potsdam

Klimawandel beeinflusst die von Flüssen geführte Wassermenge weltweit

18.03.2021 - Der vom Menschen verursachte Klimawandel ist wahrscheinlich ein entscheidender Treiber für global sichtbare Veränderungen der von Flüssen geführten Wassermenge, so das Ergebnis einer neuen Studie. Um zu diesen Erkenntnissen zu gelangen, untersuchte ein internationales Team von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern die Wasserstände von Flüssen an mehr als 7000 Messstationen zwischen 1971 und 2010 und verglich die Beobachtungen mit Simulationen aus Klimamodellen - mit unerwarteten Ergebnissen.

Weitere Informationen

18.03.2021 GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel

Sedimente als Nährstoff-Vermittler in arktischen Fjorden

18.03.2021/Kiel. Gletscher, die an arktischen Küsten bis ins Wasser reichen, gelten als wichtige Nährstoffquelle für Phytoplankton in der Region. Im Zuge des Klimawandels ziehen sich aber viele Gletscher aufs Land zurück. Wird dadurch auch die Nährstoffzufuhr für den Ozean geringer? Eine neue Studie unter Leitung des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel, die jetzt in der internationalen Fachzeitschrift Nature Communications veröffentlicht wurde, zeigt, dass der Zusammenhang deutlich komplexer ist als bisher vermutet. Der Meeresboden vor den Gletschern spielt eine wichtige Vermittlerrolle.

Weitere Informationen

18.03.2021 PIK Potsdam

Nobelpreis-Gipfel ‘Our Planet, Our Future’: Anmeldungen ab sofort möglich

17.03.2021 - Von Al Gore und Xiye Bastida zum Dalai Lama und Jennifer Doudna - diese und viele weitere renommierte Persönlichkeiten werden am ersten Nobelpreis-Gipfel ‘Our Planet, Our Future’ teilnehmen. Das Gipfeltreffen bringt Nobelpreisträgerinnen und -träger sowie weitere engagierte Köpfe aus Wissenschaft, Politik, Wirtschaft, Jugendbewegungen und Kunst zusammen. Gemeinsam wollen sie Maßnahmen ergründen, die noch in diesem Jahrzehnt umgesetzt werden können, um den Weg in eine nachhaltigere, bessere Zukunft für alle zu bereiten. Die Anmeldung für das virtuelle Gipfeltreffen vom 26. bis 28. April ist ab sofort möglich. Die Veranstaltung ist kostenlos und für Publikum offen.

Weitere Informationen

17.03.2021 Wuppertal Institut

Grüner Aufschwung: Ist die EU auf dem richtigen Weg?

Die Konjunkturmaßnahmen in der derzeitigen Corona-Pandemie sollen sowohl die aktuelle Wirtschaftskrise eindämmen als auch langfristig für eine zukunftsfähige Wirtschaft genutzt werden. Die Aufbau- und Resilienzfazilität (ARF) – auch Recovery and Resilience Facility (RRF) – der Europäischen Union (EU) stellt dafür rund 672,5 Milliarden Euro für die von den Mitgliedstaaten erstellten nationalen Konjunkturpläne bereit. Im Juli 2020 haben sich die europäischen Staats- und Regierungschefs darauf verständigt, dass sie mit einer grünen Transformation in Einklang gebracht werden müssen. Aber werden die vorgeschlagenen Maßnahmen der Mitgliedstaaten diesen Ambitionen auch gerecht? Der "Green Recovery Tracker", ein gemeinsames Projekt des Wuppertal Instituts und E3G in enger Zusammenarbeit mit nationalen Expertinnen ...

Weitere Informationen