Neues aus den Partnerinstitutionen

27.07.2022 Max-Planck-Gesellschaft

Chetankumar Jalihal gewinnt die Roddam Family Medal für die beste Dissertation

Das Indian Institute of Science (IISc) verlieh die Roddam Family Medal für die beste Doktorarbeit im Jahr 2020 an Dr. Chetankumar ("Chetan") A. Jalihal, der seit August 2020 in der Abteilung „Ozean im Erdsystem" am Max-Planck-Institut für Meteorologie (MPI-M) arbeitet, zunächst als Stipendiat, jetzt als Postdoktorand. Er erhielt die Auszeichnung am 27. Juli 2022 in Indien.

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26.07.2022 TROPOS

Holzheizungen verschmutzen die Luft in Gebirgsregionen stärker als bisher angenommen

Studie im slowenischen Teil der Dinarischen Alpen wirft ein detailliertes Licht auf die Feinstaubverteilung in einer Reliefmulde, in der im Winter viel Holz verbrannt ...

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22.07.2022 GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel

Hei­ße Spur bei Ur­sa­chen­su­che für ra­pi­de Eis­schild-In­sta­bi­li­tä­ten in der Kli­ma­ge­schich­te

22.07.2022/Bremen/Kiel. Extreme Kälteereignisse während der letzten Eiszeit, sogenannte Heinrich-Ereignisse im Nordatlantik, sind ein gutes Beispiel dafür, wie lokale Prozesse das globale Klima veränderten. Während in der Forschung gut dokumentiert ist, wie sich die Heinrich-Ereignisse auf die globale eiszeitliche Umwelt ausgewirkt haben, bleibt die Ursache bisher ungeklärt. Forschende aus Bremen, Kiel, Köln und São Paulo (Brasilien) weisen nun in einer neuen Studie nach, dass ein Wärmestau in der tieferen Labradorsee Instabilitäten des damaligen Laurentidischen Eisschildes, das einen großen Teil Nordamerikas bedeckte, verursachte. Als Folge wurden Heinrich-Ereignisse ausgelöst. Dafür rekonstruierten die Forschenden den Temperatur- und Salzgehalt im subpolaren Nordatlantik. Ihre Ergebnisse sind jetzt in Nature Communications

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22.07.2022 Wuppertal Institut

Tempolimit für AKW-Laufzeitverlängerung?

Der Druck auf die Bundesregierung, die Laufzeit der verbliebenen drei deutschen Atomkraftwerke doch für eine begrenzte Zeit und unter bestimmten Umständen zu verlängern, scheint zuzunehmen. Die CDU bietet der Ampel-Koalition ein politisches Tauschgeschäft an: Längere Laufzeiten der Kernkraftwerke gegen ein temporäres Tempolimit. Das Bundeswirtschaftsministerium kündigte indes an, mit einem erneuten "Stresstest" zu prüfen, ob die Stromversorgung in Deutschland im Winter gesichert ist. Hinzu kommt die weiter bestehende Sorge um eine physische Verknappung von Erdgas im kommenden Winter in Abhängigkeit der unsicheren Entwicklung der Gasimporte aus Russland. Denn ungeachtet der Wiederaufnahme der Gaslieferung nach Beendigung der Wartung der Pipeline Nordstream I durch Gazprom am 21. Juli 2022 ist weiter davon auszugehen, dass ...

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22.07.2022 Wuppertal Institut

Wird der freiwillige Kohlenstoffmarkt die hohen Erwartungen erfüllen?

Die Verabschiedung des Artikel-6-Regelwerks auf der 26. Weltklimakonferenz in Glasgow (Conference of the Parties – kurz COP26 genannt), bedeutet einen Meilenstein für die internationalen Kohlenstoffmärkte. Nach jahrelangen Verhandlungen haben sich die Vertragsstaaten auf Regeln geeinigt, die ihnen die Möglichkeit geben, bei der Umsetzung ihrer Klimaschutzziele zusammenzuarbeiten. Doch was bedeutet das Ergebnis von Glasgow für den freiwilligen Kohlenstoffmarkt (Voluntary Carbon Market, VCM)? Wie wirkt sich das Regelwerk auf einen Markt aus, der durch die veränderten Rahmenbedingungen des Pariser Abkommens mit immer stärkeren Begrenzungen konfrontiert ist und gleichzeitig einen enormen Anstieg der Nachfrage erlebt? Wie lässt sich die Qualität der Zertifikate sicherstellen angesichts der enormen Mengen, die zur Deckung der ...

