Neues aus den Partnerinstitutionen

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27.10.2020 Wuppertal Institut

It's the End of the COP as We Know It!

Mit der Verabschiedung des Pariser Klimaschutzabkommens im Jahr 2015 und der anschließenden Fertigstellung des dazugehörigen Regelwerks während der 24. Klimakonferenz (Conference of the Parties, COP24) in Katowice, hat die Vertragsstaatenkonferenz der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen (United Nations Framework Convention on Climate Change, UNFCCC) den Prozess der Regimebildung weitgehend abgeschlossen. Der Abschluss des Regimebildungsprozesses als wichtiger Impuls für die multilaterale Klimapolitik steht unmittelbar bevor und eröffnet ein neues Kapitel für die UNFCCC und die Organisation ihrer jährlich stattfindenden COP. Der Schwerpunkt verlagert sich jetzt von den Verhandlungen auf die Umsetzung. Die Expertinnen und Experten sind sich einig, dass die dadurch frei werdenden Verhandlungskapazitäten neu ausgerichtet ...

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23.10.2020 GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel

Die ungewisse Zukunft der Ozeane

23.10.2020/Kiel. Marine Nahrungsnetze und biogeochemische Kreisläufe reagieren sehr empfindlich auf die Zunahme von Kohlendioxid (CO2) – jedoch sind die Auswirkungen weitaus komplexer als bislang gedacht. Das zeigt eine Studie, die ein Team von Forschern und Forscherinnen des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel in der Fachzeitschrift Nature Climate Change veröffentlicht hat. Dafür wurden Daten von fünf groß angelegten Feldexperimenten zusammenfasst, die untersucht haben, wie der Kohlenstoffkreislauf innerhalb von Planktongemeinschaften auf die Zunahme von CO2 reagiert.

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15.10.2020 Wuppertal Institut

Lieferketten in Krisenzeiten besser managen

Aktuell wird im Bundeskabinett die Verabschiedung eines neuen Lieferkettengesetzes diskutiert. Es soll dafür sorgen, dass insbesondere in Entwicklungsländern Menschenrechte entlang globaler Wertschöpfungsketten eingehalten werden. Das Wuppertal Institut begrüßt ein solches Gesetz, jedoch sieht es Nachbesserungsbedarf beim Umweltschutz und den Sozialstandards, wie Lohngleichheit und Arbeitssicherheit, und plädiert für eine europaweite einheitliche Gesetzgebung. Die COVID-19-Pandemie hat die globalen Lieferketten zudem massiv erschüttert und sie gerieten sozial wie ökologisch in eine Schieflage. Daher fordern die Forschenden des Wuppertal Instituts in ihrem Zukunftsimpuls "Nachhaltige Lieferketten: Global kooperative Regionalwirtschaften für Wohlstand und Resilienz" verbindliche Regelungen und einheitliche Vorgaben für ...

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08.10.2020 GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel

Zunehmender Einsatz von Stickstoffdünger bedroht Klimaziele

08.10.2020/Auburn, Kiel. Treibhausgase in der Atmosphäre spielen eine entscheidende Rolle im Klimasystem der Erde. Kohlendioxid ist das bekannteste. Andere, wie zum Beispiel Distickstoffmonoxid (Lachgas), haben einen kleineren Anteil an der Luft, sind als Treibhausgase aber auch deutlich wirksamer. Internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unter Beteiligung des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel haben jetzt in der internationalen Fachzeitschrift Nature eine umfassende Bewertung aller Quellen und Senken von Lachgas veröffentlicht. Ihr Ergebnis: Intensive Landwirtschaft mit Stickstoffdünger lässt den Lachgas-Anteil in der Atmosphäre steigen.

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06.10.2020 GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel

Arktisches Meereis: Blick zurück in die Zukunft

06.10.2020/Kiel. Mitte September hat die Ausdehnung des arktischen Meereises ihr diesjähriges Minimum erreicht. Seit Beginn der Satellitenmessungen in den 1970er Jahren wurde nur 2012 eine kleinere dokumentiert. Ein internationales Team von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern unter Beteiligung des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel hat jetzt untersucht, wie sich die Meereisausdehnung kurz nach Ende der jüngsten Eiszeit verhalten hat, als die Arktis ähnlich warm war wie heute. Die Ergebnisse sind jetzt in der internationalen Fachzeitschrift Proceedings of the National Academy of Science (PNAS) erschienen.

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05.10.2020 Wuppertal Institut

Unvermeidbare CO2-Entstehung in Nordrhein-Westfalens Grundstoffindustrie

Auch in einem klimaneutralen Nordrhein-Westfalen in 2050 werden aufgrund fehlender Alternativen voraussichtlich Produkte in industriellen Prozessen erzeugt, in denen Kohlendioxid entsteht. Dies gilt zum Beispiel für die Zementindustrie. Bislang wurde aber noch nicht eindeutig bestimmt, wie hoch diese "unvermeidbaren" CO2-Mengen sind und was sie auszeichnet. Die IN4climate.NRW-Arbeitsgruppe Kohlendioxidwirtschaft versucht vor diesem Hintergrund in dem Diskussionspapier "Unvermeidbare CO2-Entstehung in einer klimaneutralen Grundstoffindustrie NRW" eine Definition für prozessbedingt unvermeidbare CO2-Entstehung zu geben. Sie liefern damit einen Beitrag für den Dialog zur zukünftigen Rolle der Kohlendioxidwirtschaft in Nordrhein-Westfalen im Rahmen einer angestrebten klimaneutralen Grundstoffindustrie. "Die Transformation zu einer ...

