Neues aus den Partnerinstitutionen

07.05.2020 Wuppertal Institut

"Die Energiewende ist nicht ohne Digitalisierung möglich"

Der Podcast "Zukunftswissen.fm" des Wuppertal Instituts ging am 9. April 2020 mit der ersten Folge an den Start. Jetzt geht's weiter! Seit heute kann jeder diese Folge mit dem Titel "Energiewende nur digital?" auf Spotify, iTunes, Podcast.de und der Website des Wuppertal Instituts hören. Die Folge ist die zweite in der Reihe "Digitalisierung und Nachhaltigkeit". Darin beantwortet Thomas Birr, Chief Strategy & Innovation Officer bei E.ON, spannende Fragen rund um die Energiewende und die Bedeutung der Digitalisierung dabei. Die Energiewende ist im Wandel. Wie wichtig sind neue Technologien, um sie voranzutreiben? Wie wichtig die Digitalisierung für die Energiewende und die Energiewirtschaft ist, fragt Dr.-Ing. Stephan Ramesohl, Co-Leiter des Forschungsbereichs Digitale Transformation in der Abteilung Kreislaufwirtschaft des ...

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04.05.2020 Wuppertal Institut

BMBF-Nachwuchsgruppe erforscht Energiesuffizienz

Energiesysteme und deren Modellierung beziehen bislang Veränderungen des gesellschaftlichen Wandels nicht mit ein. Kosten, Marktpotenziale und technische Machbarkeit stehen im Zentrum von Energiezukünften. Dabei sind bisher zwei Strategien essentiell: die Konsistenz – also, wenn erneuerbare Energien fossile Energieträger ersetzen – sowie die Effizienz – etwa, wenn Geräte oder andere Anwendungen sparsamer werden. Jedoch gehen technische Innovationen meist mit günstigeren Preisen einher und wirken sich auf das Einkommen aus. Das sorgt für eine vermehrte Nachfrage und steigenden Konsum desselben Produkts oder anderer Güter und Dienstleistungen – dann kommt zum sogenannten Reboundeffekt. Die Nachwuchsgruppe der "Sozial-ökologischen Forschung" (SÖF) im Projekt "EnSu – Die Rolle von Energie-Suffizienz in Energiewende und ...

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04.05.2020 HZG online: Pressemitteilungen/News

Livestream: Klimakrise und nun?

Diskussionsrunde mit Daniela Jacob am 7. Mai bei der re:publica

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01.05.2020 Deutsches Klimarechenzentrum

Neues YouTube-Video zum Projekt DYAMOND++ online

Das DKRZ hat auf seinem YouTube-Kanal ein neues 180° VR-Video über das Projekt DYAMOND++ zu sturmauflösenden Klima- und Atmosphärenmodellen veröffentlicht. Der Kurzfilm beschreibt die Entwicklung des Projektes - angefangen von in der Vergangenheit verwendeten Klimamodellen mit niedriger Auflösung bis hin zu regionalen hochaufgelösten Modellen, die eine detaillierte Untersuchung von Wolken und Wolkenbildungsprozessen ermöglichen. Neben Interviews mit an dem Projekt beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern illustrieren Visualisierungen, welche Fortschritte mit dieser neuen Generation sturmauflösender Modelle gemacht wurden.

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27.04.2020 Leibniz-Zentrum fuer Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. Muencheberg

Kohlenstoffbindung in Agrarböden: Welchen Beitrag leisten „Humuszertifikate” für den Klimaschutz?

Im März 2020 veröffentlichte das BonaRes-Zentrum für Bodenforschung unter Beteiligung des Leibniz-Zentrums für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. die Studie „CO2-Zertifikate für die Festlegung atmosphärischen Kohlenstoffs in Böden: Methoden, Maßnahmen und Grenzen“. Im Fokus der Studie stehen Messmethoden, Möglichkeiten des humusfördernden Ackerbaus, und Schwierigkeiten beim Einsatz privatwirtschaftlicher CO2-Zertifikate als Anreizinstrument für mehr Klimaschutz in der Landwirtschaft. Im Ergebnis bewerten die Autorinnen und Autoren der Studie das Instrument der sogenannten „Humus-Zertifikate“ aktuell als kritisch. Innerhalb der Studie wurden ausschließlich private CO2-Zertifikate untersucht, die nicht im Rahmen des staatlichen Emissionshandels, sondern von privaten Unternehmen vergeben werden. Um einen effizienten ...

