Neues aus den Partnerinstitutionen

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10.12.2019 Wuppertal Institut

Analyse von Kleinwindenergieanlagen

Weltweit haben mehr als 850 Millionen Menschen keinen Zugang zu Elektrizität. Um diesen Missstand zu bewältigen, spielen dezentrale erneuerbare Energien eine immer wichtigere Rolle. Insbesondere Kleinwindkraftanlagen können in diesem Zusammenhang eine effektive Lösung sein. Der Artikel "Rural electrification with household wind systems in remote high wind regions" von Philipp Schaube, Doktorand am Wuppertal Institut, sowie dem Autor Jon Leary und der Autorin Luciana Clementi, vergleicht basierend auf Feldstudien und Expertenworkshops zwei Elektrifizierungsprogramme miteinander. Die in der argentinischen Region Patagonien und den Falklandinseln/Islas Malvinas installierten Kleinwindenergieanlagen werden bei den betroffenen Haushalten zur Energiegewinnung genutzt, da sie wegen großer räumlicher Distanzen nicht an das Stromnetz ...

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10.12.2019 Wuppertal Institut

SCI4climate.NRW: Wissenschaft trifft Wirtschaft

SCI4climate.NRW, das wissenschaftliche Kompetenzzentrum von IN4climate.NRW unter der Leitung des Wuppertal Instituts, lädt dazu ein, aktuelle Forschungsfragen zur klimaneutralen Industrie gemeinsam mit Forschenden, Industrievertreterinnen und -vertretern und politischen Entscheidungsträgern zu diskutieren. Ein "Call for Presentations and Poster" gibt die Möglichkeit, das Programm der Veranstaltung mitzugestalten. Nordrhein-Westfalen (NRW) ist die industrielle Kernregion Deutschlands und damit Fundament und Motor für Wachstum und Wohlstand: Sie trägt nicht nur maßgeblich zum Bruttoinlandsprodukt im Land bei – mit knapp einem Fünftel der Erwerbstätigen ist die Industrie außerdem einer der größten Arbeitgeber in NRW. Die Industrie verursacht dabei – trotz bereits beträchtlicher Reduktionserfolge in den vergangenen Jahren

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09.12.2019 PIK Potsdam

Risiken für Ernten: Globale Hitzewellen könnten mehrere Kornkammern der Welt gleichzeitig treffen

09/12/2019 - Bestimmte Muster im Jetstream, einem die Erde umzirkelnden Höhenwind, können gleichzeitige Hitzewellen in die Weltregionen bringen, die für bis zu einem Viertel der globalen Nahrungsmittelproduktion verantwortlich sind. Besonders anfällig sind der Westen Nordamerikas und Russlands, Westeuropa und die Ukraine. Extreme Wetterereignisse in diesem Ausmaß können die weltweite Nahrungsmittelproduktion erheblich beeinträchtigen und damit die Preise in die Höhe treiben. Die letzten Jahre haben gezeigt, dass starke Preissteigerungen bei Lebensmitteln mit sozialen Unruhen verbunden sein können.

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04.12.2019 Wuppertal Institut

Einstiegspunkt Flottenwende

In vielen deutschen Städten sinken die verkehrsbedingten CO2-Emissionen kaum und vor allem die Belastungen durch Luftschadstoffe aus dem Straßenverkehr sind weiterhin sehr hoch. Deshalb beklagt die Deutsche Umwelthilfe inzwischen über 30 Städte in Deutschland, um mithilfe von Fahrverboten für Dieselfahrzeuge das Recht der Menschen auf saubere Atemluft durchzusetzen. Vor diesem Hintergrund suchen die Kommunen zunehmend Wege, die verkehrsbedingten Emissionen zu senken. Dabei kommt kommunalen Flottenbetreibern eine besondere Rolle zu. Sie stehen besonders unter Handlungsdruck, weil durch ein Fahrverbot für Dieselfahrzeuge diese nur noch sehr eingeschränkt eingesetzt werden könnten. Im Artikel "Elektromobilität in Klein- und Mittelstädten" untersuchen Ulrich Jansen und Prof. Dr.-Ing. Oscar Reutter, beide im Forschungsbereich ...

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02.12.2019 Max-Planck-Gesellschaft

Ein CERN für den Klimawandel

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02.12.2019 Wuppertal Institut

Globale Bestandsaufnahme unter dem Pariser Klimaabkommen ausgestalten

Die fünfjährliche Globale Bestandsaufnahme (engl. Global Stocktake, GST) ist eines der Hauptelemente des Pariser Klimaabkommens. Der Zweck des GST ist, die Umsetzung des Pariser Abkommens zu überprüfen, um den kollektiven Fortschritt bei der Erreichung dessen Ziele zu bewerten. Das Ergebnis des GST soll den Vertragsstaaten als Grundlage dienen, um ihre Klimaschutzanstrengungen zu aktualisieren und zu verstärken. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Wuppertal Instituts sind derzeit an zwei Forschungsprojekten beteiligt, die das Potenzial und die Grenzen des GST untersuchen sowie Design-Optionen für seine Umsetzung entwickeln. Die beiden Projekte wurden geleitet von Lukas Hermwille, Projektleiter im Forschungsbereich Internationale Klimapolitik, sowie von Wolfgang Obergassel, Co-Leiter des Forschungsbereichs. Das erste ...

