Neues aus den Partnerinstitutionen

02.09.2022 Max-Planck-Gesellschaft

Bundesverdienstkreuz für Klaus Hasselmann

Prof. Klaus Hasselmann, Gründungsdirektor des Max-Planck-Instituts für Meteorologie (MPI-M) und Nobelpreisträger für Physik 2021, wurde am 2. September 2022 im Schloss Bellevue in Berlin mit dem Großen Bundesverdienstkreuz mit Stern durch den Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier geehrt. Er erhält die Auszeichnung für seine Verdienste um die Klimaforschung. Das MPI-M freut sich mit ihm und gratuliert herzlich.

Weitere Informationen

01.09.2022 Max-Planck-Gesellschaft

Peter Landschützer wird Forschungsdirektor am VLIZ in Ostende

Dr. Peter Landschützer, Wissenschaftler in der Abteilung "Ozean im Erdsystem" des Max-Planck-Instituts für Meteorologie (MPI-M) und Leiter der Gruppe „Beobachtungen, Analyse und Synthese“, wird neuer Forschungsdirektor am belgischen Vlaams Instituut voor de Zee (VLIZ; engl. Flanders Marine Institute) in Ostende. Ab September 2022 wird er dort als Direktor in der Klimaforschung fungieren, wird aber weiterhin eng mit den Kolleg*innen am MPI-M im Rahmen der CO2-Messungen zusammenarbeiten. Das MPI-M gratuliert Peter Landschützer zu diesem Erfolg!

Weitere Informationen

31.08.2022 Leibniz-Zentrum fuer Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. Muencheberg

Agrarwissenschaftliche Konferenz unter Schirmherrschaft des ZALF: Mit Digitalisierung zu einer Transformation der Landwirtschaft

Am 29. August 2022 startete in Potsdam der internationale Kongress der European Society for Agronomy (ESA). Unter dem Motto „Diversification & Digitalisation – Trends that shape future agriculture“ diskutieren Forschende noch bis zum 2. September 2022 Wege zu einer klimaangepassten, ressourcenschonenden und digitalisierten Landwirtschaft. Das Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) ist in diesem Jahr Gastgeber der Tagung.

Weitere Informationen

31.08.2022 PIK Potsdam

Wohnen in Städten aus Holz könnte Emissionen vermeiden – ohne Ackerland für die Holzproduktion zu nutzen

30.08.2022 - Eine wachsende Bevölkerung in Häusern aus Holz - anstatt aus Stahl und Beton - unterzubringen, könnte bis zum Jahr 2100 mehr als 100 Milliarden Tonnen Emissionen des Treibhausgases CO2 einsparen, so das Ergebnis einer neuen Studie des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung. Das entspricht etwa 10 Prozent des verbleibenden Kohlenstoffbudgets für das 2°C-Klima-Ziel. Für die Versorgung mit Bauholz werden neben natürlichen Wäldern neu angelegte Holzplantagen benötigt. Diese Art der Landnutzung beeinträchtigt nicht die Nahrungsmittelproduktion, so die Forschenden. Sie kann aber zu einem Verlust der Artenvielfalt führen, wenn sie nicht sorgfältig gesteuert wird. Die Studie ist die erste, die die Auswirkungen eines groß angelegten Übergangs zu Holzstädten auf die Landnutzung, die Emissionen aus veränderter Landnutzung und die langfristige Kohlenstoffspeicherung in Holzprodukten analysiert.

Weitere Informationen

17.08.2022 Leibniz-Zentrum fuer Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. Muencheberg

Registrierung bis 19. August 2022: Konferenz der European Society for Agronomy (ESA)

Das Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) ist Gastgeber der diesjährigen internationalen Konferenz der European Society for Agronomy (ESA). Die Tagung findet vom 29. August bis 2. September 2022 in Potsdam statt. Der Registrierungszeitraum wurde bis zum 19. August 2022 verlängert.

Weitere Informationen

17.08.2022 Wuppertal Institut

Das Auto einfach stehen lassen

Viele Arbeitnehmer*innen pendeln täglich über die Stadtgrenzen hinaus zur Arbeit. Der Pendelverkehr – oft mit dem eigenen Auto – verursacht erhebliche Verkehrs- und Umweltprobleme. Doch wie lässt sich der Autoverkehr reduzieren? Eine Lösung sind Mobilstationen, die komfortable, integrierte Wegeketten im Umweltverbund fördern. Die Kolpingstadt Kerpen und die Stadt Troisdorf machen vor wie es gelingt und wollen zeigen, wie es als Blaupause für weitere Städte dienen kann.

