Neues aus den Partnerinstitutionen

26.10.2020 PIK Potsdam

Niklas Boers erhält Outstanding Early Career Scientist Award der EGU

26.10.2020 - PIK-Forscher Niklas Boers wird 2021 mit dem prestigeträchtigen Outstanding Early Career Scientist Award ausgezeichnet. Der Preis wird von der European Geosciences Union (EGU) verliehen und würdigt Boers wichtige Beiträge in den Feldern, die von der Nonlinear Processes in Geosciences (NP) Division erforscht werden und sich auf nichtlineare Paradigmen konzentrieren - darunter deterministisches Chaos, Kipppunkte, Vorhersagbarkeit und ihre Grenzen sowie Extremereignisse.

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26.10.2020 PIK Potsdam

Bundespräsident: "Ohne Menschen wie Edenhofer hätte es das Pariser Abkommen und das deutsche Klimapaket nicht gegeben"

25.10.2020 - Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat die politische Bedeutung der wissenschaftlichen Arbeit von Ottmar Edenhofer gewürdigt. Der Ökonom und Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung sowie des Mercator Research Institute for Global Commons and Climate Change wurde am Sonntag in Hannover mit dem Umweltpreis 2020 der Deutschen Bundesstiftung Umwelt ausgezeichnet. "Ohne Menschen wie Sie hätte es das Pariser Klimaabkommen nicht gegeben und auch nicht das deutsche Klimapaket", sagte Steinmeier an Edenhofer gerichtet in seiner Laudatio. "Sie beraten den Papst, die Weltbank, die Bundesregierung."

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23.10.2020 GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel

Die ungewisse Zukunft der Ozeane

23.10.2020/Kiel. Marine Nahrungsnetze und biogeochemische Kreisläufe reagieren sehr empfindlich auf die Zunahme von Kohlendioxid (CO2) – jedoch sind die Auswirkungen weitaus komplexer als bislang gedacht. Das zeigt eine Studie, die ein Team von Forschern und Forscherinnen des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel in der Fachzeitschrift Nature Climate Change veröffentlicht hat. Dafür wurden Daten von fünf groß angelegten Feldexperimenten zusammenfasst, die untersucht haben, wie der Kohlenstoffkreislauf innerhalb von Planktongemeinschaften auf die Zunahme von CO2 reagiert.

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15.10.2020 Wuppertal Institut

Lieferketten in Krisenzeiten besser managen

Aktuell wird im Bundeskabinett die Verabschiedung eines neuen Lieferkettengesetzes diskutiert. Es soll dafür sorgen, dass insbesondere in Entwicklungsländern Menschenrechte entlang globaler Wertschöpfungsketten eingehalten werden. Das Wuppertal Institut begrüßt ein solches Gesetz, jedoch sieht es Nachbesserungsbedarf beim Umweltschutz und den Sozialstandards, wie Lohngleichheit und Arbeitssicherheit, und plädiert für eine europaweite einheitliche Gesetzgebung. Die COVID-19-Pandemie hat die globalen Lieferketten zudem massiv erschüttert und sie gerieten sozial wie ökologisch in eine Schieflage. Daher fordern die Forschenden des Wuppertal Instituts in ihrem Zukunftsimpuls "Nachhaltige Lieferketten: Global kooperative Regionalwirtschaften für Wohlstand und Resilienz" verbindliche Regelungen und einheitliche Vorgaben f

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08.10.2020 GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel

Zunehmender Einsatz von Stickstoffdünger bedroht Klimaziele

08.10.2020/Auburn, Kiel. Treibhausgase in der Atmosphäre spielen eine entscheidende Rolle im Klimasystem der Erde. Kohlendioxid ist das bekannteste. Andere, wie zum Beispiel Distickstoffmonoxid (Lachgas), haben einen kleineren Anteil an der Luft, sind als Treibhausgase aber auch deutlich wirksamer. Internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unter Beteiligung des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel haben jetzt in der internationalen Fachzeitschrift Nature eine umfassende Bewertung aller Quellen und Senken von Lachgas veröffentlicht. Ihr Ergebnis: Intensive Landwirtschaft mit Stickstoffdünger lässt den Lachgas-Anteil in der Atmosphäre steigen.