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02.12.2019 Wuppertal Institut

Ausgezeichnete Unternehmen, Partnerschaften sowie Städte und Gemeinden

Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis ist die nationale Auszeichnung für Spitzenleistungen der Nachhaltigkeit in Wirtschaft, Kommunen und Forschung. Mit insgesamt acht Wettbewerben über 800 Bewerberinnen und Bewerbern und 2.000 Gästen bei der Veranstaltung ist der Preis der größte seiner Art in Europa. Der Wettbewerb ermittelt unter anderem die nachhaltigsten Unternehmen Deutschlands oder globale und kommunale Partnerschaften und würdigt Akteue, die neue Wege gehen: mit innovativen Produkten und Dienstleistungen, hohen, ökologischen Standards in der Produktion oder einer besonderen sozialen Verantwortung in ihrer Wertschöpfungskette. Die Auszeichnung wird von der Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis e. V. vergeben. Sieger der Kategorie "Unternehmen" In diesem Jahr wurden Unternehmen in drei Größenklassen ausgezeichnet: kleine,

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29.11.2019 PIK Potsdam

Kipp-Elemente: Zu riskant, um gegen sie zu wetten

28.11.2019 - Von den Eismassen Grönlands und der West-Antarktis über die Korallenriffe bis hin zum Amazonas-Regenwald - zahlreiche Kipp-Elemente des Erdsystems könnten schneller ausgelöst werden als gedacht, warnt eine Gruppe führender Wissenschaftler in einem Kommentar im hoch renommierten Fachjournal Nature. Zudem gebe es Hinweise darauf, dass diese Ereignisse nicht nur wahrscheinlicher werden, sondern auch stärker miteinander verbunden sind als bisher angenommen; das könnte zu Dominoeffekten führen. Diese möglichen Kaskaden von Veränderungen sind ein zu großes Risiko für die Lebensgrundlagen vieler Menschen auf der ganzen Welt, argumentieren die Autoren - und rufen zu entschlossenem Handeln auf. Die Stabilität des Erdsystems sei in Gefahr.

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29.11.2019 Wuppertal Institut

Mit Artikel 6.4 des Pariser Abkommens eine Null-Emissionsentwicklung fördern

Vom 2. bis 13. Dezember 2019 finden in Madrid die UN-Klimaverhandlungen statt. Ein Thema der Verhandlungen wird sein, wie die neuen Kooperationsmechanismen unter Artikel 6 des Pariser Klimaschutzabkommens ausgestaltet werden können. Das Umweltbundesamt (UBA) hat nun zwei Diskussionspapiere veröffentlicht, die vom Wuppertal Institut in Kooperation mit INFRAS und dem Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI erstellt wurden. Artikel 6 erlaubt es den Staaten, bei der Umsetzung ihrer Klimaschutzbeiträge – englisch Nationally Determined Contributions (NDCs) genannt – zusammenzuarbeiten und Emissionsreduktionen untereinander zu transferieren. Die beiden nun veröffentlichten Artikel "Incentives for Private Sector Participation in the Article 6.4 Mechanism" und "Options for fostering a net-zero GHG emission world ...

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29.11.2019 Wuppertal Institut

Neue Forschungsstruktur und wissenschaftliche Doppelspitze für das Wuppertal Institut

Mit neuer Forschungsstruktur und wissenschaftlicher Doppelspitze stellt sich das Wuppertal Institut den Herausforderungen der kommenden Jahre. Die strategische Weiterentwicklung der Organisationsstruktur des Wuppertal Instituts mit 13 inhaltlich klar profilierten Forschungsbereichen innerhalb von vier Abteilungen wurde 2019 erfolgreich umgesetzt. Mit der Erweiterung der wissenschaftlichen Institutsleitung geht das Institut jetzt einen weiteren Schritt zur Stärkung der Führungsebene. Ab 1. Januar 2020 übernimmt Prof. Dr.-Ing. Manfred Fischedick, bisheriger Vizepräsident des Wuppertal Instituts, gemeinsam mit Prof. Dr. Uwe Schneidewind die wissenschaftliche Führung des Instituts als gemeinsame Institutsleitung. Das, was bereits seit zehn Jahren gelebte Praxis am Institut ist, wird nun offiziell: Der bisherige Vizepräsident Prof. ...

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27.11.2019 Wuppertal Institut

COP25 muss Ambitionssteigerung beim Klimaschutz in die Wege leiten

Vom 2. bis 13. Dezember 2019 findet in Madrid die 25. Weltklimakonferenz statt. Im Zentrum steht die Frage, wie der Ehrgeiz der Klimaschutzbeiträge der einzelnen Staaten erhöht werden kann. Außerdem soll die Konferenz die Detailregeln vereinbaren, die noch zur Umsetzung des Pariser Klimaschutzabkommens fehlen. Das Wuppertal Institut beobachtet kontinuierlich seit Beginn des UN-Klimaprozesses die laufenden Verhandlungen und analysiert die Ergebnisse. In begleitenden Veranstaltungen auf der COP stellt es seine Forschung vor und diskutiert konkrete Wege für die Umsetzung des Pariser Klimaabkommens. Im Dezember blickt die Welt nach Madrid, wenn dort die 25. Vertragsstaatenkonferenz (Conference of the Parties, kurz COP) der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen (United Nations Framework Convention on Climate Change, UNFCCC) ...

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