Neues aus den Partnerinstitutionen

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22.02.2021 PIK Potsdam

Alle neu verkauften Lastwagen müssen bis 2040 frei von fossilen Brennstoffen sein, erklären Fahrzeugindustrie und Klimaforschung

In einer beispiellosen Erklärung ist Europas Lastwagen-Industrie auf der Grundlage wissenschaftlicher Beratung zu dem Schluss gekommen, dass bis 2040 alle neu verkauften Laster frei von fossilen Brennstoffen sein müssen, um bis 2050 Klimaneutralität zu erreichen. Dieses Ziel kann erreicht werden, wenn die richtige Infrastruktur zum Laden oder Betanken aufgebaut und ein schlüssiger politischer Rahmen geschaffen wird, um den Übergang voranzutreiben. Dazu gehört eine umfassende CO2-Bepreisung.

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22.02.2021 PIK Potsdam

Konstruktiv für den Klimaschutz: Potsdamer Klimarat mit PIK Beteiligung

22.02.2021 - Der Soziologe Fritz Reusswig vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) ist in den neuen Klimarat der Landeshauptstadt Potsdam berufen worden. Die Mitglieder haben sich heute im Beisein des Beigeordneten für Stadtentwicklung, Bauen, Wirtschaft und Umwelt, Bernd Rubelt, der Öffentlichkeit vorgestellt. Der Klimarat sieht sich als Vermittler, Experte und Mediator für einen erfolgreichen Klimaschutz und zielt darauf ab, eine breite Debatte und Sichtbarkeit in der Landeshauptstadt Potsdam zu schaffen.

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22.02.2021 Deutsches Klimarechenzentrum

Online-Training zur Datenanalytik

Vom 8. bis 9. März 2021 findet ein gemeinsam von den H2020-Projekten IS-ENES3 und EOSC-Hub organisierter Online-Workshop für Erdsystem- und Datenwissenschaftlerinnen und –wissenschaftler statt, die an der Verarbeitung multidimensionaler CMIP-Daten mit dem neuen Dienst ECAS (kurz für: ENES Climate Analytics Service) interessiert sind.

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19.02.2021 PIK Potsdam

PIK STATEMENT zum neuen EU Klimaziel und fünften Jubiläum des Pariser Abkommens

11.12.2020 - Heute hat der Europäische Rat das Ziel verabschiedet, die Treibhausgasemissionen bis 2030 um mindestens 55 Prozent unter das Niveau von 1990 zu senken. Am 12. Dezember jährt sich zum fünften Mal die Verabschiedung des historischen Pariser Klimaabkommens durch Vertreter von mehr als 196 Staaten und der EU auf dem UN-Klimagipfel COP21.

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19.02.2021 PIK Potsdam

Galina Churkina erhält „Aquila Capital Transformation Award“

17.12.2020 - Für Ihre Forschungsarbeit „Gebäude als globale Kohlenstoffsenke“ erhält Galina Churkina den erstene "Transformation Award" des Finanzunternehmens Aquila Capital. Eine hochkarätige Jury prämierte die Arbeit der als Gast am PIK arbeitenden Wissenschaftlerin als die beste aus einer hohen Zahl an Einreichungen renommierter Universitäten und Forschungseinrichtungen weltweit. Der „Aquila Capital Transformation Award“ zielt darauf ab, Forschung zur Bekämpfung des Klimawandels zu unterstützen und ist mit 20.000 Euro dotiert. Unter dem diesjährigen Motto „Beschleunigung der Dekarbonisierung in Europa" ehrt der Preis herausragende Arbeiten von Forschenden, die sich auf anwendbare Lösungen zur Bekämpfung des Klimawandels konzentrieren. Der Preis soll einen Beitrag zu den UN-Nachhaltigkeitszielen 9 (Industrieinnovation und Infrastruktur), 11 (nachhaltige Städte und Gemeinden) und 13 (Klimaschutz) leisten.

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19.02.2021 PIK Potsdam

Neue App: „Klima-Zeitreisen“ als Test für künftige Entscheidungen

11.01.2021 - Wer sich Gedanken um die Klima-Zukunft macht, kann bald in einem „citizen science“ Experiment zum Verständnis der sozialen Dynamik des Klimawandels beitragen. In einer durch Spenden finanzierten Online-Simulation, die momentan von der Non-Profit-GmbH SCIARA in Kooperation mit dem Potsdam Institut für Klimafolgenforschung (PIK) entwickelt wird, erkunden User spielerisch virtuelle Klima-Zukünfte, treffen Entscheidungen, sehen die Folgen. Auf der Basis deren Verhaltens sollen einmal Entscheiderinnen und Entscheider in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft Klimaschutzmaßnahmen vor der Umsetzung auf ihre gesellschaftliche Akzeptanz und Wirksamkeit überprüfen können – um so nachhaltig effektive Entscheidungen treffen.

