Neues aus den Partnerinstitutionen

26.04.2022 Max-Planck-Gesellschaft

Wie nah sind wir an einer globalen Erwärmung von 1,5 °C oder 2 °C?

In einer Veröffentlichung in Weather, einer Zeitschrift der Royal Meteorological Society, beantworten Prof. Jochem Marotzke (Max-Planck-Institut für Meteorologie), Dr. Sebastian Milinski (zurzeit NCAR, Boulder, USA) und Dr. Chris Jones vom Met Office, UK, Fragen zur globalen Erwärmung.

Weitere Informationen

19.04.2022 PIK Potsdam

Nahrungsmittelkrise durch Ukraine-Krieg erfordert Handeln auf der Nachfrageseite: weniger Tierprodukte, weniger Verschwendung und eine grünere EU-Agrarpolitik

18.03.2022 - Der Krieg in der Ukraine wirkt sich auf das weltweite Nahrungsmittelsystem aus, zusätzlich zu der direkten humanitären und sicherheitspolitischen Krise durch die russische Aggression. Die Ukraine und Russland sind wichtige Erzeuger von Getreide und Düngemittel, doch ihre Exporte drohen unterbrochen zu werden. Die Entscheider und Entscheiderinnen in der Agrarpolitik - wie die am Montag tagenden EU-Ministerinnen und Minister - sollten jedoch nicht abrücken von einer nachhaltigeren Landwirtschaft, nur um die Getreideproduktion zu steigern, argumentiert ein Team von Forschenden in einer heute veröffentlichten Erklärung. Sie schlagen drei Schlüsselmaßnahmen zur Bewältigung der aktuellen Krise vor und betonen, dass eine Änderung der Nachfrageseite zu einem widerstandsfähigeren und nachhaltigeren globalen Ernährungssystem führen kann, anstatt sich nur auf die Angebotsseite - etwa für Tierfutter - zu konzentrieren.

Weitere Informationen

14.04.2022 PIK Potsdam

Klimadaten und archäologische Daten werfen ein neues Licht auf die Ursprünge des Menschen

13.04.2022 - Eine in Nature veröffentlichte Studie eines internationalen Wissenschaftsteams liefert eindeutige Beweise für einen Zusammenhang zwischen dem astronomisch bedingten Klimawandel und der menschlichen Evolution.

Weitere Informationen

12.04.2022 Leibniz-Zentrum fuer Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. Muencheberg

Schwindende Schneedecke erhöht Frostgefahr für Wintergetreide

Die globale Erwärmung könnte sich positiv auf überwinternde Kulturen in kühlen und gemäßigten Regionen der Welt auswirken – so bislang die Erwartung. Eine statistische Analyse, basierend auf verschiedenen Quellen historischer Ertrags- und Wetterdaten zeigt nun, dass ein Rückgang der Schneedeckenisolierung die Ertragsvorteile von Winterweizen teilweise schmälert.

Weitere Informationen

12.04.2022 Wuppertal Institut

Energiesparen für die Energieimport-Unabhängigkeit

Aktuell überschlagen sich Vorschläge, wie auf den Krieg in der Ukraine energiepolitisch zu reagieren ist und wie möglichst schnell ein Beitrag zur Reduzierung der Energieimport-Abhängigkeit aus Russland geleistet werden kann. Energiesuffizienz kann hierfür einen wichtigen Beitrag leisten, rückt allerdings erst langsam ins öffentliche Bewusstsein. Hinter dem Begriff der Energiesuffizienz steckt das Schlüsselprinzip, über Verhaltensänderungen beziehungsweise -anpassungen und die Veränderung von sozialen Routinen den absoluten Energiebedarf zu senken.

