Neues aus den Partnerinstitutionen

26.06.2020 Wuppertal Institut

Solar Decathlon Europe 21 verschoben

Der internationale Hochschulwettbewerb "Solar Decathlon Europe 21" (SDE21) in Wuppertal wird verschoben: Das Finale des Wettbewerbs für nachhaltiges urbanes Bauen und Leben findet wegen der weltweiten Corona-Pandemie nun neun Monate später statt. Damit reagiert das Organisationsteam auf die aktuelle COVID-19 Pandemie. Das Hauptevent des internationalen Hochschulwettbewerbs war ursprünglich für September 2021 angesetzt. Neuer Termin ist Juni 2022. Mit Blick auf die weltweite Verbreitung des Corona-Virus hat das Organisationsteam des SDE21 beschlossen, den erstmals in Deutschland, Wuppertal, ausgetragenen Zehnkampf für urbanes Bauen und Leben zu verlegen. Da auch die wissenschaftliche Begleitforschung des SDE21 coronabedingt derzeit nicht durchführbar ist, wurde die Entscheidung, den Wettkampfs zu verschieben, in enger Abstimmung ...

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25.06.2020 Wuppertal Institut

Wie die internationale Klimapolitik zum grünen Aufschwung beitragen kann

Weltweit reagieren Regierungen mit umfangreichen Konjunkturpaketen auf die durch die COVID-19-Pandemie ausgelöste Krise. Die Gestaltung dieser Konjunkturpakete wird auch zentrale Rahmenbedingungen der künftigen Klimapolitik bestimmen: Die Konjunkturpakete können entweder einen starken Schub für eine klimaverträgliche Wirtschaft erzeugen oder aber nicht-nachhaltige Wirtschaftsweisen zementieren. Wie die internationale Klimapolitik zu einem grünen Aufschwung beitragen kann, erörtern Wolfgang Obergassel und Lukas Hermwille aus dem Forschungsbereich Internationale Klimapolitik am Wuppertal Institut sowie Sebastian Oberthür von der Freien Universität Brüssel in ihrem neuen Diskussionspapier "Harnessing International Climate Governance to Drive Green Post-Pandemic Recovery". Da die Konjunkturpakete jetzt entwickelt werden, die ...

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25.06.2020 Wuppertal Institut

Energetische Sanierungen aus einer Hand

Mitte Juni 2020 trafen sich die Projektbeteiligten des vom Wuppertal Institut koordinierten Vorhabens ProRetro zu einem virtuellen Kick-off-Meeting und starteten offiziell ihre Projektarbeit. Aufgabe von ProRetro ist es, in den fünf Städten Berlin, Böblingen, Bottrop, Hannover und Wuppertal sogenannte One-Stop-Shops für energetische Sanierungen zu entwickeln und zu erproben. Die Europäische Union setzt große Hoffnungen in One-Stop-Shops, da sie dabei helfen, die ambitionierten Ziele für klimafreundlichere Wohngebäude zu erreichen. Dr. Stefan Thomas, Leiter der Abteilung Energie-, Verkehrs- und Klimapolitik am Wuppertal Institut, erklärt: "Sanierungen sind sehr komplexe Vorhaben für Gebäudebesitzerinnen und -besitzer. Vor der Sanierung, wie dem Austausch von Fenstern, dem Anbringen von Dämmstoffen oder der Installation ...

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24.06.2020 Max-Planck-Gesellschaft

Interne Variabilität bestimmt kurzfristige Entwicklungen der Oberflächentemperatur

Eine neue Studie von Dr. Nicola Maher, Dr. Flavio Lehner und Prof. Jochem Marotzke zeigt, dass für jeden einzelnen Punkt auf dem Globus in Klimamodellen in den kommenden 15 Jahren selbst bei steigenden Treibhausgasemissionen ein Abkühlungstrend (oder eine fehlende Erwärmung) beobachtet werden könnte.

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23.06.2020 GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel

Neue Möglichkeiten für die Ozean- und Klimamodellierung

23.06.2020/Kiel. Die kontinuierliche Weiterentwicklung und Verbesserung von numerischen Modellen für die Untersuchung unseres Klimasystems ist sehr aufwändig und komplex. Am GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel wurde nun ein neues modulares System vorgestellt, mit dem Untersuchungen flexibel und mit unterschiedlicher Komplexität durchgeführt werden können. Das FOCI (Flexible Ocean and Climate Infrastructure) genannte System besteht aus verschiedenen Komponenten, die je nach Fragestellung und verfügbarer Rechenleistung angepasst und in verschiedenen Disziplinen verwendet werden können.

