Neues aus den Partnerinstitutionen

13.08.2019 Wuppertal Institut

Erste CO2-Tracking-App in Vorbereitung

Wie können klimabesorgte Verbraucherinnen und Verbraucher heutzutage erkennen, ob sie wirklich ökologisch und nachhaltig leben? Dies soll die neue CO2-Tracking-App von worldwatchers und dem Wuppertal Institut leisten: Sie analysiert den jeweils persönlichen Lebensstil, Rohstoffkonsum oder die CO2-Emissionen. Die Anwendung bietet auch Informationen, die Verbraucherinnen und Verbraucher im Alltag dabei unterstützen, die richtigen Konsumentscheidung von Produkten, Dienstleistungen und Aktivitäten zu treffen. Auf diese Weise wird das persönliche Verhalten geschärft und trainiert entsprechend klima- und ressourcenschonender zu leben. Seit knapp zwei Jahren unterstützt das Wuppertal Institut worldwatchers bei der Erarbeitung des Berechnungskonzepts und dem Aufbau der Datenbasis. Nun geht das Start-up mit einer ersten Version der CO2-

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09.08.2019 Leibniz-Zentrum fuer Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. Muencheberg

Quo vadis deutsche Landwirtschaft?

Prof. Dr. Frank A. Ewert leitet seit 2016 das Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. im Brandenburgischen Müncheberg. Er ist außerdem Professor für Pflanzenbau an der Universität Bonn. Im Interview beantwortet er Fragen zum aktuellen IPCC-Sonderbericht und fordert einen verstärkten gesamtgesellschaftlichen Dialog über die Frage, wie eine nachhaltige und klimarobuste Landwirtschaft der Zukunft aussehen soll.

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09.08.2019 Wuppertal Institut

Dezentrale Anlagen halten das Netz stabil

Dezentrale Anlagen können perspektivisch für Stabilität im Übertragungsnetz sorgen. In seiner kürzlich publizierten Dissertation konnte Dr.-Ing. Arjuna Nebel, Projektleiter im Forschungsbereich Systeme und Infrastrukturen in der Abteilung Zukünftige Energie- und Industriesysteme am Wuppertal Institut, zeigen, dass Netzüberlastungen im Übertragungsnetz auch mithilfe von dezentralen flexiblen Anlagen behoben werden könnten. Dabei kann insbesondere eine Flexibilisierung von bestehenden Biogasanlagen, die Ladung und Entladung der Fahrzeugbatterien in Elektromobilen sowie die Nutzung von industriellen Lastmanagementpotenzialen signifikant zur Netzstabilität beitragen. Ein weiterer Aspekt ist die Flexibilisierung und Nutzbarmachung dezentraler Blockheizkraftwerke, allerdings ist dies auch im Betrieb mit einer deutlichen ...

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08.08.2019 GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel

Grenzen der Anpassung bei Steinkorallen

08.08.2019/Kiel. Korallen sind seit Jahrmillionen grandiose Baumeister der Meere. Mit ihren Skeletten aus Kalk schaffen sie vielfältige Riffstrukturen. Dass die mit dem voranschreitenden Klimawandel zunehmende Ozeanversauerung das Wachstum der Korallen immer mehr beeinträchtigt, ist bekannt. Die Frage, ob und wie Korallen sich an die Veränderungen anpassen können, haben Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel und der University of California jetzt zu einem Teil beantwortet und dabei wichtige weitere Einblicke in die Regulierungsprozesse der Kalkbildung erhalten. Die Ergebnisse wurden heute in der internationalen Fachzeitschrift Nature Communications veröffentlicht.

