Neues aus den Partnerinstitutionen

02.11.2022 Wuppertal Institut

Über 600 Gäste beim Nachhaltigkeitskongress

Vergangene Woche fand am 24. und 25. Oktober 2022 der erste Nachhaltigkeitskongress der Stadtsparkasse Wuppertal in Kooperation mit dem Wuppertal Institut und der Neuen Effizienz statt. Mehr als 600 Gäste erhielten anlässlich des 200. Jubiläums der Stadtsparkasse Wuppertal während des zweitägigen Nachhaltigkeitskongresses einen breiten Einblick in aktuelle Themen rund um Klimawandel und Klimaschutz. Der Kongress fand kurz vor der kommenden internationalen Klimakonferenz (Conference of the Parties, COP27) statt, die Anfang November 2022 im ägyptischen Sharm El Sheikh ausgerichtet wird, und rund ein Jahr nach der Übernahme der Regierungsverantwortung durch die Ampelkoalition, die sich Klimaschutz und vor allem den Ausbau erneuerbarer Energien auf die Fahne geschrieben hat. Somit fiel der Nachhaltigkeitskongress in einen guten ...

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26.10.2022 Max-Planck-Gesellschaft

Bundesministerin Stark-Watzinger besucht MPI-M und DKRZ

Eine Herbsttour durch Deutschlands Wissenschaftslandschaft führte die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Bettina Stark-Watzinger, am 25. Oktober 2022 auch nach Hamburg an das Max-Planck-Institut für Meteorologie (MPI-M) und das Deutsche Klimarechenzentrum (DKRZ).

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26.10.2022 Wuppertal Institut

COP27 muss das 1,5 Grad Celsius-Ziel aus der Intensivstation holen

Die UN-Klimakonferenz COP27 findet vom 6. bis 18. November 2022 in Sharm el Sheikh statt. Am Ende der COP26 in Glasgow erklärte die britische Konferenzpräsidentschaft, dass es mit den Konferenzergebnissen gelungen sei, "1,5 am Leben zu erhalten". Die derzeitige und geplante Klimapolitik ist jedoch noch viel zu schwach, um das Ziel tatsächlich zu erreichen. Das Wuppertal Institut beobachtet die laufenden Verhandlungen und analysiert deren Ergebnisse seit Beginn des UN-Klimaprozesses. Im Rahmen der Begleitveranstaltungen zur COP27 wird es seine Forschung vorstellen und konkrete Wege zur Umsetzung des Pariser Klimaabkommens diskutieren.

Wuppertal, 25. Oktober 2022: Die diesjährige UN-Klimakonferenz findet vor dem Hintergrund sich verschärfender globaler Krisen statt. Die russische Invasion in der Ukraine hat zu einem ...

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20.10.2022 Wuppertal Institut

Bezahlbare Wärme ohne Flüssigerdgas

Erdgasimporte sind auf Dauer ein teures Geschäft. Ein geringerer Erdgasverbrauch ist deswegen nicht nur ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Klimaneutralität, sondern essentiell, um die steigenden Heizkosten durch den Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine zu stoppen. Zudem würden die geplanten festen LNG-Terminals nicht benötigt. Das hat eine Studie des Think Tanks E3G in Zusammenarbeit mit dem Wuppertal Institut, dem Institute for Energy Economics and Financial Analysis und der Beratungsgesellschaft Neon Neue Energieökonomik herausgefunden.

Laut den Forschenden werden die  gesamtwirtschaftlichen Kosten für den deutschen Erdgasbezug von 2023 bis 2030 jährlich um 15 bis 25 Milliarden. Euro steigen. Der Gebäudesektor bietet hier großes Einsparpotenzial. Bis zum Ende des Jahrzehnts sind 40 Prozent mehr ...

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20.10.2022 PIK Potsdam

Deutschland auf dem Weg aus der Gaskrise: Wie sich Klimaschutz und Energiesouveränität vereinen lassen

20.10.2022 – Knappheiten und hohe Preise: Wege aus der Gaskrise zeigt jetzt eine neue Studie für Deutschland auf. Von kurzfristigen Interventionen für die Energiesicherheit bis hin zu längerfristigen Weichenstellungen für den Kurs auf Klimaneutralität sind in den Sektoren Gebäude, Industrie und Energiewirtschaft massive Einsparungen beim Gasverbrauch unerlässlich. Mehr als 30 Fachleute des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Kopernikus-Projekts Ariadne buchstabieren erstmals im Modell- und Szenarienvergleich aus, welche Stellschrauben und Spielräume zur Verfügung stehen. Sie zeigen, dass Klimaschutz und Energiesouveränität miteinander vereinbar sind.