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21.07.2022 Leibniz-Zentrum fuer Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. Muencheberg

Hirse statt Mais: Prof. Claas Nendel im DLF über Dürre in der Landwirtschaft

Landwirte seien verstärkt auf der Suche nach Pflanzen, die besser mit Trockenheit umgehen können, sagte der Geoökologe Prof. Claas Nendel vom ZALF im Dlf. Hirse, Kichererbsen oder auch Linsen rückten in den Fokus. Auch Züchter arbeiteten verstärkt daran, Pflanzen resilienter zu machen, statt auf Höchstertrag zu achten.

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20.07.2022 PIK Potsdam

PIK begrüßt Gastwissenschaftler Prof. Thomas Hertel, Humboldt Forschungspreisträger

13.06.2022 - Thomas Hertel, Professor für Agrarökonomie an der Purdue University in Indiana, USA, wird im Rahmen des Humboldt-Forschungspreises in der zweiten Hälfte des Jahres 2022 am PIK zu Gast sein. Als Experte für internationalen Handel, Lebensmittel- und Umweltsicherheit wird er die Expertise des PIK in Forschungsabteilung 2 zu Klimaresilienz und integrierter Modellierung ergänzen.

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19.07.2022 Wuppertal Institut

Wissenschaft trifft Wirtschaft: Industriewandel gestalten, Klimaneutralität beschleunigen

Wie lässt sich die Transformation zur Klimaneutralität in unsicheren Zeiten gestalten und finanzieren? Was sind die zentralen Hebel und Weichenstellungen? Welche Auswirkungen hat die Industrietransformation auf Handelsströme und grüne Märkte? Das wissenschaftliche Kompetenzzentrum SCI4climate.NRW unter der Leitung des Wuppertal Instituts und die Landesintiative für Energie und Klimaschutz IN4climate.NRW laden dazu ein, bei der Konferenz "Wissenschaft trifft Wirtschaft: Industriewandel gestalten, Klimaneutralität beschleunigen" am 15. und 16. September 2022 über die aktuellen Herausforderungen der Industrietransformation zu diskutieren.

Prof. Dr. Ing. Manfred Fischedick, wissenschaftlicher Geschäftsführer des Wuppertal Instituts, hält am ersten Veranstaltungstag um 10:30 Uhr die Keynote zum Thema "Die Bedeutung der ...

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19.07.2022 PIK Potsdam

PIK-Forscherin Barbora Šedová ausgezeichnet: „Herausragende Dissertation des Jahres“

01.07.2022 - Die Doktorarbeit von PIK-Forscherin Barbora Šedová wurde von der Universität Potsdam als die herausragende Dissertation des Jahres 2021 gewürdigt.

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13.07.2022 Leibniz-Zentrum fuer Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. Muencheberg

Globale Weizenproduktion könnte verdoppelt werden

Eine wachsende Weltbevölkerung und ein harscher werdendes Klima stellen den Weizenanbau weltweit vor Herausforderungen. Die Produktion muss steigen, möglichst ohne die landwirtschaftlich genutzte Fläche weiter zu vergrößern. Ein internationales Forschungsteam hat nun erstmals berechnet, dass die globale Weizenproduktion verdoppelt werden könnte, wenn Weizensorten mithilfe der großen genetischen Vielfalt aus Weizendatenbanken und modernen Techniken besser an regionale Anbaubedingungen angepasst werden. Prof. Frank Ewert, Wissenschaftlicher Direktor des ZALF und die ZALF-Wissenschaftlerin Heidi Webber sind Mitautoren der Studie, die Anfang Juli im Journal „Nature Food“ erschien.

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