Neues aus den Partnerinstitutionen

28.11.2018 Wuppertal Institut

Nachhaltige Gebäude in China finanzieren

In den vergangenen zehn Jahren setzte die chinesische Regierung mehrere Strategien zur Förderung nachhaltiger Gebäude um. Unter anderem bietet die öffentliche Finanzierung einen wichtigen Anreiz für verschiedene Akteure, die Energieeffizienz von Gebäuden zu verbessern und umweltfreundliche Gebäude zu bauen. Es ist jedoch offensichtlich, dass Subventionen allein bei weitem nicht ausreichen, um nachhaltige Gebäudesanierung und -entwicklung in China zu etablieren. Grüne Finanzierungskanäle und -instrumente sind unerlässlich, um private Investitionen anzureizen und die immensen finanziellen Lücken zu schließen. Gleichzeitig wird die grüne Finanzierung zu einem Mainstream-Thema sowohl für Finanzinstitute als auch für politische Entscheidungsträger weltweit und hat sich in China rasant entwickelt. Bisher hat der Bausektor ...

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28.11.2018 PIK Potsdam

Ein Wettlauf sauberer Technologien zur Klimastabilisierung: Europäische Expertengruppe veröffentlicht richtungsweisenden Innovationsbericht

28.11.2018 - Nichtfossile Lösungen, etwa für kohlenstofffreie Technologien und emissionsneutrale Lebensstile, müssen im Mittelpunkt europäischer Investitionen in Forschung und Innovation stehen. Bisherige emissionsarme Lösungsansätze werden nur begrenzt dazu beitragen können, gefährliche Risiken der globalen Erwärmung rechtzeitig zu begrenzen, so das Fazit einer unabhängigen Gruppe namhafter Experten. Im Gegensatz dazu könnten ehrgeizige Innovationsprogramme einen Wettlauf sauberer Technologien an die Spitze anstoßen und gleichzeitig die Wettbewerbsfähigkeit europäischer Volkswirtschaften stärken und Wohlstand sichern. Der Expertenbericht des 'High-Level Panel on Decarbonization Pathways' wird heute zusammen mit der Kommunikationsstrategie der Europäischen Kommission für langfristige Emissionsminderungen in der EU im Vorfeld des UN-Klimagipfels (COP24) veröffentlicht.

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26.11.2018 Wuppertal Institut

Clean Air - Common Value

Regionen und Städte sind wichtige Akteure des Klimawandels. Ihre Aktivitäten werden im Rahmen der UN-Klimaverhandlungen zunehmend anerkannt. Lokale Emissionen aus Mobilität, Wärme- und Stromerzeugung sind entscheidend für die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger. Schlesien hat Strategien entwickelt und Gesetze zur Verbesserung der Luftqualität in der Region verabschiedet; Nordrhein-Westfalen unterstützt eine nachhaltige Stadtentwicklung und Pilotprojekte für emissionsfreie Innenstädte. Hauts-de-France motiviert die Menschen, Energie zu sparen und befasst sich mit dem Thema Energiearmut.  Anhand von Beispielen werden in der Veranstaltung mit Vertreterinnen und Vertretern von Städten, Regionen und Forschungseinrichtungen Ansätze zur Reduzierung der CO2-Emissionen diskutiert. Darüber hinaus wird thematisiert, ...

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26.11.2018 Wuppertal Institut

What's at Stake at COP24?

Die Veranstaltungsreihe startet mit einer Einführung in die Grundprinzipien, Hintergründe und Zukunftsaussichten der internationalen Klimapolitik. Die Veranstaltung ist offen für die allgemeine Öffentlichkeit und wird für interessierte Bürgerinnen und Bürger beleuchten, was am Veranstaltungsort passiert, welche Themen verhandelt werden, und was die Aussichten auf eine erfolgreiche Konferenz sind. Zudem werden die Redner hervorheben, welche Folgen sich aus dem Pariser Abkommen und COP24 für ihre Gastgeber ergeben: Katowice, Schlesien und Polen. Moderator: Andrzej Blachowicz (Managing Director of Climate Strategies) Vorträge Introduction to UNFCCC and the Paris Agreement (Lukas Hermwille, Prokeltiter in der Abteilung Energie-, Verkehrs- und Klimapolitik am Wuppertal Institut) What is at stake at COP24 in Katowice? (Wolfgang ...

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26.11.2018 Wuppertal Institut

COP24 in Katowice: Silesia Climate Lounge

Die nächste Weltklimakonferenz, COP24, findet vom 2. bis zum 14. Dezember 2018 im schlesischen Katowice in Polen statt. Die Woiwodschaft Schlesien und die Regierungen von Hauts-de-France und Nordrhein-Westfalen haben seit vielen Jahren im Rahmen des sogenannten "Weimarer Dreiecks" eine enge Beziehung und lebhaften Austausch sowohl auf der politischen als auch auf der Verwaltungsebene. Alle drei Regionen waren in der Vergangenheit Zentren der Kohle- und Stahlproduktion und stehen nun vor sehr ähnlichen Herausforderungen des Strukturwandels. Die drei Regionen ergreifen daher die Gelegenheit der COP24, um eine Veranstaltungsreihe zu einem wichtigen Teil ihrer Zusammenarbeit zu organisieren: Klimaschutz und wirtschaftliche Entwicklung. Partner der Veranstaltungen sind das Wuppertal Institut und die EnergieAgentur.NRW. Programm der drei ...