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19.02.2021 PIK Potsdam

Die Idee der Umweltsteuer entwickelt endlich Kraft

20.01.2021 - Jährlich 290.000 Pfund extra für Beleuchtung und Reinigung, weil der Smog alles verdunkelt und verdreckt: Mit dieser Kostenabschätzung für die Industriestadt Manchester begründete einst der englische Ökonom Arthur Cecil Pigou die Theorie der Umweltsteuer. In dem Klassiker „The Economics of Welfare“, dessen erste Auflage bereits 1920 erschien, rechnete er vor: Wenn der Staat solche „Externalitäten“ in die Produktpreise einfließen lässt, kann er den Wohlstand maximieren. 2020, genau 100 Jahre später, hat die politische Umsetzung von Pigous Erkenntnis eine neue Qualität erreicht und wichtige Einwände entkräftet. Eine CO2-Bepreisung ist effizienter als Regulierungen und Verbote, bilanziert eine Studie des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) und des Berliner Klimaforschungsinstituts MCC (Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change). Die Studie wurde in der renommierten Fachzeitschrift International Tax and Public Finance publiziert.

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19.02.2021 PIK Potsdam

Die Top 10 der wichtigsten Erkenntnisse der Klimawissenschaft 2020

27.01.2020 – Die UNFCCC-Generalsekretärin Patricia Espinosa und ein internationales Team von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, darunter Johan Rockström, Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung, haben heute die zehn wichtigsten Erkenntnisse der Klimawissenschaft 2020 vorgestellt. Auf der Grundlage einer wachsenden Zahl von wissenschaftlichen Forschungsergebnissen haben das FutureEarth-Netzwerk, die Earth League und das World Climate Research Programme (WCRP) gemeinsam die neueste Ausgabe der seit 2017 jährlich erscheinenden „Must-Knows“-Liste zusammengestellt. 57 Forschende aus 21 Ländern haben dafür die neuesten Erkenntnisse der Nachhaltigkeitsforschung zusammengetragen und für die internationale wissenschaftspolitische Community aufbereitet.

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19.02.2021 PIK Potsdam

Weniger Kohle wegen COVID-19: So beschleunigt die Pandemie das Ende der fossilen Stromerzeugung

08.02.2021 - COVID-19 hat nicht nur zu einem vorübergehenden Rückgang der weltweiten CO2-Emissionen geführt, sondern auch den Anteil der Kohleverstromung reduziert – ein Trend, der die Pandemie sogar überdauern könnte. Das ist das zentrale Ergebnis einer neuen Studie eines Teams von Ökonomen aus Potsdam und Berlin, das die Auswirkungen von COVID-19 auf das Energiesystem und die Stromnachfrage untersucht hat. Die Studie zeigt: Die für die Menschen und Wirtschaft verheerende Pandemie hat eine besonders günstige Gelegenheit geschaffen, den gegenwärtigen Trend zum Rückgang der Kohlenutzung unumkehrbar zu machen. Unterstützt durch die richtigen klimapolitischen Maßnahmen könnten die Emissionen des Stromsektors so schneller sinken als bisher angenommen.

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19.02.2021 PIK Potsdam

Von Tag zu Tag schwankendes Wetter bremst die Wirtschaft

Wenn die Temperatur von Tag zu Tag stark schwankt, wächst die Wirtschaft weniger. Durch scheinbar kleine Veränderungen kann der Klimawandel so starke Auswirkungen auf das Wirtschaftswachstum haben. Das zeigen Daten, die Forschende vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK), der Columbia University und dem Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC) analysiert haben. In einer neuen Studie in Nature Climate Change stellen sie in einem Zeitraum von 40 Jahren die beobachteten täglichen Temperaturschwankungen den Wirtschaftsdaten von mehr als 1.500 Regionen weltweit gegenüber – mit verblüffenden Ergebnissen.

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19.02.2021 PIK Potsdam

Experteneinschätzung zum 55%-Ziel bis 2030: Der Weg des geringsten Widerstands verfehlt das EU-Klimaziel

09.12.20 – Wenn die Europäische Union ab Donnerstag über ein ehrgeizigeres EU-Klimaziel 2030 auf dem Weg zur Klimaneutralität 2050 entscheidet, geht es dabei um mehr als um eine bloße Willensbekundung zu größeren politischen Anstrengungen. Die Zielsetzung überformt auch die deutsche Klimapolitik. Expertinnen und Experten des Kopernikus-Projekts Ariadne zur Energiewende haben jetzt zentrale Szenarien der EU-Kommission durchleuchtet. Setzt die EU weiter auf einen bunten Mix von Instrumenten ohne klares Konzept für deren Zusammenspiel, läuft sie Gefahr, an ihren neuen Zielen zu scheitern, zeigt die Analyse.

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