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23.06.2020 Wuppertal Institut

Roadmap für eine sozial-ökologische Gestaltung der Digitalisierung

Durch die Digitalisierung ergeben sich neue Chancen für den sozial-ökologischen Umbau, sie birgt aber auch vielfältige Risiken: Wird die Digitalisierung zu einem Treiber für den Energie- und Rohstoffverbrauch? Schafft die Digitalisierung neue gesellschaftliche Ungleichheiten?  Die Wechselwirkungen zwischen Digitalisierung und Nachhaltigkeit sind in vielen Bereichen noch unzureichend erforscht. Zudem ist oft noch unklar, wie die Potenziale der Digitalisierung für eine nachhaltigere Gesellschaft konkret mobilisiert werden können. Daher untersuchen die Forschenden im Projekt "Transformationsroadmap Digitalisierung und Nachhaltigkeit", welche Faktoren und Rahmenbedingungen für eine nachhaltige Gestaltung der Digitalisierung entscheidend sind und wie politisches Handeln so ausgerichtet werden kann, dass die Potenziale der ...

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22.06.2020 Deutsches Klimarechenzentrum

DKRZ verfünffacht Supercomputing-Leistung mit neuem BullSequana von Atos

Atos, ein weltweit führender Anbieter für die digitale Transformation, hat mit dem Deutschen Klimarechenzentrum (DKRZ) einen neuen Fünfjahresvertrag über die Lieferung eines Supercomputers auf der Basis der neuesten BullSequana XH2000-Technologie unterzeichnet. Das neue System verfünffacht die Rechenleistung des DKRZ im Vergleich zum aktuell betriebenen Hochleistungsrechner „Mistral“, den Atos 2015 bereitstellte. Die neuen Systeme werden ab Mitte 2021 am DKRZ verfügbar sein.

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19.06.2020 Wuppertal Institut

Digitale Plattformen verbrauchergerecht regulieren

Digitale Plattformen haben eine Vielzahl von Funktionen, die aus Verbrauchersicht hilfreich und wünschenswert sind. Bei Nutzung dieser Funktionen kann es jedoch auch zu Problemen kommen, aus denen sich regulatorischer Handlungsbedarf ergibt. Wie eine rechtlich adäquate Regulierung aber aussehen kann, ist höchst fraglich. Daher hat der Sachverständigenrat für Verbraucherfragen (SVRV) beim Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) nun die Stellungnahme "Grundlegung einer verbrauchergerechten Regulierung interaktionsmittelnder Plattformfunktionalitäten" zur Plattformregulierung vorgelegt. Demnach sollten Plattformen insgesamt zwar stärker in die Verantwortung genommen werden, etwa, wenn es um die Mittelung persönlichkeitsrechtsverletzender Inhalte geht. Es sei aber darauf zu achten, dass ein angemessener ...

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17.06.2020 GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel

Den Ozean als Klimaschützer mobilisieren

17.06.2020 / Kiel. Die Menschheit wird es nicht schaffen, die Erderwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen, wenn nicht entschiedene Maßnahmen ergriffen werden. Das hat der Weltklimarat (IPCC) in seinem Sonderbericht von 2018 gezeigt. Zusätzlich zur Reduktion der Emissionen auf Netto-Null, müssen Treibhausgase auch aktiv aus der Atmosphäre entfernt werden. Ab 1. Juli beschäftigen sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus 14 Institutionen in sechs Ländern mit Chancen und Risiken ozeanbasierter Technologien für derartige „negative Emissionen“. Die EU fördert das Projekt OceanNETs im Rahmen des Horizon2020-Programms mit insgesamt 7,2 Millionen Euro. Die Gesamtkoordination liegt beim GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel.

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15.06.2020 Max-Planck-Gesellschaft

Extreme Sommerhitze durch den Klimawandel: Wie entsteht sie, und können wir sie vermeiden?

In zwei neuen Publikationen untersuchten Forschende des Max-Planck-Instituts für Meteorologie (MPI-M) die aktuelle und zukünftige Entwicklung extremer Hitzeereignisse. Sie identifizierten wichtige Risikoherde für verschiedene Formen extremer Hitze unter verschiedenen globalen Erwärmungsniveaus und untersuchten die Ursachen für die immer intensiveren Hitzeextreme in Europa getrennt voneinander.

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