Neues aus den Partnerinstitutionen

30.10.2019 Wuppertal Institut

Industrie und Wissenschaft sprechen sich gemeinsam für die Förderung von Wasserstofftechnologien aus

Der Schutz des Klimas ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Immer deutlicher wird, dass eine erhebliche Transformation von industriellen Wertschöpfungsketten und Produktionsprozessen erforderlich ist, um die Pariser Klimaziele einzuhalten. Dabei wird CO2-frei erzeugter Wasserstoff eine entscheidende Rolle spielen: Das Diskussionspapier, das Industrieakteure nun gemeinsam mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern veröffentlichen, zeigt die essenzielle Funktion des Energieträgers für die Energiewende, skizziert die Herausforderungen, die im Aufbau der nötigen Infrastruktur liegen, und richtet sich mit klaren Handlungsempfehlungen auch an die Politik. Nationale und globale Energie- und Klimaschutzszenarien machen deutlich, dass CO2-frei erzeugter Wasserstoff in Zukunft eine tragende Säule der Energiewende wird.

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29.10.2019 Wuppertal Institut

Gegensteuern für die Umwelt

Die Bundesregierung hat ihren Klimaschutzplan bis 2050 aufgestellt: Sie will bis 2020 eine Kohlenstoffdioxid-(CO2)-Reduktion um 40 Prozent gegenüber 1990 erreichen, 55 Prozent bis 2030 und 95 Prozent bis 2050. Notwendig wäre dafür eine fünf Mal größere Reduktionsrate als bisher – also um 40 statt 8 Megatonnen jährlich. Hebt die Europäische Union (EU) ihr Klimaziel auf 55 Prozent Reduktion bis 2030 (bisher 40 Prozent) – was laut IPCC-Synthesebericht 2019 notwendig wäre – müsste Deutschland um 70 Prozent bis 2030 reduzieren. Um diese wesentlich schnellere Reduktion zu erreichen, sind wesentlich schärfere Maßnahmen notwendig als bisher. Ein schnellerer Kohleausstieg und Ausbau der erneuerbaren Energien sind erforderlich, bis 2020 müsse in den Staaten der G20 und der OECD ein CO2-Preis von mindestens 34 bis 68 Euro pro ...

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28.10.2019 Wuppertal Institut

Ambitioniertes Handeln

Kooperativer Klimaschutz ist ein Schlüssel, mit dem die Begrenzung der globalen Erwärmung auf 1,5 Grad Celsius gelingen kann. Der Artikel 6 des Pariser Klimaschutzabkommens kann hierzu beitragen, da dieser darauf abzielt, die Kooperation der Vertragsstaaten zur Erreichung der Klimaziele zu fördern. Maßnahmen unter Artikel 6 sollen explizit zur Steigerung der Klimaschutz-Ambitionen der Länder beitragen. Die aktuelle Ausgabe der Carbon Mechanisms Review (CMR) geht daher den Fragen auf den Grund, wie die Ambitionssteigerung in kooperativen Ansätzen erfolgen kann, was mögliche Fallstricke sind und wie die Maßnahmen am besten mit der nationalen Politik des jeweiligen Gastgeberlandes koordiniert werden können. Darüber hinaus befasst sich die aktuelle CMR mit Aktivitäten, bei denen Klimafinanzierung und Kohlenstoffmärkte ...

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25.10.2019 Leibniz-Zentrum fuer Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. Muencheberg

Klimawandel könnte Vorkommen von Regenwürmern weltweit verändern

An einem Ort der gemäßigten Breiten gibt es meist mehr Regenwürmer und mehr Regenwurmarten als an einem Ort gleicher Größe in den Tropen. Der Klimawandel könnte das Vorkommen von Regenwürmern und ihre Funktionen für Ökosysteme weltweit verändern. Dies sind die zentralen Ergebnisse einer Studie, die in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift Science veröffentlicht wurde. Für die Studie hat ein Wissenschaftlerteam unter Führung des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) und der Universität Leipzig zusammen mit 140 internationalen Wissenschaftlern den weltweit größten Regenwurmdatensatz zusammengestellt – mit Informationen von 6928 Standorten aus 57 Ländern. Regenwürmer gibt es in vielen Ökosystemen. Wo der Boden nicht dauerhaft gefroren, zu sauer, zu nass oder vollkommen trocken ist, ...

