Neues aus den Partnerinstitutionen

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04.10.2022 Wuppertal Institut

Bewusstsein für Klimaschutz an Schulen stärken

Wie schätzen Akteur*innen von Klimaschutzprojekten die Möglichkeiten für einen Wandel hin zu mehr Klimaschutzbewusstsein an Schulen ein? Und wie können Klimaschutzprojekte hier ansetzen? Mit dieser Fragestellung beschäftigte sich Amelie Vogler in der Wuppertaler Studienarbeit Nr. 27. Die Autorin betrachtete in ihrer Masterarbeit das deutsche Schulsystem aus einer Mehr-Ebenen-Perspektive von Akteur*innen in transformatorischen Schul-Klimaschutzprojekten. Mithilfe von qualitativen Experteninterviews, die sie mit Beteiligten aus Politik und Forschung sowie Lehrer*innen und Schüler*innen führte, erhielt sie tiefe Einblicke in deren Erfahrungen und individuellen Perspektiven. "Dazu habe ich in meiner Arbeit betrachtet, wie Pionier*innen mit Nischenprojekten wie Schools4Future umgehen und wie sie mit dem Schulsystem und in der ...

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30.09.2022 Wuppertal Institut

Digitale Produktpässe etablieren

Mithilfe eines sogenannten digitalen Produktpasses lassen sich die Komponenten, Materialien und chemische Substanzen sowie Informationen zu Reparierbarkeit, Ersatzteilen oder fachgerechter Entsorgung für ein Produkt zusammenfassen. Er eignet sich für sämtliche Produkte und Dienstleistungen sowie Lebensmittel und auch auf besonders ressourcen- und energieintensiven Gütern, wie etwa Informations- und Kommunikationstechnik mit hohem Energie- und Materialverbrauch. Der digitale Produktpass wird für Produkte mit komplexer Zusammensetzung wichtiger sein, als für Produkte mit wenigen Bestandteilen. Das hilft dabei, um negative Umweltauswirkungen zu verhindern und das Recycling zu optimieren. Daher sind derzeit zahlreiche Aktivitäten zur Einführung von digitalen Produktpässen (DPPs) in Planung. Jedoch haben es bisher nur wenige DPPs ...

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30.09.2022 Wuppertal Institut

JRF im Landtag - Transfer-Forschung NRW

Die Forschungsgemeinschaft des Landes NRW – die Johannes-Rau-Forschungsgemeinschaft – hat sich am 28. September 2022 im Landtag NRW auf Einladung des Landtagspräsidenten André Kuper und des Vorstandsvorsitzenden der JRF, Professor Dieter Bathen, präsentiert. Unter dem Motto "Transfer-Forschung für NRW" haben die 16 Mitgliedsinstitute an Ständen in der Bürgerhalle ausgewählte Forschungsprojekte vorgestellt. Darunter waren hochaktuelle Themen wie Starkregen, Energiepreise, Wasserstoffwirtschaft, 5G, Aerosolfilter, Viren im Abwasser, Binnenschifffahrt, Klimawende oder Extremismus. Das Wuppertal Institut stellte sich selbst sowie das wissenschaftliche Kompetenzzentrum SCI4climate.NRW und die Initiative IN4climate.NRW vor.

Bei der anschließenden Abendveranstaltung stellten die Sprecher der Leitthemen "Städte & ...

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30.09.2022 PIK Potsdam

Gezielte Rückverteilung: Der sozial gerechte Preis für CO2

30.09.2022 - Ein Preis auf CO2 kann stark wirksam und zugleich sozial gerecht sein – wenn er richtig gemacht ist. Das zeigt eine neue Studie des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) und des Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC). Kern der Idee: Eine gezielte Rückgabe der Einnahmen aus der CO2-Bepreisung vor allem an ärmere Menschen, die relativ viel Energie brauchen und daran wenig ändern können. Einer Ausweitung der CO2-Preise stehen allem politische Befürchtungen entgegen: Soziale Härten und damit möglicher Aufruhr.

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29.09.2022 PIK Potsdam

Brandenburgs Wissenschaftsministerium besucht Forschungsstandort Telegrafenberg

26.09.2022 - Mit rund 60 ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hat Brandenburgs Wissenschafts-Ministerin sich über aktuelle Forschungsthemen auf Potsdams Telegrafenberg informiert. Zum Programm gehörten Vorträge von Ottmar Edenhofer, Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), von Susanne Buiter, Direktorin des Helmholtz-Zentrums Potsdam/Deutsches Geoforschungszentrum (GFZ), und Bernhard Diekmann, Leiter der Forschungsstelle Potsdam des Alfred-Wegener-Instituts/Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung. Hinzu kam eine Führung in Gruppen über den historischen Forschungs-Campus.

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29.09.2022 Wuppertal Institut

Artikel 6 und CORSIA nach Glasgow: Bereit zum Abheben?

