Neues aus den Partnerinstitutionen

25.11.2019 Wuppertal Institut

Wie die Politik das Investitionsdilemma der energieintensiven Industrie lösen und industriellen Klimaschutz ermöglichen kann

Stahl-, Chemie und Zementhersteller müssen Investitionsentscheidungen schon heute so treffen, dass sie klimasicher sind. Alles andere würde zu Fehlinvestitionen führen. Die Technologien für eine klimaneutrale Produktion sind schon weit entwickelt, doch ihr großtechnischer Einsatz scheitert bislang an fehlenden politischen Rahmenbedingungen. Agora Energiewende und das Wuppertal Institut schlagen deshalb ein Sofortprogramm vor, um die deutsche Industrie zum Vorreiter bei grünem Wasserstoff, Elektrifizierung und der Vermeidung von Prozessemissionen zu machen. Weil Deutschland bisher keine dezidierte Klima- und Innovationspolitik für die Grundstoffindustrie verfolgt, droht ein massiver Investitionsrückgang in diesem Wirtschaftszweig mit seinen 550.000 Beschäftigten. Denn Investitionen in die alten, CO2-intensiven Technologien ...

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22.11.2019 Leibniz-Zentrum fuer Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. Muencheberg

Dialog querFELDein: Neue Online-Wissensthek zur Zukunft der Landwirtschaft

Neue Online-Wissensthek zur Zukunft der Landwirtschaft Wie sehen nachhaltige Anbausysteme aus? Ist unser Konsumverhalten noch zeitgemäß? Was leistet der digitale Fortschritt auf dem Acker? Welche Folgen hat der Klimawandel? Diese und ähnliche Fragen sollen zukünftig auf der neuen Online-Wissensthek „querFELDein“ der Leibniz-Gemeinschaft beantwortet und diskutiert werden. Sieben Wissenschaftseinrichtungen aus Berlin und Brandenburg berichten dort unter Koordination des ZALF allgemeinverständlich über ihre Forschungsergebnisse – und laden zum Dialog ein. Finanziert wird das Projekt vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg. Unter www.quer-feld-ein.blog soll so perspektivisch eine multimediale Wissensthek mit Fakten, Ideen sowie Alltagstipps rund um die Landwirtschaft von morgen entstehen.

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21.11.2019 Wuppertal Institut

6. Deutsche SDSN-Versammlung

Die 6. Deutsche Versammlung des Sustainable Development Solutions Network (SDSN) Germany vertieft in diesem Jahr den Zusammenhang von Klimawende und Sustainable Development Goals (SDGs), ein bislang noch zu wenig beachtetes Schlüsselthema nachhaltiger Entwicklung. Zwar stellt der Sonderbericht des Weltklimarats (Intergovernmental Panel on Climate Change, kurz IPCC) 2018 die engen Wechselwirkungen von Klimawandel und SDG-Erreichung sowie die soziale Abfederung von Maßnahmen gegen den Klimawandel in den Mittelpunkt, nicht aber wie die positive Erzählung der SDGs die Zukunft wie etwa der Kohleregionen beeinflussen kann. So findet sich bei der EU Platform for Coal Regions in Transitions keine Verbindung zu den SDGs. In Deutschland hat der Bericht der Kohlekommission immerhin festgestellt: "Projekte, die mit Mitteln des Bundes gefördert

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20.11.2019 Wuppertal Institut

Masterarbeit von Julia Merkelbach ausgezeichnet

Das Rektorat, die Nachhaltigkeitskommission des Senats und der Nachhaltigkeitsbeauftragte der Universität Greifswald haben Julia Merkelbach, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsbereich Mobilität und Verkehrspolitik in der Abteilung Energie-, Verkehrs- und Klimapolitik am Wuppertal Institut, und Alexander Seliger für ihre Masterarbeiten mit dem Nachhaltigkeitspreis 2019 ausgezeichnet. Der Preis würdigt hervorragende wissenschaftliche Abschlussarbeiten, die sich in besonderer Weise mit dem Thema Nachhaltigkeit auseinandersetzen. Für den Nachhaltigkeitspreis, der in diesem Jahr zum ersten Mal vergeben wird, wurden insgesamt zwölf Abschlussarbeiten aus den Fachgebieten Nachhaltigkeitsgeographie, Landschaftsökologie und Kommunikationswissenschaften eingereicht. Die Jury hat sich nach systematischer Prüfung der Arbeiten ...

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19.11.2019 PIK Potsdam

Energiewende hin zu Strom aus Wind und Sonne reduziert Schäden an Umwelt und Gesundheit deutlich

19.11.2019 - Die Stromerzeugung ist einer der größten Verursacher klimaschädlicher Treibhausgase weltweit. Um die globale Erwärmung deutlich unter 2°C zu halten, muss deswegen der Energiesektor CO2-neutral werden. Mehrere Wege führen zu diesem Ziel und jede Entscheidung hat ihre potenziellen Umweltauswirkungen - etwa Luft- und Wasserverschmutzung, veränderte Landnutzung oder Wasserbedarf. Erstmals hat jetzt ein internationales Forscherteam unter der Leitung des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) durch die Kombination mehrerer Systeme von Computersimulationen die Vorteile und Nachteile der drei wichtigsten Wege zur Dekarbonisierung beziffert. Das Ergebnis: Eine Energiewende hin zu Strom aus Sonne und Wind bringt die meisten Vorteile für die Gesundheit von Mensch und Planet. Stattdessen eine vorwiegend konventionelle Kraftwerkstruktur beizubehalten und dabei auf Technologien wie die Abspaltung und Speicherung von CO2 oder Biomasse umzustellen, würde erheblich zu Lasten der Umwelt gehen: Der enorme Flächenbedarf würde die Artenvielfalt bedrohen, und es würden weiterhin Schadstoffe freigesetzt.

