Neues aus den Partnerinstitutionen

09.01.2019 Wuppertal Institut

Zehn Länderstudien über ambitionierte Klimapolitik

Zusammengerechnet reichen die Treibhausgasminderungsbeiträge der Staaten unter der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen (United Nations Framework Convention on Climate Change, UNFCCC) nicht aus, um die Erderwärmung langfristig unterhalb der 1,5- oder 2-Grad-Obergrenze zu halten. Deshalb sind alle Länder angehalten, ihre Minderungsziele zu verschärfen. Rahmenbedingungen und Herausforderungen für zehn Schwerpunktländer analysierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Wuppertal Instituts und des NewClimate Instituts im Auftrag des Umweltbundesamtes (UBA). Die Studien entstanden Ende 2016 bis Ende 2018 innerhalb des Projektes "Umsetzung der zukünftigen THG-Minderungsziele: Rahmenbedingungen und transformatorische Herausforderungen in ausgewählten Schwerpunktländern". Für die Studien wurden die folgenden zehn Län

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09.01.2019 Wuppertal Institut

Wasser sparen in Marokko

Anfang Dezember 2018 organisierte das Wuppertal Institut in Zusammenarbeit mit dem marokkanischen Forschungsinstitut MENA Renewables & Sustainability (MENARES) erfolgreich den zweiten Stakeholder-Workshop in der WANDEL-Fallstudie zu solarthermischen Kraftwerken (concentrated solar power plants, CSP) im marokkanischen Ouarzazate. Die Wüstenregion in der Provinz Ouarzazate im Südosten Marokkos bietet optimale Bedingungen für die Erzeugung von Solarstrom sowohl aus CSP- und Photovoltaik-Kraftwerken. Daher ist die Provinz als Standort für eines der größten Solarkraftwerke der Welt ausgewählt worden. Der heutige Wasserverbrauch des Kraftwerks ist mit weniger als einem Prozent der gesamten jährlichen Wassernutzung nicht kritisch. Dennoch muss vor dem Hintergrund des Klimawandels und der sozio-ökonomischen Entwicklung in der ...

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08.01.2019 Wuppertal Institut

Erfolgsfaktoren neugegründeter Stadtwerke

Stadtwerke stellen in Deutschland weit über die Hälfte der Versorgung an Strom, Gas und Wärme sicher. Außerdem haben sie aufgrund ihrer kommunalen Verankerung eine besondere Position im Spannungsgefüge von Politik, Wirtschaft und Privathaushalten. Stadtwerke spielen somit für die Energiewende eine zentrale Rolle. Allerdings existiert bislang in der Literatur eine Forschungslücke hinsichtlich der Erfolgsfaktoren neugegründeter Stadtwerke. In der Studie "Explorative Untersuchung zu Erfolgspotentialen bei neugegründeten Stadtwerken" beschäftigten sich das Wuppertal Institut und die BLUEBERRIES GmbH mit dieser Thematik. Dr.-Ing. Kurt Berlo und Oliver Wagner, beide Projektleiter in der Abteilung Energie-, Verkehrs- und Klimapolitik am Wuppertal Institut sowie der Projektmanager Christian Herr und der Senior Project Consultant ...

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07.01.2019 Wuppertal Institut

Workshop Remanufacturing

Am 24. Januar 2019 veranstaltet das Wuppertal Institut im Rahmen des EIT Raw Materials Projektes "RemanPath – Building Lifelong Education Through Finding Company Path to Remanufacturing" einen Workshop zum Thema Remanufacturing. Remanufacturing ist ein vielversprechender Ansatz der Kreislaufwirtschaft und bietet nicht nur Vorteile für die Umwelt, sondern auch für Hersteller und Kunden. Die Wiederaufbereitung von Produkten und Produktkomponenten eröffnet produzierenden Unternehmen aus der Automobil-, Elektronik-, Möbel- und vielen weiteren Branchen ein enormes – oft noch ungenutztes – Potenzial. Doch was macht Remanufacturing aus und welche Vorteile bietet es? Wie kann ein Geschäftsmodell aussehen? Welche Anforderungen stellen sich dabei an das Produktdesign und was sollte vor der Einführung im eigenen Unternehmen beachtet ...

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07.01.2019 Wuppertal Institut

Alternative Strom-Initiativen

Alternative Strom-Initiativen sind sozio-ökologische Innovationen, die wesentlich zur nachhaltigen Entwicklung von Städten beitragen. Andrea Wiesholzer hat in ihrer Masterarbeit "Socio-Ecological Innovations in the Context of the German 'Energiewende'", die sie an der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde verfasste, solche sozio-ökologischen Innovationen anhand mehrerer Beispiele analysiert. Die Autorin legte den Fokus auf die Fragestellung, wie die Energiewende durch sozial-ökologische Innovationen befördert werden kann. Damit befasste sie sich mit einem Thema, das bei Kommunen und Landkreisen zurzeit einen hohen Stellenwert einnimmt. Bislang wurde dem Aspekt sozio-ökologischer Innovationen weder in der kommunalen Praxis noch in der Wissenschaft genug Beachtung geschenkt, weshalb die Ergebnisse der Studienarbeit fü

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04.01.2019 Wuppertal Institut