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01.10.2020 Max-Planck-Gesellschaft

Tobias Becker erhält Feodor Lynen-Forschungsstipendium

Dr. Tobias Becker, Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Meteorologie (MPI-M) in der Abteilung „Atmosphäre im Erdsystem“, hat ein prestigeträchtiges Feodor Lynen-Forschungsstipendium der Alexander von Humboldt-Stiftung erhalten. Ab Oktober 2020 wird er für zwei Jahre gemeinsam mit Dr. Irina Sandu am European Centre for Medium-Range Weather Forecasts (ECMWF) forschen. Das Forschungsthema wird die Wechselwirkung der hochreichenden Konvektion mit ihrer Umgebung in globalen konvektionsauflösenden Simulationen sein.

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22.09.2020 Deutsches Klimarechenzentrum

Klimasprechstunde auf der Hamburger Klimawoche

Für die 12. Klimawoche sind unter dem Motto „Das Klima braucht Dich“ zwischen dem 20. und 27. September 2020 rund 220 Veranstaltungen - darunter eine Klimasprechstunde mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des DKRZ, des Climate Service Center Germany (GERICS) sowie des Max-Planck-Instituts für Meteorologie (MPI-M) - geplant. Auf dem Hamburger Rathausmarkt bietet eine imposante Eventüberdachung für eine zentrale Hauptbühne und einem Infobereich allen interessierten Besucherinnen und Besuchern sowie den Expertinnen und Experten Schutz vor Wind und Wetter und sorgt zugleich luftdurchflutet für den bestmöglichen Schutz vor Corona-Ansteckungen.

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22.09.2020 GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel

Bessere Modelle zeigen stärkere Klimaänderungen im Bereich des Tropischen Atlantik

22.09.2020/Kiel. Klimamodelle können nur eine Annäherung an die Wirklichkeit darstellen. Einige von ihnen weisen immer noch relativ große Fehler bei der Simulation der Meeresoberflächentemperaturen im tropischen Atlantik auf. Ergebnisse einer neuen Studie des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel zeigen, dass die Fehler in Modellen mit höherer Auflösung deutlich kleiner sind. Ferner konnte in Projektionen zum Klimawandel mit den höher auflösenden Modellen eine sehr viel stärkere Veränderung der atmosphärischen Zirkulation und der Niederschläge in dieser Region verzeichnet werden. Die Ergebnisse wurden jetzt in der internationalen Fachzeitschrift npj Climate and Atmospheric Science veröffentlicht.

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18.09.2020 Wuppertal Institut

Die Zukunft der nachhaltigen Digitalisierung

Zukunftswissen.fm, der Podcast des Wuppertal Instituts, ging Anfang April 2020 mit der ersten Folge an den Start. Seit heute ist die siebte Episode online! Die neue Episode "Die Zukunft der nachhaltigen Digitalisierung" ist ab sofort kostenfrei auf Apple, Google Podcasts, Spotify, Podcast.de und über die Website des Wuppertal Instituts zu hören. Diese Highlight-Episode ist eine gemeinsame Produktion des Bundesumweltministeriums und des Wuppertal Instituts. Bundesumweltministerin Svenja Schulze spricht mit Prof. Dr.-Ing. Manfred Fischedick, wissenschaftlicher Geschäftsführer des Wuppertal Instituts, unter anderem darüber, ob jeder Mensch von einer klimafreundlichen Welt profitieren kann. Die Gesprächspartner diskutieren spannende Fragen wie: Welche in der "Coronazeit" entstandenen positiven Verhaltensänderungen sollten in die ...

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18.09.2020 Wuppertal Institut

Dr. Jana Zscheischler erhält Forschungspreis "Transformative Wissenschaft"

Der mit 25.000 Euro dotierte Forschungspreis „Transformative Wissenschaft“ des Wuppertal Instituts und der Zempelin-Stiftung im Stifterverband wird in diesem Jahr zum vierten Mal verliehen. Dr. Jana Zscheischler, Projektleiterin am Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V., überzeugte die Jury mit ihrem ausgeprägten transdisziplinären und transformativen Profil und ihrem Forschungskonzept für nachhaltiges Landmanagement. Die Preisverleihung findet am 6. Oktober 2020 im Rahmen der "Darmstädter Tage der Transformation" im Schader-Forum statt und wird live gestreamt. Transformative Wissenschaft versteht sich als Wissenschaft, die mit inter- und transdisziplinären Methoden gesellschaftliche Impulse auslöst, diese wissenschaftlich begleitet und die Zivilgesellschaft mit einbezieht. Der Fokus des diesjährigen ...

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