Neues aus den Partnerinstitutionen

23.11.2020 Leibniz-Zentrum fuer Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. Muencheberg

Kick-off meeting EU Projekt ‘Soil Mission Support’

Kick-off meeting EU Projekt ‘Soil Mission Support’: Europäischer Forschungs- und Innovationsfahrplan für die nachhaltige Boden- und Flächenbewirtschaftung

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20.11.2020 Wuppertal Institut

Systemwandel und Krisenbewältigung

Die neue Ausgabe des FactorY-Magazins mit dem Titel "Change" widmet sich dem Wandel, der Transformation und der Krise. Angesichts der weltweiten multiplen Krisen durch Klimawandel, Artenverlust und Corona-Pandemie ist schnelles und konsequentes Handeln mehr denn je gefordert. Kurzfristig können mit den in vielen Ländern aufgelegten Konjunkturpaketen wichtige Stellschrauben für die Zukunft gestellt werden. Wie diese Krisenbewältigung zum Erfolg führen kann und wie ein grundsätzlicher Wandel gelingen könnte, will die neue FactorY-Ausgabe klären.

Die Corona-Pandemie hat die Wirtschaft in allen Teilen der Welt einbrechen lassen und großen Schaden angerichtet. In den meisten Staaten, so auch in Deutschland, wurden und werden Konjunkturprogramme aufgelegt, um die Wirtschaft zu stimulieren. Aus den vorherigen ...

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19.11.2020 Deutsches Klimarechenzentrum

Vertragsunterzeichnung - Neuer Supercomputer für die Klimaforschung

Am 18. November 2020 unterzeichneten das DKRZ und Atos einen Fünfjahresvertrag über die Lieferung und technische Wartung eines neuen Supercomputers.

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18.11.2020 Max-Planck-Gesellschaft

Die Nachweisbarkeit der Klimaeffekte durch Abholzung ist erst nach Jahrzehnten möglich

Historisch beläuft sich die globale Entwaldung auf 22 Millionen Quadratkilometer (Mio km2) zwischen den Jahren 800 und 2015. Dieser Wert könnte sich in einem Zukunftsszenario mit sehr hohen Treibhausgasemissionen bis 2100 sogar verdoppeln. In Anbetracht von angestrebten Mitigations- und Anpassungsmaßnahmen an den Klimawandel ist es wichtig, die Auswirkungen von Abholzung auf das Klima und die Kohlenstoff- sowie Wasserkreisläufe zu verstehen.

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18.11.2020 Wuppertal Institut

Strategien für eine klimaneutrale Grundstoffindustrie in Europa

In ihrer Folgenabschätzung für ein höheres EU-Klimaziel bis 2030 lässt die Europäische Kommission im Industriesektor den Einsatz von klimaneutralen Schlüsseltechnologien in der Stahl-, Zement- und Chemiebranche bislang praktisch vollkommen außer Acht. Der "Climate Impact Assessment" der Kommission sieht Emissionsminderungen in europäischen Fabriken fast ausschließlich durch Investitionen in Effizienzsteigerungen in konventionellen Anlagen vor. Industrieanlagen mit konventioneller Technologie nachzurüsten oder neuzubauen ist aufgrund ihrer langen Lebensdauer von durchschnittlich 40 Jahren im Hinblick auf das im European Green Deal formulierte Ziel der Klimaneutralität 2050 jedoch keine nachhaltige Strategie. Dies zeigt die neue Studie "Breakthrough Strategies for Climate-Neutral Industry in Europe" von ...

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17.11.2020 Wuppertal Institut

ReUse und Secondhand in Deutschland - 1.289 Euro liegen ungenutzt in Haushalten

Umweltschutz und Nachhaltigkeit bestimmen seit Jahren die öffentlichen Debatten sowie zunehmend das Handeln privater Haushalte. Eine Mehrheit geht davon aus, dass die Bedeutung nachhaltigen Handelns weiter wachsen wird. Allerdings fällt es vielen anscheinend schwer, nicht nur nachhaltig zu denken, sondern auch zu handeln. Eine Studie des Wuppertal Instituts in Zusammenarbeit mit eBay Kleinanzeigen zeigt diese Diskrepanz. Deutlich werden auch Unterschiede im Konsumverhalten jüngerer und älterer Menschen. Dennoch: Immer mehr Menschen tragen aktiv zum Klimaschutz bei und kaufen oder verkaufen beispielsweise gebrauchte Artikel. Nahezu jeder hat hierzulande bereits einmal etwas Gebrauchtes verkauft. Jeder Zweite hat bereits einmal Gebrauchtes gekauft. Ungeachtet dessen liegen in deutschen Haushalten durchschnittlich rund 1.300 Euro in ...

