Neues aus den Partnerinstitutionen

05.10.2021 PIK Potsdam

Verbesserung der Faktenbasis: PIK Forschende überprüfen quantitative Literatur zur Klimamigration

28.09.2021 - Quantitative empirische Studien, die untersuchen, wie klimatische und andere Umweltfaktoren die Migration beeinflussen, nehmen von Jahr zu Jahr zu. PIK-Wissenschaftler haben nun die methodischen Ansätze in der quantitativen Literatur zur Klimamigration untersucht. Ihr Bericht ist ein wichtiger Beitrag zur Bewertung des Einflusses von Klimafaktoren auf die Migration von Menschen und eine Orientierungshilfe für Forschende, die sich mit Klima-Migration beschäftigen.

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30.09.2021 PIK Potsdam

Die Kinder von heute werden zwei- bis siebenmal mehr Extreme erleben als ihre Großeltern

27.09.2021 - Die Kinder von heute werden viel stärker von Klimaextremen betroffen sein als die Erwachsenen von heute, das zeigen Forscherinnen und Forscher in der führenden wissenschaftlichen Zeitschrift Science. Ein Kind, das im Jahr 2021 geboren wird, wird im Laufe seines Lebens durchschnittlich doppelt so viele Waldbrände, zwei- bis dreimal so viele Dürren, fast dreimal so viele Flussüberschwemmungen und Ernteausfälle sowie siebenmal mehr Hitzewellen erleben als eine Person, die heute zum Beispiel 60 Jahre alt ist. Das ermittelten die Forschenden auf der Grundlage von Daten des Inter-Sectoral Impact Model Intercomparison Project (ISIMIP). Dies gilt für ein Szenario, das von den derzeitigen ungenügenden Zusagen der Regierungen zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen ausgeht, die auf dem bevorstehenden Weltklimagipfel COP26 in Glasgow ein Thema sein werden.

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27.09.2021 PIK Potsdam

Zur Bundestagswahl: "Wir können uns keine weiteren Jahre des Stillstands leisten"

26.09.2021 - Das Ergebnis der Bundestagswahl hat große Bedeutung für die Klima- und Energie-Politik. Hierzu äußerten sich am Rande einer Online-Debatte des Vereins für Socialpolitik, einer wichtigen Vereinigung von Wirtschaftsforscherinnen und -forschern, Veronika Grimm und Ottmar Edenhofer.

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26.09.2021 PIK Potsdam

Denken Sie, dieser Sommer war heiß? So heiß wäre es ohne die Natur

16.09.2021 - Ohne die Biosphäre der Erde hätte die globale Durchschnittstemperatur heute bereits den kritischen Schwellenwert von 1,5° C überschritten, was bedeutet, dass sich die Erwärmung des Planeten in den Bereich des gefährlichen Klimawandels bewegt. Dies ist das Ergebnis einer neuen Stellungnahme, die von Johan Rockström, PIK-Direktor und leitender Wissenschaftler bei Conservation International, mitverfasst wurde.

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22.09.2021 Wuppertal Institut

Maschinen smart und ökologisch vernetzen

Werden das Internet of Things (IoT), Künstliche Intelligenz (KI) und Distributed Ledger Technologien (DLT) wie Blockchain miteinander verknüpft, entstehen ganz neue Möglichkeiten und Geschäftsmodelle. Die Vision einer sogenannten Machine Economy beschreibt, wie Maschinen – etwa intelligente Fertigungsanlagen, und Lieferroboter – unter anderem in Produktion und Logistik autonom miteinander kommunizieren und wesentliche Prozesse des Wirtschaftens übernehmen. Bereits heute sind aufgrund der rasanten Entwicklung der aufstrebenden Technologiefelder erste Anzeichen dieser Vision zu erkennen. Weltweit sind rund 25 Milliarden Endgeräte vernetzt – davon alleine zehn Milliarden "Smart Things" jenseits von Smartphones und Personal Computern. Tendenz steigend. Dadurch ergeben sich Chancen für den sozial-ökologischen Wandel, es ...

