Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung - ZALF

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Innovationsnetzwerk Klimaanpassung Brandenburg Berlin (INKA BB)

INKA BB hat sich zum Ziel gesetzt, unter veränderten Klimabedingungen die Nachhaltigkeit der Land- und Wassernutzung in der Region zu sichern und ein angepasstes Gesundheitsmanagement zu fördern. Der Umgang mit Chancen und Risiken des künftigen Klimawandels erfolgt in enger Zusammenarbeit von Wissenschaft und Praxis. Akteure aus der Wirtschaft und Interessenverbänden sowie politisch-administrative Entscheidungsträger sollen in die Lage versetzt werden, innovative Anpassungsstrategien zu entwickeln und anzuwenden. Durch den Aufbau langfristiger Kooperationen soll erreicht werden, dass die Innovationen politisch unterstützt und institutionell gesichert werden.

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Chinesisch Deutsches Zentrum für Impact Assessment (CGCIA)

Die nachhaltige Landnutzung ist weltweit ein Kernthema bei der Klimamitigation und -adaptation. Vorausschauende Folgenabschätzung (impact assessment) ist ein wichtiges Werkzeug für eine effiziente Steuerung der Landnutzung im Sinne des Klimaschutzes.

Das Chinesisch-Deutsche Zentrum für Impact Assessment (CGCIA) ist eine offene Plattform für Folgenforschung in der Landnutzung in China und Deutschland. Kernthemen sind: Nachhaltigkeitsbewertung multifunktionaler Landnutzung, Zertifizierungs- und Bewertungsverfahren, Szenarienanalysen und Foresight-Methoden, Politikfolgenabschätzung, Operationalisierung von Nachhaltigkeitsstrategien in der Landnutzung.

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Querschnittsprojekt CarboZALF – der Kohlenstoffhaushalt von Agarlandschaften im globalen Wandel

Das multidisziplinäre und institutsübergreifende Projekt CarboZALF soll einen Beitrag zur Klärung der Rolle agrarisch genutzter Landschaften bzw. Regionen für den globalen Kohlenstoffhaushalt leisten. Im Mittelpunkt stehen hierbei die Erfassung der Bedeutung von verschiedenen Landschaftskompartimenten (Acker, Grünland, Gewässer, Wald) für die CO2-Quellen- und Senkenfunktion und für die gesamte Klimawirkung („Global Warming Potential“) bzw. die Auswirkungen von Landnutzung (z.B. Erosion) und Landnutzungsänderungen (z.B. Energiepflanzenanbau) hierauf.

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Linking Impact Assessment Instruments to Sustainability Expertise LIAISE (EU NoE)

Die vorausschauende Folgenabschätzung (Impact Assessment) ist seit 2002 etablierter Prozessbestandteil der Gesetzesprüfung auf EU Ebene. Die von der EU herausgegebenen Impact Assessment Guidelines legen dafür eine umfangreiche Prüfung von Nachhaltigkeitsindikatoren zugrunde, so dass ökonomische, ökologische und soziale Folgen gleichermaßen bei der Gesetzgebung berücksichtigt werden. LIASE ist ein Europäisches Exzellenznetz, das wissensbasierte Tools und Instrumente erarbeitet, um die Berücksichtigung wissenschaftlicher Erkenntnisse in der Folgenabschätzung zu verbessern. Kernthemen sind insbesondere die Landnutzung, Landwirtschaft, Klimaanpassung, Gewässer- und Bodenschutz.

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LandCare-DSS - ein modellbasiertes Informations- und Entscheidungsunterstützungssystem zur Klimafolgenanpassung der Landwirtschaft

Das LandCare-DSS wurde vom Institut für Landschaftssystemanalyse des ZALF Müncheberg im Zeitraum 2006-2010 im Rahmen der BMBF-Fördermaßnahme „klimazwei - Forschung für den Klimaschutz und Schutz vor Klimawirkungen“ entwickelt. Es enthält umfangreiche Werkzeuge zur Klimafolgenabschätzung und unterstützt strategische Planungsprozesse der Landwirtschaft, ihrer vor- und nachgelagerten Wirtschaftsbereiche und weiterer Akteure im ländlichen Raum bei der Anpassung an regionale Klimaänderungen.