Der Luftverkehr ist einer der herausforderndsten Sektoren für die Dekarbonisierung. Obwohl das Pariser Klimaabkommen prinzipiell die Emissionen aller Sektoren, also auch die des Luftverkehrs, abdeckt, haben die meisten Vertragsstaaten des Abkommens die Emissionen aus internationalen Flügen nicht in ihre national festgelegten Beiträge (Nationally Detemined Contributions, NDCs) aufgenommen. Diese Emissionen werden jedoch von der Internationalen Zivilluftfahrt-Organisation (ICAO) reguliert. Im Jahr 2016 verabschiedete die ICAO einen marktbasierten Mechanismus – das Carbon Offsetting and Reduction Scheme for International Aviation (CORSIA), um dem Emissionsanstieg in diesem Sektor entgegenzuwirken. Mittlerweile haben sich die Vertragsstaaten des Pariser Abkommens 2021 auf ein detailliertes Regelwerk für Marktmechanismen gemäß ...

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28.09.2022 Wuppertal Institut

Nachhaltigkeitskongress zum 200. Jubiläum der Stadtsparkasse Wuppertal

Anlässlich des 200. Jubiläums der Stadtsparkasse Wuppertal bietet der zweitägige Nachhaltigkeitskongress am 24. und 25. Oktober 2022, der in Kooperation mit dem Wuppertal Institut und der Neuen Effizienz in Wuppertal stattfindet, einen breiten Einblick in aktuelle Themen. Er findet kurz vor der nächsten internationalen Klimakonferenz (Conference of the Parties, COP27) statt, die Anfang November 2022 im ägyptischen Sharm El Sheik ausgerichtet wird, und rund ein Jahr nach der Übernahme der Regierungsverantwortung durch die Ampelkoalition, die sich Klimaschutz und vor allem den Ausbau erneuerbarer Energien auf die Fahne geschrieben hat. Somit fällt der Nachhaltigkeitskongress in einen guten Zeitraum für einen Rückblick wie auch einen Ausblick.

Der Russland-Ukraine-Krieg befeuert die Debatte um die Sicherheit der ...

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27.09.2022 PIK Potsdam

Klimawandel in Südtansania und Sansibar

27.07.2022 - Der Klimawandel bedroht das Leben und die Lebensgrundlage von über 61 Millionen Menschen in Tansania, die unter der Armutsgrenze von 1,25 Dollar pro Tag leben. Die Klimawissenschaftlerin Elena Surovyatkina, die im Rahmen des B-EPICC-Projekts am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung die Monsunforschung leitet, hat die durch den Klimawandel am stärksten gefährdeten Gebiete beobachtet und unterstützt sie mit langfristigen Prognosen für den Zeitpunkt der Regenzeit.

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27.09.2022 Wuppertal Institut

Ein Blick zurück in die Zukunft

Im Jahr 2008 veröffentlichte das Wuppertal Institut die wegweisende Studie "Zukunftsfähiges Deutschland in einer globalisierten Welt". Der damalige Aufruf und Appell für eine umfassende Nachhaltigkeitstransformation war mit rund 650 Seiten Umfang ein Schwergewicht in der Debatte und wurde intensiv diskutiert. Mit umfassenden Daten, Analysen und Narrativen zu etwa Klima, Biodiversität, (Welt-)Handel, Wachstum, Armut, Wohlstand, Ressourcen-Kreisläufen, Engagement zeichneten die Autor*innen ein selten umfassendes Bild notwendiger Veränderungen. Neben den Analysen sowie politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Empfehlungen und Forderungen wagten die Forschenden auch in kurzen Statements einen Blick in die Zukunft – in das damals noch recht ferne 2022. In teils nüchternen und teils hoffnungsvollen, utopischen oder auch

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23.09.2022 Max-Planck-Gesellschaft

Einzigartig in Deutschland: Neuer Hochleistungsrechner für die Erdsystemforschung eingeweiht

Am 22. September 2022 wurde am Deutschen Klimarechenzentrum (DKRZ) ein neuer Supercomputer eingeweiht. Für das Max-Planck-Institut für Meteorologie stellt dieser die essentielle Forschungsinfrastruktur für die Klimamodellierung dar. Er ist quasi Labor und Haupt-Handwerkszeug der Forschenden und somit von größter Bedeutung für erstklassige Forschung. Das neue Hochleistungsrechnersystem ist etwa 5-mal so leistungsfähig wie sein Vorgänger und eröffnet neue Perspektiven für die computergestützte Klimaforschung.

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22.09.2022 PIK Potsdam

Verschiebung der Klimazonen: Sahel-Zone könnte 50 % mehr Regen bekommen bis 2040

15.09.2022 - Der Klimawandel könnte eine der trockensten Regionen Afrikas in eine sehr feuchte Region verwandeln, indem er die Monsunzirkulation verstärkt. Neue Computersimulationen zeigen, dass die saisonalen Niederschläge in der Sahelzone bei der derzeitigen globalen Erwärmung in Zukunft deutlich zunehmen werden. Ein starker Anstieg der durchschnittlichen Niederschlagsmenge könnte bereits im Jahr 2040 einsetzen. Das heißt, diese Entwicklung ist unausweichlich, egal wie sich die Treibhausgasemissionen entwickeln werden. Das Überschreiten dieses neuen Kipppunkts ist zwar potenziell vorteilhaft, birgt aber auch erhebliche Unwägbarkeiten: Die Veränderung könnte so groß sein, dass die Anpassung daran für die unruhige Region eine erhebliche Herausforderung darstellen würde.

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