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16.11.2020 Leibniz-Zentrum fuer Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. Muencheberg

ZALF im ARD: W wie Wissen – Klimawandel

ARD-Interviews mit Dr. Moritz Reckling und Prof. Dr. Frank Ewert: Das Ende der Bauernregeln – neue Pflanzen braucht das Land!

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16.11.2020 Wuppertal Institut

Konjunktur- und Förderprogramme nachhaltig einsetzen

Seit der Corona-Pandemie sind viele Unternehmen gezwungen, ihre Geschäftsmodelle zu verändern und Staaten geben kurzfristig sehr viel Geld aus, um die Wirtschaft zu stützen. Jedoch sind Förderprogramme und Vergabeverfahren öffentlicher Gelder bislang nicht klimafreundlich genug. Damit die notwendige Transformation nachhaltiger und schneller umgesetzt werden kann, brauchen Investitionen und Fördermittel eine klare Ausrichtung und sollten als tatkräftiger Impulsgeber wirken. Doch wie gelingt dies in der Praxis? Dafür entwickelten der WWF Deutschland und das Wuppertal Institut den vierstufigen Leitfaden "Nachhaltigkeitsfilter für öffentliche Mittel".

Öffentliche Mittel für die Unterstützung von Unternehmen sollten bestenfalls so eingesetzt werden, dass sie eine möglichst große, nachhaltige Wirkung haben ...

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11.11.2020 PIK Potsdam

Eisverlust durch Erwärmung führt zu Erwärmung durch Eisverlust: ein Teufelskreis

27.10.2020 - Der Verlust riesiger Eismassen kann zu der Erwärmung beitragen, die diesen Verlust und weitere Risiken verursacht. Eine neue Studie quantifiziert diese Rückkopplung nun durch die Untersuchung langfristiger Wenn-Dann-Szenarien. Wenn etwa das arktische Meereis im Sommer vollständig schmelzen würde – ein Szenario, das zumindest vorübergehend innerhalb dieses Jahrhunderts Realität werden kann, wenn der Ausstoß von Treibhausgasen aus dem Verfeuern fossiler Brennstoffe anhält –, könnte dies am Ende zu einer zusätzlichen globalen Erwärmung von etwa 0,2°C führen. Diese Erwärmung ist jedoch nicht zusätzlich zu den IPCC-Projektionen, da diese bereits die relevanten Mechanismen berücksichtigen. Nun konnten die Wissenschaftler aber die Auswirkungen des Eisverlusts von anderen Effekten trennen und quantifizieren. Die 0,2°C sind nicht wenig angesichts der Tatsache, dass die globale Mitteltemperatur derzeit bereits etwa ein Grad höher liegt als in vorindustrieller Zeit, und dass die Regierungen weltweit eine Begrenzung deutlich unter zwei Grad vereinbart haben.

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11.11.2020 Wuppertal Institut

Freiwillige CO2-Kompensation: Gefangen zwischen Glaubwürdigkeit und Machbarkeit

Seit Verabschiedung des Pariser Abkommens im Dezember 2015 ist die Zahl der großen Unternehmen, die sich zur Erreichung von Netto-Null-Emissionen verpflichtet haben, deutlich angestiegen. Die überwiegende Mehrheit der Unternehmen, die sich zur Neutralität verpflichten, scheint auf die Kompensation der verbleibenden Emissionen durch den freiwilligen Kohlenstoffmarkt angewiesen zu sein. Dieser Markt ermöglicht es Unternehmen oder auch Einzelpersonen, eigene Emissionen durch den Ankauf von Ausgleichszertifikaten zu kompensieren, die durch Klimaschutzmaßnahmen an einer anderen Stelle generiert wurden. Wenn sich die von den Unternehmen gemachten Zusagen in einer tatsächlichen Nachfrage nach freiwilligen Emissionsgutschriften niederschlagen, könnte der freiwillige Kohlenstoffmarkt auf eine neue Größenordnung anwachsen. In der ...

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