Neues aus den Partnerinstitutionen

12.10.2021 PIK Potsdam

Neuer Bericht des Wissenschaftspanels für den Amazonas

24.09.2021 - Das Wissenschaftspanel für den Amazonas (SPA) veröffentlichte diese Woche eine Zusammenfassung des Amazon Assessment Report, eine umfassende wissenschaftliche Bewertung des Zustands des Amazonasbeckens. Der Bericht enthält Empfehlungen für nachhaltige Entwicklungspfade für politische Entscheidungsträger und Regierungen. Mehr als 200 renommierte Forschende aus dem Amazonasgebiet und globale Partner, darunter auch Forschende des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung, haben sich im Rahmen des Science Panel for the Amazon zusammengefunden, um diesen Bericht zu erstellen.

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12.10.2021 PIK Potsdam

Beispielloser Anstieg von Hitzerekorden und Extremregen in Beobachtungsdaten

07/10/2021 - Die Häufigkeit monatlicher Hitzerekorde hat in den letzten zehn Jahren um das 90-fache zugenommen, im Vergleich zu 1951-1980. Das haben Forschende in Beobachtungsdaten festgestellt. Die monatlichen so genannten 3-Sigma-Ereignisse – Hitzewellen, die stark von dem abweichen, was in einer bestimmten Region normal ist – betreffen inzwischen im Durchschnitt etwa 9 Prozent der gesamten Landfläche. Auch Regenextreme haben zugenommen; im Durchschnitt kann einer von vier rekordhohen Tagesniederschlägen im letzten Jahrzehnt auf den Klimawandel zurückgeführt werden. Schon heute sind Extremereignisse, die mit dem vom Menschen verursachten Klimawandel zusammenhängen, auf einem noch nie dagewesenen Niveau, erklären die Forschenden. Und sie erwarten eine weitere Zunahme.

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11.10.2021 PIK Potsdam

PIK und RWI schlagen Sozialausgleich der CO2-Bepreisung vor: zuerst über die Stromabgaben, später als Pro-Kopf-Auszahlung

11.10.2021 - Die CO2-Bepreisung ist eine hocheffektive Maßnahme im Kampf gegen den Klimawandel. Allerdings muss die Bepreisung ergänzt werden durch einen breit angelegten Ausgleichsmechanismus, damit sie einkommensschwache Haushalte nicht überproportional belastet. Die beste Lösung wäre hierfür, mit den Einnahmen aus der CO2-Bepreisung zunächst die Steuern und Abgaben auf Strom zu reduzieren. Hierfür plädieren das RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung und das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) auf Basis einer neuen Analyse. Bei höheren CO2-Preisen sollten zusätzliche Einnahmen durch eine Pro-Kopf-Rückerstattung an die Bevölkerung zurückfließen. Ohne einen solchen Ausgleich könnte die Bepreisung langfristig soziale Sprengkraft, bergen, da der CO2-Preis in den kommenden Jahren stark steigen muss, um die Klimaziele zu erreichen und Klimagefahren wirksam zu begrenzen.

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11.10.2021 PIK Potsdam

So geht Klimaneutralität 2045 – Was der erste Modellvergleich für Deutschland zeigt

11/10/2021 - Um Deutschland in weniger als 25 Jahren klimaneutral zu machen, muss die nächste Bundesregierung sehr schnell sehr viel auf den Weg bringen. Das zeigt der Ariadne-Szenarienreport, der Transformationspfade zur Klimaneutralität 2045 erstmals im Modellvergleich ausbuchstabiert. Die Studie von mehr als 50 Forschenden aus mehr als 10 Instituten belegt: Die Stromerzeugung aus Wind und Sonne müsste bis 2030 etwa 50 % größer sein, als bislang angepeilt. Der Ausstieg aus der zunehmend unwirtschaftlichen Kohle würde auf einem Kurs zur Klimaneutralität bereits um 2030 erfolgen. Erhebliche zusätzliche Kraftanstrengungen sind notwendig, um die Sektorziele für Industrie, Gebäude und Verkehr zu erreichen.