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24.10.2019 Wuppertal Institut

München soll Zero Waste City werden

Im Rahmen des "Münchner Zukunftsdialogs" traf sich Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter im Frühjahr dieses Jahres mit Dr. Henning Wilts, Leiter der Abteilung Kreislaufwirtschaft am Wuppertal Institut, um eine umfassende Strategie zur Müllvermeidung der Stadt zu diskutieren und um alle Möglichkeiten eines 'Münchner Müllminderungspfades' auszuloten. Die Ergebnisse und Zielsetzungen stellten sie am 24. Oktober 2019 auf einer gemeinsamen Pressekonferenz im Münchner Rathaus vor. Oberbürgermeister Dieter Reiter: "Wir alle haben die Bilder der mit Plastik vermüllten Meere im Kopf, Tiere, die sich in Plastikresten verfangen, Tonnen von Müllexporten in andere Kontinente. Aber das Problem entsteht ja nicht irgendwo. Deshalb wollte ich als Oberbürgermeister wissen, was wir, was die Stadt München ganz konkret tun kann, um Müll ...

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24.10.2019 Deutsches Klimarechenzentrum

Neuer Film stellt ESiWACE vor

Ein neuer Film stellt das von der EU geförderte und vom DKRZ koordinierte "Centre of Excellence in Simulation of Weather and Climate in Europe (ESiWACE)" vor.

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24.10.2019 HZG online: Pressemitteilungen/News

Helmholtz International Fellow Award

Fünf herausragende internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler wurden mit "Helmholtz International Fellow Award" der Helmholtz-Gemeinschaft ...

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23.10.2019 Max-Planck-Gesellschaft

Neue Studie ermittelt die Klimasensitivität der Erde anhand der jüngsten globalen Erwärmung

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18.10.2019 Leibniz-Zentrum fuer Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. Muencheberg

ZALF startet mit querFELDein TALKS neues Dialogformat

Unter dem Titel „Dürre Aussichten? Landwirtschaft im Klimawandel“ fand am 16. Oktober um 18:00 Uhr eine interaktive Podiumsdiskussion im Haus der Leibniz-Gemeinschaft in Berlin statt. Auf dem Podium diskutierten Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Praxis und Politik gemeinsam Vorschläge für eine klimarobustere Landwirtschaft der Zukunft. In acht kurzen Impulsvorträgen stellten Expertinnen und Experten zudem konkrete Lösungsansätze aus ihren wissenschaftlichen Disziplinen vor: Digitalisierung und neue Technologien, Ernährung, Klima-, Agrarlandschafts- und Nachhaltigkeitsforschung, Biodiversität und Agrarpolitik. Die Veranstaltung wurde organisiert vom Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V.ie Veranstaltung wird organisiert vom Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. ist öffe

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17.10.2019 Wuppertal Institut

Flexibilitätsoptionen in der Grundstoffindustrie

Innerhalb des Kopernikus-Projekts "Synchronisierte und energieadaptive Produktionstechnik zur flexiblen Ausrichtung von Industrieprozessen auf eine fluktuierende Energieversorgung" – kurz SynErgie – erheben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler das Flexibilisierungspotenzial von Industrieprozessen und versuchen die Machbarkeit an Schlüsselprozessen zu demonstrieren. Die technischen Herausforderungen und Lösungsoptionen, die sich in den Prozessen der Grundstoffindustrie – wie etwa Stahl, Chemie, Zement, Glas und Feuerfest – ergeben, haben sie bereits in einem ersten Band "Flexibilitätsoptionen in der Grundstoffindustrie Methodik – Potenziale – Hemmnisse" ausführlich beschrieben und auf Basis einer eigens entwickelten Methodik analysiert. Die Projektpartner veröffentlichten nun die Fortsetzung "Flexibilitätsoptionen

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