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27.04.2020 Forschungszentrum Jülich

Ballongetragene Atmosphärenbeobachtungen in Coronazeiten

Jülich, 27. April 2020 – Forscher des IEK-7 haben einen Ballondoppelstart erfolgreich durchgeführt, um den momentanen Zustand der Atmosphäre zu untersuchen. Beide Ballons erreichten eine Höhe von über 28 km und erfassten somit die Luftmassen bis in die mittlere Stratosphäre hinein.

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23.04.2020 PIK Potsdam

Globaler Kohleausstieg: Nutzen überwiegt Kosten

23.03.2020 - Mit mehr als einem Drittel der weltweiten Emissionen ist die Kohleverbrennung nicht nur die wichtigste Einzelquelle von CO2, sondern beeinträchtigt auch in erheblichem Maß die öffentliche Gesundheit und die biologische Vielfalt. Trotzdem ist der weltweite Ausstieg aus der Kohleverbrennung nach wie vor eines der dicksten politischen Bretter. Stichhaltige ökonomische Argumente, warum sich der Aufwand lohnt, liefern jetzt neue Computersimulationen eines internationalen Forscherteams: Erstens zeigen sie, dass die Welt nicht unter der 2-Grad-Grenze bleiben kann, wenn wir weiterhin Kohle verbrennen. Zweitens überwiegen die Vorteile eines Ausstiegs aus der Kohleverbrennung die Kosten dafür deutlich. Drittens greifen die positiven Effekte eines Ausstiegs zumeist unmittelbar und direkt vor Ort – was die Umsetzung politisch attraktiv macht.

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23.04.2020 Wuppertal Institut

Corona-Pandemie gefährdet Klima

Durch die Corona-Pandemie befindet sich die Welt im Ausnahmezustand, was derzeit für deutlich sinkende CO2-Emissionen sorgt. Dadurch könnten in diesem Jahr rund 5,5 Prozent weniger CO2 ausgestoßen werden als 2019. Gleichzeitig scheint der Klimawandel bei den Diskussionen um Corona in den Hintergrund zu treten. Aus der Sicht der Experten könnte die Corona-Krise sogar eine Gefahr für den Klimawandel darstellen. Doch was wäre nötig, damit die anstehenden Konjunkturprogramme nachhaltige Investitionen ermöglichen und den Wechsel hin zu emissionsärmeren Wirtschaftskreisläufen unumkehrbar einleiten könnten? Inwiefern könnte es schwieriger sein, das Geld für Klimaschutz-Investitionen aufzutreiben, wenn bereits Billionen in die Hilfspakete der Nach-Corona-Zeit fließen? Welche Fehler nach der Wirtschaftskrise 2008 sollten ...

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22.04.2020 Leibniz-Zentrum fuer Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. Muencheberg

Anhaltende Dürre: ZALF-Forscher fordert nachhaltige Transformation der Agrarsysteme

"Wir brauchen dringend Niederschläge im Mai", Interview Inforadio RBB Die Landwirte befürchten das dritte Dürrejahr in Folge – denn die Böden haben seit 2018 nicht mehr ausreichend Feuchtigkeit tanken können. Pflanzenwuchs und Mikroklima sind unausgeglichen. Agrarwissenschaftler Ralf Bloch sagt, für die Ackerböden der Region sehe es nicht gut aus.

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22.04.2020 Wuppertal Institut

Post-Corona-Konjunkturprogramme an EU Green Deal ausrichten

Welche Folgen hat die Corona-Pandemie für den Klimaschutz? Woran sollten sich Konjunkturprogramme als belebendes Element der Wirtschaft nach Überwindung der Covid-19-Krise ausrichten? Eignet sich dafür der European Green Deal der Europäischen Union (EU)? Operiert dieser mit dem richtigen Ambitionsniveau und ist konkret genug, um einen geeigneten Orientierungsrahmen zu bilden? Vor diesem Hintergrund stellt das Wuppertal Institut im Diskussionspapier "European Green Deal: Geeignete Grundlage für Konjunkturprogramme im Kontext der Corona-Krise?" eine Übersicht der bisher gesteckten Ziele zusammen und schätzt diese wissenschaftlich ein. Der von der Europäischen Kommission vorgeschlagene "European Green Deal" kann als zentrales Innovations- und Transformationsprogramm Europas für die erste Hälfte dieses Jahrhunderts angesehen ...

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