Neues aus den Partnerinstitutionen

15.07.2020 Wuppertal Institut

Bundesverdienstkreuz für Prof. Dr. Uwe Schneidewind

Der ehemalige wissenschaftliche Geschäftsführer des Wuppertal Instituts, Professor Dr. Uwe Schneidewind, wurde auf Vorschlag des Bundesforschungsministeriums (BMBF) von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. Heute überreichte Bundesforschungsministerin Anja Karliczek ihm das Bundesverdienstkreuz während eines Festakts im kleinen Rahmen in Berlin. Er wurde damit für sein herausragendes wissenschaftliches Engagement und seine Impulse zur Weiterentwicklung der Nachhaltigkeits- und Transformationsforschung geehrt. Seine gesellschaftsorientierte Forschung zur "Großen Transformation" und den "Reallaboren" prägte die Arbeit des Wuppertal Instituts in den vergangenen zehn Jahren maßgeblich. Deshalb versteht das Wuppertal Institut die ...

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15.07.2020 Wuppertal Institut

Arbeit ist das halbe Leben

Seit Beginn der Corona-Pandemie arbeiten viele Menschen von zu Hause aus. Jahrelang schienen flexible Arbeitsmodelle in vielen Branchen und Unternehmen undenkbar oder waren zum Scheitern verurteilt – nun rücken sie verstärkt in den Fokus. Doch wie viel Zeit investieren wir in den Job und wie sieht die Arbeit der Zukunft aus? Prof. Dr. Christa Liedtke und Dr. Anne Caplan vom Wuppertal Institut fordern in ihrem neuen Diskussionspapier "Arbeit ist das halbe Leben!? Über ein neues Statussymbol: Zeit und was wir damit anfangen" nachhaltige und resiliente Arbeitsmodelle zu etablieren, um so die neu gewonnene Achtsamkeit für Zeit als Chance zu nutzen, die Arbeits- und Alltagswelt umzukrempeln. Dabei nehmen sie Zeit als wertvolle Ressource in den Fokus. Rund ein Drittel des Tages investieren die Deutschen in ihren Job – hinzu kommt ...

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09.07.2020 Wuppertal Institut

Ressourcen mit neuen Lebens- und Wirtschaftsweisen schonen

Wie lassen sich Transformationspfade innerhalb der planetaren Grenzen gestalten und die Wachstumsabhängigkeiten der Gesellschaft reduzieren? Der Abschlussbericht des Projekts "Ressourcenschonung und Postwachstum" – kurz PoWaRes – zeigt mit der Idee der "vorsorgeorientierten Postwachstumsposition" dafür einen wichtigen Lösungsvorschlag. Das Wirtschaftswachstum der vergangenen Jahrzehnte hat zu einem vergleichsweise hohen Lebensstandard geführt, gleichzeitig ist es aber auch für starke Umweltbelastungen, die Übernutzung der natürlichen Ressourcen und Ungerechtigkeiten gegenüber zukünftigen Generationen verantwortlich. Der Abschlussbericht "Ansätze zur Ressourcenschonung im Kontext von Postwachstumskonzepten" geht ausführlich auf die Ursachen von Wirtschaftswachstum ein und identifiziert gesellschaftliche Bereiche, die ...

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08.07.2020 Max-Planck-Gesellschaft

Wie kalt ist es unter Gewittern? Erforschung von Cold Pools in Hamburg

Wissenschaftler*innen der Universität Hamburg und des Max-Planck-Instituts für Meteorologie (MPI-M) untersuchen im Rahmen von FESST@HH ein Wetterphänomen, das wir alle besonders in diesen Tagen gut kennen: Gewitter. Das Wetter ist warm und schön, und plötzlich kommt ein Gewitter auf. Die Luft kühlt sich insbesondere in Bodennähe durch das Verdunsten vom Niederschlag deutlich ab, und es treten starke Windböen auf, aber nach ein paar Minuten scheint erneut die Sonne, es wird wieder warm und der Wind ist kaum spürbar.

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08.07.2020 Wuppertal Institut

Auf dem Weg zur Umsetzung von Artikel 6.4

Während die Umsetzung des Pariser Klimaabkommens bereits Anfang 2020 begonnen hat, befinden sich die Kohlenstoffmärkte weiterhin in der Schwebe und die Verabschiedung eines Regelwerks für Artikel 6 wurde auf der Klimakonferenz in Madrid im Dezember 2019 erneut vertagt. Die Aufmerksamkeit wird daher insbesondere auf die Untersuchung jener offenen Fragen gelegt, die einer internationalen Einigung im Weg stehen, während der künftigen Operationalisierung des Mechanismus unter Art. 6.4 des Pariser Abkommens bisher nur wenig Beachtung geschenkt wird. Vor diesem Hintergrund steht die Frage der Operationalisierung des Mechanismus im Zentrum des Policy Papers "How to Kick-Start Article 6.4?" von Nicolas Kreibich, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Forschungsbereich Internationale Klimapolitik in der Abteilung Energie-, Verkehrs- und ...