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07.08.2019 Wuppertal Institut

"Tour de Fair" zu Gast am Wuppertal Institut

Die diesjährige "Tour de Fair" startete am 5. August 2019 und führt von der Wupper an die Ruhr. Die mehrtägige Radtour machte am 7. August Halt am Wuppertal Institut. Am gleichen und darauffolgenden Tag besuchen sie auch UtopiaStadt, das Café Nordbahntrasse, die GEPA sowie die örtlichen Weltläden. Die Gäste erfuhren in einem Vortrag von Katrin Bienge, Co-Leiterin des Forschungsbereichs Produkt- und Konsumsysteme in der Abteilung Nachhaltiges Produzieren und Konsumieren, etwas über die Forschung am Wuppertal Institut und Beispiele aus der Arbeit der Abteilung. Anschließend diskutierte die Gruppe mit ihr über die Möglichkeiten, den eigenen Lebensstil nachhaltiger zu gestalten und wie die dringend notwendigen Lösungen von Unternehmen und Politik entwickelt werden können. Die mehrtägige Radtour "Tour de Fair" von Weltladen-Le

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05.08.2019 Wuppertal Institut

Dirk Messner wird neuer Präsident des Umweltbundesamtes

Der international renommierte Nachhaltigkeitsforscher Prof. Dr. Dirk Messner wird zum 1. Januar 2020 neuer Präsident des Umweltbundesamtes. Das Bundeskabinett stimmte diesem Personalvorschlag von Bundesumweltministerin Svenja Schulze am 31. Juli 2019 zu. Professor Messner tritt beim Umweltbundesamt die Nachfolge von Maria Krautzberger an, die zum Jahresende in den Ruhestand geht. Dirk Messner ist seit 2013 Mitglied im Internationalen Wissenschaftlichen Beirat des Wuppertal Instituts. Dieser begleitet und berät das Institut in forschungsstrategischen Fragen. Das Wuppertal Institut gratuliert Dirk Messner herzlich zu der neuen Aufgabe im Umweltbundesamt. Seit 2013 ist Messner außerdem Co-Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats Globale Umweltveränderungen (WBGU) der Bundesregierung. Daneben war er von 2003 bis 2018 Direktor des ...

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05.08.2019 Wuppertal Institut

Christa Liedtke in Sachverständigenrat für Verbraucherfragen des BMJV berufen

Der Sachverständigenrat für Verbraucherfragen (SVRV) des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) hat die Wissenschaftlerin Prof. Dr. Christa Liedtke mit Wirkung zum 15. Juli als Mitglied berufen. Sie folgt auf Dr. Nicola Jentzsch von der Stiftung Neue Verantwortung und übernimmt die laufende Amtsperiode bis November 2022. Mit Wirkung zum 15. Juli 2019 wurde Prof. Dr. Christa Liedtke in den Sachverständigenrat für Verbraucherfragen (SVRV) berufen. Sie ersetzt in dieser Funktion Dr. Nicola Jentzsch, die eine Stelle im Bundeskanzleramt angetreten hat. Prof. Dr. Liedtke ist Professorin für "Nachhaltigkeit im Design" im Fachbereich Gestaltung an der Folkwang Universität der Künste in Essen und Leiterin der Abteilung Nachhaltiges Produzieren und Konsumieren am Wuppertal Institut. Christa Liedtke freut sich ...

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31.07.2019 Max-Planck-Gesellschaft

HALO als Wolkenobservatorium: die NARVAL-Expeditionen

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29.07.2019 Wuppertal Institut

Alle Ressourcen aufgebraucht

Seit heute, 29. Juli hat die Menschheit das Ressourcenbudget der Natur für das ganze Jahr aufgebraucht. Der sogenannte Earth Overshoot Day – auch Ecological Debt Day oder Welterschöpfungstag genannt – datiert den Tag eines jeweiligen Jahres, an dem die Weltbevölkerung mit Blick auf ihren Naturverbrauch ökologisch über ihre Verhältnisse lebt. Diesmal fällt er auf den 29. Juli 2019. Das bedeutet, dass die Menschheit die Natur derzeit 1,75 mal schneller nutzt, als sich die Ökosysteme unseres Planeten regenerieren können, was 1,75 Erden entspricht. Die Menschheit sah das erste ökologische Defizit in den frühen 1970er Jahren. Das internationale Forschungsinstitut Global Footprint Network errechnet diesen Tag jährlich anhand ihrer Ressourcenbuchhaltung, dem sogenannten ökologischen Fußabdruck. Der sogenannte Ecological ...

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22.07.2019 Max-Planck-Gesellschaft

Schwerewellen in hochauflösenden Simulationen

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