Neues aus den Partnerinstitutionen

04.04.2022 GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel

Emissionen jetzt drastisch reduzieren und Forschung für "Netto Null" vorantreiben

Der Beitrag der Arbeitsgruppe III des Weltklimarats IPCC zum Sechsten Sachstandsbericht zeigt, wie sich international vereinbarte Ziele zur Begrenzung des Klimawandels noch erreichen lassen. Wissenschaftler:innen des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel kommentieren den heute veröffentlichten Report.

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04.04.2022 Wuppertal Institut

Webseite der Nachhaltigkeitsinitiative Humboldt n online

Die Nachhaltigkeitsinitiative Humboldtn versteht sich als Impulsgeberin für die Verankerung von Nachhaltigkeit und nachhaltigem Handeln in Forschung, Lehre, Verwaltung und Infrastruktur. Dafür haben sich die Universitäten in Nordrhein-Westfalen zusammengeschlossen und werden vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen in dieser Initiative gefördert. Das Wuppertal Institut und die Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste unterstützen Humboldtn.

Nun ist die Website der Nachhaltigkeitsinitiative online gegangen. Wichtiger Bestandteil der Homepage ist eine Landkarte, die zentrale Projekte der 16 nordrhein-westfälischen Universitäten im Bereich Nachhaltigkeit erfasst. Die Karte gibt einen Überblick über Nachhaltigkeitsakteur*innen aus der Forschung, Lehre, ...

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04.04.2022 Deutsches Klimarechenzentrum

nextGEMS: Let’s hack in Wien

Die Anmeldung zum nächsten nextGEMS-Hackathon, der vom 28. Juni bis 2. Juli 2022 an der Universität Wien stattfinden wird, ist noch bis 11. April 2022 möglich.

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01.04.2022 Max-Planck-Gesellschaft

Laura Suarez-Gutierrez erhält Marie-Skłodowska-Curie-Forschungsstipendium

Dr. Laura Suarez-Gutierrez, Wissenschaftlerin in der Abteilung „Ozean im Erdsystem“ am Max-Planck-Institut für Meteorologie, hat sich erfolgreich um ein renommiertes Marie-Skłodowska-Curie-Postdoktorandenstipendium beworben. Ab Oktober wird sie an der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) in Zürich und am Institute Pierre-Simon Laplace (IPSL) in Paris die verheerendsten, aber physikalisch plausiblen Kombinationen von extremer Hitze untersuchen. Das Max-Planck-Institut für Meteorologie gratuliert ihr herzlich zu diesem Erfolg.

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30.03.2022 Wuppertal Institut

Krankenhäuser nachhaltig modernisieren

Die Klimaschutzziele der Bundesregierung stellen Krankenhäuser in Nordrhein-Westfalen vor enorme Herausforderungen. Sie haben einen hohen Energieverbrauch und sind nicht immer mit der modernsten Gebäude-Technik ausgestattet. Das belastet den Klimaschutz, bietet aber auch Chancen. Doch wie lassen sich Krankenhäuser energetisch und nachhaltig modernisieren und die Strom- und Wärmeversorgung auf erneuerbare Quellen umstellen? Das Gutachten "Zielbild: Klimaneutrales Krankenhaus" des Wuppertal Instituts im Auftrag der Krankenhausgesellschaft Nordrhein-Westfalen schlägt dafür zehn Maßnahmen vor.

Mit einem Anteil von 5,2 Prozent des bundesweiten CO2-Ausstoßes liegt der deutsche Gesundheitssektor nur knapp hinter der Stahlindustrie. Einen großen Teil davon verursachen die Krankenhäuser, wie das Wuppertal Institut in einem ...

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28.03.2022 PIK Potsdam

Europäische Union beruft Edenhofer in wissenschaftlichen Beirat zum Klimawandel

24.03.2022 - Das im Jahr 2021 verabschiedete Europäische Klimagesetz sieht die Einrichtung eines Wissenschaftlichen Beirats zum Klimawandel vor, der das Erreichen der Klimaneutralität in der Europäischen Union bis 2050 unterstützen soll. Die Europäische Umweltagentur hat nun den Ökonomen Ottmar Edenhofer in dieses besondere neue Gremium berufen, das am Freitag zum ersten Mal zusammentreten wird. Edenhofer ist Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung und des Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change sowie Professor an der Technischen Universität Berlin. Der Beirat wird unabhängige wissenschaftliche Beratung leisten und soll Berichte erstellen, wie die EU-Politik mit dem Klimagesetz und den Verpflichtungen der EU im Rahmen des Pariser Abkommens übereinstimmt.

