Neues aus den Partnerinstitutionen

17.05.2021 Leibniz-Zentrum fuer Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. Muencheberg

ZALF im DW-Videobeitrag: Landwirtschaft im Klimawandel

Dürren und Wassermangel: Weltweit muss sich die Landwirtschaft an den Klimawandel anpassen. Welche Nutzpflanzen gedeihen auf humusarmen Ackerflächen? Dieser und anderen Fragen geht das Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung ZALF nach.

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14.05.2021 Max-Planck-Gesellschaft

Könnte das Abschmelzen einer Schneeball-Erde in den mittleren Breiten begonnen haben?

Eine neue Studie, geleitet von Wissenschaftlern des Max-Planck-Instituts für Meteorologie (MPI-M), geht der Frage nach, welche Bedingungen das endgültige Abschmelzen einer Schneeball-Erde ausgelöst haben könnten. Darin fanden Philipp de Vrese, Tobias Stacke, Jeremy Caves Rugenstein, Jason Goodman und Victor Brovkin heraus, dass das Auftauen eines vollständig vergletscherten Planeten sogar bei vergleichsweise niedrigen atmosphärischen CO2-Konzentrationen möglich gewesen wäre. Verantwortlich dafür ist eine niedrige Oberflächenalbedo die sich bei hohen Staubablagerungsflüssen aufgrund geringen Niederschlagsraten in den mittleren Breiten eingestellt haben könnte.

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12.05.2021 Max-Planck-Gesellschaft

Reaktion der Arktis auf „Temperatur-Overshoot-Szenarien“

Die Böden der hohen nördlichen Breiten enthalten fast doppelt so viel Kohlenstoff wie die gesamte Atmosphäre, und das Schicksal dieser gefrorenen Kohlenstoffpools unter dem voranschreitenden Klimawandel ist äußerst unsicher. Zwei aktuelle Studien unter Leitung von Wissenschaftlern des Max-Planck-Instituts für Meteorologie (MPI-M) befassen sich mit der Reaktion arktischer Ökosysteme auf Overshoot-Szenarien. Letztere nehmen an, dass ein gegebenes Klimaziel zunächst überschritten wird bevor die Temperatur auf dem angestrebten Niveau stabilisiert werden kann – ein Klimapfad, der immer wahrscheinlicher wird, wenn wir die globale Erwärmung auf ein wünschenswertes Maß begrenzen wollen. Philipp de Vrese, Victor Brovkin, Tobias Stacke und Thomas Kleinen fanden heraus, dass sich die Temperaturabhängigkeiten vieler terrestrischer ...

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10.05.2021 Leibniz-Zentrum fuer Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. Muencheberg

ZALF-Wissenschaftler auf der „Hot List“ der einflussreichsten Klimawissenschaftler

Im April erschien die Reuters „Hot List“ der 1.000 einflussreichsten Klimawissenschaftlerinnen und –wissenschaftler. Unter den Top100 befindet sich auch Prof. Frank Ewert, wissenschaftlicher Direktor des ZALF.

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10.05.2021 Wuppertal Institut

Peter Hennicke erhält "Orden der Aufgehenden Sonne" von japanischer Regierung

Die japanische Regierung hat Prof. Dr. Peter Hennicke, Senior Advisor am Wuppertal Institut und deutsche Co-Vorsitzende des German Japanese Energy Transition Council (GJETC), am 29. April 2021 den "Orden der Aufgehenden Sonne" verliehen. Dabei handelt es sich um eine der höchsten Auszeichnungen Japans an Persönlichkeiten, die einen wesentlichen Beitrag zur japanischen Kultur und Gesellschaft geleistet haben. Peter Hennicke erhält den Orden für sein anhaltendes Engagement und seine Arbeit im GJETC. Die offizielle Verleihung des Ordens ist beim nächsten Treffen des GJETC im September 2021 in der Botschaft von Japan in Berlin geplant.

Zusammen mit dem "Orden der Aufgehenden Sonne" übermittelte der japanische Außenminister, Toshimitsu Motegi, seine Glückwünsche an Prof. Hennicke, der sich für die ...