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06.10.2020 GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel

Arktisches Meereis: Blick zurück in die Zukunft

06.10.2020/Kiel. Mitte September hat die Ausdehnung des arktischen Meereises ihr diesjähriges Minimum erreicht. Seit Beginn der Satellitenmessungen in den 1970er Jahren wurde nur 2012 eine kleinere dokumentiert. Ein internationales Team von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern unter Beteiligung des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel hat jetzt untersucht, wie sich die Meereisausdehnung kurz nach Ende der jüngsten Eiszeit verhalten hat, als die Arktis ähnlich warm war wie heute. Die Ergebnisse sind jetzt in der internationalen Fachzeitschrift Proceedings of the National Academy of Science (PNAS) erschienen.

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05.10.2020 Wuppertal Institut

Unvermeidbare CO2-Entstehung in Nordrhein-Westfalens Grundstoffindustrie

Auch in einem klimaneutralen Nordrhein-Westfalen in 2050 werden aufgrund fehlender Alternativen voraussichtlich Produkte in industriellen Prozessen erzeugt, in denen Kohlendioxid entsteht. Dies gilt zum Beispiel für die Zementindustrie. Bislang wurde aber noch nicht eindeutig bestimmt, wie hoch diese "unvermeidbaren" CO2-Mengen sind und was sie auszeichnet. Die IN4climate.NRW-Arbeitsgruppe Kohlendioxidwirtschaft versucht vor diesem Hintergrund in dem Diskussionspapier "Unvermeidbare CO2-Entstehung in einer klimaneutralen Grundstoffindustrie NRW" eine Definition für prozessbedingt unvermeidbare CO2-Entstehung zu geben. Sie liefern damit einen Beitrag für den Dialog zur zukünftigen Rolle der Kohlendioxidwirtschaft in Nordrhein-Westfalen im Rahmen einer angestrebten klimaneutralen Grundstoffindustrie.

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01.10.2020 Max-Planck-Gesellschaft

Tobias Becker erhält Feodor Lynen-Forschungsstipendium

Dr. Tobias Becker, Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Meteorologie (MPI-M) in der Abteilung „Atmosphäre im Erdsystem“, hat ein prestigeträchtiges Feodor Lynen-Forschungsstipendium der Alexander von Humboldt-Stiftung erhalten. Ab Oktober 2020 wird er für zwei Jahre gemeinsam mit Dr. Irina Sandu am European Centre for Medium-Range Weather Forecasts (ECMWF) forschen. Das Forschungsthema wird die Wechselwirkung der hochreichenden Konvektion mit ihrer Umgebung in globalen konvektionsauflösenden Simulationen sein.

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22.09.2020 Deutsches Klimarechenzentrum

Klimasprechstunde auf der Hamburger Klimawoche

Für die 12. Klimawoche sind unter dem Motto „Das Klima braucht Dich“ zwischen dem 20. und 27. September 2020 rund 220 Veranstaltungen - darunter eine Klimasprechstunde mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des DKRZ, des Climate Service Center Germany (GERICS) sowie des Max-Planck-Instituts für Meteorologie (MPI-M) - geplant. Auf dem Hamburger Rathausmarkt bietet eine imposante Eventüberdachung für eine zentrale Hauptbühne und einem Infobereich allen interessierten Besucherinnen und Besuchern sowie den Expertinnen und Experten Schutz vor Wind und Wetter und sorgt zugleich luftdurchflutet für den bestmöglichen Schutz vor Corona-Ansteckungen.

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22.09.2020 GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel

Bessere Modelle zeigen stärkere Klimaänderungen im Bereich des Tropischen Atlantik

22.09.2020/Kiel. Klimamodelle können nur eine Annäherung an die Wirklichkeit darstellen. Einige von ihnen weisen immer noch relativ große Fehler bei der Simulation der Meeresoberflächentemperaturen im tropischen Atlantik auf. Ergebnisse einer neuen Studie des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel zeigen, dass die Fehler in Modellen mit höherer Auflösung deutlich kleiner sind. Ferner konnte in Projektionen zum Klimawandel mit den höher auflösenden Modellen eine sehr viel stärkere Veränderung der atmosphärischen Zirkulation und der Niederschläge in dieser Region verzeichnet werden. Die Ergebnisse wurden jetzt in der internationalen Fachzeitschrift npj Climate and Atmospheric Science veröffentlicht.

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