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28.03.2022 PIK Potsdam

Amazonas-Regenwald verliert an Widerstandsfähigkeit

07.03.2022 - Der Amazonas-Regenwald verliert wahrscheinlich an Widerstandsfähigkeit, wie eine Datenanalyse von hochauflösenden Satellitenbildern zeigt. Der Resilienzverlust in unberührten Teilen des Regenwaldes ist hauptsächlich auf den Stress durch in der Nähe stattfindende menschliche Aktivität, wie beispielsweise Abholzung und Brandrodung, zurückzuführen. Der Einfluss des vom Menschen verursachten Klimawandels ist bisher nicht eindeutig feststellbar, wird aber in Zukunft voraussichtlich eine große Rolle spielen. Bei etwa drei Vierteln des Waldes hat die Fähigkeit, sich von Störungen zu erholen, laut der Studie seit Anfang der 2000er Jahre abgenommen. Dies sehen die Wissenschaftler als Warnsignal. Die neuen Erkenntnisse beruhen auf einer neuartigen statistischen Analyse von Satellitendaten zu Veränderungen der Biomasse und Produktivität im Amazonaswald.

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25.03.2022 Leibniz-Zentrum fuer Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. Muencheberg

querFELDein-Podcast: Neue Folge zum Thema nachhaltige Lebensmittelsysteme

Wussten Sie, dass wir in Deutschland jedes Jahr rund 12 Millionen Tonnen Lebensmittel wegwerfen? Allein 52% dieser Lebensmittelabfälle entstehen in privaten Haushalten. Und obendrein ist die weltweite Lebensmittelproduktion für mehr als ein Drittel der Treibhausgasemissionen verantwortlich. Die Emissionen aus der Produktion tierischer Lebensmittel sind fast doppelt so hoch wie die aus der Produktion pflanzlicher Lebensmittel.

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25.03.2022 GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel

"Meer Zukunft"

25.03.2022/Kiel. Die Deutsche Allianz Meeresforschung (DAM) verbindet 22 führende deutsche Meeresforschungseinrichtungen mit dem Ziel, den nachhaltigen Umgang mit den Küsten, Meeren und dem Ozean zu stärken. Am 24. März 2022 gab die DAM bei einem Parlamentarischen Abend in Kiel Abgeordneten des Schleswig-Holsteinischen Landtags sowie Vertreter:innen von Ministerien und Landesbetrieben, Nichtregierungs-Organisationen und weiteren Stakeholdern einen Einblick in ihre Aktivitäten. Im Dialog zwischen Wissenschaft und Politik konnten die Parlamentarier:innen ihre eigenen Fragestellungen einbringen. Im Mittelpunkt stand dabei die DAM-Forschungsmission „Marine Kohlenstoffspeicher als Weg zur Dekarbonisierung“ (CDRmare).

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23.03.2022 Wuppertal Institut

Verwendung von unverpackten Lebensmitteln und Mehrweg ausgebremst

Der Karton von der letzten Pizza-Bestellung, der Kaffee im Einwegbecher oder die Plastikfolie um die Gurke: Pro Jahr produziert eine Person in Deutschland durchschnittlich 227,5 Kilogramm Verpackungsmüll – Tendenz steigend. Die Corona-Pandemie hat die Situation zusätzlich verschärft: Statt essen zu gehen, bestellen Verbraucher*innen bei Lieferdiensten, die das Essen größtenteils in Einweg-Verpackungen ausliefern. Aber auch Cafés und Restaurants nehmen teilweise mitgebrachte Mehrweg-Becher oder -Dosen aus hygienischen Gründen nicht mehr entgegen. Das wirkt sich auch auf die Abfallwirtschaft aus, die die anfallenden Verpackungen und Behälter auch wieder recyceln oder beseitigen müssen.

Die Nachwuchsforschungsgruppe "PuR – Mit Precycling zu mehr Ressourcen­effizienz. Systemische Lösungen der Verpackungs­vermeidung"

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