Klimaschutzbeitrag maximieren

Ende Oktober 2018 organisierten das Wuppertal Institut, INFRAS und das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI im Auftrag des Umweltbundesamtes (UBA) in Berlin den Workshop "Maximising the Mitigation Impact of the Article 6.4 Mechanism". Jetzt steht der Workshop-Bericht zum Download zur Verfügung. Unter Artikel 6.4 etablierte das Pariser Klimaabkommen einen neuen Mechanismus, der Emissionsreduktionen und nachhaltige Entwicklung fördern soll. Artikel 6 des Pariser Abkommens verlangt einen Paradigmenwechsel für marktbasierte Mechanismen. Unter dem Kyoto-Protokoll konnten alle Emissionsreduktionen, die mit seinen flexiblen Mechanismen erzielt wurden, vom Käuferland auf sein Emissionsziel angerechnet werden. Der Netto-Nutzen für das Klima lag bei Null. Unter dem Pariser Abkommen soll marktbasierte Zusammenarbeit

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03.01.2019 Wuppertal Institut

Australiens Zukunft als "Energie-Supermacht"

In der Vergangenheit konnte Australien seine erfolgreiche Entwicklung, sein Energiesystem und einen großen Teil seiner Exporterlöse aus eigenen enormen fossilen Energieressourcen wie Kohle und Gas aufbauen. Dieser Ressourcensegen kann zum Fluch werden, wenn weltweite Strategien in Richtung Dekarbonisierung umgesetzt werden und der Wechsel vom fossilen zum erneuerbaren Energiezeitalter nicht rechtzeitig geplant ist. Australien gilt als sogenannte "Energie-Supermacht". In Zukunft soll diese historisch aufgebaute Stärke nicht mehr wie bisher auf fossilen Brennstoffen basieren, sondern muss auf die vielfältigen Potenziale erneuerbarer Energien und der Effizienz umschwenken. Ein schneller Einsatz erneuerbarer Energien, kombiniert mit einer massiven Steigerung der Energieeffizienz kann den notwendigen Beitrag zum Klima- und ...

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03.01.2019 Wuppertal Institut

Südkorea und Deutschland tauschen Erfahrungen aus

Prof. Dr.-Ing. Manfred Fischedick, Vizepräsident des Wuppertal Instituts, und Prof. Sun-Jin Yun, Vorsitzende der Korea Energy Information Culture Agency (KEIA), trafen sich am 19. November 2018 am Wuppertal Institut, um über die Umsetzung der Energiewende in Deutschland und Südkorea zu diskutieren, Erfahrungen auszutauschen und damit den Auftakt für eine zukünftige Zusammenarbeit zu machen. Die koreanische Regierung rief KEIA mit dem Ziel ins Leben, sich künftig um die Fortentwicklung der Energiewende in Südkorea zu kümmern und internationale Erfahrungen in den koreanischen Entwicklungsprozess einzubringen. Manfred Fischedick und Sun-Jin Yun diskutierten konkret, wie sich die energie- und klimapolitischen Ziele sowie die Umsetzungspläne Koreas umsetzen lassen. Zudem erörterten sie Gemeinsamkeiten und Unterschiede der ...

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21.12.2018 Wuppertal Institut

UNFCCC-Prozess und Klimakonferenz

Was kann vom UNFCCC-Prozess und dem Pariser Klimaabkommen erwartet werden? Um einen transformativen Wandel zu erreichen, müssen bestehende, nicht nachhaltige Routinen, die in sozioökonomische Systeme eingebettet sind, in neue und nachhaltige Routinen umgewandelt werden. Lukas Hermwille und Wolfgang Obergassel, beide Projektleiter der Abteilung Energie-, Verkehrs- und Klimapolitik am Wuppertal Institut, Christiane Beuermann, stellvertretende Abteilungsleiterin derselben Abteilung, und Hermann E. Ott, ehemaliger und langjähriger Mitarbeiter des Wuppertal Instituts und inzwischen Leiter des Deutschlandbüros von Client Earth, konzeptualisieren in ihrem Artikel "UNFCCC before and after Paris – what's necessary for an effective climate regime?" die Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen (United Nations Framework Conventions on ...

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20.12.2018 Wuppertal Institut

Wuppertal Institut übergibt Hinweise des "TEAM Nachhaltigkeit"

Im Jahr 2019 steht die Fortschreibung der ersten Nachhaltigkeitsstrategie für Nordrhein-Westfalen (NRW) im Mittelpunkt des Regierungshandelns. Um das Ziel- und Indikatorensystem weiterzuentwickeln, verfasste das TEAM Nachhaltigkeit einen kritisch-konstruktiven Beitrag, der dabei hilft, den NRW-Nachhaltigkeitsindikatorenbericht künftig weiterzuentwickeln. Das TEAM Nachhaltigkeit setzt sich aus nachhaltigkeitsrelevanten gesellschaftlichen Akteurinnen und Akteuren des Landes NRW zusammen und vereint damit unterschiedliche gesellschaftliche Sichtweisen für die Nachhaltigkeitsdebatte. Es dient der beratenden, diskursiven Begleitung des Forschungsprojekts zur "Fallstudie Nachhaltigkeitsstrategie NRW" am Wuppertal Institut und ist damit mittelbar an der (Weiter-)Entwicklung der Nachhaltigkeitsstrategie NRW aus der Stakeholder-Perspektive ...

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