Das LandCare-DSS liegt in einer für die Bedingungen der neuen Bundesländer entwickelten Prototypversion vor und wird gegenwärtig in eine frei nutzbare Web-Version überführt. An einer inhaltlichen Weiterentwicklung wird gearbeitet.

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Potenziale zur Minderung der Freisetzung von klimarelevanten Spurengasen beim Anbau von Energiepflanzen zur Gewinnung von Biogas (Förderung: FNR)

Ziel des Verbundvorhabens ist es, präzise und verallgemeinerbare Aussagen zur NH3-Verflüchtigung, zu Veränderungen im Kohlenstoffvorrat des Bodens sowie zu Klima- und Ökobilanzen beim Energiepflanzenanbau für die Biogaserzeugung, speziell dem Einsatz von Gärrückständen, zu gewinnen und Maßnahmen zur Minderung der Klimawirkung und der NH3-Verflüchtigung abzuleiten. Grundlage dafür bilden Langzeitmessungen zur Emission von NH3, dem Austausch der klimarelevanten Spurengase CO2 (netto), CH4 und N2O sowie von Bilanzgliedern des Boden-C-Haushaltes (C-Export, C-Import) auf repräsentativen Standorten.

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Auswirkungen des Klimawandels auf die Landwirtschaft im Parana-Einzugsgebiet

Der Klimawandel wird im zentralen Bereich von Südamerika für die Produktivität der landwirtschaftlichen Landnutzung regional unterschiedlich förderliche (höhere Niederschläge), aber auch nachteilige (Zunahme Trockenheitsrisiken) Veränderungen zur Folge haben.

Das Projekt untersucht modellgestützt im Einzugsgebiet des La Plata die Anbauwürdigkeit von agrarischen Kulturen anhand der zu erwartenden Erträge bzw. deren Schwankungen. Durch Analysen und Befragungen vor Ort werden Anpassungsoptionen und Anpassungsfähigkeiten aus Sicht der Betroffenen bzw. der landwirtschaftlichen Betriebe untersucht.

Special Issue LPB_474.pdf#search=claris weitere Informationen

ELaN: Entwicklung eines integrierten Landmanagements durch nachhaltige Wasser- und Stoffnutzung in Nordostdeutschland

Angesichts zunehmender Trockenheit, sinkender Grundwasserstände, sinkender Bevölkerungsdichte und tiefgreifender ökonomischer Veränderungen sollen in dem Verbundvorhaben ELaN systemische Anpassungsstrategien für den nordostdeutschen Raum entwickelt werden. Dazu sollen einzelne Bausteine wie Abwasser-Nachnutzung, Nährstoff-Recycling, Nutzen kontaminierter und vernässter Standorte für die landwirtschaftliche Biomasseproduktion in enger Absprache mit lokalen Stakeholdern, Behörden, Interessensverbänden etc. zu einer nachhaltigen systemischen Lösung vernetzt werden.

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Climate change impact assessment and adaptation options in vulnerable agro-landscapes in East-Africa ReACCT

In diesem Projekt werden über Politikfolgenabschätzungen die Einflüsse des Klimawandels auf Landwirtschaft und Umwelt in Morogoro (Tansania) untersucht und Anpassungsstrategien für die lokale kleinbäuerliche Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Fischerei und das Transportwesen entwickelt. Ziel ist eine nachhaltige, umweltverträgliche Nutzung der Landschaft.

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Adresse

Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V.
Eberswalder Straße 84
D-15374 Müncheberg

zalf@zalf.de

http://www.zalf.de