Neues aus den Partnerinstitutionen

17.06.2021 PIK Potsdam

Asteroideneinschlag in der Erdgeschichte verursachte kurzzeitige Algenblüte und Artensterben im Meer

17.06.2021 - Der Asteroid, der wahrscheinlich das Aussterben der Dinosaurier vor 66 Millionen Jahren verursachte, löste eine starke globale Abkühlung und eine ausgeprägte Algenblüte aus, die auch in marinen Ökosystemen ein Massenaussterben verursachte. Dies ist das Ergebnis einer neuen Studie von Forschenden des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK). Die Forscherinnen und Forscher simulierten die Produktivität des Ozeans vor und nach dem Asteroideneinschlag – die Simulationen zeigen eine kurzzeitige globale Algenblüte, die eine siebenmal höhere Produktivität erreichte als vor dem Einschlag. Da die Algen wahrscheinlich Giftstoffe produzierten, könnte ihre Zunahme zum Aussterben von Arten im Ozean beigetragen haben.

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17.06.2021 Wuppertal Institut

Innovativ, transformativ und krisensicher die Zukunft gestalten

Die Notwendigkeit einer Großen Transformation und eines gesellschaftlichen Wandels haben die Nachhaltigkeitsdebatte der letzten Jahre stark beeinflusst. Wir wissen heute, dass einzelne Innovationsansätze nicht ausreichen, um die erforderlichen Veränderungen zu initiieren. Es braucht vielmehr eine Kombination aus neuen technischen Ansätzen, mutigen und konsequenten politischen Prozessen und individuelle Verhaltensanpassungen, die gemeinsam hinreichende Transformationskräfte auslösen, um eine nachhaltige Zukunft zu gestalten, betont das Wuppertal Institut in seinem neuen Zukunftsimpuls. Dieses intelligente Zusammenspiel bezeichnet das Institut als "Transformative Innovationen". Sie stehen im Mittelpunkt der digitalen, wissenschaftlichen Konferenz "ZUKUNFTSWISSEN: innovativ, transformativ und krisensicher die Zukunft

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15.06.2021 Wuppertal Institut

Industrieübergreifende Zusammenarbeit bietet großes Potenzial für die Skalierung der Circular Economy in Deutschland

Um von einer linearen zu einer zirkulären Wirtschaft zu kommen, ist jetzt gemeinsames Handeln von Regierungen, Unternehmen und Zivilgesellschaft gefragt. Industrie und Unternehmen spielen eine bedeutende Rolle in der zirkulären Transformation, können diese Herausforderung in einer vernetzten Kreislaufwirtschaft aber nicht allein stemmen. Deshalb werden zur weiteren Skalierung der Circular Economy (Kreislaufwirtschaft) in Deutschland mehr industrieübergreifende Kollaborationen gebraucht.

Die jetzt erschienene Studie "Germany's Transition to a Circular Economy – How to Unlock the Potential of Cross-Industry Collaboration", die econsense, Accenture und das Wuppertal Institut heute vorstellten, zeigt zum einen, inwieweit Unternehmen in Deutschland bereits heute Zirkularität in ihre Geschäftsmodelle integriert ...

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15.06.2021 PIK Potsdam

Klimafolgenforschung für die Öffentlichkeit besser zugänglich machen: ISIpedia-Portal startet

Entscheidungsträgern auf allen Ebenen wird ein neues Werkzeug zur Bewältigung der Herausforderung des Klimawandels in die Hand gegeben. Daten und Erklärungen zu den Auswirkungen der globalen Erwärmung - von Überschwemmungen bis hin zu Dürren - werden von einem Team aus 12 internationalen Forschungsinstituten der Öffentlichkeit besser zugänglich gemacht. Heute starten sie das Online-Portal ISIpedia, in dem Wissenschaftler ihr Studien erklären und globale Ergebnisse auf Länderebene herunterbrechen, sowohl für die Planung von Anpassung an die Folgen als auch von Emissionsminderungen.