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14.11.2019 PIK Potsdam

Lancet Countdown: Forschungsbericht zu Klimawandel und Gesundheit

14.11.2019 - Bis zum Ende dieses Jahrhunderts sind jährlich bis zu fünf zusätzliche Hitzewellen in Norddeutschland und bis zu 30 in Süddeutschland zu erwarten, wenn wir mit dem Ausstoß von Treibhausgasen so weitermachen wie bisher. Damit einhergehender Hitzestress und hohe bodennahe Ozonkonzentrationen können schwerwiegende Folgen für die menschliche Gesundheit haben. Dazu zählen unter anderem Hitzschlag, Herzinfarkt und akutes Nierenversagen aufgrund von Flüssigkeitsmangel. Am stärksten gefährdet sind ältere Menschen, Säuglinge, Patienten mit chronischen Erkrankungen sowie Personen, die schwere körperliche Arbeit im Freien verrichten, etwa Bauarbeiter.

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05.11.2019 PIK Potsdam

Pariser Klimaabkommen: Emissionen aus nur 15 Jahren können 20cm Meeresspiegelanstieg erzeugen

5.11.2019 - Allein die bislang vorliegenden Klimaschutzpläne der Länder bis 2030 könnten den Meeresspiegel bis 2300 um 20 Zentimeter ansteigen lassen, wenn die Regierungen Ihre Selbstverpflichtungen nicht noch einmal deutlich nachbessern. Das zeigt eine neue Studie, die jetzt in den Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS) veröffentlicht wurde. Die Arbeit von Forschern der Climate Analytics in Berlin und des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) zeigt erstmals die konkreten Auswirkungen der bislang vereinbarten Vorhaben der einzelnen Länder zur Emissionsreduktion im Rahmen des Pariser Klimaabkommens mit Blick auf den längerfristigen Meeresspiegelanstieg.

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04.11.2019 PIK Potsdam

Frühwarnung: Physiker aus Gießen, Potsdam und Tel Aviv prognostizieren „El Niño“ für 2020

04.11.19 - Das folgenreiche Wetterphänomen „El Niño“ könnte schon bald erneut in der Pazifikregion auftreten. Forscher der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU), des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) und der Bar-Ilan Universität in Ramat Gan, Israel, gehen gemeinsam davon aus, dass es zum Jahresende 2020 wahrscheinlich wieder einen „El Niño“ geben wird. Die üblicherweise verwendeten Vorhersage-Modelle sehen dafür noch keine Anzeichen. Die bahnbrechend frühzeitige Prognose basiert auf einem von den Forschern entwickelten neuartigen Algorithmus, der auf einer Netzwerk-Analyse der Lufttemperaturen im Pazifikraum beruht und bereits die beiden letzten „El-Niño“-Ereignisse mehr als ein Jahr im Voraus korrekt prognostizierte. Solche langfristigen Vorhersagen können z.B. Bauern in Brasilien, Australien oder Indien helfen, sich vorzubereiten und die Aussaat entsprechend anzupassen.

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04.11.2019 Wuppertal Institut

Honorarprofessur für Dr. Ralf Schüle

Dr. Ralf Schüle, Co-Leiter des Forschungsbereichs Stadtwandel in der Abteilung Energie-, Verkehrs- und Klimapolitik am Wuppertal Institut, wurde an der Fakultät für Geisteswissenschaften der Universität Duisburg-Essen (UDE) zum Honorarprofessor ernannt. Schüle vermittelt seit 2013 im internationalen Masterstudiengang "Urbane Kultur, Gesellschaft und Raum" Grundlagen zur Analyse sozial-räumlicher Transformationen. Sein Fokus liegt dabei auf den Handlungsansätzen und Steuerungsbedingungen urbaner Nachhaltigkeitsstrategien. Am 31. Oktober 2019 überreichte Prof. Dr. Dirk Hartmann, Dekan der Geisteswissenschaftlichen Fakultät der UDE, Ralf Schüle die Urkunde der Professorenwürde. Schüle freut sich über die Ernennung und die damit verbundene Wertschätzung: "Mein Dank gebührt den Kolleginnen und Kollegen im Profilschwerpunkt ...

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31.10.2019 Wuppertal Institut

Internationale Klimapolitik abseits der üblichen Wege

Der Bericht "Deliverable 4.3" baut auf früheren Analysen des im Rahmen des EU-Forschungsrahmenprogramms Horizont 2020 geförderten Projekts COP 21 RIPPLES auf, in dem das Versprechen und das Potenzial für eine internationale Governance bewertet wurden und die verbleibenden Governance-Lücken sowie Möglichkeiten, diese zu überwinden. Zusammenfassend schlagen die vier in dem Deliverable 4.3 enthaltenen Berichte Herausforderungen für die Europäische Union (EU) und die kommende Europäische Kommission vor, die zu einer Neuausrichtung ihrer klimabezogenen Außenpolitik führen können und Anregungen für ein konstruktives und im Sinne des Pariser Klimaabkommens konstruktives Engagement im internationalen Bereich bieten: Deliverable 4.3a: From transformational climate finance to transforming the financial system for climate Erst in jü

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