Im Rheinland verknüpfen die Mobilstationen verschiedene Verkehrsmittel an einem Ort und ermöglichen es Fahrgästen, flexibel etwa zwischen Öffentlichem Personennahverkehr (ÖPNV) und Leih-Angeboten (Sharing) zu entscheiden. Die Mobilstationen an den Bahnhöfen Troisdorf und Spich sind die ersten im Stadtgebiet. Weitere acht sind bereits in Planung

Weitere Informationen

15.08.2022 Leibniz-Zentrum fuer Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. Muencheberg

Jahreszeiten beeinflussen Methanemissionen von Böden

Methan (CH4) ist ein starkes Treibhausgas. Ob ein Boden als Methansenke oder als Methanquelle fungiert, sprich Methan aufnimmt oder abgibt, hängt von der Zusammensetzung der Mikroorganismen, also dem Mikrobiom, im Boden ab. Wie sich das Mikrobiom im Boden im Laufe eines Jahres verändert und welchen Einfluss seine Zusammensetzung auf die Methanemissionen im Grünland hat, wurde nun erstmals im Detail untersucht. Dabei fanden die Forschenden heraus, dass sich die Methanflüsse im Boden je nach Jahreszeit stark verändern und dass Methanogen-Transkripte hilfreiche Hinweise über die Methanemissionen im Grünland liefern. Der ZALF-Wissenschaftler Prof. Steffen Kolb war an der Forschung beteiligt.

Weitere Informationen

15.08.2022 PIK Potsdam

Extreme Waldbrände in den Mittelmeerländern liefern Lehren für Europa: Projekt FirEUrisk

15.08.2022 - Die Klimakrise heizt Waldbrände in Europa an. Sie treten verstärkt auch in nördlichen Regionen auf, in denen dies in dieser heftigen Form bisher selten war, haben Forschende des internationalen FirEUrisk-Projekts erklärt.

Weitere Informationen

15.08.2022 Wuppertal Institut

UN-Klimakonferenzen auf die Umsetzung konkreter Maßnahmen ausrichten

Die Kluft zwischen den international vereinbarten Klimazielen und den tatsächlichen Maßnahmen ist groß. Im Artikel "From regime-building to implementation: Harnessing the UN climate conferences to drive climate action", der im Online-Journal WIREs Climate Change erschien, untersuchen Wolfgang Obergassel und Dr. Lukas Hermwille aus dem Forschungsbereich Internationale Klimapolitik am Wuppertal Institut zusammen mit neun weiteren Forschenden, wie die Konferenz der Vertragsstaaten (Conference of the Parties – kurz, COP) der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nation (United Nations Framework Convention on Climate Change, UNFCCC), sich weiterentwickeln könnte, um eine effektivere Klimapolitik zu fördern.

Die Forschenden argumentieren, dass ein stärkerer Fokus auf die einzelne Sektoren, beispielweise Strom, Verkehr, ...

Weitere Informationen

10.08.2022 PIK Potsdam

Die Katastrophe durchdenken: Klimaszenarien mit enormen Auswirkungen und geringer Wahrscheinlichkeit "gefährlich wenig erforscht"

02.08.22 - Forschende sprechen sich für eine neue "Klima-Endspiel-Agenda" aus und argumentieren, dass bisher viel zu wenig getan wurde, um die Mechanismen zu verstehen, durch die steigende Temperaturen ein "katastrophales" Risiko für die Gesellschaft und die Menschheit darstellen könnten – etwa wenn der Temperaturanstieg drastischer ausfällt als von vielen vorhergesagt oder wenn bisher unberücksichtigte Kaskaden von Ereignissen auslöst werden - oder sogar beides. Die Welt sollte sich auf Möglichkeit eines "Klima-Endspiels" einstellen, so die Autorinnen und Autoren: Eine Bewertung der Katastrophenrisiken sei notwendig, um eine Chance zu haben, sie zu verhindern.

Weitere Informationen