75 Wissenschaftler*innen und Vertreter*innen der Zivilgesellschaft haben sich unter der Koordination von Corinna Fischer vom Öko-Institut zusammengeschlossen und in dem Argumentationspapier "Energiesparen als Schlüssel zur Energiesicherheit – Suffizienz als Strategie"

Weitere Informationen

11.04.2022 Max-Planck-Gesellschaft

Die erste Version des ICON-Erdsystemmodells

Ein Forscherteam um Dr. Johann Jungclaus vom Max-Planck-Institut für Meteorologie (MPI-M) hat eine Publikation im Journal of Advances in Modeling Earth Systems veröffentlicht, in der das erste gekoppelte Ozean-Atmosphäre-Land-Modell auf Basis des ICON-Systems, das ICON-Erdsystemmodell Version 1.0, dokumentiert wird.

Weitere Informationen

08.04.2022 Max-Planck-Gesellschaft

Anthropogene Erwärmung: Unterseeische Permafrostböden tauen verzögert auf

Der unterseeische Permafrost ist eine bisher vernachlässigte Komponente des Klimasystems. In einer in der Zeitschrift The Cryosphere veröffentlichten Studie haben die Autor*innen Stiig Wilkenskjeld und Victor Brovkin vom Max-Planck-Institut für Meteorologie und ihr ehemaliger Kollege Matteo Puglini zusammen mit Frederieke Miesner und Paul P. Overduin vom Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung einen ersten Schritt zur Einbeziehung von unterseeischen Permafrostprozessen in ein Erdsystemmodell gemacht. Die Studie zeigt, dass sich der Permafrost im Meer, auch wenn er derzeit unempfindlich zu sein scheint, in mehr als 100 Jahren dramatisch verändern kann. Diese Entwicklung hängt von den Entscheidungen ab, die heute getroffen werden.

Weitere Informationen

08.04.2022 Wuppertal Institut

Schlüsselstrategien für dekarbonisierte Energiesysteme

Der Deutsch-Japanische Kooperationsrat zur Energiewende (German-Japanese Energy Transition Council, GJETC) hat drei Studien veröffentlicht, die in den vergangenen neun Monaten im Rahmen seiner Forschung zu Kernfragen der Energiewende durchgeführt wurden. Die deutschen und japanischen Wissenschaftler*innen beschäftigten sich darin mit dem Vergleich langfristiger Szenarioanalysen bis 2045/2050, der Dekarbonisierung der Stahlindustrie sowie mit der Rolle von Batterien auf dem Weg zur Klimaneutralität. Die aus den Studien gewonnenen Erkenntnisse bilden die Grundlage für Empfehlungen des GJETC an die Politik.

"Im Jahr 2021 wird weltweit so viel CO2 produziert, wie nie zuvor und auch Deutschlands ambitionierte Klimaziele rücken wieder in die Ferne. Gleichzeitig nimmt die dringende Reduzierung von Abhängigkeiten fossiler ...

Weitere Informationen

05.04.2022 Leibniz-Zentrum fuer Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. Muencheberg

Zukunftsfähige Landwirtschaft zur Anpassung an den Klimawandel: Sechs Millionen Euro für die zweite Förderphase des WIR!-Bündnisses Land-Innovation-Lausitz

Nach einer erfolgreichen Zwischenbegutachtung stellt das Bundesministerium für Bildung und Forschung weitere sechs Millionen Euro für eine zweite Förderphase des WIR!-Bündnisses Land-Innovation-Lausitz (LIL) bereit. Im Bündnis erforschen Wissenschaftler*innen der BTU Cottbus-Senftenberg und des Leibniz-Zentrums für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) seit 2019 Strategien zur Stärkung der vom Struktur- und Klimawandel besonders betroffenen Lausitz durch eine zukunftsfähige Landwirtschaft.

Weitere Informationen

05.04.2022 PIK Potsdam

"Der Nutzen des Klimaschutzes übersteigt seine Kosten deutlich": Stimmen zum IPCC WG3 AR6 Bericht

04.04.2022 - Das als Weltklimarat bekannte "Intergovernmental Panel on Climate Change", kurz IPCC, veröffentlicht heute den 6. Sachstandsbericht seiner Arbeitsgruppe 3 zur Minderung des Klimawandels. Diese Berichte erscheinen nur rund alle sieben Jahre.

Weitere Informationen