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08.10.2021 Wuppertal Institut

Lage der Umwelt in der Metropole Ruhr

Der Regionalverband Ruhr (RVR) legte nach 2017 zum zweiten Mal seinen "Bericht zur Lage der Umwelt in der Metropole Ruhr" vor. Die aktuelle Analyse, die das Wuppertal Institut erstellte, beschreibt die Umwelt- und Lebenssituation im Ruhrgebiet anhand von 20 ausgewählten Indikatoren. Das Fazit der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler: Es wurde bereits viel erreicht, jedoch nehmen der globale Klimawandel und seine Auswirkungen exponentiell an Tempo zu und betreffen alle Bereiche des menschlichen Lebens. Extreme Trockenperioden, Hitzewellen oder anhaltende Starkregenereignisse mit Überflutungen in bisher nicht gekannten Ausmaßen stellen auch das Ruhrgebiet vor neue und akute Herausforderungen.

Das erfreuliche Fazit des Umweltberichts: Die Luftqualität hat sich verbessert. Ob das von Dauer ist, wird sich nach Ende der

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07.10.2021 Deutsches Klimarechenzentrum

Physik-Nobelpreis für Prof. Klaus Hasselmann – ein Blick zurück in die Zukunft

Zu einigen der Arbeiten, für die Prof. Hasselmann den Physik-Nobelpreis 2021 erhält, hat das DKRZ in bereits den 1990er Jahren Wissenschaftsvideos produziert, um die Ergebnisse an die Öffentlichkeit zu kommunizieren. Lassen Sie uns gemeinsam einen Blick zurück werfen - auf die Zukunftsvorhersagen der Vergangenheit!

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07.10.2021 Wuppertal Institut

Aufbruch in eine klimaneutrale Gesellschaft

In den aktuellen Koalitionsverhandlungen der nächsten Bundesregierung wird die zukünftige Ausrichtung und das Ambitionsniveau der deutschen Klimaschutzpolitik eine besondere Bedeutung spielen. Hier werden die politischen Weichen für die kommenden Jahrzehnte gestellt. Die dena-Leitstudie "Aufbruch Klimaneutralität" liefert hier wichtige Impulse für die Bereiche Energie, Verkehr, Gebäude und Industrie und zeigt den Weg zu einer klimaneutralen Entwicklung Deutschlands für die 2020er Jahre auf, die eine klimaneutrale Entwicklung bis zum Jahr 2045 ermöglichen. Das Wuppertal Institut erarbeitete im Rahmen der Leitstudie ein Querschnittsmodul zu gesellschaftlichen Implikationen der Energiewende. Die Studie wurde heute, am 7. Oktober 2021 im Rahmen einer Bundespressekonferenz vorgestellt.

Koordiniert durch den ...

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05.10.2021 PIK Potsdam

PIK Statement zum Nobelpreis für Klimaforscher Hasselmann

5.10.2021 - Heute hat der deutsche Klimaforscher Klaus Hasselmann als einer von drei Wissenschaftlern den diesjährigen Nobelpreis für Physik zugesprochen bekommen.

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05.10.2021 Deutsches Klimarechenzentrum

Physik-Nobelpreis für Prof. Klaus Hasselmann, Mitgründer und langjähriger wissenschaftlicher Geschäftsführer des DKRZ!

Für seine Beiträge zur physikalischen Modellierung des Erdklimas, der Quantifizierung der natürlichen Variabilität und die zuverlässige Vorhersage der globalen Erwärmung erhält Prof. Klaus Hasselmann, Gründungsdirektor des Max-Planck-Instituts für Meteorologie und wissenschaftlicher Geschäftsführer des DKRZ von 1987-1999, den Nobelpreis für Physik 2021 gemeinsam mit Syukuro Manabe (USA) und Giorgio Parisi (Italien).

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05.10.2021 Leibniz-Zentrum fuer Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. Muencheberg

Mit Silizium gegen die Dürre

Die vergangenen Dürrejahre haben es eindrucksvoll gezeigt: Auch in Mitteleuropa kann der Niederschlag so knapp werden, dass die Ernte gefährdet ist. Forschende des Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. setzen bei der Suche nach einer Lösung nun im Agrarboden an: Eine Düngung mit amorphem Silikat, einer Siliziumverbindung, die in der Industrie stellenweise sogar als Abfallprodukt entsteht, könnte schon in wenigen Jahren gleich mehrere Probleme der modernen Landwirtschaft lösen.

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