Neues aus den Partnerinstitutionen

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06.05.2021 PIK Potsdam

Wasserstoff statt Elektrifizierung? Chancen und Risiken für Klimaziele

06.05.2021 - Wasserstoffbasierte Brennstoffe sollten vor allem in Sektoren wie der Luftfahrt oder industriellen Prozessen eingesetzt werden, die nicht elektrifiziert werden können. Ihre Herstellung ist zu ineffizient, zu kostspielig, und ihre Verfügbarkeit zu unsicher, um damit fossile Brennstoffe auf breiter Front zu ersetzen – etwa in Autos oder beim Heizen von Gebäuden. Das zeigt eine neue Studie. Für die meisten Sektoren ist die direkte Nutzung von Elektrizität, zum Beispiel in Elektroautos oder Wärmepumpen, wirtschaftlich sinnvoller. Setzt man stattdessen in erster Linie auf Brennstoffe auf Wasserstoffbasis statt Elektrifizierung und behält Verbrennungstechnologien bei, so die Forscher, könnte eine Verlängerung der Abhängigkeit von fossilen Energien drohen – und weiterer Ausstoß von Treibhausgasen.

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06.05.2021 Wuppertal Institut

Hans Sauer Award für Kieler Zero-Waste-Konzept

Kiel hat im Herbst 2018 beschlossen, erste Zero-Waste-Stadt Deutschlands zu werden. Dafür hat das Wuppertal Institut zusammen mit Projekt-Partnerinnen und -Partnern im Auftrag der Landeshauptstadt das Kieler Zero-Waste-Konzept erstellt. Nun wird das Konzept mit dem Hans Sauer Award 2021 ausgezeichnet. Beworben hatte sich die Landeshauptstadt Kiel gemeinsam mit dem lokalen Verein "Zero Waste Kiel" und dem Wuppertal Institut. Mit dem Preis werden europaweit Ideen und Projekte prämiert, um Innovation und Kreativität im Einklang mit dem ökologischen und gesellschaftlichen Nutzen zu fördern.

Unter dem Titel "Circular Cities. Designing Urban Communities of Tomorrow" ("Kreislaufstädte. Urbane Städte der Zukunft gestalten") suchte der Hans Sauer Award 2021 partizipative Lösungswege, die eine ...

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05.05.2021 PIK Potsdam

Die Begrenzung der globalen Erwärmung auf 1,5°C könnte den Meeresspiegelanstieg um 50 Prozent reduzieren

05.05.2021 - Wenn die Bemühungen erfolgreich sind, den Temperaturanstieg auf 1,5°C über dem vorindustriellen Niveau zu begrenzen, könnte der durch das Schmelzen des Eises verursachte Anstieg des Meeresspiegels insgesamt halbiert werden. Dies ist das zentrale Ergebnis einer neuen Studie eines internationalen Forschendenteams – darunter Ronja Reese, Ricarda Winkelmann, Torsten Albrecht und Reinhard Calov vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung –, das den Beitrag des Landeises zum Meeresspiegelanstieg im 21. Jahrhundert untersucht, der von den Gletschern der Welt und dem grönländischen und antarktischen Eisschild ausgeht.

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05.05.2021 PIK Potsdam

Netflix-Film "Breaking Boundaries" mit PIK-Direktor Johan Rockström und Sir David Attenborough: Exklusive Preview beim Biden-Klimagipfel

23.04.2021 - Ein Preview des Dokumentarfilms "Breaking boundaries: The science of our planet", der die wissenschaftliche Arbeit von PIK-Direktor Johan Rockström porträtiert, wurde gestern exklusiv den Staats- und Regierungschefs beim virtuellen Klimagipfel von Präsident Biden präsentiert. Die Doku wird diesen Sommer offiziell auf Netflix anlaufen.

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02.05.2021 PIK Potsdam

Dringender Aufruf zum Handeln nach dem Gipfel "Unser Planet, unsere Erde"

29.04.2021 - Nobelpreisträger und Akademiker, die an den wissenschaftlichen Sitzungen des ersten Nobelpreisgipfels teilgenommen haben, haben eine Erklärung abgegeben, in der sie dringende Maßnahmen fordern, um unsere gemeinsame Zukunft auf dem Planeten Erde zu schützen.

