Neues aus den Partnerinstitutionen

31.05.2019 PIK Potsdam

Wetterextreme im Sommer 2018 waren verbunden durch stockende Riesenwellen im Jetstream

29.04.2019 - Rekordhitze und Dürren in Nordamerika und Westeuropa, Starkregen und Überschwemmungen in Südosteuropa und Japan - der Sommer 2018 war geprägt durch eine Reihe von extremen Wetterereignissen auf der Nordhalbkugel, die nahezu gleichzeitig im Juni und Juli auftraten. Diese Ereignisse hatten etwas gemeinsam, wie ein internationales Team von Klimaforschern nun in einer neuen Studie herausgefunden hat: Die Wetterextreme waren verbunden durch ein besonderes Wellenmuster in einer großen Luftströmung, dem Jetstream, der die Erde umrundet. Die Wellen des Windbands blieben längere Zeit stehen, statt weiter zu wandern – dadurch hielten in den betroffenen Regionen die Wetterbedingungen länger an und wurden zu Wetterextremen. Das gleiche Muster zeigte sich auch bei den europäischen Hitzewellen in den Jahren 2015, 2006 und 2003, die zu den extremsten jemals aufgezeichneten gehören. In den letzten Jahren beobachteten die Wissenschaftler eine deutliche Zunahme dieser Muster.

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23.05.2019 Max-Planck-Gesellschaft

Bundesaußenminister Heiko Maas informierte sich über die Hamburger Klimaforschung

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23.05.2019 Wuppertal Institut

Emissionshandelssysteme erfolgreich aufbauen

Die Umsetzung der Klimaschutzziele von Paris macht eine Verstärkung der Klimaschutzanstrengungen dringend erforderlich. "Carbon Pricing" gilt als ein effektiver und effizienter Ansatz, um die Klimaziele zu möglichst geringen Kosten zu erreichen. Sogenannte Emissionshandelssysteme (ETS) sind eine weitere Möglichkeit Treibhausgasemissionen zu bepreisen, die mithilfe eingeführter Emissionsobergrenzen Gewissheit über das künftige Emissionsniveau bieten. Zahlreiche Länder, neben China auch die Ukraine, Mexiko und Kolumbien, wollen jetzt ein solches Emissionshandelssystems einführen. Zugleich verfügen viele dieser Länder bereits über andere Politikinstrumente, die neben weiteren Effekten, wie Energieeinsparungen, auch Treibhausgasemissionen mindern können. "Somit stellt sich die Frage, ob diese Politikinstrumente zum Aufbau ...

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22.05.2019 PIK Potsdam

Niederländisches Königspaar besucht Telegrafenberg

22.05.2019 - König Willem-Alexander und Königin Máxima der Niederlande statteten während ihres Aufenthalts im Land Brandenburg heute auch dem Wissenschaftspark Albert Einstein auf dem Potsdamer Telegrafenberg einen Besuch ab. In Gegenwart des brandenburgischen Ministerpräsidenten Dietmar Woidke sowie der Wissenschaftsministerin Martina Münch unterzeichneten das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung und das GeoForschungsZentrum Kooperationsvereinbarung mit der Vrije Universiteit Amsterdam und der TU Delft. Gegenstand der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit ist unter anderem die Geothermie und die Forschung zu Extremwetterereignissen.

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22.05.2019 GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel

Plankton statt Sonne?

22.05.2019/Kiel. Schwankungen der Erdbahnparameter gelten als Auslöser für langzeitliche Klimaschwankungen wie zum Beispiel Eiszeiten. Dazu zählt die Variation des Neigungswinkels der Erdachse mit einem Zyklus von etwas 40.000 Jahren. Kieler Meeresforscher unter der Leitung des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel haben mit Hilfe einer neuartigen Modellstudie gezeigt, dass auch biogeochemische Wechselwirkungen zwischen Ozean und Atmosphäre für Klimaschwankungen auf dieser Zeitskala verantwortlich sein könnten. Die Studie ist in der renommierten Fachzeitschrift Nature Geoscience erschienen.