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06.07.2020 Wuppertal Institut

Umfrage zur Wohnsituation und Wohnqualität

Spätestens seit der Corona-Pandemie verbringen viele Menschen deutlich mehr Zeit zu Hause als bisher. Gerade jetzt ist Wohnqualität besonders wichtig. Wohnkosten machen rund ein Drittel der monatlichen Konsumausgaben von Haushalten in Deutschland und etwa ein Viertel ihres zur Verfügung stehenden Haushaltseinkommens aus. Dabei müssen armutsgefährdete Haushalte überproportional große Anteile ihres Einkommens ausgeben, um sich ihr Dach über dem Kopf zu sichern. Der Wohnraummangel in Städten auf der einen, steigende Wohnflächen pro Person auf der anderen Seite bringen soziale wie auch ökologische Konflikte mit sich. Gleichzeitig gibt es auch in schnell wachsenden Städten ("Boom Towns") Leerstände, untergenutzte Flächen, Gebäude und Wohnungen und damit ungenutzte Potenziale für die Stadtentwicklung. Es gilt diese ...

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02.07.2020 Wuppertal Institut

Welche Rolle spielt der Staat bei der Digitalisierung?

Zukunftswissen.fm, der Podcast des Wuppertal Instituts, ging Anfang April 2020 mit der ersten Folge an den Start. Inzwischen ist die vierte Folge online! Die neue Episode "Digitale Staatskunst" ist ab sofort kostenfrei auf Apple und Google Podcasts, Spotify, Podcast.de und über die Website des Wuppertal Instituts zu hören. Die neue Folge ist die vierte in der Reihe "Digitalisierung und Nachhaltigkeit". Thomas Losse-Müller, Partner in der Transaktionsberatung der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft EY (Ernst & Young), beantwortet in der neuen Podcast-Folge interessante Fragen, wie: Wie reagiert der Staat auf die Digitalisierung und welche Rolle hat er? Ist die Staatskunst in die Jahre gekommen und nicht mehr aktuell? Was hat die Digitalisierung mit der industriellen Revolution gemein? Wo steht der deutsche Staat beim Aufbau von

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02.07.2020 Max-Planck-Gesellschaft

Doktorandenprogramm feiert 200 erfolgreiche Absolvent*innen

Die International Max Planck Research School on Earth System Modelling (IMPRS-ESM) ist ein Doktorandenprogramm, das seit 2002 gemeinsam vom Max-Planck-Institut für Meteorologie (MPI-M) und der Universität Hamburg geführt wird. Vor Kurzem konnten sich Prof. Martin Claußen, Direktor sowie Leiter des Dokotrandenprogramms am MPI-M, und Dr. Antje Weitz, Koordinatorin der IMPRS-ESM, über den zweihundertsten Doktoranden freuen: Diego Jiménez de la Cuesta Otero hat erfolgreich seine Dissertation mit dem Titel „Historical Warming and Climate Sensitivity“ verteidigt.

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29.06.2020 Max-Planck-Gesellschaft

Mehrere Antriebe führen zum „Erwärmungsloch“ im Nordatlantik

Eine neue Studie in Nature Climate Change unter der Leitung von Paul Keil vom Max-Planck-Institut für Meteorologie nutzt Klimamodell-Simulationen, um zusätzliche Antriebe des so genannten nordatlantischen Erwärmungslochs zu identifizieren.

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26.06.2020 GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel

​​​​​​​Heißzeit – Schmilzt unser Planet wie Eis in der Sonne?

29.06.2020/Kiel. Dass sich das Klima auf der Erde in den letzten Jahrzehnten immer schneller erwärmt, kann niemand bestreiten. Wie auch, dass menschliche Aktivitäten dafür der Hauptgrund sind. Klimaforscher wie Mojib Latif vom GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel weisen schon seit Jahrzehnten darauf hin. In seinem neuen Buch „Heißzeit - Mit Vollgas in die Klimakatastrophe – und wie wir auf die Bremse treten“, dass heute erschienen ist, zeigt Professor Latif auch die Wege aus der Klimakrise auf.

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