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17.10.2022 Forschungszentrum Jülich

Fernerkundung des Erdsystems - CARF Remote Sensing Workshop 2022

Jülich, 13./14 - Oktober. Bei einem zweitägigen Workshop im Forschungszentrum Jülich diskutierten Wissenschaftler:innen des Helmholtz-Forschungsbereichs Erde und Umwelt mit ihren Kollegen des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) die neuesten Entwicklungen auf dem Gebiet der satelliten-, flugzeug- und bodengestützten Fernerkundung des Erdsystems.

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17.10.2022 PIK Potsdam

Wirtschaftsschäden durch Hurrikane für USA irgendwann nicht mehr kompensierbar

17.10.2022 - Die Schäden durch Hurrikane steigen, wenn durch Treibhausgase aus fossilen Brennstoffen die globalen Temperaturen steigen. Computersimulationen regionaler Wirtschaftssektoren und Lieferketten in den USA zeigen jetzt, dass die daraus resultierenden wirtschaftlichen Verluste bei unvermindert zunehmender Erwärmung irgendwann nicht mehr national ausgeglichen werden können. Wenn zu viele Produktionsstandorte von einem Hurrikan getroffen werden und nicht mehr produzieren, springen andere Länder bei der Versorgung mit Gütern ein, so die Autoren der Studie. Die Auswirkungen von Wirbelstürmen im Klimawandel werden den USA somit einen wirtschaftlichen Nachteil verschaffen – je wärmer, desto stärker.

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13.10.2022 Max-Planck-Gesellschaft

Das Rätsel um die Ausbreitung der Wälder nach dem Höhepunkt der letzten Eiszeit

Wie schnell sich das Makro-Ökosystem Wald der nördlichen Hemisphäre in einem sich stark erwärmenden Klima, wie es z. B. für die nahe Zukunft prognostiziert wird, verändert, ist weitgehend unbekannt. In einer kürzlich in Nature Communication veröffentlichten Studie haben Forschende die Ausbreitung von Wäldern auf der nördlichen Hemisphäre nach dem Höhepunkt der letzten Eiszeit untersucht. Hierfür haben sie eine neue Synthese von Pollen-basierten Rekonstruktionen und eine Klimamodell-Simulation der letzten 22.000 Jahre verglichen. Dabei entdeckten sie einen Unterschied von mehreren tausend Jahren in der Ausbreitung der Wälder. Das stellt die Forschenden vor ein Rätsel. Unzulänglichkeiten im Modell und in den Rekonstruktionen könnten beide zu dieser Diskrepanz beitragen, können aber technisch bisher nicht enträtselt ...

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13.10.2022 Wuppertal Institut

Forschung für die Wärmewende: klimaneutral und effizient

Der Ausfall der russischen Gaslieferungen verdeutlicht mit neuer Wucht, dass Europa die Abhängigkeit von fossilen Energieimporten senken und die Versorgungssicherheit für bezahlbare, überwiegend regional bezogene Wärme erhöhen muss. Dabei macht der Ende September beschlossene Klimaschutzbericht nochmals klar, dass das Tempo für den nachhaltigen Systemwechsel deutlich erhöht werden muss.

Die Jahrestagung des ForschungsVerbunds Erneuerbare Energien (FVEE) gab vor diesem Hintergrund einen Überblick über den aktuellen Forschungsstand zur Wärmewende. Am 12. und 13. Oktober präsentierten die Wissenschaftler*innen im Berliner Umweltforum neue Strategien und Technologien, mit denen die Wärmewende technisch, wirtschaftlich und politisch erfolgreich umgesetzt werden kann. Expert*innen aus den 15 Mitgliedseinrichtungen ...

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11.10.2022 Wuppertal Institut

Rheinisches Revier: Vorbild für erfolgreichen Strukturwandel

Das Wirtschafts- und Strukturprogramm für das Rheinische Zukunftsrevier enthält eine Reihe von Zielen, die demonstrieren sollen, wie der European Green Deal modellhaft im Rheinischen Revier bis 2038 umgesetzt werden kann. Das Konzept der "Ressourcenwende" stellt dabei einen Lösungsweg für die erfolgreiche Umsetzung dieser Transformation dar. Das Wuppertal Institut hat vor diesem Hintergrund gemeinsam mit der Prognos AG eine Studie zu einer regionalen Ressourcenwende im Rheinischen Revier erarbeitet, die nun veröffentlicht wurde.

Das Rheinische Revier ist geprägt durch die Gewinnung, Verstromung und Veredelung von Braunkohle. Darüber hinaus haben sich hier – aufgrund der Nähe zu bedeutenden europäischen Transportwegen und einer zentralen Lage zu wichtigen Märkten in Europa – viele weitere Branchen angesiedelt, wie

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