Neues aus den Partnerinstitutionen

12.08.2021 Wuppertal Institut

Wie das Ruhrgebiet zur grünsten Industrieregion der Welt werden kann

Industrieregionen stehen vor besonderen Herausforderungen für eine nachhaltige und klimagerechte Entwicklung, sie müssen zu "grünen Industrieregionen" werden. Doch was macht eine "grüne Industrieregion" überhaupt aus? Eine neue Studie des Wuppertal Instituts verdeutlicht, worauf es besonders ankommt, wie Fortschritte gemessen werden können und welche Maßnahmen die erforderliche Transformation beschleunigen können. Das Autorenteam schätzt die Vorreiterpotenziale der Metropole Ruhr für sieben Indikatoren ein, die besonders deutlich bei der Umweltwirtschaft und der Entwicklung der Grün- und Erholungsflächen herausstechen.

Industrieregionen stehen seit Jahrzehnten weltweit vor der Herausforderung, tiefgreifende Strukturveränderungen meistern zu müssen. Wie der nächste zentrale Schritt der nötigen Transformation ...

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11.08.2021 Max-Planck-Gesellschaft

Variationelle Datenassimilation – ein Problem weniger

In einer neuen Studie im Journal of Nonlinear Science untersucht Dr. Peter Korn, Wissenschaftler und Gruppenleiter in der Abteilung "Ozean im Erdsystem" am Max-Planck-Institut für Meteorologie (MPI-M), eine Klasse von Datenassimilationsalgorithmen, nämlich die variationellen Datenassimilationsverfahren.

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09.08.2021 Max-Planck-Gesellschaft

Neuer IPCC-Sachstandsbericht: Klimawandel breitet sich schnell aus und verstärkt sich

Wie hat sich das Klima bisher geändert? Wie wird es sich in Zukunft ändern? Fragen wie diese werden im gerade veröffentlichten ersten Teil des sechsten IPCC-Sachstandsberichts beantwortet, der die naturwissenschaftlichen Fakten zum Klimawandel zusammenfasst. Dieser erste Teil wird im kommenden Frühjahr durch zwei weitere Teile ergänzt werden, die sich mit der Anpassung an mögliche Folgen des Klimawandels sowie mit dessen möglicher Eingrenzung befassen. Eine Synthese der drei Teile des Sachstandsberichts wird im Herbst 2022 veröffentlicht werden.

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09.08.2021 Deutsches Klimarechenzentrum

Neuer Bericht des Weltklimarats: Der Mensch hat eindeutig das Klima erwärmt

Der gerade veröffentlichte, erste Teil des sechsten IPCC-Sachstandsberichts (IPCC AR6) belegt einmal mehr und deutlicher als zuvor, dass vom Menschen verursachte Treibhausgasemissionen hauptverantwortlich für die globale Erwärmung und den beobachteten Klimawandel sind. Während die Konzentrationen der Treibhausgase weiter zugenommen haben, haben sich Atmosphäre und Ozean im vergangenen Jahrzehnt weiter erwärmt, die Schnee- und Eismengen sind weiter zurückgegangen und der globale Meeresspiegel ist weiter angestiegen.

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09.08.2021 Wuppertal Institut

Wie Unternehmen klimaneutral werden können

Immer häufiger werben Unternehmen mit klimaneutralen Dienstleistungen und Produkten oder verkünden, in wenigen Jahren komplett klimaneutral sein zu wollen. Diese Entwicklung ist erfreulich und zeigt das gestiegene Bewusstsein für den Klimaschutz. Aber was bedeuten die Neutralitätsziele der Unternehmen genau? Sind die gesetzten Unternehmensziele ambitioniert genug und realistisch? Und welche Rolle spielt dabei der Ankauf von Klimaschutz-Zertifikaten? Das Wuppertal Institut ordnet diese Fragen in seinem aktuellen Zukunftsimpuls "Klimaneutralität in Unternehmen" ein und gibt Empfehlungen.

Ob auf der Bäckerei-Tüte, der Shampoo-Flasche oder dem Bahn-Ticket: Viele Unternehmen versprechen ihren Kundinnen und Kunden, dass ihre Produkte und Dienstleistungen klimaneutral sind. Doch die Klimaziele der Firmen sind häufig nur ...