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30.04.2021 PIK Potsdam

Girls‘ Day ermöglicht Schülerinnen aus ganz Deutschland Einblicke in die Klimafolgenforschung

22.04.2021 – Am Mädchen-Zukunftstag erhielten Schülerinnen auch in diesem Jahr Einblicke in die Arbeit am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK), um Karriereperspektiven in der Wissenschaft zu entdecken. Pandemiebedingt fand der Girls‘ Day dieses Jahr digital statt und ermöglichte so zum ersten Mal Mädchen aus ganz Deutschland statt wie sonst nur aus Potsdam und Berlin, das PIK kennenzulernen. Dabei berichteten die Klimaforscherinnen Ronja Reese und Constanze Werner von ihrer Arbeit und standen Rede und Antwort in der offenen Fragerunde.

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30.04.2021 PIK Potsdam

Online European Geosciences Union 2021 mit starker PIK-Beteiligung

21.04.2021 - Eines der größten wissenschaftlichen Treffen weltweit, die Generalversammlung der European Geosciences Union (EGU), bringt Geowissenschaftlerinnen und Geowissenschaftler aus der ganzen Welt virtuell zusammen - darunter auch viele Forschende des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK). Vom 19. bis 30. April 2021 deckt die EGU alle Disziplinen der Erd-, Planeten- und Weltraumwissenschaften ab und bietet ein Forum, in dem Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, insbesondere Nachwuchsforschende, ihre Arbeit präsentieren und ihre Ideen mit Experten aus allen Bereichen der Geowissenschaften diskutieren können.

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29.04.2021 PIK Potsdam

Bidens Klimagipfel: Staatsoberhäupter und Journalisten suchen die Expertise des PIK

24.04.2021 - In der vergangenen Woche trafen sich auf Einladung von US-Präsident Joe Biden Staatschefs aus 40 Ländern sowie Wissenschaftler und zivilgesellschaftliche Akteure zum virtuellen Leaders Summit on Climate. Im Vorfeld und im Nachgang des historischen Ereignisses, bei dem viele Staaten, darunter auch die USA, neue ehrgeizige Treibhausgas-Reduktionsziele ankündigten, fragten zahlreiche Medien nach der wissenschaftlichen Expertise des PIK. In verschiedenen Interviews mit deutschen Zeitungen und Fernsehsendern kommentierte PIK-Direktor Ottmar Edenhofer das angestrebte Ziel sowie die Ergebnisse des Gipfels, während PIK-Direktor Johan Rockström selbst bei dem Event auftrat, als beim Leaders Summit eine neue Netflix-Dokumentation über seine wissenschaftliche Arbeit vorgestellt wurde.

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29.04.2021 PIK Potsdam

PIK STATEMENT zum Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum deutschen Klimaschutzgesetz

29.04.2021 - Das Bundesverfassungsgericht hat die Bundesregierung in einem Urteil heute dazu verpflichtet, die Reduktionsziele für Treibhausgasemissionen für die Zeit nach 2030 genauer zu bestimmen. Dazu Ottmar Edenhofer, Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung und des Mercator Research Institute for Global Commons and Climate Change:

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29.04.2021 Wuppertal Institut

Ein Plädoyer für gerechte Mobilität

Das Leitbild der autogerechten Stadt ist längst überholt. Dabei müssten Klimaschutz und Lebensqualität im Vordergrund stehen statt eine fortgesetzte Bevorzugung zunehmend hochgerüsteter Autoflotten, die für Millionen Menschen ohne Auto Belastungen und Mobilitätsnachteile bedeuten. Städte wie Kopenhagen, Paris, Oslo oder Freiburg machen es vor: Sie planen eine moderne und zukunftsgerichtete Mobilität, die den Menschen gerecht wird und setzen sie konsequent um. Aber wie lässt sich das Verkehrssystem sozial-ökologisch und gleichzeitig fair für alle umgestalten? Das Autorenteam des neuen Buchs "Nachhaltige Mobilität für alle" ist sich einig: Vor allem der öffentliche Nah- und Fernverkehr, Sharing-Systeme sowie der Rad- und Fußverkehr müssen massiv ausgebaut und gefördert werden. Wenn dadurch weniger Menschen ...

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27.04.2021 PIK Potsdam

Gerechte Klimapolitik könnte helfen, extreme Armut zu verringern

27.04.2021 - Ambitionierte Klimapolitik könnte helfen, extreme Armut in Entwicklungsländern zu reduzieren. Zu diesem Schluss kommt eine neue Studie von Forschenden des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) - ein Ergebnis, das im Gegensatz zu der weit verbreiteten Annahme steht, dass die Eindämmung des Klimawandels mit einem Kompromiss bei der Bekämpfung von Armut einhergeht. Um Klimapolitik und Armutsbekämpfung zu einer Win-Win-Situation für Planet und Mensch zu machen, sind eine progressive Verteilung der Einnahmen aus Emissionspreisen und eine faire internationale Lastenteilung entscheidend.

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