Neues aus den Partnerinstitutionen

31.01.2019 PIK Potsdam

Reallabor „Klimaneutral leben in Berlin“ zieht Bilanz: Jeder Einzelne kann etwas zur Klimastabilisierung beitragen, aber ohne die Politik geht es nicht

31.01.2019 - „Klimaneutral leben in Berlin“ – ein Jahr lang haben sich mehr als 100 Berliner Haushalte an einem klimafreundlicheren Alltag versucht, von Familien mit Kindern, Lebenspartnerschaften, Wohngemeinschaften bis hin zu Singles. Im Reallabor unter der Leitung des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) konnten die Haushalte ihre Klima-Bilanz im Schnitt um etwa 10 Prozent senken, und das obwohl sie schon zum Projektbeginn im Mittel 25 Prozent unter dem Bundesdurchschnitt starteten. Die Bilanz des Projekts zeigt, dass in allen Sektoren von Ernährung und Konsum bis zu Strom, Heizung und Mobilität großes Potenzial für den Einzelnen steckt, CO2-Emissionen einzusparen. Gleichzeitig verdeutlicht das Experiment auch, wo die Grenzen des einzelnen Beitrags zum Klimaschutz liegen und politische Rahmenbedingungen gefragt sind, um die Voraussetzungen zu schaffen für einen klimafreundlicheren Alltag.

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31.01.2019 PIK Potsdam

Extreme Niederschläge sind über Kontinente hinweg verbunden: Neue Studie in Nature

31.01.2019 - Extreme Niederschlagsereignisse in einer Stadt oder Region hängen mit der gleichen Art von Ereignissen tausende Kilometer entfernt zusammen, wie ein internationales Expertenteam in einer neuen Studie zeigt, die jetzt in Nature veröffentlicht wurde, einer der weltweit führenden Fachzeitschriften. Sie entdeckten ein globales Verbindungsmuster von Extremniederschlägen – dies könnte zu einer verbesserten Wettervorhersage führen und so dazu beitragen, Schäden zu begrenzen und Menschen zu schützen. Extreme Niederschlagsereignisse nehmen aufgrund des vom Menschen verursachten Klimawandels zu, was die Studie noch relevanter macht. Die Forscher entwickelten eine neue, in der Wissenschaft komplexer Systeme verwurzelte Methode zur Analyse von Satellitendaten. Die dadurch entdeckten Muster extremer Niederschläge sind wahrscheinlich mit riesigen Luftströmungen verbunden, die als Jetstreams bekannt sind und die die Erde hoch oben in der Atmosphäre umkreisen und riesige Wellen zwischen dem Äquator und den Polen bilden.

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31.01.2019 TROPOS

Leipziger Forschende auf spanischer Antarktis-Expedition

Wechselwirkungen zwischen Ozean und Atmosphäre rund um die Antarktische Halbinsel im ...

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29.01.2019 Wuppertal Institut

Einschätzung der Ergebnisse der Strukturwandelkommission

Am 26. Januar 2019 hat die Kommission "Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung" beschlossen, dass bis spätestens 2038 in Deutschland keine Kohlekraftwerke mehr betrieben werden sollen. Im neuen In Brief "Einschätzung der Ergebnisse der Strukturwandelkommission" (06/2019) nimmt das Wuppertal Institut Stellung zu den Ergebnissen und gibt Empfehlungen für die jetzt notwendige Ausgestaltung der Klima- und Innovationspolitik in Europa, Deutschland und Nordrhein-Westfalen. Im Positionspapier gehen Prof. Dr.-Ing. Manfred Fischedick, Vizepräsident des Wuppertal Instituts, Prof. Dr. Stefan Lechtenböhmer (Leiter Abteilung Zukünftige Energie- und Mobilitätsstrukturen) und Dr. Stefan Thomas (Leiter der Abteilung Energie-, Verkehrs- und Klimapolitik) darauf ein, dass die Kommission mit der Festlegung auf den konkreten Ausstiegszeitpunkt

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29.01.2019 Wuppertal Institut

Solar Decathlon: Internationaler Wettbewerb kommt nach Wuppertal

Thomas Bareiß, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie, verkündete am 29. Januar 2019 beim Kongress ENERGIEWENDEBAUEN in Berlin, dass der "Solar Decathlon Europe" 2021 erstmalig in Deutschland stattfinden wird – und zwar in Wuppertal. Erstmals stehen bei dem solaren Zehnkampf Energiewende und Klimaschutz mitten in einem städtischen Quartier im Fokus. Die Bewerbungsphase für die Hochschulteams startet im März. Hochschulen aus der ganzen Welt und besonders deren engagierte Studierende beteiligen sich seit Jahren beim Gebäude-Energiewettbewerb Solar Decathlon. Nach seinem Start in den USA 2002 fand der solare Zehnkampf mittlerweile 13 Mal rund um den Globus statt, zuletzt in Dubai im November vergangenen Jahres. Auch deutsche Hochschulen nahmen bereits mehrfach erfolgreich teil. Seit 2010