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22.05.2019 Wuppertal Institut

Energieeffizienz von Gebäuden

Gebäude in Deutschland verbrauchen heutzutage eine erhebliche Menge Energie – doch das müssten sie eigentlich nicht. Grund für das immense Ausmaß ihres Energiebedarfs in Form von physikalisch anspruchsarmer Niedertemperaturwärme ist nämlich größtenteils eine "falsche" Auslegung in den vergangenen Jahrzehnten. Seit der Energiekrise 1973 wird die energetische Mindest-Qualität von Gebäuden in Deutschland gesetzlich (EnEG) reguliert. Gebäude sind demnach so auszulegen, dass ein unnötiger Energieverbrauch unterbleibt. Dr. Hans-Jochen Luhmann, Senior Expert am Wuppertal Institut, geht in seinem kürzlich erschienenen Artikel auf einen konzeptionellen Mangel in der wirtschaftlichen Auslegung der Energieeffizienz von Gebäuden im Entwurf des Gebäude-Energie-Gesetz (GEG) ein, welches das EnEG ablösen wird. Er beschreibt, ...

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21.05.2019 GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel

Tropischer Pazifik Schlüsselregion für erfolgreiche Klimavorhersagen

21.05.2019/Kiel. Die Erwärmung der Erde durch den vom Menschen verursachten Treibhauseffekt schreitet weiter voran. Doch Vorhersagen für die nächsten Jahrzehnte weisen noch eine relativ große Unsicherheit auf. Ein deutsch-australisches Forscherteam unter Leitung des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel hat die großen natürlichen Schwankungen im Bereich des tropischen Pazifiks als eine wichtige Ursache dafür identifiziert. Als Fazit ihrer Studie, die in der renommierten Fachzeitschrift Nature Communications erschienen ist, fordern die Forschenden mehr Klimadaten aus dieser Region.

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16.05.2019 Leibniz-Zentrum fuer Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. Muencheberg

Deutsch-französische Forschungsinitiative zu Möglichkeiten und Grenzen einer pestizidarmen Landwirtschaft in Europa

Deutsch-französische Forschungsinitiative zu Möglichkeiten und Grenzen einer pestizidarmen Landwirtschaft in Europa Ist eine Landwirtschaft ohne chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel möglich? Um diese Frage zu beantworten, gehen deutsche und französische Forscherinnen und Forscher jetzt gemeinsam voran: Das Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. hat mit dem französischen Nationalen Institut für Agrarwissenschaften (INRA) sowie dem Julius Kühn-Institut (JKI) eine in dieser Form einzigartige europaweite Forschungsinitiative ins Leben gerufen. Das erklärte Ziel: den Einsatz von chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmitteln bis 2050 auf ein Minimum zu reduzieren. Am 17. Mai 2019 treffen sich Vertreterinnen und Vertreter der europäischen Spitzenforschung nun in Berlin, um ein Strategiepapier und eine Roadmap

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15.05.2019 Wuppertal Institut

Nachhaltigkeitsziele auf dem Prüfstand

Das frühe Stadium eines Innovationsprozesses ist entscheidend für den Erfolg und die Nachhaltigkeitswirkung eines Endprodukts. Die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen (Sustainable Development Goals, SDGs) bieten eine optimale Grundlage, Innovationsprozesse global und langfristig wirkungsvoll auszurichten. In der Sonderausgabe "Living Labs" der Fachzeitschrift Technology Innovation Management Review (TIM Review. Vol. 9 (3): 20–37) veröffentlichten Dr. Justus von Geibler, Julius Roman Piwowar und Annika Greven aus dem Forschungsbereich Innovationslabore am Wuppertal Institut ihren Artikel "The SDG-Check". Auf Basis der international akzeptierten Innovation Readiness Levels, stellt das Autorenteam einen vierstufigen Ansatz vor, der dabei helfen soll Innovationsprozesse zu strukturieren und auf Nachhaltigkeitsziele ...

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15.05.2019 Max-Planck-Gesellschaft

Stärkere Abnahme der AMOC in hoch auflösenden Modellen

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