Neues aus den Partnerinstitutionen

20.12.2018 Deutsches Klimarechenzentrum

NFDI4Earth-Plenumstreffen

Nationale Forschungsdateninfrastruktur für Erdsystemforschung: NFDI4Earth

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20.12.2018 Wuppertal Institut

Neue Wege für den kommunalen Fortschritt

Am 3. Dezember 2018 fand am Wuppertal Institut die Veranstaltung "JRF vor Ort: Neue Wege für den kommunalen Fortschritt" statt, in der über die Arbeit von kommunalen Innovationslaboren referiert wurde. Als Referierenden bezogen sich der Wissenschaftler Jürgen Schultze der Sozialforschungsstelle der Technischen Universität Dortmund, der Projektleiter der "Kommunalen Labore sozialer Innovation" – kurz KoSI-LAB – Prof. Dr.-Ing. Oscar Reutter vom Wuppertal Institut und die wissenschaftliche Mitarbeiterin Mona Wallraff vom Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung (ILS) in ihren Impulsvorträgen schwerpunktmäßig auf die praktischen Erfahrungen, die innerhalb der KoSI-LABs gesammelt werden konnten. Die KoSI-LABs sind Reallabore in Wuppertal und Dortmund, die in Kooperation zwischen dem Wuppertal Institut und der ...

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20.12.2018 Wuppertal Institut

Klimawandel erfordert tiefgreifende strukturelle Veränderungen

Um den voranschreitenden Klimawandel zu stoppen und einen weiteren Verlust der Biodiversität zu verhindern, bedarf es tiefgreifender struktureller Veränderungen in gesellschaftlichen Teilsystemen wie dem Energiesystem und dem Verkehrssystem. Solch ein tiefgreifender Wandel umfasst untereinander wechselwirkende Veränderungen in Technologien, Ökonomie, Gesetzen und Regularien sowie im Verhalten. Das Forschungsfeld der Modellierung, das sich mit komplexen sozio-technischen Veränderungsprozessen beschäftigt, hat hohe Relevanz für ein besseres Verständnis sowie für die Governance solcher Prozesse. Das Autorenteam untersuchte verschiedene Modellierungsansätze bezüglich ihrer Eignung zur Erforschung komplexer sozio-technischer Veränderungsprozesse im Beitrag "Modelling Sustainability Transitions: An Assessment of Approaches ...

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20.12.2018 TROPOS

Feldexperiment zu Wolken und Niederschlag unter Reinluftbedingungen in Südchile gestartet

Forscher aus Leipzig kooperieren mit Wissenschaftlern aus Punta Arenas (Chile), um mehr über die Zusammenhänge zwischen Luftverschmutzung, Wolken und Niederschlag zu erfahren

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19.12.2018 Wuppertal Institut

Klimaschutz und Menschenrechte miteinander vereinbaren

Klimaschutzmaßnahmen können sich negativ auf die Einhaltung der Menschenrechte auswirken. Nach langen Diskussionen enthält das Pariser Klimaabkommen daher als erstes internationales Umweltabkommen einen Bezug auf die Menschenrechte. Bei der Konzeption und Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen geht es nicht allein darum Treibhausgas-Emissionen zu reduzieren, sondern auch die Menschenrechte zu respektieren und zu fördern. Das Klimaabkommen verweist auf das Recht auf Gesundheit, die Rechte indigener Völker und lokaler Gemeinschaften, Migranten, Kinder, Menschen mit Behinderungen und Menschen in sozial schwachen Situationen, das Recht auf Entwicklung sowie auf Gleichstellung der Geschlechter, die Stärkung der Rolle der Frau und Gerechtigkeit zwischen den Generationen. Die Verweise auf die Menschenrechte im Pariser Klimaabkommen sind ...

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19.12.2018 Wuppertal Institut

Kleingedrucktes zum Pariser Abkommen verabschiedet, Umsetzung steht aus

Am 15. Dezember 2018 endete die diesjährige UN-Klimakonferenz mit der Verabschiedung des "Katowice Climate Package". Dieses Paket von Entscheidungen macht das Pariser Klimaschutz-Abkommen umsetzungsreif, indem es detaillierte Leitlinien für die Umsetzung der einzelnen Elemente des Abkommens vorgibt. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Wuppertal Instituts waren vor Ort und fassen nun die zentralen Ergebnisse der Verhandlungen knapp zusammen. Ihre erste Schnellanalyse zeigt: Die Konferenz in Katowice hat zwar den technischen Rahmen für den internationalen Klimaschutz bereitet und ist insofern ein wichtiger Schritt nach vorn, gemessen am Handlungsdruck sind die konkreten Minderungsambitionen der meisten großen Emittenten aber nach wie vor deutlich zu gering. Vom 2. bis 15. Dezember fand in Katowice die 24. Konferenz der ...