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28.01.2019 Max-Planck-Gesellschaft

Abschätzung von nicht reduzierbaren Unsicherheiten in kurzfristigen Klimaprojektionen

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27.01.2019 PIK Potsdam

Deutschland steigt aus der Kohle aus - für die Stabilisierung unseres Klimas

27.01.2019 - Die von der Bundesregierung eingesetzte Kohle-Kommission hat sich für einen schrittweisen Ausstieg aus der Kohle ausgesprochen - mit einem Enddatum in den 2030ern. Mit hoher Wahrscheinlichkeit werden die politischen Entscheider diese Empfehlung umsetzen. Damit beendet die viertgrößte Volkswirtschaft der Welt tatsächlich die Nutzung des schmutzigsten fossilen Brennstoffes. Die Kohle-Kommission bestand aus Vertretern der Wirtschaft, der Gewerkschaften, der Bundesländer, von Umweltverbänden, und aus der Wissenschaft. Fachleute des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) waren eng eingebunden in die schwierigen Verhandlungen. Der Physiker Hans Joachim Schellnhuber, Direktor Emeritus des PIK, war Mitglied der Kommission. Der amtierende Direktor und Chefökonom des Instituts, Ottmar Edenhofer hat in dem Gremium als Berater vorgetragen.

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25.01.2019 Wuppertal Institut

Ministerin Heinen-Esser besucht das Wuppertal Institut

Am 7. Februar 2019 ist Ursula Heinen-Esser, Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen, ab 9:00 Uhr zu Gast am Wuppertal Institut. Während ihres Antrittsbesuchs lernt die Ministerin beim internen Austausch die zentralen Themen des Wuppertal Instituts näher kennen. Mit Präsident Prof. Dr. Uwe Schneidewind und Vizepräsident Prof. Dr.-Ing. Manfred Fischedick sowie zwei Abteilungsleitern des Wuppertal Instituts tauscht sie sich über mögliche Schnittstellen aus. Dabei geht es inhaltlich vor allem um die Kreislaufwirtschaft (Fokus Kunststoff) sowie um "Digitalisierung und Nachhaltigkeit" und deren Spannungsfelder. Anschließend nimmt Ministerin Heinen-Esser ab 10:00 Uhr an der sechsten Sitzung des TEAM Nachhaltigkeit teil. Im TEAM sind Akteurinnen und Akteure aus Wissenschaft ...

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24.01.2019 Wuppertal Institut

Nach Kohleausstieg Tagebau als Pumpspeicherkraftwerk nutzen

Mit fortschreitender Energiewende steigt der Anteil erneuerbarer Energien im Strommix. Deren Angebot variiert im Tagesverlauf – je nach Wetterlage und Saison. Um Angebot und Nachfrage in Einklang zu bringen, sind Energiespeicher notwendig, die große Kapazitäten aufnehmen können. Pumpspeicherkraftwerke sind eine Möglichkeit dafür. Pumpspeicher sind im Vergleich zu anderen bestehenden technologischen Optionen mit großer Speicherkapazität langjährig erprobt und ggf. auch wirtschaftlich. Sie speichern elektrische Energie, indem sie Wasser auf ein höher gelegenes Niveau pumpen. Dieses Wasser fließt später wieder bergab und erzeugt mithilfe von Turbinen und Generatoren elektrischen Strom. Durch die Umwandlung in potenzielle Energie von Wasser wird der Strom gespeichert und zeitversetzt bei Bedarf wieder ins Netz zurückgespeist.

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23.01.2019 Wuppertal Institut

Die Lernenden in den Mittelpunkt stellen

Wie sieht transformative Bildung für eine nachhaltige Entwicklung aus? Was lernen die Beteiligten in Prozessen, die den gesellschaftlichen Wandel voranbringen? Welche Methoden sind dafür besonders vielversprechend? Diese Fragen standen erstmals in dieser Konstellation am 22. Januar 2019 im Fokus der ausgebuchten Tagung "Reallabore, Citizen Science, Service Learning & Co. – Transformative Bildung für eine Nachhaltige Entwicklung". Rund 160 Teilnehmende aus den unterschiedlichen Communities aus Bildung und Forschung trafen sich in Berlin und diskutierten neue Bildungsformate. Mit ihren nachhaltigen Entwicklungszielen – auch Sustainable Development Goals (SDGs) genannt – formuliert die Agenda 2030 internationale Entwicklungsziele, die weltweit bis zum Jahr 2030 erreicht werden sollen. Eine Schlüsselrolle zum Erreichen der ...

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