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22.09.2021 Deutsches Klimarechenzentrum

FAIR-Daten für den sechsten Weltklimabericht

Im kürzlich veröffentlichten ersten Teil des 6. Sachstandsberichts (Assessment Report, AR6) des Weltklimarats IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change) wurde die Datendokumentation gegenüber den vorherigen Berichten entscheidend verbessert. Erstmals in der Geschichte des IPCC werden die Daten, auf denen in dem Bericht enthaltene Abbildungen basieren, archiviert und damit wiederverwendbar.

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21.09.2021 Deutsches Klimarechenzentrum

Ein virtuelles Labor für die MOSAiC-Daten

Das neue Projekt „M-VRE: The MOSAiC - Virtual Research Environment“ soll es Forschenden vereinfachen, die Daten der bisher größten Arktisforschungsexpedition MOSAiC (09/2019-10/2020) zu nutzen und zu analysieren.

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20.09.2021 Leibniz-Zentrum fuer Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. Muencheberg

Interdisziplinäre Konferenz Landscape 2021 gestartet: Nachhaltige Landwirtschaft geht weit über den Ackerrand hinaus

Heute startete die internationale Konferenz Landscape 2021 des Leibniz-Zentrums für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. Im Fokus des Tagungsprogramms steht die Frage, wie eine Transformation der Landwirtschaft zu mehr Klimaresilienz und Nachhaltigkeit gelingen kann. Die Konferenz zeichnet sich durch ihre ganzheitliche Perspektive auf das Thema aus: alle Aspekte, die für eine nachhaltige Veränderung der Landwirtschaft wichtig sind, werden von über 400 Teilnehmenden aus 43 Ländern in den Blick genommen. Intensive Landwirtschaft, also der Anbau auf großen Flächen und eine Spezialisierung auf wenige Nutzpflanzen, haben zu enormen Ertragssteigerungen geführt. Die negativen ökologischen Effekte, wie der Verlust von Biodiversität, die Schäden für Böden, Gewässer und Ökosysteme sowie marktbedingte wirtschaftliche Unsicherheit f

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20.09.2021 Wuppertal Institut

Matthias Wanner gewinnt Forschungspreis "Transformative Wissenschaft"

Der mit 25.000 Euro dotierte Forschungspreis "Transformative Wissenschaft" des Wuppertal Instituts und der Zempelin-Stiftung im Stifterverband wird in diesem Jahr zum fünften und letzten Mal verliehen. Matthias Wanner, Stipendiat der Heinrich-Böll-Stiftung, überzeugte die Jury mit seiner wissenschaftlich fundierten Forschung, die theoretisch als auch methodisch qualitativ heraussticht, sowie mit seiner langjährigen Praxiserfahrung und Prozessbeteiligung. Die Preisverleihung findet am 5. Oktober 2021 als hybrides Event in Utopiastadt/Mirker Bahnhof statt – einem Wuppertaler Transformationsort und zentralen Praxispartner der angewandten Forschung des Gewinners.

Der Forschungspreises richtet sich schwerpunktmäßig an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie Forschungsteams, die mit ihren wissenschaftlichen Arbeiten ...

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17.09.2021 GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel

Den Ozean zum Verbündeten beim Klimaschutz machen

17.09.2021/Kiel/Gran Canaria. In einem gerade begonnenen Mesokosmen-Experiment auf Gran Canaria erforschen Wissenschaftler*innen aus sechs Nationen unter Leitung des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel, inwieweit der Ozean dabei unterstützen kann, mehr Kohlendioxid (CO2) aus der Luft aufzunehmen, und welchen Einfluss dies auf das Leben im Meer hat. Das Experiment findet im Rahmen des EU-Projekts Ocean-based Negative Emission Technologies (OceanNETs) statt. Das seit Juli 2020 laufende Projekt hat zum Ziel, eine integrierte Bewertung gezielter Maßnahmen zur CO2-Entnahme im Ozean zu liefern.

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