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19.12.2018 Wuppertal Institut

Neue Wege für politikbasierten Emissionshandel

Die Verabschiedung von Artikel 6 des Pariser Klimaabkommens brachte erneut eine Debatte über die Erzeugung von Emissionsreduktionsgutschriften auf Grundlage nationaler Politiken ins Rollen. Nationale Politiken waren im Rahmen der flexiblen Mechanismen des Kyoto-Protokolls nicht als Projektaktivitäten förderfähig. Das Pariser Abkommen eröffnet die Möglichkeit einer solchen Politikanrechnung, bietet aber auch einen völlig neuen Kontext: Universelle Beteiligung, ehrgeizige langfristige Ziele und national definierte Beiträge, die im Laufe der Zeit verschärft werden sollen. Das JIKO Policy Paper 04/2018 "Challenges and Opportunities of Policy-based Cooperation under Article 6 of the Paris Agreement" zeigt, dass politikbasierte Kooperationsformen mit diesen veränderten Rahmenbedingungen eine weitere komplexe Ebene erhalten.&nb

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19.12.2018 PIK Potsdam

Keine Pause bei der globalen Erwärmung – Forscher entwirren angebliche Verlangsamung

19.12.2018 - Die fortschreitende Klimaerwärmung ist heute offensichtlich: Die vergangenen vier Jahre waren die wärmsten seit Beginn der Wetteraufzeichnungen, der jüngste Sommer brachte Wetterextreme auf der gesamten Nordhalbkugel, der Forschungsstand ist eindeutig. Noch vor ein paar Jahren jedoch wurde von manchen Medien und einigen Experten eine vermeintliche Pause der globalen Erwärmung diskutiert – obwohl es nie statistische Belege für eine nennenswerte Verlangsamung gegeben hat, wie neue Forschung jetzt bestätigt. Eine Gruppe internationaler Wissenschaftler hat die Verwirrung um die angebliche Erwärmungspause gründlich analysiert. Ihre zwei nun veröffentlichten Studien zeigen, dass es zu keinem Zeitpunkt belastbare Belege für eine signifikante Pause oder Verlangsamung der globalen Erwärmung gab.

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18.12.2018 Wuppertal Institut

Gewinner des Deutschen Nachhaltigkeitspreises 2019

Im Dezember 2018 wurde in Düsseldorf vor 1.200 Gästen der Deutsche Nachhaltigkeitspreis (DNP) zum elften Mal verliehen und zeichnete in Zusammenarbeit mit der Bundesregierung Spitzenleistungen der Nachhaltigkeit in Wirtschaft, Kommunen und Forschung aus. Ehrenpreise erhielten US-Schauspieler Richard Gere, die westafrikanische Sängerin Angélique Kidjo sowie der irische Musiker Rea Garvey für soziales und ökologisches Engagement. Im Mittelpunkt von Europas größter Auszeichnung für ökologisches und soziales Engagement standen die Akteurinnen und Akteure und Projekte, die den Wandel hin zu einer nachhaltigen Gesellschaft unterstützen. Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis in der Sparte "Globale Partnerschaften" 2019 ging an die Städtepartnerschaft von Wernigerode und Hoi An (Vietnam) sowie an die Partnerschaft zwischen den Firmen ...

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17.12.2018 PIK Potsdam

Klimaplan für Deutschland und Europa: Ökonomen schlagen CO2-Preisreform vor

03.12.2018 - Die UN-Umweltagentur hat sich vor wenigen Tagen für eine internationale grüne Steuer-Reform stark gemacht – jetzt haben Ökonomen direkt vor dem Start des Klimagipfels im polnischen Kattowitz ein neues Konzept für eine CO2-Preisrefom in Deutschland und Europa vorgelegt. Das Magazin SPIEGEL hat hierüber am Wochenende vorab groß berichtet. Gemeinsam entwerfen der Vorsitzende der Wirtschaftsweisen Christoph Schmidt vom RWI Essen und Ottmar Edenhofer, Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) sowie des Mercator Research Institute for Global Commons and Climate Change (MCC), Eckpunkte für einen marktwirtschaftlichen Weg raus aus der Kohle. Der Ausstoß von klimaschädlichem CO2 soll teurer werden, zugleich aber die Stromsteuer billiger. Ein sozial gerechter und effizienter Übergang zu nachhaltigem Wirtschaften ist möglich, so die Professoren, die beide zur Leibniz-Gemeinschaft gehören. Würde der Ausstoß von Treibhausgasen hingegen nicht gemindert, so drohen ökonomische Klimaschäden ungekannten Ausmaßes.

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