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06.05.2021 PIK Potsdam

Wasserstoff statt Elektrifizierung? Chancen und Risiken für Klimaziele

06.05.2021 - Wasserstoffbasierte Brennstoffe sollten vor allem in Sektoren wie der Luftfahrt oder industriellen Prozessen eingesetzt werden, die nicht elektrifiziert werden können. Ihre Herstellung ist zu ineffizient, zu kostspielig, und ihre Verfügbarkeit zu unsicher, um damit fossile Brennstoffe auf breiter Front zu ersetzen – etwa in Autos oder beim Heizen von Gebäuden. Das zeigt eine neue Studie. Für die meisten Sektoren ist die direkte Nutzung von Elektrizität, zum Beispiel in Elektroautos oder Wärmepumpen, wirtschaftlich sinnvoller. Setzt man stattdessen in erster Linie auf Brennstoffe auf Wasserstoffbasis statt Elektrifizierung und behält Verbrennungstechnologien bei, so die Forscher, könnte eine Verlängerung der Abhängigkeit von fossilen Energien drohen – und weiterer Ausstoß von Treibhausgasen.

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06.05.2021 Wuppertal Institut

Hans Sauer Award für Kieler Zero-Waste-Konzept

Kiel hat im Herbst 2018 beschlossen, erste Zero-Waste-Stadt Deutschlands zu werden. Dafür hat das Wuppertal Institut zusammen mit Projekt-Partnerinnen und -Partnern im Auftrag der Landeshauptstadt das Kieler Zero-Waste-Konzept erstellt. Nun wird das Konzept mit dem Hans Sauer Award 2021 ausgezeichnet. Beworben hatte sich die Landeshauptstadt Kiel gemeinsam mit dem lokalen Verein "Zero Waste Kiel" und dem Wuppertal Institut. Mit dem Preis werden europaweit Ideen und Projekte prämiert, um Innovation und Kreativität im Einklang mit dem ökologischen und gesellschaftlichen Nutzen zu fördern.

Unter dem Titel "Circular Cities. Designing Urban Communities of Tomorrow" ("Kreislaufstädte. Urbane Städte der Zukunft gestalten") suchte der Hans Sauer Award 2021 partizipative Lösungswege, die eine ...

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05.05.2021 PIK Potsdam

Die Begrenzung der globalen Erwärmung auf 1,5°C könnte den Meeresspiegelanstieg um 50 Prozent reduzieren

05.05.2021 - Wenn die Bemühungen erfolgreich sind, den Temperaturanstieg auf 1,5°C über dem vorindustriellen Niveau zu begrenzen, könnte der durch das Schmelzen des Eises verursachte Anstieg des Meeresspiegels insgesamt halbiert werden. Dies ist das zentrale Ergebnis einer neuen Studie eines internationalen Forschendenteams – darunter Ronja Reese, Ricarda Winkelmann, Torsten Albrecht und Reinhard Calov vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung –, das den Beitrag des Landeises zum Meeresspiegelanstieg im 21. Jahrhundert untersucht, der von den Gletschern der Welt und dem grönländischen und antarktischen Eisschild ausgeht.

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02.05.2021 PIK Potsdam

Dringender Aufruf zum Handeln nach dem Gipfel "Unser Planet, unsere Erde"

29.04.2021 - Nobelpreisträger und Akademiker, die an den wissenschaftlichen Sitzungen des ersten Nobelpreisgipfels teilgenommen haben, haben eine Erklärung abgegeben, in der sie dringende Maßnahmen fordern, um unsere gemeinsame Zukunft auf dem Planeten Erde zu schützen.

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29.04.2021 PIK Potsdam

PIK STATEMENT zum Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum deutschen Klimaschutzgesetz

29.04.2021 - Das Bundesverfassungsgericht hat die Bundesregierung in einem Urteil heute dazu verpflichtet, die Reduktionsziele für Treibhausgasemissionen für die Zeit nach 2030 genauer zu bestimmen. Dazu Ottmar Edenhofer, Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung und des Mercator Research Institute for Global Commons and Climate Change:

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