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23.11.2018 Wuppertal Institut

Globale Klima-Governance als Übersetzer globalen Wandels

Anthropozän ist zu einem Schlagwort für die Umwelt geworden. Es bezeichnet eine neue geologische Epoche, die vom Menschen dominiert wird. Die daraus resultierenden Folgen sind weltweit auf der Erdoberfläche nachweisbar, die Veränderungen unumkehrbar. Daher ist eine Neuausrichtig der Regierungsführung notwendig, um weitere katastrophale Veränderungen der (Natur-)Katastrophen zu verhindern. Expertinnen und Experten sind sich einig, dass eine entsprechend grundlegende Transformation der globalen Volkswirtschaften sowie der Gesellschaften notwendig ist. Diese Hypothese hat eine Debatte nicht nur über die geowissenschaftliche Definition des Anthropozäns ausgelöst, sondern zunehmend auch in den Sozialwissenschaften. Der spezifische Beitrag der sozialwissenschaftlichen Disziplinen und insbesondere der Politikwissenschaft muss jedoch

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22.11.2018 PIK Potsdam

Winterliche Wetterextreme in den USA und Europa: Riesige durcheinandergewirbelte Luftströme in der Stratosphäre

22.11.2018 - In den USA bringen arktische Luftmassen in diesen Tagen über Thanksgiving einen Kälteeinbruch, es werden eisige Temperaturen und kalte Winde vorhergesagt. Treiber für solche Winterwetterextreme ist häufig der stratosphärische Polarwirbel, ein Band sich schnell bewegender Winde 30 Kilometer über dem Boden. Im Winter, wenn der Polarwirbel durch nach oben wehende Luftmassen gestört wird, kann das zu Kälteeinbrüchen über dem Nordosten Amerikas oder Eurasien führen, wie eine neue Studie jetzt zeigt. Und so paradox es auch erscheinen mag, der Klimawandel könnte die komplexe Dynamik in der Atmosphäre weiter stören – und uns so nicht nur mehr heiße Extreme im Sommer, sondern möglicherweise auch Kälteeinbrüche im Winter bringen.

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21.11.2018 Wuppertal Institut

Nachhaltig leben in Nordrhein-Westfalen

Das Sustainable-Lifestyle-Accelerator-Projekt engagiert weltweit Haushalte, die mithelfen, nachhaltige Lebensstile zu erforschen. Mit der fachkundigen Unterstützung von Expertinnen und Experten können Haushalte testen, was das in der Praxis bedeutet. Teilnehmende, die sich in anderen Städten schon am Projekt beteiligten, sagen, dass ihr Leben dadurch nicht nur ressourcenleichter, sondern auch ein Stück weit glücklicher geworden ist. Jetzt sucht die Abteilung Nachhaltiges Produzieren und Konsumieren des Wuppertal Instituts Menschen aus Nordrhein-Westfalen (NRW). Bewerbungen aus anderen Bundesländern sind ebenfalls willkommen. Interessierte, die sich umweltfreundlich und gesund ernähren, besser wohnen, sich ökologisch fortbewegen und ihren Konsum reduzieren wollen, können mitmachen und ihre Lebensqualität steigern. Weitere ...

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20.11.2018 CliSAP RSS Feed

Wassermangel! Wenn mit dem Klimawandel die Elefanten ins Dorf kommen

Wir hörten das Donnern schon kilometerweit entfernt. Eine Herde afrikanischer Elefanten näherte sich dem kleinen Dorf in Namibia, in dem ich während meiner Forschungsaufenthalte lebe. Normalerweise meiden Elefanten die Dörfer. Doch wir ahnten, was die Tiere an diesem Nachmittag suchten. Sie konnten es über große Distanzen bei uns riechen: Wasser.

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16.11.2018 Leibniz-Zentrum fuer Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. Muencheberg

Satelliten beobachten die Landwirtschaft in Deutschland

Forscherinnen und Forscher der Humboldt-Universität zu Berlin und des Leibniz-Zentrums für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. haben mithilfe des „Maschinellen Lernens“ eine Methode entworfen, die es ermöglicht, aktuell angebaute Ackerkulturen von Satelliten aus zu bestimmen. Mit diesen Daten werden Simulationsmodelle zum besseren Verständnis der Wechselwirkungen zwischen Klima, Mensch, Pflanzen und Boden zukünftig noch effizienter.

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