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06.08.2021 PIK Potsdam

PIK-Expertise zu extremen Regenfällen und Überschwemmungen

16.07.2021 - Die heftigen Regenfälle und Unwetter in Teilen von Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz in den letzten Tagen haben zu massiven Überflutungen von Dörfern und ganzen Landstrichen geführt. Währenddessen herrschte Richtung Oder und Neiße extreme Hitze bei mehr als 30 Grad. Woher diese außergewöhnlichen Wetterlagen kommen und was sie mit dem Klimawandel zu tun haben, wollten viele nationale und internationale Medien von PIK Forschenden erfahren. Hier ein kleiner Ausschnitt aus der Berichterstattung.

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02.08.2021 Wuppertal Institut

Im Sog der erneuerbaren Energien

Damit sich die weltweit zunehmend ambitionierten Klimaschutzziele erreichen lassen, müssen auch im Industriesektor weitgehende Emissionsreduktionen innerhalb weniger Jahrzehnte realisiert werden. Expertinnen und Experten sind sich einig, dass dies nicht ohne den Umstieg von fossilen auf erneuerbare Energieträger und Rohmaterialien – sogenannte Feedstocks – umsetzbar ist. Im Zuge der verstärkten Nutzung dieser grünen Energieträger ist denkbar, dass sich deren Verfügbarkeit und Kosten zu immer wichtigeren Standortfaktoren für die Produktion industrieller Güter entwickeln werden. Dies könnte dazu führen, dass zukünftig Standorte mit kostengünstiger Verfügbarkeit von erneuerbaren Energien attraktiver gegenüber anderen Standorten werden und es dann zu Standortverlagerungen kommt – insbesondere im Bereich der ...

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30.07.2021 Leibniz-Zentrum fuer Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. Muencheberg

Neue Podcastfolge zu Robotik in der Landwirtschaft

Der Einsatz von Robotern in Produktion, Logistik oder sogar unserem Garten ist keine Seltenheit mehr. Und auch in der Landwirtschaft sind die neuen Technologien längst angekommen – Melkroboter sind da nur ein Beispiel. In dieser Folge des Podcasts fragen wir uns: Welche Rolle wird Robotik zukünftig im Ackerbau übernehmen? Werden wir, wenn wir an einer Landstraße vorbei fahren, eine Herde von Drohnen über den Acker fliegen sehen? Und werden sie gemeinsam mit autonomen Maschinen die Arbeit der Menschen auf den Feldern ersetzen? Gemeinsam mit Prof. Cyrill Stachniss, Professor für Photogrammmetrie und Robotik an der Universität Bonn und Sprecher des Exzelenzclusters Phenorob, wollen wir herausfinden, ob dies ein realistisches Bild der Zukunft ist, oder doch eher Science Fiction.

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29.07.2021 Max-Planck-Gesellschaft

Abrupte Veränderungen in der Vergangenheit liefern Hinweise auf kaskadenartig reagierende Kipppunkte und "Frühwarnsignale" im Erdsystem

Kann der Klimawandel zu abrupten Änderungen in Teilen des Erdsystems führen, welche Auswirkungen hätten diese Ereignisse auf die Gesellschaft, und lassen sie sich vorhersagen? In dem in Nature Geoscience veröffentlichten Artikel hat ein internationales Team von Natur- und Sozialwissenschaftler*innen abrupte Veränderungen in der Vergangenheit der Erde untersucht, um mögliche künftige Änderungen besser abschätzen zu können. Sie nutzten gut dokumentierte abrupte Veränderungen der letzten 30.000 Jahre der Erdgeschichte, um zu veranschaulichen, wie sich abrupte Veränderungen durch die physikalischen, ökologischen und gesellschaftlichen Komponenten des Erdsystems fortpflanzen.

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29.07.2021 Wuppertal Institut

Vom Acker bis zum Teller: Gemeinsam die Ernährungswende meistern

Die Ernährung ist in Deutschland durchschnittlich für rund 15 Prozent der Treibhausgas-Emissionen verantwortlich. Verbraucherinnen und Verbraucher sowie betriebliche Kantinen und Schulmensen können an vielen Stellen dazu beitragen, das Klima zu schützen. Doch was macht nachhaltige Ernährung aus? Wie lässt sie sich im Alltag umsetzen und auch in der Gastronomie etablieren? Und wie kann eine umweltfreundlichere Landwirtschaft gefördert werden? Antworten darauf liefert der neue Zukunftsimpuls "Zukunftsfähige Ernährungs- und Konsummuster gestalten" des Wuppertal Instituts und gibt Empfehlungen für Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.

Die "Zukunftskommission Landwirtschaft" der Bundesregierung betonte Ende Juni in ihrem Abschlussbericht, dass angesichts von Herausforderungen wie dem Klimawandel oder dem Verlust der ...

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