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15.06.2021 PIK Potsdam

Biodiversitäts- und Klimakrise zusammen angehen: Erster gemeinsamer Bericht von IPCC und IPBES mit PIK-Beitrag

Zwei führende UN-Wissenschaftsorganisationen, ein Bericht: Erstmals haben sich der Weltklimarat (IPCC) und der Weltrat für Biologische Vielfalt (IPBES) zusammengetan und eine Analyse veröffentlicht, die das Zusammenspiel von Klimawandel und Biodiversitätsverlust untersucht. Ihr zentrales Ergebnis: Keines der beiden Probleme wird erfolgreich gelöst werden können, wenn nicht beide gemeinsam angegangen werden. Das ist die Botschaft eines Workshop-Berichts, der von 50 der weltweit führenden Biodiversitäts- und Klimaforschenden veröffentlicht wurde, darunter Alexander Popp vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK).

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14.06.2021 Max-Planck-Gesellschaft

Nur wirbelauflösende Modelle erfassen die Reaktion der atlantischen Umwälzbewegung auf Windänderungen in vollem Ausmaß

In einer neuen Veröffentlichung zeigen Veit Lüschow, Jin-Song von Storch und Jochem Marotzke vom Max-Planck-Institut für Meteorologie, dass die Atlantische Meridionale Umwälzbewegung überraschend auf für die Zukunft prognostizierte Windänderungen in der Nähe der Antarktis reagieren könnte. Neben dem verstärkten Transport von warmem Wasser in Oberflächennähe nach Norden könnten stärkere Winde im Südlichen Ozean auch zu einer drastischen Abschwächung der Bodenzirkulation führen.

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11.06.2021 Max-Planck-Gesellschaft

Die Reaktion des arktischen Polarwirbels auf Vulkaneruptionen unterschiedlicher Stärke

Große Vulkanausbrüche können schwefelhaltige Gase in die Stratosphäre injizieren, wo sie Sulfataerosole bilden. Diese Partikel streuen einerseits das einfallende Sonnenlicht von der Erde weg, was zu einer vorübergehenden globalen mittleren Oberflächenabkühlung führt. Andererseits absorbieren sie Infrarotstrahlung und erwärmen dadurch die untere Stratosphäre. Diese Temperaturanomalien haben Konsequenzen für die atmosphärische Zirkulation, die noch nicht gut verstanden sind.

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10.06.2021 Max-Planck-Gesellschaft

Klimaschutz: Vollständige Dekarbonisierung bis 2050 derzeit nicht plausibel

Der Hamburger Exzellenzcluster „Climate, Climatic Change, and Society“ (CLICCS) legt heute eine neue, zentrale Studie vor. Darin prüfen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erstmals systematisch, inwieweit eine Klimazukunft mit Netto-Null Emissionen nicht nur möglich ist, sondern auch plausibel. Zum einen technisch-ökonomisch, vor allem aber mit Blick auf die notwendigen gesellschaftlichen Veränderungen. Fazit: Eine vollständige Dekarbonisierung bis 2050 ist derzeit nicht plausibel – der gesellschaftliche Wandel müsste erheblich ehrgeiziger ausfallen.

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09.06.2021 Leibniz-Zentrum fuer Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. Muencheberg

„Fruchtfolgen – Die Zukunft auf dem Acker”: Neuer Land(wirt)schafts-Podcast aus Frankfurt (Oder) vom rbb in Kooperation mit dem Forschungsnetzwerk „querFELDein”

Im neuen Podcast „Fruchtfolgen – die Zukunft auf dem Acker“ schauen der Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) und das wissenschaftliche querFELDein-Netzwerk auf die Zukunft der Land(wirt)schaft. rbb-Moderator Andreas Jacob geht gemeinsam mit Forscherinnen und Forschern aus der Region Berlin-Brandenburg auf Spurensuche: Wie sieht die Landschaft im Jahr 2050 in unserer Region eigentlich aus? Welche Auswirkungen hat das auf die Landwirtschaft und auf das, was wir auf unseren Tellern finden? Gelingt eine Transformation hin zu mehr Nachhaltigkeit? Die sechs Episoden der ersten Staffel zum Thema „Agrarsysteme 2050“ werden vom 9. Juni an wöchentlich mittwochs auf rbbkultur.de/podcasts sowie auf der Seite des Forschungsnetzwerks unter https://www.quer-feld-ein.blog/hoeren/ veröffentlicht. Auch im Radio sind die Folgen zu hören: Antenne ...

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09.06.2021 GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel

Aktuelle Fakten zum Klimawandel

Helmholtz-Klima-Intitiative gibt zusammenn mit fünf weiteren Organisationen eine aktualisierte Faktensammlung ...

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